Reaktionen auf das Minarett-Verbot
SpOn titelt Schweizer stimmen gegen Minarett-Bau
Die Welt schreibt unter dem Titel Sorge vor militantem Islam und beweist schon damit, dass sie nichts verstanden hat,
Für den n-tv war es vor allem ein Erfolg der Rechtspopulisten; für die Redakteure von n-tv hat ein Volk kein Recht auf Selbstbestimmung.
Dass es auch für die Süddeutsche eine Initiative der "Rechtspopulisten" war, ist logisch; die Redakteure haben nicht begriffen, dass Blocher ein Gegner dieser Initiative war.
Das Handelsblatt urteilt nüchtern Die Mehrheit ist für das Verbot. Dabei hatte Regierung in den Stimmberechtigten empfohlen, mit Nein zu votieren. Sie befürchtet, ein Minarett-Verbot werde „im Ausland auf Unverständnis stoßen und dem Ansehen der Schweiz schaden“.
Für den Stern war die Abstimmung lediglich eine Volksbefragung.
Die FR stellt fest Bevölkerung wählt das Verbot
Der selbsternannte Muslimvertreter Farhad Afshar ist sauer; er tadelt die Schweizer in der BAZ «Das Ergebnis ist der Schweiz unwürdig».
LeMonde stellt die massive Zustimmung zur Anti-Minarett-Initiative in den Vordergrund.
Die Presse sucht die Schuld an der Zustimmung zur Anti-Minarett-Initiative bei Libyen.
Die NYTimes titelt Swiss Voters Projected to Back Minaret Ban"
Für die Washington Post berichtet Alexander G. Higgins unter dem Titel "Projection: Swiss vote to ban new minarets"
- Damit dürfte der Schweiz ein außenpolitisches Problem ins Haus stehen, das die international orientierte Wirtschaft zu belasten droht. Erst vor wenigen Monaten wurde der Steuerstreit mit den USA beigelegt. Noch nicht ausgestanden ist dagegen eine Auseinandersetzung mit Libyen um zwei Schweizer, die dort festgehalten werden, nachdem Sohn und Schwiegertochter des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi vor einiger Zeit in Genf vorübergehend festgenommen worden waren.
Die Welt schreibt unter dem Titel Sorge vor militantem Islam und beweist schon damit, dass sie nichts verstanden hat,
- Ob das Bauverbot tatsächlich in die Verfassung des Landes aufgenommen wird, ist jedoch fraglich. Rechtsexperten betonen, ein Bauverbot verstoße wahrscheinlich gegen die Europäische Menschenrechtskonvention. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte könnte das Bauverbot für Minarette in der Schweiz stoppen. „Gegen das Bauverbot wird sicher vor dem Gerichtshof geklagt“, sagte der Berner Islamwissenschaftler Reinhard Schulze.
Für den n-tv war es vor allem ein Erfolg der Rechtspopulisten; für die Redakteure von n-tv hat ein Volk kein Recht auf Selbstbestimmung.
Dass es auch für die Süddeutsche eine Initiative der "Rechtspopulisten" war, ist logisch; die Redakteure haben nicht begriffen, dass Blocher ein Gegner dieser Initiative war.
Das Handelsblatt urteilt nüchtern Die Mehrheit ist für das Verbot. Dabei hatte Regierung in den Stimmberechtigten empfohlen, mit Nein zu votieren. Sie befürchtet, ein Minarett-Verbot werde „im Ausland auf Unverständnis stoßen und dem Ansehen der Schweiz schaden“.
Für den Stern war die Abstimmung lediglich eine Volksbefragung.
Die FR stellt fest Bevölkerung wählt das Verbot
Der selbsternannte Muslimvertreter Farhad Afshar ist sauer; er tadelt die Schweizer in der BAZ «Das Ergebnis ist der Schweiz unwürdig».
LeMonde stellt die massive Zustimmung zur Anti-Minarett-Initiative in den Vordergrund.
Die Presse sucht die Schuld an der Zustimmung zur Anti-Minarett-Initiative bei Libyen.
Die NYTimes titelt Swiss Voters Projected to Back Minaret Ban"
Für die Washington Post berichtet Alexander G. Higgins unter dem Titel "Projection: Swiss vote to ban new minarets"
anaximander - So, 29.11.2009 16:28 - Kommentar verfassen
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Ich freue mich schon auf die Tagesschau-Kommentare heute Abend :-)
Aber dies nicht zu unserer Information, sondern um uns aufzuklären, wie unbeliebt wir uns doch auch wieder machen im Ausland...
Dieser Spur (u.a.) folgt auch der Kommentar der NZZ:
Neuen Zürcher Zeitung: Ein Zeichen - keins von Selbstvertrauen
Na ja, wir werden noch manche solcher Kommentare hören heute Abend...
Gerade habe ich
Der Bundesrat wird sich nicht entblöden den Stimmbürgern zu erklären, wie unbedarft sie gehandelt haben.
- akzeptiere das Ja aber gerne und denke mir, gerade für die kleine schweizerische Blogosphere ist es ideal, fliegen doch nun weiterhin die Fetzen - gegen "die Oben" und die "linken Journalisten" von Tagi und NZZ, und wir allen haben weiterhin was zu diskutieren und dürfen uns mit intelligenten Beiträgen profilieren-
- sei es zur verhinderten Beschneidung von Schweizerinnen, sei es zum Untergang der liberalen Schweiz.
Gratulation, anaximander!
@ anaximander
Denke ich eben auch, die wissen genau, dass es bei uns anders läuft als bei ihnen.
Dazu passt auch der Kommentar von FDP Nationalrat Ruedi Noser, welcher vor kurzem in Saudi-Arabien und Kuweit war:
- ... Initiative absolut kein Thema dort
und jetzt das Beste:
- "... ich würde sogar fast behaupten, wenn es Reaktionen gibt, dann sind es Reaktionen welche von Schweizern moderiert worden sind "zum ihres Süppli choche" ...
Video Kommentar auf der Tagesschau-Seite.
Danke für diese
@OhneNick
Die negativen Reaktionen kommen, wie Sie sagen, von Schweizer Journalisten, die sich jetzt zu profilieren hoffen.
Für ein Mal hat der Ruedi Noser recht ;-)