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    <title>SideEffects (Kunst + Kultur + Wissen + Gespräche = Zivilisation) : Rubrik:Antisemitismus</title>
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    <description>Kunst + Kultur + Wissen + Gespräche = Zivilisation</description>
    <dc:publisher>anaximander</dc:publisher>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-30T01:31:55Z</dc:date>
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    <title>SideEffects</title>
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    <title>Moishe Postone:  Ein anderer deutscher Herbst</title>
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    <description>Grußadresse zur Hamburger Demonstration gegen Antisemitismus am 13.12.2009&lt;br /&gt;
Aus dem Englischen von Claus Peter Ortlieb

&lt;ul&gt;Ich denke, es ist politisch wichtig, dass so viele auf der Linken die Äußerungen des Antisemitismus ernst nehmen, die inzwischen in Gruppen, die sich selbst als Antiimperialisten verstehen, weit verbreitet sind. Vielleicht kann das auch zu einer lange überfälligen theoretischen Klärung führen. Zur Debatte steht nicht, ob israelische Politik kritisiert werden kann oder nicht. Israelische Politik sollte kritisiert werden, insbesondere wenn sie auf die Unterminierung jeder Möglichkeit eines lebensfähigen palästinensischen Staates zielt. Die Kritik des &quot;Zionismus&quot; jedoch, die in vielen antiimperialistischen Zirkeln vorherrscht, geht über eine Kritik israelischer Politik hinaus, indem sie Israel und den &quot;Zionisten&quot; eine einzigartige Bösartigkeit und eine weltweite konspiratorische Macht zuschreibt. Israel wird nicht kritisiert wie andere Länder, sondern als Verkörperung eines durch und durch und fundamental Bösen. Kurz gesagt, die Darstellung Israels und der &quot;Zionisten&quot; in dieser Form des &quot;antiimperialistischen&quot; &quot;Antizionismus&quot; ist wesentlich dieselbe wie die der Juden im bösartigen Antisemitismus, der seinen reinsten Ausdruck im Nazismus fand. In beiden Fällen ist die &quot;Lösung&quot; dieselbe - die Elimination im Namen der Emanzipation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die herkömmliche stalinistische oder sozialdemokratische Darstellung des Nazismus und Faschismus als bloßer Werkzeuge der Kapitalistenklasse zur Zerschlagung der Organisationen der Arbeiterklasse spart schon immer eine ihrer zentralen Dimensionen aus: diese Bewegungen waren, hinsichtlich ihres eigenen Selbstverständnisses und ihrer Anziehungskraft auf die Massen, Revolten. Der Nazismus stellte sich selbst als einen Kampf um Befreiung dar (und unterstützte &quot;antiimperialistische&quot; Bewegungen in der arabischen Welt und in Indien). Die Grundlage dieses Selbstverständnisses war ein fetischistisches Verständnis des Kapitalismus: die abstrakte, unangreifbare globale Herrschaft des Kapitals wurde verstanden als abstrakte, unangreifbare globale Herrschaft der Juden. Weit davon entfernt, ein bloßer Angriff auf eine Minderheit zu sein, verstand sich der Antisemitismus der Nazis als antihegemonial. Sein Ziel war, die Menschheit von der rücksichtslosen, allgegenwärtigen Herrschaft der Juden zu befreien. Wegen genau dieses antihegemonialen Charakters wirft der Antisemitismus ein besonderes Problem für die Linke auf. Er ist der Grund, aus dem vor einem Jahrhundert der Antisemitismus als &quot;Antikapitalismus der dummen Kerls&quot; gekennzeichnet werden konnte. Heute kann er als &quot;Antiimperialismus der dummen Kerls&quot; charakterisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist diese antisemitische Form des &quot;Antizionismus&quot; nicht neu. Sie stand im Zentrum der stalinistischen Schauprozesse Anfang der 50er Jahre, besonders in der Tschechoslowakei, als internationale Kommunisten, von denen viele Juden waren, als &quot;zionistische Agenten&quot; angeklagt und erschossen wurden. Diese kodierte Form des Antisemitismus, dessen Ursprünge mit den Kämpfen im mittleren Osten nichts zu tun hatten, wurde dann während des kalten Krieges von der Sowjetunion und ihren Verbündeten dorthin transportiert - insbesondere vom Geheimdienst der DDR und den von ihm abhängigen westlichen und mittelöstlichen Organisationen (z.B. der RAF und verschiedenen &quot;radikalen&quot; Palästiensergruppen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Form des &quot;linken&quot; Antizionismus ist mit dem radikalen arabischen Nationalismus und dem radikalen Islamismus verschmolzen - die kein bisschen progressiver sind als irgendeine andere Form des radikalen Nationalismus (wie etwa der albanische oder kroatische Nationalismus), und für die der eliminatorische Impuls gegen Juden in Israel sich daraus rechtfertigt, dass er sich gegen &quot;europäische&quot; Kolonisatoren richtet. Immer wenn der eliminatorische Impuls gegen Juden in Israel am stärksten ist, wird die Legitimität Israels am meisten in Frage gestellt - mit Argumenten, die von der Behauptung, die meisten europäischen Juden gehörten biologisch nicht zum Mittleren Osten (1947 vom Arab Higher Committee in die Welt gesetzt und jetzt als &quot;neue&quot; Entdeckung von Shlomo Sand aufgewärmt), bis zu der Vorstellung reichen, dass sie einfach europäische Kolonisatoren wären, die wie die &quot;pied noir&quot; (= Algerienfranzosen) nach Hause geschickt werden sollten. Es ist bedauerlich, wenn auch nicht überraschend, dass radikale Nationalisten im Mittleren Osten die Situation dort so sehen. Es wird jedoch pervers, wenn Europäer - insbesondere Deutsche - die Juden, also die von den Europäern ein Jahrtausend lang am meisten verfolgte und massakrierte Gruppe, mit eben diesen Europäern identifizieren. Solche Europäer können, indem sie die Juden mit ihrer eigenen mörderischen Vergangenheit gleichsetzen, sich um die Befassung mit diesem belastenden Erbe herummogeln. Das Ergebnis ist eine Verhaltensweise, die vorgibt, die Vergangenheit zu bekämpfen, sie aber tatsächlich fortsetzt und erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Form des Antizionismus ist Teil einer Kampagne zur Elimination Israels, die seit dem Beginn der zweiten Intifada an Kraft gewinnt. Die Fokussierung auf die Schwäche der Palästinenser verschleiert dabei diese ulitmative Stoßrichtung. Der Antizionismus in dieser Form ist Teil des Problems, nicht Teil seiner Lösung. Weit davon entfernt progressiv zu sein, verbündet er sich mit radikalen arabischen Nationalisten und Islamisten, also mit der radikalen Rechten im Mittleren Osten, und stärkt so die israelische Rechte. Er ist konstitutiv für einen Krieg, der in zunehmendem Maß als Nullsummenspiel begriffen wird und jede mögliche politische Lösung unterminiert: ein Rezept für einen Krieg ohne Ende. Der von diesem Antizionismus zum Ausdruck gebrachte Hass sprengt die Grenzen der Politik, weil er so schrankenlos ist wie sein imaginiertes Objekt. Solche Schrankenlosigkeit verweist auf den Traum von der Elimination. Die Deutschen kennen, zusammen mit vielen anderen Europäern, diesen Traum nur zu gut. Es ist endlich Zeit aufzuwachen.&lt;/ul&gt;

&lt;small&gt;Moishe Postone (* 1942) ist Dozent für Geschichte an der University of Chicago.&lt;br /&gt;
Er lebte von 1972 bis 1982 in Frankfurt am Main und war Mitarbeiter des Instituts für Sozialforschung. 1983 promovierte er an der dortigen Johann Wolfgang Goethe-Universität. Heute lehrt er am Department of History der University of Chicago.&lt;br /&gt;
Seine Arbeitsschwerpunkte sind moderne europäische Geistesgeschichte, Kritische Theorie, Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert, Antisemitismus und globale Transformation. Postone gilt als prominenter Vertreter einer wertkritischen Fortschreibung der marxschen Theorie&lt;br /&gt;
Zugesandt von E.S.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Antisemitismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-23T17:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/wien-ehrt-holocaust-leugner/">
    <title>Wien ehrt Holocaust-Leugner</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/wien-ehrt-holocaust-leugner/</link>
    <description>Walter Lüftl ist in bestimmten Kreisen kein&lt;br /&gt;
unbekannter Mann: Der Baurat h.c. verfasste&lt;br /&gt;
1991 als damaliger Präsident der Bundesin-&lt;br /&gt;
genieurskammer eine Expertise über den&lt;br /&gt;
Holocaust, die vielen Revisionisten als beliebtes&lt;br /&gt;
Nachschlagewerk gilt. Darin steht unter anderem,&lt;br /&gt;
dass der Massenmord in den Gaskammern von&lt;br /&gt;
Auschwitz &quot;nicht stattgefunden&quot; haben könnte.&lt;br /&gt;
Die Infrastruktur im Konzentrationslager sei dazu&lt;br /&gt;
gar nicht geeignet gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://derstandard.at/1259282174007/TU-ehrte-Holocaust-Leugner&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt; zugestellt von E.S.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Antisemitismus</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/iran-finanziert-dieudonne-mbala-mbala/">
    <title>Iran finanziert Dieudonne M&apos;Bala M&apos;Bala</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/iran-finanziert-dieudonne-mbala-mbala/</link>
    <description>Der umstrittene französische Humorist Dieudonne M&apos;Bala M&apos;Bala, der mehrmals wegen antisemitischer Aussagen gerichtlich belangt worden ist, hat nach eigenen Angaben den iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad getroffen, um Geldmittel zur Finanzierung des &quot;kulturellen Kampfs gegen den Zionismus&quot; zu sammeln.&lt;br /&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/kultur/film/525370/index.do?from=home.kultur.kunst.sc.p1&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt; ]&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;E.S.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/deutschlands-linke-antisemiten/">
    <title>Deutschlands linke Antisemiten</title>
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    <description>treten immer offener in Erscheinung, obwohl - oder gerade weil - die deutsche Qualitätspresse schweigt. Das jüngste Beispiel finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.redok.de/content/view/1581/36/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/necla-kelek-zum-holocaust/">
    <title>Necla Kelek zum Holocaust</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/necla-kelek-zum-holocaust/</link>
    <description>Necla Kelek hat am 9. November in der Frankfurter Paulskirche zum Gedenken an die &quot;Reichskristallnacht&quot; &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article5282583/Die-Muslime-und-der-Holocaust-Die-Muslime-und-der-Holocaust.html&quot;&gt;eine Rede gehalten&lt;/a&gt;. Sie fragte, ob und wie Immigranten aus der Türkei gehalten sind, deutscher Ereignisse zu gedenken - und verweist auf den Ursprung aller Völkermorde im 20. Jahrhundert, an dem beide Länder beteiligt waren.&lt;ul&gt;&quot;Das deutsche Kaiserreich setzte im Ersten Weltkrieg ganz auf &apos;die islamische Karte&apos;. Den Heiligen Krieg der Muslime wollte Wilhelm als &apos;letzten Trumpf&apos; einsetzen. Im Schatten des Ersten Weltkriegs wurden 1915 die Armenier aus Anatolien vertrieben und ermordet. Es waren bis zu 1,4 Millionen Menschen. Generalfeldmarschall Colmar von der Goltz hatte die Deportation der &apos;unzuverlässigen&apos; Armenier in die mesopotamische Wüste empfohlen, weil er sie als Bedrohung im Rücken der eigenen Truppen sah.&quot;&lt;/ul&gt;</description>
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    <dc:date>2009-11-21T09:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/der-irrsinn-von-links/">
    <title>Der Irrsinn von Links</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/der-irrsinn-von-links/</link>
    <description>Es braucht in Deutschland keine Neonazis für eine antisemitische Aktion. Linksextreme tun&apos;s auch. Das musste Ende Oktober Claude Lanzmann (83) erfahren, Regisseur des berühmten Films Shoah. Sein Debütfilm Warum Israel? von 1973 sollte im Programmkino B-Movie im Hamburger Stadtteil St. Pauli aufgeführt werden - in Kooperation mit der linken, pro-israelischen Gruppe Kritikmaximierung. Anschließend sollte über den Film diskutiert werden, der Juden über ihre Motive, nach Israel einzuwandern, interviewt.&lt;br /&gt;
Doch statt dessen gab es eine Schlägerei. Mitglieder einer anderen linken Gruppe, dem Internationalen Zentrum B5, verhinderten die Veranstaltung - indem sie einen israelischen Kontrollposten simulierten. Sie hatten ein Absperrgitter aufgebaut, vermummt und mit Uniformen verkleidet. Niemand kam durch, es sollen Worte wie Judenschweine! gefallen und Fäuste geflogen sein. Für Claude Lanzmann ist die Blockade Ausdruck von Antisemitismus.&lt;br /&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://www.ksta.de/html/artikel/1256137025304.shtml&quot;&gt;weiter&lt;/a&gt; ]</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Antisemitismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-20T09:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/9-november-1938/">
    <title>9. November 1938</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/9-november-1938/</link>
    <description>Wie schön es doch ist, dass man die Pogromnacht vom 9. November 1938 unter dem Mauerfalljubeltrubelheiterkeit dem Vergessen anheim fallen lassen kann. &lt;br /&gt;
Wir wollen nicht, dass sie dem Vergessen anheim fällt, jene Nacht des 9. Novembers 1938 - Sie &lt;a href=&quot;http://www.litart.ch/diejagd.htm&quot;&gt;erinnern&lt;/a&gt; sich?&lt;br /&gt;
Nein? - Dann sollten Sie &lt;a href=&quot;http://www.a-virtual-memorial.org/terrormemorial.htm&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; klicken.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Antisemitismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-09T18:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/erdogans-antisemitismus-spiel/">
    <title>Erdogans Antisemitismus-Spiel</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/erdogans-antisemitismus-spiel/</link>
    <description>Susanne Güsten &lt;a href=&quot;http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&amp;Alias=wzo&amp;cob=444938&quot;&gt;berichtet&lt;/a&gt;, die Türkei setze im Konflikt mit Israel mehr als nur ihr Prestige aufs Spiel.&lt;ul&gt;&quot;Die Beziehungen der Türkei zu Israel haben sich seit dem vergangenen Winter stark verschlechtert. Nur wenige Tage bevor Israel im Gaza-Streifen einmarschierte, besuchte der damalige israelische Premier Ehud Olmert die Türkei. Nichts deutete damals auf die bevorstehende Militäraktion hin, weshalb sich Erdogan persönlich von den Israelis düpiert fühlte. Mit seinem denkwürdigen Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos kurz darauf protestierte er zudem gegen die nach seiner Meinung im Westen vorherrschende Haltung, den Israelis alles durchgehen zu lassen, auch einen Krieg gegen die Menschen in Gaza.&lt;br /&gt;
Erdogans Außenminister Ahmet Davutoglu sagt nun, der Türkei gehe es allein um eine Verbesserung der Situation für die notleidenden Menschen in Gaza. Tatsächlich ist die Türkei nicht daran interessiert, ihre Partnerschaft mit Israel vor die Hunde gehen zu lassen. Schließlich betrachtet sie sich als regionale Führungsmacht, die im Nahen Osten einen Draht zu allen wichtigen Akteuren hat. Gute oder zumindest stabile Beziehungen zu Israel sind zur Verwirklichung dieses Anspruchs unverzichtbar.&quot;&lt;/ul&gt;Niemand vermag der türkischen Regierung Glauben zu schenken; Erdogan schert sich einen Dreck darum, wie es den Bewohnern in Gaza geht. Es ist ihm auch gleichgültig wie es den Kurden in seinem eigenen Land geht.&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Tip E.S.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Antisemitismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-18T14:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/die-rache-des-farouk-hosni/">
    <title>Die Rache des Farouk Hosni</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/die-rache-des-farouk-hosni/</link>
    <description>Michael Borgstede &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4760229/Nach-Unesco-Wahl-Farouk-Hosni-und-der-Antisemitismus.html&quot;&gt;berichtet&lt;/a&gt; über die antisemitischen Ausfälle des Farouk Hosni, der bei der Wahl zum Präsidenten der Unesco glücklicherweise durchgefallen ist.&lt;ul&gt;&quot;Ein Mann stellt sich zur Wahl für ein öffentliches Amt und verliert - das sollte für Politiker zum Berufsrisiko gehören. Nicht so in Ägypten, wo Wahlen seit 30 Jahren nur dem Zweck dienen, einem autoritären Regime den Anschein der Legitimität zu geben. Nach 22 Jahren als Kulturminister in der Regierung von Präsident Mubarak war Farouk Hosni das Verlieren vielleicht einfach nicht mehr gewöhnt. Nachdem sich die Wahlkommission der UN-Kulturorganisation Unesco im fünften Wahlgang für seine bulgarische Mitbewerberin als neue Direktorin entschieden hatte, machte er aus seiner Wut jedenfalls keinen Hehl.&quot;&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Antisemitismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-07T11:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/der-muell-die-stadt-und-der-tod/">
    <title>&quot;Der Müll, die Stadt und der Tod&quot;</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/der-muell-die-stadt-und-der-tod/</link>
    <description>Ist es antisemitisch - oder eher nicht?, das ist die Frage, der Cristina Nord nachgeht. Sie fasst noch einmal den Streit um Rainer Werner Fassbinders &quot;Der Müll, die Stadt und der Tod&quot; nach einem Roman von Gerhard Zwerenz zusammen. Das Stück soll nun in Mülheim allen Protesten zum Trotz erstmals aufgeführt werden. Nord aber kann die Frage, ob das Stück antisemitisch ist, &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ku&amp;dig=2009%2F09%2F30%2Fa0007&amp;cHash=82046d615a&quot;&gt;nicht beantworten&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Antisemitismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-30T07:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/grosser-und-der-antisemitismus/">
    <title>Grosser und der Antisemitismus</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/grosser-und-der-antisemitismus/</link>
    <description>Alfred Grosser &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=sw&amp;dig=2009%2F09%2F28%2Fa0040&amp;cHash=871ca047ac&quot;&gt;warnt&lt;/a&gt; im Gespräch mit Moritz Reininghaus vor dem Antisemitismusvorwurf, der in Deutschland viel zu schnell bei der Hand sei&lt;ul&gt;&quot;Bereits der einfache Vergleich zwischen Antisemitismus und Islamophobie hat meinen Freund Wolfgang Benz vor große Schwierigkeiten gestellt. Selbst das galt als antisemitisch, was vollkommen an der Wirklichkeit vorbeigeht. Man muss auch die Muslime in Frankreich und Deutschland mit einbeziehen. Denn sie sind heute die Diskriminierten. Während jemand in Frankreich und Deutschland nicht mehr diskriminiert wird, weil er Jude ist, werden Tausende diskriminiert, weil sie Muslime sind.&quot;&lt;/ul&gt;Mit diesem ahnungslos daher geplapperten Satz zeigt Grosser, wie weltfern er bereits lebt.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Antisemitismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-28T13:25:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/bundesverdienstkreuz-fuer-die-anti-israelitin/">
    <title>Bundesverdienstkreuz für die Anti-Israelitin</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/bundesverdienstkreuz-fuer-die-anti-israelitin/</link>
    <description>Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die immer noch im Stalinismus verwurzelte Felicia Langer, die Anti-Israelitin, hat schon viel zu &lt;a href=&quot;http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/giordano_an_koehler/&quot;&gt;reden&lt;/a&gt; und zu &lt;a href=&quot;http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/noah_kliger_felicia_im_wunderland/&quot;&gt;schreiben&lt;/a&gt; gegeben. Kein Wunder, dass sich jetzt auch noch der Holocaust-Forscher Micha Brumlik dazu &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,637579,00.html&quot;&gt;äussern muss&lt;/a&gt;.&lt;ul&gt;&quot;Frau Langer hat das Kreuz eventuell der Sache nach verdient. Es ist nicht zu bezweifeln, dass sie mit ihrer Lebensleistung auf einen in Israel bestehenden Misstand hingewiesen hat: Nämlich die kontinuierliche Verletzung von Menschenrechten der unter israelischer Besatzung stehenden arabischen Bevölkerung des Westjordanlandes.&lt;br /&gt;
(...) Nein, so jemand muss das Kreuz nicht bekommen. Interessant ist die Ehrung ja vor allem dann, wenn man sie in einen weiteren Kontext stellt. Die westliche Führungsmacht, die USA, gehen derzeit mit der gegenwärtigen israelischen Regierung auf einen Konfrontationskurs. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, der CDU-Politiker Ruprecht Polenz, attackiert in ungewohnt scharfer Art und Weise die Siedlungspolitik. Da passt die Verleihung sehr gut in das Mosaik hinein. Der Bundespräsident hat so zum ersten Mal offiziell harsch, wenn auch indirekt die israelische Besatzungspolitik kritisiert - denn was Frau Langer bisher gesagt und gemeint hat, dürfte ja auch im Bundespräsidialamt bekannt gewesen sein. Das ist neu. Daher die große Aufregung.&quot;&lt;/ul&gt;Oja, Horst Köhler war dafür besorgt, dass Antisemiten aller Sorten und Arten Oberwasser bekommen und Morgenluft wittern...</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
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    <title>Judenmord in Paris</title>
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    <description>Mit dem Geständnis von Youssouf Fofana tritt im Prozess um den Foltermord an dem Handyverkäufer Ilan Halimi eine entscheidende Wende ein, &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/politik/article3829625/Barbaren-Anfuehrer-gesteht-Foltermord-von-Paris.html&quot;&gt;berichtet&lt;/a&gt; Sascha Lenartz. Der französische Jude war von einer Gruppe muslimischer Einwanderer entführt und drei Wochen lang in einer Sozialwohnung am Rande von Paris festgehalten und misshandelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;E.S.&lt;/small&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/judenhass-als-abwehrtechnologie/">
    <title>Judenhass als Abwehrtechnologie</title>
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    <description>Der geächtete Historiker Ernst Nolte, 86, legt ein Buch über den Islamismus als &quot;dritte radikale Widerstandsbewegung&quot; der Moderne vor. Der Grund für enthaltene Entgleisungen liegt gewiss weniger im schlichten Gemüt des Autors als im Bedürfnis zu provozieren.&lt;br /&gt;
David Motadel hat sich &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/999/467571/text/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/999/467571/text/4/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; mit Nolte und dessen jüngstem Werk auseinandergesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Tipp E.S.&lt;/small&gt;</description>
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    <dc:date>2009-05-06T19:27:00Z</dc:date>
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    <title>Das Durban-Syndrom</title>
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    <description>Anetta Kahane &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=me&amp;dig=2009%2F04%2F25%2Fa0118&amp;cHash=9f4f075c68&quot;&gt;schreibt&lt;/a&gt; heute, gegen Mullahregime und andere Despotien helfe nur, den Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus zur Chefsache zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Tipp E.S.&lt;/small&gt;</description>
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    <dc:date>2009-04-28T17:35:00Z</dc:date>
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