Islamische Wut-Industrie
Für Salman Rushdie sind die gewalttätigen Ausschreitungen in der islamischen Welt gegen das dümmliche Satire-Video und die Mohammed-Karikaturen "kein spontaner Ausbruch religiöser Rage, sondern orchestriert und manipuliert".
Rushdie fasst das Hauptproblem der Muslime in zwei Sätzen zusammen. Er sagt, sie "definieren sich über die Dinge, die sie hassen, nicht über das, was sie lieben. Das ist ein wachsendes Problem: Dass Menschen glauben, sie müssten wütend sein, um zu wissen, wer sie sind."
Auch sagt Rushdie ganz klar: "Ich bestehe auf dem Recht der Meinungsäußerung – auch gegenüber Religionen".
Vielleicht hat Günter Wallraff recht, wenn er im Interview auf die Frage nach den Karikaturen von Charlie Hebdo sagt
Rushdie fasst das Hauptproblem der Muslime in zwei Sätzen zusammen. Er sagt, sie "definieren sich über die Dinge, die sie hassen, nicht über das, was sie lieben. Das ist ein wachsendes Problem: Dass Menschen glauben, sie müssten wütend sein, um zu wissen, wer sie sind."
Auch sagt Rushdie ganz klar: "Ich bestehe auf dem Recht der Meinungsäußerung – auch gegenüber Religionen".
Vielleicht hat Günter Wallraff recht, wenn er im Interview auf die Frage nach den Karikaturen von Charlie Hebdo sagt
- Solange sich nur einzelne Individuen oder Medien an dieser Demonstration von Freiheit beteiligen, wird nicht viel erreicht. Man müsste im Grunde die Zeitungen, Illustrierten, Magazine jetzt überschwemmen mit Karikaturen – und zwar zu allen Religionen. Das wäre eine deutliche Botschaft. Das würde denen, die es noch nicht begriffen haben, direkt vor Augen führen, dass wir uns nicht einschüchtern lassen. Die Gegner ermüden dann nämlich, denn so viel können sie gar nicht demonstrieren. Sie können nicht täglich gegen alles Aufstände anzetteln, was gedruckt und gesagt wird.
anaximander - Sa, 22.09.2012 14:50 - Kommentar verfassen
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