Necla Kelek zum Holocaust
Necla Kelek hat am 9. November in der Frankfurter Paulskirche zum Gedenken an die "Reichskristallnacht" eine Rede gehalten. Sie fragte, ob und wie Immigranten aus der Türkei gehalten sind, deutscher Ereignisse zu gedenken - und verweist auf den Ursprung aller Völkermorde im 20. Jahrhundert, an dem beide Länder beteiligt waren.
- "Das deutsche Kaiserreich setzte im Ersten Weltkrieg ganz auf 'die islamische Karte'. Den Heiligen Krieg der Muslime wollte Wilhelm als 'letzten Trumpf' einsetzen. Im Schatten des Ersten Weltkriegs wurden 1915 die Armenier aus Anatolien vertrieben und ermordet. Es waren bis zu 1,4 Millionen Menschen. Generalfeldmarschall Colmar von der Goltz hatte die Deportation der 'unzuverlässigen' Armenier in die mesopotamische Wüste empfohlen, weil er sie als Bedrohung im Rücken der eigenen Truppen sah."
anaximander - Sa, 21.11.2009 10:34 - Kommentar verfassen
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