Geldsegen für Ai Weiwei
China-Korrespondent Johnny Erling erzählt im Feuilleton eine schöne Geschichte. Nach der drakonischen Gefängnisstrafe und der monströsen Steuerforderung gegen Ai Weiwei, fangen Chinesen an, spontan für Ai Weiwei zu spenden:
- "Eine Flut privater Geldüberweisungen aus allen Teilen Chinas schwappt seit Freitagfrüh in das Haus des 54-Jährigen. Junge Chinesen gehen samstagabends am Atelier vorbei und werfen Geldscheine als gefaltete Flieger über die Mauer. Ai Weiweis Frau Lu Qing findet im Vorgarten gelandetes Papiergeld - insgesamt 610 Yuan (70 Euro). Über jeden Geldeingang wird Buch geführt... Es ist die erste große spontane, rein chinesische Solidarisierungsaktion mit dem verfolgten Künstler."
anaximander - Mo, 07.11.2011 10:45 - Kommentar verfassen
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