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Leon de Winter zum Fort-Hood-Massaker

    Es gibt nur eine Umschreibung, die adäquat das Blutbad in Fort Hood benennt: Es war ein Terroranschlag. Die Medien wollen diesen Terminus vermeiden, aber je mehr man über den Killer weiß, desto deutlicher wird sichtbar, dass dieser vorsätzliche und tödliche Anschlag auf unbewaffnete Soldaten und Zivilisten durch seinen Glauben an die muslimische Weltherrschaft motiviert war. In den politisch korrekten USA wird dieses Massaker zu verstärkten Anstrengungen führen, Erklärungen zu finden, die in diese fortschreitende Weltsicht passen. Es kann einfach nicht wahr sein, dass ein ernstzunehmender Erwachsener wie der Täter tötet, nur weil er es für gerechtfertigt hält, Ungläubige zu ermorden.
    Innerhalb weniger Stunden waren tolerante Kommentatoren zur Stelle, um alle möglichen Entschuldigungen für seinen Anschlag zu finden. Der Mörder sei Opfer verbaler Beleidigung oder eines Militärs, das ihn, den Soldat, in einen Krieg schicken wolle. Oder er war ein Opfer mangelnder Sensibilität von Frauen, die ihm das auch zeigten (er konnte keine Frau finden, die seine religiösen Vorstellungen mit ihm teilte), oder von was auch immer, das ihn im Innersten in Selbstzweifel stürzen konnte - an seinen unerschütterlichen Glauben an Allah und seinen letzten Propheten. Aber ein Amokschütze, der “Allahu Akbar” brüllt, während er Unbewaffnete abknallt, ist genau das, was er behauptet zu sein - ein mordender Krieger für seinen Gott.
    In einem schockierenden Interview auf Fox News startete ein Familienmitglied Nidal Malik Hasans die Reinwaschung des Mörders (Beim Link nach unten scrollen). Der Familie dürfte jedoch die Radikalisierung des Killers nicht entgangen sein. Er machte kein Hehl aus seinen Glaubensvorstellungen und seinen Bestrebungen, Kollegen und Patienten auf seine Opposition gegen Amerikas Kriege einzustimmen. Offensichtlich gingen sie davon aus, dass es für einen frommen Muslim nicht ungewöhnlich wäre, so radikal zu agieren wie er sich äußerte.
    Aber ist das nicht absurd? Eine Riesenbevölkerung von mehr als einer Milliarde Moslems nimmt die täglichen Gräuel der Selbstmordanschläge einfach so hin, ohne ihre Abscheu zu zeigen. Niemals Massendemonstrationen, keine Demonstration gegen die Kreaturen, die Frauen und Kinder auf Marktplätzen in Pakistan, Afghanistan und im Irak töten und das auch im Westen tun würden, wenn sie eine Möglichkeit dazu sähen.
    Die islamische Welt akzeptiert diese Scheußlichkeiten, so lange Ungläubige oder Juden nicht aktiv beteiligt sind. Wie viele Koranexemplare sind bei den Aberhunderten Angriffen von Muslimen auf ihre Glaubensgenossen und deren Moscheen vernichtet worden? Doch das Gerücht über die Schändung eines einzigen Koranexemplars durch einen Ungläubigen kann zu gewalttätigen Ausschreitungen führen.
    Muslimische Apologeten sind sehr kreativ, wenn es gilt, externe Entschuldigungen für zahllos stattfindendes Unrecht in der islamischen Welt zu finden. Oftmals ist es das kleine Israel, das als Sündenbock für die islamische Raserei gegen Fortschritt, Demokratie und Gleichberechtigung herhalten muss. Oder es sind die USA in ihren letzten Kriegen gegen hausgemachte islamische Tyrannenstaaten, die als Erklärungsmodell für den Mord an muslimischen Frauen und Kindern durch andere Muslime dienen. Dabei gehören all diese Ausflüchte in die Kategorie blanken Unsinns.
    In unserer Gesellschaft des Kulturrelativismus, in der wir Respekt für alle Kulturen und Zivilisationen zeigen, ist es unmöglich, eine Wahrheit anzusprechen, die direkt unter der Oberfläche all dieser sinnlosen Analysen zum Fort-Hood-Attentäter zu finden ist. Genauso wie die Taliban verachten nicht wenige Moslems den Fortschritt. Sie verachten das moderne Großstadtleben, seine Töne und Farben, seine attraktiven Frauen und seine Musik, seine Weltläufigkeit und Literatur. Sie verachten all dies, weil sie glauben, dass sie nicht in die Ewigkeit eingehen, wenn sie nicht alles versucht haben, all dies gewaltsam zu vernichten – und mit „dies“ sind wir gemeint, unsere Lebensweise und unser Streben nach Glück.
    Was über ihn jetzt bekannt wurde, zeigt deutlich, dass Major Nidal Malik Hasan sich in einen amerikanischen Taliban verwandelt hatte. Er wurde ein extrem Strenggläubiger, ein Extremist. Er stellt keine seltene Ausnahme der Regel dar und es gibt Zehntausende muslimischer Terroristen, die Frauen und Kinder ermorden wollen. Die Non-Kombattanten sind aus Sicht des Extremisten keine unschuldigen Menschen; vielmehr sind sie Ungläubige, die die Herrschaft des islamischen Gottes nicht anerkennen wollen.
    Was in Fort Hood geschah, war ein Terroranschlag, ausgeführt von einem US-amerikanischen muslimischen Terroristen, nichts anderes.
Dieser Artikel wurde uns von E.S. zur Verfügung gestellt
Leon de Winter schreibt als Kolumnist für das niederländische Elsevier Magazin. Er ist auch Bestsellerautor und Adjunct Fellow am Hudson Institut.
Zurzeit lebt er in Los Angeles.
tinius - 8. Nov, 20:45

Dennoch ist ein Vollzitat rechtlich problematisch... (da ja nicht L.d.W. den Artikel zur Verfügung stellte...)

abusum - 8. Nov, 21:00

Wir haben uns doch schon so gut daran gewöhnt: biometrische Pässe, Schlangestehen und Leibesvisitationen am Flughafen, keine Getränke, Babyflaschen, Eau-de-Toilette-Flaschen oder andere Flüssigkeiten im Gepäck, Quasi-Visapflicht, Fotografierverbote in Flughäfen, Internet-Schnüfflerei.

Man hat offenbar übersehen, dass der Feind seit Jahrzehnten legal im Land leben kann, wie schon bei 9/11.

anaximander - 8. Nov, 21:49

...und sich

vom amerikanischen Staat für ein Massaker bezahlen lassen kann. Ganz legal.

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