H1N1-Impfstoff erst in einem halben Jahr
Während zig Monaten wurde uns vorgegaukelt, man arbeite mit Hochdruck an einem Impfstoff gegen die Viren H1N1 und H5N1 der kommenden Pandemien. Doch mit dem Ausbruch der Schweinegrippe haben die Prahlereien der Gesundheitsministerien ein jähes Ende gefunden: sie sind überhaupt nicht vorbereitet. Ob die Impfstoffe, die den Impfwilligen Jahr für Jahr verabreicht werden, einen Schutz bieten, ist unklar.
Die Schweiz hat die Firma, die in der Impfstoffentwicklung führend war, an den Meistbietenden verhökert und sitzt jetzt auf dem Trockenen. Der US-Pharmakonzern Baxter will mit einer neuen, zellbasierten Technologie einen möglichen Impfstoff schneller herstellen und hat bei der WHO eine Probe des aktuellen Virentyps angefordert. Allerdings muss ein Impfstoff, ist er denn einmal entwickelt, noch zugelassen werden und ein Eilverfahren für dessen Zulassung dauert mindestens 73 Tage.
Es ist ja schön und gut, dass das Institut für Virologie der Universität Marburg gemeinsam mit dem Impfstoffhersteller Novartis Behring einen Impfstoff gegen die Schweinegrippe entwickeln will - aber das dauert noch länger.
Ob das viel gerühmte Tamiflu, das in allen Ländern gelagert wird, gegen das Schweinegrippevirus zu helfen vermag, ist, auch wenn Zeltner die Wirksamkeit beschwört, alles andere als sicher.
Einmal mehr sehen sich die BürgerInnen als reine Knechte der Herren Gesundheitspolitiker, die sich einen Deut um das sogenannte Volkswohl scheren, so lange sie sicher sind, dass ihnen keiner an den Kragen will.
Vielleicht sollte man mit den Gesundheitsministern so verfahren, wie man es mit den Bankern gern möchte...
Die Schweiz hat die Firma, die in der Impfstoffentwicklung führend war, an den Meistbietenden verhökert und sitzt jetzt auf dem Trockenen. Der US-Pharmakonzern Baxter will mit einer neuen, zellbasierten Technologie einen möglichen Impfstoff schneller herstellen und hat bei der WHO eine Probe des aktuellen Virentyps angefordert. Allerdings muss ein Impfstoff, ist er denn einmal entwickelt, noch zugelassen werden und ein Eilverfahren für dessen Zulassung dauert mindestens 73 Tage.
Es ist ja schön und gut, dass das Institut für Virologie der Universität Marburg gemeinsam mit dem Impfstoffhersteller Novartis Behring einen Impfstoff gegen die Schweinegrippe entwickeln will - aber das dauert noch länger.
Ob das viel gerühmte Tamiflu, das in allen Ländern gelagert wird, gegen das Schweinegrippevirus zu helfen vermag, ist, auch wenn Zeltner die Wirksamkeit beschwört, alles andere als sicher.
Einmal mehr sehen sich die BürgerInnen als reine Knechte der Herren Gesundheitspolitiker, die sich einen Deut um das sogenannte Volkswohl scheren, so lange sie sicher sind, dass ihnen keiner an den Kragen will.
Vielleicht sollte man mit den Gesundheitsministern so verfahren, wie man es mit den Bankern gern möchte...
anaximander - Mo, 27.04.2009 15:47 - Kommentar verfassen
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