Sex, die Bischöfe und der Weltbildverlag
Weil der Weltbild-Verlag auch erotische und esoterische Bücher verkauft, geriet er in die Kritik der Kirche. Der Weltbild-Verlag gehört zwölf deutschen Diözesen und der Soldatenseelsorge Berlin und ist an der Hugendubel-Kette beteiligt. Jetzt hat die Deutsche Bischofskonferenz beschlossen, sich vom Weltbild-Verlag zu trennen - "ohne jeden Verzug". Titel wie "Zur Sünde verführt" oder "Das neue Kamasutra" passen nicht zum Weltbild der Bischöfe. Der Streit um den Verlag soll wochenlang gedauert haben. Ausgebrochen soll er im Oktober nach einem Bericht des Fachmagazins "buchreport" sein. Die Trennung wird vom Heiligen Stuhl unterstützt; Benedikt XVI. soll erklärt haben, es sei an der Zeit, die "Verbreitung von Material erotischen oder pornografischen Inhalts, gerade auch über das Internet, energisch einzuschränken".
anaximander - Di, 22.11.2011 14:39 - Kommentar verfassen
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