(H)eilige Inquisition für Schavan
Jacques Schuster kritisiert die Plagiatsvorwürfe gegen Annette Schavan.
- "Seit dem Fall des Lügenbarons Guttenberg hat sich – vor allem durch das Internet – eine Stimmung breitgemacht, die man als inquisitorisch bezeichnen kann. Wie weiland Professor van Helsing tauchen plötzlich selbst ernannte "Plagiatsjäger" auf, die in den tiefsten Schächten der Jugend von Politikern wühlen, nicht nur, um sie bloßzustellen, sondern um sie gleich zu vernichten. Den Grundsatz "im Zweifel für den Angeklagten" kennen sie zwar, doch er schert sie nicht. Man beachte: Nie geht es um politische Fehltritte, vertuschte Straftaten oder verdrängten Drogenkonsum. Immer geht es ausschließlich um die Arbeit, die ein Student oder eine Studentin vor Jahrzehnten geleistet oder eben nicht geleistet hat. Widerlich ist die Schnüffelei, abstoßend das Denunziantentum, ekelhaft dieses An-den-Pranger-Stellen..."
anaximander - Fr, 19.10.2012 10:00 - Kommentar verfassen
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1/2 off topic: sehenswerter Film 'HATING BREITBART’, 20min davon gratis Online
Die 20 Minuten zeigen, wie einige der Amerikanischen Linken und alten Medien versuchten die TEA-Party ohne Fakten als rassistisch zu brandmarken. (Dies ist die Saul Alinsky Methode "Pick the target, freeze it, personalize and polarize it.") Aber Andrew Breitbart hat bei genauerem hinsehen dies schnell gemerkt und verstand es als phänomenalen Medien-Kenner wie man diese faktenlosen Angriffe zum Entgleisen bringt.
Da die alten europäischen Medien kaum viel anders funktionieren (siehe beispielsweise wie die Bücher von Thilo Sarrazin faktenlos verschrien wurden), empfehle ich diesen Film auch für Journalisten der neuen Medien (u.a. Blogs, Twitter etc.).
Weiter zeigt der Film auch, wie effektive Skandale wie ACORN von den alten Medien zuerst absichtlich verharmlost dargestellt werden, jedoch Andrew Breitbart die Tatsachen trotzdem durch taktisch meisterhaftes Vorgehen so veröffentllichte, dass die alten Medien darüber berichten mussten. Was sonst noch im Film gezeigt wird, ist in dieser Review zu lesen: 'HATING BREITBART' REVIEW: HOW ANDREW TORTURED THE MEDIA WITH THE TRUTH.
Danke
Es ist ja auch so bei uns: wer es wagt zu sagen, dass es in der Schweiz zu eng wird, dass wir eine Abstimmung darüber brauchen, wie viele Menschen hier leben und arbeiten sollen, dann die entsprechende Infrastruktur aufbauen etc., wird umgehend als "rechtsradikal" bezeichnet