Qualitätsabbau im Schweizer Gesundheitssystem
In der Schweiz arbeiten diverse "Gesundheits"-Ökonomen an einem Abbau der Qualität medizinischer Leistungen. Sie wollen bestimmen, welche Hüft-, Knie-, Schulter-, Zehen- und anderen Gelenke den Patienten in Zukunft eingebaut werden dürfen. Das ist natürlich absolut fauler Zauber, denn die einzelnen Orthopäden wissen, wo die Stärken und Schwächen der angebotenen Prothesen liegen und entscheiden mit dem Patienten, welches Produkt eingebaut wird und welches nicht. Wenn die Billig-Prothesen verordnet werden, wir die Zahl der Unverträglichkeiten und jene der Entzündungen steigen. Leidtragende sind die Patienten. Doch das ist noch nicht Unfug genug. Da sind auch noch die Generika, die zu schlucken Politiker Patienten verpflichten wollen. Abgesehen davon, dass die Generikaherstellung eine teure Angelegenheit ist, lehnen über 50 Prozent der Patienten deren Einnahme ab, weil sie die Füll- oder Farbstoffe nicht vertragen.
Weder die eine noch die andere Maßnahme führt zu einer Verbilligung des Gesundheitswesens. Wirklich griffige Maßnahmen wäre eine Reduktion der Verwaltungskosten. Doch das ist unmöglich bei dem den Kassen vorgegebenen System.
Von einer Einheitskrankenkasse ist abzuraten; die Verwaltungskosten würden nur noch mehr gesteigert und für die Gesundheit bliebe am Ende nichts übrig.
Artikel dazu
Weder die eine noch die andere Maßnahme führt zu einer Verbilligung des Gesundheitswesens. Wirklich griffige Maßnahmen wäre eine Reduktion der Verwaltungskosten. Doch das ist unmöglich bei dem den Kassen vorgegebenen System.
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anaximander - Mi, 24.10.2012 10:06 - Kommentar verfassen
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