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Antisemitismus

Samstag, 21. November 2009

Necla Kelek zum Holocaust

Necla Kelek hat am 9. November in der Frankfurter Paulskirche zum Gedenken an die "Reichskristallnacht" eine Rede gehalten. Sie fragte, ob und wie Immigranten aus der Türkei gehalten sind, deutscher Ereignisse zu gedenken - und verweist auf den Ursprung aller Völkermorde im 20. Jahrhundert, an dem beide Länder beteiligt waren.
    "Das deutsche Kaiserreich setzte im Ersten Weltkrieg ganz auf 'die islamische Karte'. Den Heiligen Krieg der Muslime wollte Wilhelm als 'letzten Trumpf' einsetzen. Im Schatten des Ersten Weltkriegs wurden 1915 die Armenier aus Anatolien vertrieben und ermordet. Es waren bis zu 1,4 Millionen Menschen. Generalfeldmarschall Colmar von der Goltz hatte die Deportation der 'unzuverlässigen' Armenier in die mesopotamische Wüste empfohlen, weil er sie als Bedrohung im Rücken der eigenen Truppen sah."

Freitag, 20. November 2009

Der Irrsinn von Links

Es braucht in Deutschland keine Neonazis für eine antisemitische Aktion. Linksextreme tun's auch. Das musste Ende Oktober Claude Lanzmann (83) erfahren, Regisseur des berühmten Films „Shoah“. Sein Debütfilm „Warum Israel?“ von 1973 sollte im Programmkino „B-Movie“ im Hamburger Stadtteil St. Pauli aufgeführt werden - in Kooperation mit der linken, pro-israelischen Gruppe „Kritikmaximierung“. Anschließend sollte über den Film diskutiert werden, der Juden über ihre Motive, nach Israel einzuwandern, interviewt.
Doch statt dessen gab es eine Schlägerei. Mitglieder einer anderen linken Gruppe, dem „Internationalen Zentrum B5“, verhinderten die Veranstaltung - indem sie einen israelischen Kontrollposten simulierten. Sie hatten ein Absperrgitter aufgebaut, vermummt und mit Uniformen verkleidet. Niemand kam durch, es sollen Worte wie „Judenschweine!“ gefallen und Fäuste geflogen sein. Für Claude Lanzmann ist die Blockade Ausdruck von Antisemitismus.
[ weiter ]

Montag, 9. November 2009

9. November 1938

Wie schön es doch ist, dass man die Pogromnacht vom 9. November 1938 unter dem Mauerfalljubeltrubelheiterkeit dem Vergessen anheim fallen lassen kann.
Wir wollen nicht, dass sie dem Vergessen anheim fällt, jene Nacht des 9. Novembers 1938 - Sie erinnern sich?
Nein? - Dann sollten Sie hier klicken.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Erdogans Antisemitismus-Spiel

Susanne Güsten berichtet, die Türkei setze im Konflikt mit Israel mehr als nur ihr Prestige aufs Spiel.
    "Die Beziehungen der Türkei zu Israel haben sich seit dem vergangenen Winter stark verschlechtert. Nur wenige Tage bevor Israel im Gaza-Streifen einmarschierte, besuchte der damalige israelische Premier Ehud Olmert die Türkei. Nichts deutete damals auf die bevorstehende Militäraktion hin, weshalb sich Erdogan persönlich von den Israelis düpiert fühlte. Mit seinem denkwürdigen Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos kurz darauf protestierte er zudem gegen die nach seiner Meinung im Westen vorherrschende Haltung, den Israelis alles durchgehen zu lassen, auch einen Krieg gegen die Menschen in Gaza.
    Erdogans Außenminister Ahmet Davutoglu sagt nun, der Türkei gehe es allein um eine Verbesserung der Situation für die notleidenden Menschen in Gaza. Tatsächlich ist die Türkei nicht daran interessiert, ihre Partnerschaft mit Israel vor die Hunde gehen zu lassen. Schließlich betrachtet sie sich als regionale Führungsmacht, die im Nahen Osten einen Draht zu allen wichtigen Akteuren hat. Gute oder zumindest stabile Beziehungen zu Israel sind zur Verwirklichung dieses Anspruchs unverzichtbar."
Niemand vermag der türkischen Regierung Glauben zu schenken; Erdogan schert sich einen Dreck darum, wie es den Bewohnern in Gaza geht. Es ist ihm auch gleichgültig wie es den Kurden in seinem eigenen Land geht.
Tip E.S.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Die Rache des Farouk Hosni

Michael Borgstede berichtet über die antisemitischen Ausfälle des Farouk Hosni, der bei der Wahl zum Präsidenten der Unesco glücklicherweise durchgefallen ist.
    "Ein Mann stellt sich zur Wahl für ein öffentliches Amt und verliert - das sollte für Politiker zum Berufsrisiko gehören. Nicht so in Ägypten, wo Wahlen seit 30 Jahren nur dem Zweck dienen, einem autoritären Regime den Anschein der Legitimität zu geben. Nach 22 Jahren als Kulturminister in der Regierung von Präsident Mubarak war Farouk Hosni das Verlieren vielleicht einfach nicht mehr gewöhnt. Nachdem sich die Wahlkommission der UN-Kulturorganisation Unesco im fünften Wahlgang für seine bulgarische Mitbewerberin als neue Direktorin entschieden hatte, machte er aus seiner Wut jedenfalls keinen Hehl."

Mittwoch, 30. September 2009

"Der Müll, die Stadt und der Tod"

Ist es antisemitisch - oder eher nicht?, das ist die Frage, der Cristina Nord nachgeht. Sie fasst noch einmal den Streit um Rainer Werner Fassbinders "Der Müll, die Stadt und der Tod" nach einem Roman von Gerhard Zwerenz zusammen. Das Stück soll nun in Mülheim allen Protesten zum Trotz erstmals aufgeführt werden. Nord aber kann die Frage, ob das Stück antisemitisch ist, nicht beantworten.

Montag, 28. September 2009

Grosser und der Antisemitismus

Alfred Grosser warnt im Gespräch mit Moritz Reininghaus vor dem Antisemitismusvorwurf, der in Deutschland viel zu schnell bei der Hand sei
    "Bereits der einfache Vergleich zwischen Antisemitismus und Islamophobie hat meinen Freund Wolfgang Benz vor große Schwierigkeiten gestellt. Selbst das galt als antisemitisch, was vollkommen an der Wirklichkeit vorbeigeht. Man muss auch die Muslime in Frankreich und Deutschland mit einbeziehen. Denn sie sind heute die Diskriminierten. Während jemand in Frankreich und Deutschland nicht mehr diskriminiert wird, weil er Jude ist, werden Tausende diskriminiert, weil sie Muslime sind."
Mit diesem ahnungslos daher geplapperten Satz zeigt Grosser, wie weltfern er bereits lebt.

Mittwoch, 22. Juli 2009

Bundesverdienstkreuz für die Anti-Israelitin

Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die immer noch im Stalinismus verwurzelte Felicia Langer, die Anti-Israelitin, hat schon viel zu reden und zu schreiben gegeben. Kein Wunder, dass sich jetzt auch noch der Holocaust-Forscher Micha Brumlik dazu äussern muss.
    "Frau Langer hat das Kreuz eventuell der Sache nach verdient. Es ist nicht zu bezweifeln, dass sie mit ihrer Lebensleistung auf einen in Israel bestehenden Misstand hingewiesen hat: Nämlich die kontinuierliche Verletzung von Menschenrechten der unter israelischer Besatzung stehenden arabischen Bevölkerung des Westjordanlandes.
    (...) Nein, so jemand muss das Kreuz nicht bekommen. Interessant ist die Ehrung ja vor allem dann, wenn man sie in einen weiteren Kontext stellt. Die westliche Führungsmacht, die USA, gehen derzeit mit der gegenwärtigen israelischen Regierung auf einen Konfrontationskurs. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, der CDU-Politiker Ruprecht Polenz, attackiert in ungewohnt scharfer Art und Weise die Siedlungspolitik. Da passt die Verleihung sehr gut in das Mosaik hinein. Der Bundespräsident hat so zum ersten Mal offiziell harsch, wenn auch indirekt die israelische Besatzungspolitik kritisiert - denn was Frau Langer bisher gesagt und gemeint hat, dürfte ja auch im Bundespräsidialamt bekannt gewesen sein. Das ist neu. Daher die große Aufregung."
Oja, Horst Köhler war dafür besorgt, dass Antisemiten aller Sorten und Arten Oberwasser bekommen und Morgenluft wittern...

Sonntag, 31. Mai 2009

Judenmord in Paris

Mit dem Geständnis von Youssouf Fofana tritt im Prozess um den Foltermord an dem Handyverkäufer Ilan Halimi eine entscheidende Wende ein, berichtet Sascha Lenartz. Der französische Jude war von einer Gruppe muslimischer Einwanderer entführt und drei Wochen lang in einer Sozialwohnung am Rande von Paris festgehalten und misshandelt worden.
E.S.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Judenhass als Abwehrtechnologie

Der geächtete Historiker Ernst Nolte, 86, legt ein Buch über den Islamismus als "dritte radikale Widerstandsbewegung" der Moderne vor. Der Grund für enthaltene Entgleisungen liegt gewiss weniger im schlichten Gemüt des Autors als im Bedürfnis zu provozieren.
David Motadel hat sich hier und hier mit Nolte und dessen jüngstem Werk auseinandergesetzt.
Tipp E.S.

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

Mensch ärgere dich...
Der Bürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln,...
anaximander - 21. Nov, 23:14
Thilo Sarrazin - Ermittlungen...
Diese Meldung dürfte zum Thema der Sonntagszeitungen...
anaximander - 21. Nov, 17:14
Hm, ich bezweifle,
dass diese Gedankengänge auf das Studium zurückzuführen...
anaximander - 21. Nov, 17:10
Re: "Übereinstimmung...
Walthers geistiger Vater und Necla Kelec haben ähnliches...
Schoggo-TV - 21. Nov, 16:59
Berlin will eines Terroristen
Hüter sein. Der Terrorist, der Rekruten für...
Amadeo (Gast) - 21. Nov, 16:47
Wenn zwei dasselbe tun...
Alle Fundamentalisten sind uns ein Gräuel. Den...
anaximander - 21. Nov, 16:44
Ja, das wäre ihm...
gönnen. Interessant aber die Übereinstimmung...
anaximander - 21. Nov, 16:01
Berlin will 9/11-Terrorisen...
Gesandte der Deutschen Bundesregierung sollen sicherstellen,...
anaximander - 21. Nov, 16:00
Re: "Abgekupfert"?
Ne, glaub' ich nicht, aber das zeigt das Problem: Walther...
Schoggo-TV - 21. Nov, 15:54
Yep, ich erinnere mich.
Ob Kelec bei Walther abgeschrieben hat? ;-)
anaximander - 21. Nov, 15:49
Schwarze Liste der Lehrer
Skandal oder gute Nachricht - für Lehrer, für...
anaximander - 21. Nov, 15:46
"Der deutsche Reisepass...
titelte Schoggo-TV bereits am 24. Juli 2007 -> hier...
Schoggo-TV - 21. Nov, 15:01
Stanley Kubricks Utopien...
Tobias Kniebe hat mehr als einen Blick in die ausaufernde...
anaximander - 21. Nov, 12:46
Defloration der Unwegsamkeit
Der dänische Schriftsteller Jens Christian Gröndahl...
anaximander - 21. Nov, 12:43
Ja, das ist,
weil sie so schlecht bezahlt sind und auf keine Art...
anaximander - 21. Nov, 12:34
Schirrmacher "Internet...
Frank Schirrmacher wirbt im Interview nachdrücklich...
anaximander - 21. Nov, 12:33
Diagnose
Hat vielleicht was mit Depression im Leistungssport,...
Schoggo-TV - 21. Nov, 12:30
Necla Kelek zum Holocaust
Necla Kelek hat am 9. November in der Frankfurter Paulskirche...
anaximander - 21. Nov, 10:38
Naja, ich habe da ganz...
Naja, ich habe da ganz andere Dinge erlebt: Ich kenne...
Horst (Gast) - 21. Nov, 08:36
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Eine europaweit tätige Bande soll Fußball-Schiedsrichter...
anaximander - 21. Nov, 02:13

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