Eklat um Medienpreis für Kurt Westergaard
Seufz, es hat ja wohl so kommen müssen mit dem westlich gestützten Terror-Regime im Iran. Ist ja auch irgendwie verständlich nach den Aussagen des deutschen Bundespräsidenten, nicht? Das iranische Terror-Regime will die Meinungsäusserungsfreiheit des Westens in die Knie zwingen: Mohammed darf nicht kritisiert werden, egal, was in seinem Namen geschieht.
E.S.
- Die iranische Friedensnobelpreis-Trägerin Shirin Ebadi und ihr Landsmann, der Journalist und Regimekritiker Akbar Ganji, haben gegen die Auszeichnung für Westergaard protestiert. Beide waren als Gast auf dem Medienkongress eingeladen. Ebadi kündigte an, der Preisverleihung fernzubleiben. Ganji, der den Preis 2007 bekommen hatte, reiste wieder aus Leipzig ab.
„Wir stehen zu unserer Entscheidung“, sagte Mathias Lauke, Sprecher der Medienstiftung, die den Preis verleiht. „Die Karikaturen von Westergaard gefallen uns auch nicht. Wir zeichnen aber nicht seine Karikaturen aus, sondern seinen Mut nach der Veröffentlichung.“
zum Thema Leipziger Medienpreis für dänischen Mohammed-Karikaturisten Westergaard Umstrittener Mohammed-Karikaturist ist für Leipziger Medienpreis nominiert Leipziger Medienpreis - die Ausgezeichneten im Überblick Ganji habe befürchtet, mit seiner Teilnahme an dem Kongress seine Oppositionsbemühungen im Iran zu gefährden, sagte Lauke. Ebadi sehe mit den Karikaturen die religiösen Gefühle verletzt, sagte der Sprecher. Westergaard hatte den Propheten mit einer Bombe im Turban gezeichnet.
E.S.
anaximander - Fr, 08.10.2010 19:26 - Kommentar verfassen
- 0 Trackbacks - 1 Kommentar
- Mehr zum Thema Medien













Interessanterweise