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AKW

Montag, 14. Mai 2012

Schweizer AKWs sollen bis 2044 laufen

Bundesrat und Parlament haben aufgrund des Fukushima-Ereignisse beschlossen, auf erneuerbare Energie zu setzen und die Kernkraft abzuwürgen. 2035 sollte die Schweiz AKW-frei sein. Jetzt aber macht Leuthard, die zum Ausstieg weder ein Konzept noch einen Plan, sondern einfach "Öppis" im Köcher hat, eine Kehrtwende: sie will die AKWs bis 2044 laufen lassen.
Eine gefährliche Absicht; die AKWs sind für eine Laufzeit von 30 bis 40 Jahren ausgerichtet. Es wäre gescheiter, ein neues AKW zu bauen und zu betreiben, dann wäre die Schweiz auf der sicheren Seite. Doch das wollen unsere neunmalklugen Politiker mit aller Macht verhindern; ihnen ist es lieber, mit unwägbaren Gefahren zu leben und sich in dummen Planspielen zu ergehen.

Mittwoch, 7. März 2012

Juristen entscheiden über AKW-Betrieb

Mit der Schweiz wird es immer schlimmer. Bisher waren Kernphysiker für den Betrieb eines AKW zuständig; neu sind es die Juristen des Bundesverwaltungsgerichtes, die von allem ein wenig Ahnung haben aber nichts wissen.

Freitag, 9. Dezember 2011

EU will neue Kernkraftwerke bauen

Entrüstet stellt die Sueddeutsche fest: "Brüssel ignoriert die Energiewende in Deutschland". Die EU-Kommission schert sich keinen Deut um den Atomenergieausstieg, den die Regierung Merkel beschlossen hat und in deren Fahrwasser auch Doris Leuthard dasselbe tat.
Und es ist ausgerechnet Günther Öttinger, der die Kernkraftwerk-Projekte vorantreibt. All jenen, die bereit sind, weiterhin auf Kernkraft zu setzen, winken auch noch EU-Subventionen.

Mittwoch, 28. September 2011

Ständeräte von Sinnen

In der Schweiz herrscht Wahlkampf und dem Wahlkampf der CVP und BDP ist es zu danken, dass die Ständeräte dieser Parteien total von Sinnen sind. Sie haben sich den Grünen, den GrünLiberalen und der SP angeschlossen, ein VERBOT für den Bau von Atomkraftwerken erlassen - und die Schweiz zum Bau von Kohle- und Gaskraftwerken in alle Ewigkeit verurteilt. Kleinkindern traut man solche Dummheiten zu, nicht aber gestandenen Mannen und Frauen, die von sich behaupten, sie würden über die Auswirkungen ihrer Beschlüsse nachdenken.
Der SP, den GrünLiberalen und den Grünen sei gesagt: der Ausstiegsbeschluss, den Sie über die CVP und BDP erreicht haben, ist kein Ausstieg; die Schweiz wird Atomstrom auch in Zukunft noch importieren. Von Selbstversorgung mit alternativen Energien kann keine Rede sein.
Es ist bereits jetzt absehbar, dass Arbeitsplätze stante pede ins Ausland verlegt werden.

Medien frohlocken: Atomausstieg perfekt

Die Bundesrätin der Wischiwaschi-Partei CVP hat ihre Mannen und Frauen im Ständerat hart rangenommen und auf die Parteilinie verpflichtet, um den Atomausstieg perfekt zu machen.
Irgendwie, sagt CVP Leuthard, werden wir den Ausstieg schon schaffen. Die Energie-Konsumenten werden massiv zur Kasse gebeten, damit man Luftschlösser bauen kann, aus denen kaum Strom zu gewinnen ist. Atomstrom wird die Schweiz auch weiterhin verwenden, doch weil dieser aus schmutzigen Kernkraftwerken, die im Ausland laufen, kommt, betrifft es die Schweizer scheinbar nicht.
Unsere Medienschaffenden jubeln so lange, bis ihnen der Strom abgedreht wird, weil er für lebensnotwendige Dinge gebraucht wird.

Montag, 12. September 2011

Stillgelegtes AKW Marcoule - Ofen explodiert

Die Medien verbreiten in Windeseile Horror-Meldungen, tun so, als würden Frankreich, Deutschland und die Schweiz mit Cäsium verstrahlt, weil in dem stillgelegten AKW Marcoule ein Ofen explodiert ist, wobei ein Mensch den Tod fand und einer schwer verletzt wurde.
Ein Sprecher der französischen Atomaufsichtsbehörde CEA sagte der Zeitung "Le Figaro", es sei keine Strahlung entwichen.
Tatsache ist, dass Frankreich im Umgang mit nuklearem Material nicht eben sorgfältig ist. Tatsache ist auch, dass Frankreich Deutschland bereits heute mit Atomstrom versorgt und in Zukunft noch viel mehr Atomstrom für Deutschland und die Schweiz produzieren wird, weil diese beiden Länder aus der Versorgung ihrer Bevölkerung mit genügend Energie aussteigen wollen und auf die Importe aus Frankreich angewiesen sind.

Mittwoch, 7. September 2011

Geobacter bindet Atommüll und erzeugt Strom

Es gibt Hoffnung für Fukushima Daiichi. Ein Mikro-Organismus namens Geobacter verfügt über die Fähigkeit, Uran an sich zu binden und damit weitere Kontamination zu verhindern - und beim Verarbeiten ist er in der Lage, Elektrizität zu erzeugen.
Dass Geobacter in der Lage ist, Uran an sich zu binden, ist schon länger bekannt. Neu aber ist die Entdeckung, dass die haar-artigen Nanodrähte an der Außenmembran des Bakteriums die elektrische Aktivität bei diesem Prozess steuern.
"Unsere Entdeckung zeigt klar, dass diese Drähte der primäre Katalysator für die Uraniumreduktion sind. Sie führen eine Art Galvanisierungsprozess durch, immobiliseren damit das radioaktive Metall und verhindern beispielsweise einen Eintritt ins Grundwasser," erklärt Gemma Reguera von der Michigan State University.
Dem Forscherteam ist es gelungen, einen Geobacter-Stamm genetisch so zu verändern, dass er verstärkt Nanodrähte produziert und somit wesentlich effizienter in der Demobilisierung von Uran ist. Weitere, auf diesem Patent aufbauende Forschung, könnte nun zur Entwicklung von bakteriengetriebenen Brennstoffzellen führen, die Strom erzeugen, während sie die Umwelt von giftigen Metallen befreien.
pta

Montag, 15. August 2011

AKW Fessenheim - weitere 30 Jahr Laufzeit

Die Franzosen können die Hysterie in Deutschland und der Schweiz um die AKWs nicht verstehen; sie bauen weitere Kernkraftwerke - und beliefern Deutschland und die Schweiz, sofern diese Länder den geforderten Preis zu bezahlen bereit sind, weiterhin mit Atomstrom. Das marode AKW Fessenheim soll, so sagt der Direktor, noch weitere 30 bis 35 Jahre Strom liefern.

Montag, 4. Juli 2011

Schweiz kauft Strom aus Fessenheim

Es ist grotesk: Während der Schweizer Bundesrat beschliesst, auf Kernkraft zu verzichten, weil sie viel zu gefährlich sei, wird das französische AKW Fessenheim, das unweit von Basel steht und immer wieder für Ärger sorgt, weiterhin in Betrieb bleiben.
Und die Schweiz, die ihre eigenen AKWs vom Netz nimmt, wird weiterhin Strom von diesem AKW kaufen und für den Betrieb der Pumpspeicherwerke der Energiegesellschaft Laufenburg benutzen...

Mittwoch, 29. Juni 2011

AKW Mühleberg mit Sicherheitsmängeln

Nicht die Atomtechnologie ist gefährlich, brandgefährlich aber sind unsere geldgierigen und populistischen Politiker, verantwortungslosen Beamten, Bürokraten und Experten, die entweder heute oder vor einigen Monaten das Blaue vom Himmel herunter gelogen, das AKW Mühleberg als "bombensicher" bezeichnet und der Bevölkerung tonnenweise Sand in die Augen gestreut haben - nur um auf dem Buckel der Bevölkerung möglichst viel Profit zu erzielen.
Nach meiner Ansicht müssen sämtliche in der Schweiz betriebenen AKWs den Experten des Paul Scherrer Instituts und der ETH unterstellt werden. So lange Politiker, Bürokraten, dahergelaufene Experten und Ökonomen das Sagen haben, ist die Sicherheit der KKWs nicht gewährleistet, weil alle von der Profitgier getrieben werden und die Sicherheit außer acht lassen.
Das Jammern der Betreiber des AKWs Mühleberg über die zu tätigenden Investitionen in die Betriebssicherheit spricht Bände.

Wer suchet, der...

 

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