Endlich ein Virus zur Tamiflu-Verwertung
Sie erinnern sich, alle Regierungen dieser Welt haben ihre Notapotheken angesichts der WHO Drohung mit einer Vogelgrippe-Pandemie mit Tamiflu® ausgerüstet. Letzen Winter wurde bekannt, dass sich das Virus H5N1 Tamiflu resistent zeigte. So ein Reinfall: da haben sich die Regierungen bemüht, ihren Steuerzahlern Sicherheit in Sachen Pandemie zu garantieren und Milliarden an Steuergeldern in Tamiflu investiert - um wie so viele andere investierte Milliarden wirkungslos zu verpuffen.
Glücklicherweise aber wurde das Virus H1N1, das die Spanische Grippe von 1918 ausgelöst hat, von Jeffery Taubenberger vom Institut für Pathologie der US-Streitkräfte in Rockville im Jahr 2005 gentechnisch rekonstruiert. Dadurch war man in der Lage, dieses Virus allen interessierten Kreisen zur Verfügung zu stellen, damit sie nach Belieben damit experimentieren konnten.
Was bei diesen Experimenten herausgekommen ist, ist eine Variante des H1N1-Virus, das genetische Merkmale des Schweins, von Vögeln und des Menschen aufweist, ein Virus auch, das sich von Mensch zu Mensch verbreitet.
Mittlerweile soll die Schweinegrippe bereits in New York angekommen sein. Die WHO ist ratlos, einen Impfstoff gegen dieses Virus gibt es nicht.
Aber, so verkündete ein strahlender Thomas Zeltner vom Bundesamt für Gesundheit, das (unbekannte) Virus reagiere auf Tamiflu und für einen Viertel der Schweizer Bevölkerung sei vorgesorgt. (Auf den Rest kann angesichts der Wirtschaftskrise scheinbar problemlos verzichtet werden). Wie dem auch sei, die Aktienkurse von Roche werden sich am Montag wieder nach oben bewegen und den Schaden, den Avastin angerichtet hat, ausmerzen. Roche kann die Produktion von Tamiflu sofort wieder anwerfen und den Markt beliefern.
Wenn das keine Lichtschneise in die Finsternis dieser Wirtschaftskrise schneidet....
Glücklicherweise aber wurde das Virus H1N1, das die Spanische Grippe von 1918 ausgelöst hat, von Jeffery Taubenberger vom Institut für Pathologie der US-Streitkräfte in Rockville im Jahr 2005 gentechnisch rekonstruiert. Dadurch war man in der Lage, dieses Virus allen interessierten Kreisen zur Verfügung zu stellen, damit sie nach Belieben damit experimentieren konnten.
Was bei diesen Experimenten herausgekommen ist, ist eine Variante des H1N1-Virus, das genetische Merkmale des Schweins, von Vögeln und des Menschen aufweist, ein Virus auch, das sich von Mensch zu Mensch verbreitet.
Mittlerweile soll die Schweinegrippe bereits in New York angekommen sein. Die WHO ist ratlos, einen Impfstoff gegen dieses Virus gibt es nicht.
Aber, so verkündete ein strahlender Thomas Zeltner vom Bundesamt für Gesundheit, das (unbekannte) Virus reagiere auf Tamiflu und für einen Viertel der Schweizer Bevölkerung sei vorgesorgt. (Auf den Rest kann angesichts der Wirtschaftskrise scheinbar problemlos verzichtet werden). Wie dem auch sei, die Aktienkurse von Roche werden sich am Montag wieder nach oben bewegen und den Schaden, den Avastin angerichtet hat, ausmerzen. Roche kann die Produktion von Tamiflu sofort wieder anwerfen und den Markt beliefern.
Wenn das keine Lichtschneise in die Finsternis dieser Wirtschaftskrise schneidet....
anaximander - Sa, 25.04.2009 20:00 - Kommentar verfassen
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Wie schön sich doch alles fügt *ZynismusmodusOFF*.
Yep, das
was sind wir froh,