Urheberrecht in Blogs und Feuilletons
Eine "dreiste Lüge" wirft Matthias Spielkamp in einem offenen Brief ^dem Handelsblatt-Chefredakteur Gabor Steingart vor, der Spielkamp per Formschreiben die "ausschließlichen Nutzungsrechte" (also Haut und Haar) an einem Beitrag abknüpfen wollte und in seinem Brief behauptet, das sei schon immer so gewesen.
Die "Tatort"-Autoren reklamieren in einem offenen Brief an die Piratenpartei, die Linkspartei, die Grünen und die ernstlich so titutlierte "Netzgemeinde" ihr "geistiges Eigentum" als Grundrecht - auch siebzig Jahre nach ihrem Tod. Mit einer Verkürzung der Schutzfristen wären sie nicht einverstanden.
Leonhard Dobusch antwortet in Netzpolitik auf den offenen Brief der "Tatort"-Autoren.
Auch der Chaos Computer Club reagiert auf den offenen Brief der "Tatort"-Autoren:
Die "Tatort"-Autoren reklamieren in einem offenen Brief an die Piratenpartei, die Linkspartei, die Grünen und die ernstlich so titutlierte "Netzgemeinde" ihr "geistiges Eigentum" als Grundrecht - auch siebzig Jahre nach ihrem Tod. Mit einer Verkürzung der Schutzfristen wären sie nicht einverstanden.
Leonhard Dobusch antwortet in Netzpolitik auf den offenen Brief der "Tatort"-Autoren.
Auch der Chaos Computer Club reagiert auf den offenen Brief der "Tatort"-Autoren:
- "Gerade Ihr als 'Tatort'-Autoren, deren Brötchen zum großen Teil über die Rundfunkgebühren bezahlt werden, solltet wissen, wie sich eine Kulturflatrate anfühlt. Hier hungern Urheber nicht. Aber gerade diese Verwertungsgesellschaft, die Eure Tatort-Drehbücher entlohnt, ist das beste Beispiel, wie sich ein verselbständigter Wasserkopf mehr und mehr der eigentlich Euch zustehenden Anteile am ausgestrahlten Werk einverleibt. Hand hoch, wieviele von Euch sind festangestellt? Wieviele wurden in den letzten Jahren durch Vertragsveränderungen bei den Landesmedienanstalten auch noch der Zweitverwertungsrechte im Netz beraubt? Na, und wie fühlt sich der Blick in Eure Buy-Out-Verträge an, wenn Ihr ehrlich seid?"
anaximander - Fr, 30.03.2012 17:01 - Kommentar verfassen
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Wir brauchen die Piraten
Aber ernsthaft. Subventionierte Kunst braucht keiner; sie hat selten etwas mit Kunst zu tun. Wirkliche Kunst ernährt ihren Erschaffer selbstverständlich selber. Und die haben ein Recht aufs Urheberrecht, aber nicht für 80 Jahre; 20 genügen auch.