Internet verflacht Gehirn
Joachim Güntner beklagt das Schwinden überfüllter Bücherregale in Wohnzimmern, was zu einem Ansehensverlust des Buches führe, woran vor allem das Internet schuld sei:
- "Zeilen werden nicht zu Ende gelesen, man sucht Schlüsselbegriffe, Kernaussagen, Merksätze und atomisiert gleichsam den Gesamtzusammenhang. Vertiefung, Einfühlung, Interpretation? Dafür, so meint auch die Bildungsforscherin Maryanne Wolf, die die Verflechtungen von Sprache, Lesen und Gehirnentwicklung untersucht, reiche die digitale Lektüre nicht. Gemäß Maryanne Wolfs Urteil befinden wir uns in einem historischen Moment des Übergangs. Digitale Texte würden zu einem antiliterarischen, 'informationellen' Lesen führen und auch das Gehirn umbilden."
anaximander - Mo, 07.12.2009 15:58 - Kommentar verfassen
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Stimmt!
Sind das nicht
Demenz?
Wenn du das
Eigentlich habe ich erwartet, dass du "Respekt" rufst ;-)