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Türken lassen sich nicht integrieren

Eine Mehrheit der in Deutschland lebenden Türken orientiert sich am türkischen Wertesystem und verlangt Rücksicht der Deutschen auf die Gewohnheiten und Besonderheiten der Gäste aus der Türkei. Die neue Studie zeigt, dass die Bereitschaft der Türken sich in Deutschland anzupassen, kaum vorhanden ist.
    "Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass die Türken in Deutschland eine Volksgruppe sind, die fest zu ihren kulturellen und religiösen Wurzeln und den türkischen Wertewelten steht", erklärte Holger Liljeberg, Geschäftsführer von Info und von Liljeberg Research.
Schoggo-TV - 19. Nov, 17:52

Seltene Übereinstimmung

Kein Wunder, fühlen sich doch 45 Prozent hierzulande unerwünscht.
Das werden jene 45% sein, welche auch ich an den Bosporus zurückwünsche.

anaximander - 19. Nov, 20:22

Yep, da kann

ich nicht umhin, muss zusitmmen
Mr. BetterNotTurk (Gast) - 19. Nov, 18:25

Knapp an der Realität vorbei

Am türkischen Wertesystem kann sich hier keiner orientieren, da sie kaum eine Ahnung vom türkischen Wertesystem haben. Zumal das türkische Wertesystem sich wie jedes andere auch stetig ändert.
Fakt ist, dass gerade das alte (60er Jahre) Wertesystem den Auswanderern verhasst war und das deutsche Wertesystem als ElDorado erachtet wurde, durch die Diskriminierung wurden diese Menschen aber ausgegrenzt:
Von der Türkei als Rindvieh verkauft, von Deutschland als Riendvieh/Arbeitsvieh gekauft fühlte sich niemand für diese Menschen verantwortlich. Was aus Kindern die auf der Straße großwerden passiert, kennen wir alle. Wen wundert es also, dass diese Menschen im Rentenalter sich dann eine Kutlur suchen, sich selbst eine Kultur aufbauen. Es zeigt sich, dass Kutlur immer von den Ungebildeten ausgeht. Welcher Gebildete Mensch definiert sich schon über irgendeine Kultur und nicht über sein Menschsein und seine Intelligenz? Dass dann die Alten sich an entweder nationalistische oder fundamental islamische Gedanken festhalten ist auch kein Wunder. Lustig ist auch, dass eher die hießige fundamentale Kultur, ebenso wie die Devisen, in die Türkei übergeschwabt ist, nicht umgekehrt! Die harte DM kam eben aus Deutschland (wie übrigens auch die Gelder für Terrornetzwerke, welche offen auf der Straße gesammelt werden "im Namen Allahs").
Doch wer ist schuld? Für mich sowohl die Türkei, die nur die Devisen wollte und sich einen Dreck um seine Leute gekümmert hat. Zum anderen Deutschland, weil es diese Menschen wirklich aber auch nur als Tiere angesehen hat. Niemals akzeptierte der Deutsche, dass diese NICHTchristen auf Ewig hier bleiben sollten. So hatte JEDER Gastarbeiter einen Vertrag über nur fünf Jahre, die er sich aufhalten und arbeiten durfte, und dafür Geld ansparen und in der Türkei sich eine Wohnung kaufen sollte (damals absolut möglich für einige tausend DM). Jedoch hatte Deutschland an den billigen und willigen Arbeitskräften gefallen gefunden und obwohl man weder das Rückgrat hatte die Menschen notfalls wieder, auf den Vertrag pochend, herauswarf udn damit ihnen eigentlich etwas gutes getan hätte, noch akzeptierte man und wollte es offen aussprechen, dass aus den Gastarbeitern, aus den so oft zitierten "Gästen" nun Bewohner geworden war. So wurde das einst als gut gemeinte Lehrsystem, nämlich türkische Kinder in türkische Schulen zu stecken "da sie nicht mit der deutschen Sprache belästigt werden sollen und dass sie doch die türkische sprache in jedem Fall nach 5 jahren brauchen werden, wenn sie wieder in der türkei sind und an türkischen schulen" eine qual: Die "türkischen Lehrer" waren manchmal rechte Analphabeten die für gerademal 500 DM sich an türkischen Konsulaten eine "Lehrerlizenz" erkauft hatten und auf die türkischen Kinder losgelassen wurden, prügelnd und beleidigend unter der Würde eines Menschen. Die deutschen Ministerial Beauftragten scherte das aber nichts. Nur verstehe ich dann nicht, wieso man sich heute wundert, dass so viele Analphabeten an Türken herangezogen wurde, wo man sich doch nicht im geringsten um deren Bildung kümmerte und so wenigstens Hochschulabsolventen aus der Türkei die Staatsexamen hatten für die Bildung der türkischen Kinder herbei beorderte, meinetwegen ganz auf die Kosten der Türkei. Nein, Türken waren Ausländer, keine Menschen! Die Deutschen scheinen aber auch keine Menschen zu sein, ein Mensch kann beim besten Willen nicht so dumm sein, wie es die Deutschen sind, zumindest die Deutschen Politiker und Weltverbesserer: Als die Türken endlich aufatmen konnten, zumindest die, die ein wenig Intelligenz ihr eigen nennen durften (mit deutscher Zertifizierung wie etwa Abitur), als die türkischen Klassen abgeschafft wurden, möchte man nun seit der Ende der 90er Jahre wieder türkische Klassen, ja gar orthodoxen Islamunterricht einführen und nicht-orthodoxen Muslim zwingen in den Orthodoxen Unterricht zu gehen(man stelle sich vor, man zwingt einen Evangelisten in den Katholizismus). Da bin ich doch eher dafür, was die Bischöfe fordern, dass auch türken in den christlichen Unterricht gehen sollen, damit sie eine Grundkenntnis des Christentum und der christlichen Kultur erlangen. Doch muss man sich fragen: was hat die abendländische Kultur mit dem Christentum zu tun? Unser Grundgesetz leitet sich ganz und gar von den Naturgesetzen und vom ethisch-gesunden Menschenverstand ab. Sido und Bushido halte ich für wenig christlich oder zumindest wenig erstrebenswert für einen gebildeten Menschen. Aber ja, integrieren sollen sich die Türken, höchst gebildet nein danke. Wie einst der Hausmeister einer Grundschule den Eltern türkischer Kinder nahelegte, die ihre Kinder nicht in die türkische Klasse sondern ausdrücklich in die deutsche Klasse und sogar in den deutschen Religionsunterricht schickten, damit sie eben sich die Eigenheiten der Deutschen Kultur zu eigen machen, sie mögen doch ihre Kinder auf die Hauptschule schicken, da das Gymnasium gar für Deutsche viel zu schwer sei. Klar als Nachkriegsdeutscher kannte man nur die Hauptschule und anschließende Lehre. Abitur war etwas für die besser Situierten. O.K. Hitler empfand der Hausmeister aber auch noch für postiv, da dieser "Autobahnen baute".
Man kann abschließend nur eines sagen: Deutschland ist ein Land, in dem man tatsächlich als Neugeborener oder Kleinkind die Chance hat es bis zum Kanzler dieses Landes zu schaffen, zumindest sein Hochschulabschluss und eine leitende Stellung.
Alles andere bekommt das was es verdient:
Die Deutschen verdienen für all ihre Untaten nun mal die Türken.
Die Türken verdienen aber genauso auch diese Deutschen.
Jeder das, was er verdient.
Ein gebildeter Deutscher wird sich an keinem Türken Anstoss nehmen.
Ein gebildeter Türke wird sich nicht bewußt sein ein Türke zu sein, bis irgendein Hinterwälder-Deutscher ihn daran erinnert, dass er Türke sei!

Gilbert-rgbm - 19. Nov, 19:57

Woher du die Weisheiten hast, weiß ich nicht, aber als alter Ruhrpottler, der ab dem 1. Gastarbeiter (und das waren nicht nur Türken, sondern auch Spanier, Italiener, Griechen, ...) die Leute hautnah erlebt hat, kann ich von dem Diskriminierungsgesülze durch die Deutschen eigentlich nichts bestätigen.
Leser (Gast) - 19. Nov, 22:08

Proud to be an Ottoman....

Echt stark, vor allem der Schlusssatz.
tin (Gast) - 20. Nov, 06:01

Alle Arbeiter

die man geholt hat (Italiener, Spanier, Portugiesen, ex-Jugoslawen) und Flüchtlinge (Tamilen, Afrikaner) wurden und werden diskriminiert - das war und ist immer so - nicht nur bei uns. Im Zusammenhang mit der Angst vor dem Islam: Es waren ja damals die SVP-nahe Landwirtschaft, die die ex-Jugoslawen als billige Arbeitskräfte eingeholt hat. Es ist und war aber halt wie immer: Geholt hat man Arbeitskräfte - gekommen sind Menschen.
Gilbert-rgbm - 20. Nov, 08:39

Was ist Diskriminierung ?

Man kommt in ein anderes Land, spricht und versteht die Sprache nur dürftig, wenn überhaupt, und sitzt dann permanent abseits der Einheimischen, die ihren kulturell gewohnten Umgang miteinander pflegen und einen wenig beachten ? Herzlichen Glückwunsch, dann fängt die Diskriminierung bereits beim normalen Touristen an !

Nein, wer neu ist, muss sich um seinen Platz in einer Gesellschaft bemühen. Das kann man so machen, dass man sich in die Gesellschaft einfügt - wie i.a. die Italiener, Spanier, Asiaten -, von der Gesellschaft unabhängig unauffällig und produktiv seinen stiefel pflegt - wie i.a. die Japaner - oder halt die vorhandene Gesellschaft ignoriert und seine eigenen Werte mehr oder weniger penetrant-gewaltsam neben die vorhandene Kultur setzt - wie ein zu großer Teil der Türken und Araber.

Aber es ist ja so billig und einfach, die Schuld immer den Einheimischen in die Schuhe zu schieben - und für den deutschsprachigen Raum wieder mal die Gelegenheit, im Rahmen des anerzogenen Geschichtsmasochismus über sich selbst herzufallen.
anaximander - 20. Nov, 10:29

tin, das

ist nur halbwahr. Die Landwirtschaft hat zwar Saisonniers beschäftigt, doch die blieben nur ein paar Monate lang hier. Und billig waren sie nachgerade nicht.
Gilbert hat recht, wenn er sagt, dass es billig ist, die Schuld an der Nicht-Integration der einheimischen Bevölkerung zuzuschieben. Wer hierher kommt, muss sich selbst um einen Platz in der Gesellschaft bemühen. Schaut euch Kleinbasel an: an jeder Ecke wurde mit Staatsgeldern ein "Träff" erstellt - doch die Türken und Araber wollen davon n ichts wissen, sie hocken lieber in ihren Dönerbuden und bauen eifrig eine Parallelgesellschaft auf
Horst (Gast) - 21. Nov, 08:36

Naja, ich habe da ganz andere Dinge erlebt: Ich kenne einige gebildete Deutsche, Türkischer Abstammung, die von sich sagen, sie sind keine deutschen.
Leser (Gast) - 19. Nov, 22:15

Proud to be an Ottoman....

Die Bemerkung zum Schlusssatz bezieht sich natürlich auf "Not-Turks" Erguss.

anaximander - 19. Nov, 22:24

Schon verstanden

und Gilbert wird den Bezug auch sehen
Bergischer Junge (Gast) - 25. Nov, 11:49

Integration...

...damit hat die Regierung schon ein Problem.
Wie will ich jemanden integrieren, der sich nicht integrieren lassen will?
Das, was die Türken hier in Deutschland fordern, haben das die anderen ausländischen Mitbürger auch alles gefordert?
Religions-Freiheit hin oder her,
wenn ich in die Türkei oder ein anderes Islamisches Land gehe und mich auf den Marktplatz stelle und fordere:
Hier muss eine Kirche für mich und meinesgleichen gebaut werden!
Da bin ich mal gespannt, wie lange ich da stehen werde, ohne direkt den Knüppel und die andere Härte des Gesetzes zu spüren bekomme....
Wie geschrieben: Wenn ich mich nicht integrieren lassen will, werde ich auch nicht integriert.
Bin ich in einem anderen Land, mus ich mich auch den Gegebenheiten dort anpassen.
Mache ich das nicht, kann ich wieder gehen.
So einfach ist das.
Die 42%, die sich hier nicht wohlfühlen, kann ich nur eines wünschen:
Eine gute Reise!

Bergischer Junge (Gast) - 25. Nov, 11:52

Zusatz

Nicht das hier manche meinen, ich wäre Rechts.
Das ist meine Meinung
und
Ich bin keinesfalls Rechts oder Radikal oder beides.
Schoggo-TV - 25. Nov, 12:09

Re: Zusatz

Komisch, dass viele Menschen entweder prä- oder postventiv ein solches Statement nie abgeben, wenn es um so linksanrüchige Sachen geht..., also:
"Nicht das hier manche meinen, ich wäre Links.
Ich bin keinesfalls Links oder Radikal oder beides."
anaximander - 25. Nov, 13:21

Schon gut,

nicht jeder, der so denkt, ist rechts, radikal oder beides. Eigentlich bedarf dein Statement keiner Ergänzung
Bergischer Junge (Gast) - 25. Nov, 15:53

Re: Zusatz

@ anaximander:
Das sagst / schreibst du...
Die Realität ist anders.
Sagt man seine Meinung so öffentlich, hat man direkt den Braunenstempel.
Aber, schön das das Geschriebene richtig verstanden wurde
und nicht in die Rechte Ecke interpretiert wird.
Schoggo-TV - 25. Nov, 16:02

Re: Bergischer Junge

"Sagt man seine Meinung so öffentlich, hat man direkt den Braunenstempel."

Einfach selbstbewusst über den "Braunenstempel" hinwegschreiten:

"Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten."
anaximander - 25. Nov, 16:21

Hermann Hesse

"Stufen" kann man sich ruhig verinnerlichen
anaximander - 25. Nov, 16:23

@ Schoggo

Man kann nicht alles und jeden in die rechte Ecke manövrieren, sonst landet man unweigerlich dort, wo man nicht hin will...

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