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Arbeitsmarkt

Dienstag, 22. April 2008

Robotertechnik ersetzt Arbeitskräfte

Vom 24. bis 30. April 2008 trifft sich die internationale Verpackungsbranche auf der Interpack in Düsseldorf. Auf der Fachmesse für Verpackungsmaschinen und Packmittel werden Komplettlösungen für das automatische Verpackungshandling präsentiert. Sie sollen das Problem der Produktionsengpässe lösen. Nach Einschätzung von Branchenexperten bietet der Einsatz von Robotern entscheidende Vorteile. "Von der kostenoptimierten Rund-um-die-Uhr-Produktion bis hin zur fehlerfreien Rückverfolgung mit minimalem Aufwand: Vollautomatische Systeme ermöglichen Produktionssteigerungen und bringen mehr Transparenz in die Prozesskontrolle", sagt Frank Falter vom Technologiehersteller Bizerba.
Und da reiben sich die Leute verwundert die Augen, wenn sie erfahren, dass nie mehr Vollbeschäftigung droht...
Finanzen / Pflichtveröffentlichung

Freitag, 8. Dezember 2006

Steigende Arbeitslosigkeit

Während in Deutschland die Arbeitslosenzahlen eine stark sinkende Tendenz aufzeigen, steigen sie in der Schweiz trotz Jean-Luc Nordmanns Hurragebrüll um 1,1 Prozent an. Logisch, dass Nordmann der Welt erklärt, dies sei auf saisonale Schwankungen zurückzuführen.
Da der Wintereinbruch auf sich warten lässt, die Bergbahnen ihren Betrieb verlängert haben und das Baugewerbe boomt, wirkt dieses Argument wie an den Haaren herbei gezogen.
AP

Montag, 16. Oktober 2006

Heldenhaft - Arbeiten für Millionen

Da sieht man einmal mehr, wie vieldeutig die deutsche Sprache ist. Wenn ein CEO für Millionen arbeitet, könnte man meinen, er arbeite tatsächlich für Millionen von Mitarbeitern. Tut er aber nicht: er arbeitet aber trotzdem - für Millionen.

Manager-Gehälter steigen

Mittwoch, 14. Juni 2006

Gezüchtete Faulheit

Hartz IV ist teuer. Zu teuer, meinen die Experten. Und damit Hartz IV nicht noch teurer wird, wollen sie gleich mal die Amtsstuben ausbauen und viele, viele Stellen im Arbeits- und Sozialamt schaffen.
"Alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen müssen sich dann jeden Morgen bei einer Behörde zum 'Gemeinschaftsdienst' melden und werden dort zu regelmäßiger, gemeinnütziger Arbeit eingeteilt - acht Stunden pro Tag, von Montag bis Freitag" - so fasst Stefan Müller (CSU) seine Ideen für eine weitere Verschärfung der Arbeitsmarktreform Hartz IV zusammen.
Es gibt sicherlich überall schwarze Schafe, bestimmt auch unter den Langzeitarbeitslosen, aber ich bezweifle, dass die so zahlreich sind, dass man sie zum täglichen Verhör zitieren muss.
Dass es kein Recht auf Faulheit geben darf, ist wohl jedem klar. Aber die Faulheit, die unter den Langzeitarbeitslosen Deutschlands herrscht, ist kaum eine gewollte, doch mit Sicherheit eine gezüchtete.
Die vorgeschlagenen Massnahmen zur Eindämmung fauler Arbeitsloser, bringt zwar, wie gesagt, zahllose neue Beamtenstellen, aber nicht einen Arbeitsplatz, der einem Arbeitslosen ein Erwerbseinkommen bietet.
Naja, die Idee stammt von Müller und der meint eh sich einen asozialen Anstrich verpassen zu müssen.
SpOnForum

Donnerstag, 18. Mai 2006

Top 100 der Arbeitgeber in Europa

Wer hätte das gedacht?

Freitag, 28. April 2006

Warum so verduzt?

fragt man sich unwillkürlich beim Lesen dieses Artikels. In den zwanziger und dreissiger Jahre des letzten Jahrhunderts konnte man die Anfänge der Rationalisierung von Arbeit verfolgen - und jetzt steht die Presse wir vor den Kopf geschlagen da und bedauert, dass der Wirtschaftsaufschwung mit Arbeitsplatzabbau verbunden ist.
Siemens hat die Mobilfunk- mit der Festnetzsparte zusammengelegt, die Arbeitsabläufe gestrafft - und baut Stellen ab.
Und das ist nicht nur bei Siemens der Fall, das wird überall ähnlich gehandhabt. Die Wirtschaft zieht an, die Auftragsbücher sind voll, die Absatzkurven steigen - und die Arbeitsplätze werden abgebaut. Der Verkauf von Gebrauchsgütern zieht an, der Auto-Absatz steigt und Baubranche fängt zu boomen an. Doch mehr Arbeitsplätze werden allerhöchstens in Verkauf und Marketing geschaffen.

Mittwoch, 26. April 2006

Womit bestreiten sie ihren Lebensunterhalt?

Gehören sie zu dem hohen Prozentsatz, der Rente oder Arbeitslosengeld bezieht?
Während Im Jahr 1991 noch 44 Prozent der Bürger ihren Lebensunterhalt mit einer Erwerbstätigkeit finanzierten, waren es im Jahr 2004 nur noch 39 Prozent - mit sinkender Tendenz.
Betrachtet man die Zahlen geschlechterspezifisch, so kommt folgendes raus: 2004 lebten weniger als 47 Prozent der Männer von ihrem Lohn und Gehalt; bei den Frauen sind es ganze 33 Prozent.
Die Zahlen sehen düster aus. Und man darf sich mit Fug und Recht fragen, was die steigende Zahl der vom Staat ins Leben gerufenen Kinderbetreuungsstätten bewirken, was die Familienzulagen ändern sollen.

Montag, 10. April 2006

Armutszuschuss

Es gibt fast 5 Millionen Arbeitslose in Deutschland. Man hat Hartz IV eingeführt und gesehen, dass das ausser Armut nicht das Geringste bringt - ausser höheren Verwaltungskosten. Die Arbeitslosigkeit wird in D bekanntlich noch "besser" verwarltet als in der Schweiz. Die Bürokratie hat längst groteske Züge angenommen. Es wäre bereits heute möglich, Jobrotation einzuführen, d.h., ein halbes Jahr verwalten die Bürokraten die Arbeitslosen, dann wird der Spiess umgedreht und für ein halbes Jahr werden die Bürokraten von den Arbeitslosen verwaltet.
Jetzt kommt die Bundesagentur für Arbeit(slosigkeit) mit einem neuen Furz: Wer arbeitslos ist, soll künftig keinen Rechtsanspruch mehr auf Überbrückungsgeld und Förderung der Ich-AG haben. Das Ziel: Kostenersparnis und eine Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung.
Das ist ein Witz, weil es nach noch mehr Verwaltungsarbeit ruft, die Bürokraten aufgestockt werden müssen, mit dem Ergebnis, dass die Ausgaben steigen und die Ersparnis gleich Null ist.
Die Regierung Merkel ist in dieser Beziehung auch nicht besser als die Regierung Schröder. Wer das Pech hat, arbeitslos zu sein, wird in Zukunft wohl nur noch einen Armutszuschuss erhalten, damit das Budget für die Verwaltung noch einmal aufgestockt werden kann.
Es wird nie mehr genügend Arbeit für alle geben. Was rationalisiert werden kann, wird rationalisiert. Am Ende bleibt nur noch einses: ein Riesenhaufen von Bürkraten...

Dienstag, 15. November 2005

Europa im Stress-Pegel-Vergleich

Jeder dritte Schweizer Arbeitnehmer fühlt sich arbeitsbedingt gestresst. Betroffen sind dabei vor allem jüngere, männliche Arbeitnehmer und fast die Hälfte der IT-Beschäftigten. Doch bedeutet Druck am Arbeitsplatz nicht zwingend Unzufriedenheit, wie eine europaweite Untersuchung von Kelly Services, dem führenden Stressforscher, aufzeigt. "Die Ergebnisse der Studie haben uns im Endeffekt nur bestätigt. Es war schon vorher bekannt, dass man immer mehr in immer weniger Zeit schaffen soll", so Leif Agnéus, Generaldirektor von Kelly.
In zwölf europäischen Ländern wurden insgesamt 19.000 Personen befragt. Im Durchschnitt sind davon 27 Prozent arbeitsbedingt im Stress. In der Schweiz nahmen 1.372 Personen an der Umfrage teil. Davon gaben 32 Prozent der Frauen an, gestresst zu sein, bei den Männern waren es 35 Prozent. Im Gegensatz zum übrigen Europa, wo eher ältere Beschäftigte unter grosser Arbeitsbelastung leiden, sind in der Schweiz jüngere Arbeitnehmende in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre betroffen (36 Prozent). Teilzeitbeschäftigte verzeichnen mit 25 Prozent die niedrigsten Belastungsraten, bei Beschäftigten mit langen Arbeitszeiten (51 Stunden und mehr) ist die Belastung mit 68 Prozent am höchsten. Am gelassensten geht man in den Niederlanden an die Arbeit heran. Dort fühlen sich nur 16 Prozent gestresst.
Was die Zufriedenheit am Arbeitsplatz anbelangt, sind 37 Prozent der überbelasteten Arbeitnehmer unzufrieden. Bei denjenigen mit normalem Stressaufkommen sind es lediglich 20 Prozent. Am unzufriedensten sind die beruflich unterforderten Arbeitnehmenden mit 44 Prozent. "Natürlich ist Unterforderung auch Stress. Es geht dabei um die eigene Wertschätzung und darum, dass man sich am Arbeitsplatz wohl fühlen sollte", erklärte Agnéus.
Hm, das heisst dann wohl: Arbeitsplatz suchen, wo Unterforderung garantiert ist...

Mittwoch, 1. Juni 2005

Einkommen für alle - endlich Diskussion auch in der Schweiz

Ein Grundeinkommen - steht in der NZZ - für alle könnte zur Entstehung eines "vierten Sektors" beitragen, zu einem "Laboratorium von Ideen", einem "Markt von autonom handelnden Personen", die Wissenschaft, Kunst und Unternehmertum betreiben könnten.
Die Ideen sind gut, die Umsetzung könnte sofort erfolgen, WENN der Nationalrat endlich den Finger ....... und beschliessen würde, überflüssige Bundesämter und Gesetze abzuschaffen, die Kantonsräte nachziehen würden und die Stadt- und Gemeinderäte ebenfalls. Die Einsparungen wären horrend. Begünstig werden müsste jeder und jede, nicht nur eine bestimmte Schicht (hier die Arbeitslosen)...
Christopher Ray's Zeitgerecht dürfte demnächst auch in der Schweiz gelesen werden.
Es wäre schön, wenn auch unter Politikern so etwas wie Vernunft Einzug hielte...

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

Bündner SVP will...
Dieser Wunsch sei ihr Befehl! - und zwar basta! "...Das...
anaximander - 18. Mai, 00:43
Bundesrat Leuenberger...
Schon das ist ein gutes Zeichen. Weniger gut allerdings...
anaximander - 18. Mai, 00:34
Ehrenmorde sind kein...
Amnesty International vertritt, nicht immer, aber immer...
anaximander - 17. Mai, 23:13
Ja, tin. Aber es ist...
Ja, tin. Aber es ist schon eigenartig, dass ganz unterschiedliche...
Gris-Gris - 17. Mai, 22:14
Ja eben
Aber die Medienwelt (und ein paar BloggerInnen) halten...
tin11 - 17. Mai, 21:37
Sorry - ich wollte das...
Sorry - ich wollte das noch korrigieren mit: http://www.textlog.d e/38374.html und http://w ww.korrekturen.de/beliebte _fehler/weissmachen.shtml Und...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:15
So eine Partei ist auch...
So eine Partei ist auch nur ein Verein. Und wenn ein...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:04
Früher einmal hiess...
Früher einmal hiess das "Schutzhaft". Nein,...
Gris-Gris - 17. Mai, 20:12
Ach so,
jetzt haben wir ein neues Feindbild: die Richter. Du...
tin11 - 17. Mai, 19:52
Hallo
Du kennst doch den Witz: Wenn wir den Beamten und Richtern...
blogguru - 17. Mai, 19:41
Verhaftungsgrund: Karikatur
In Holland ist ein Karikaturist wegen des Verdachts...
anaximander - 17. Mai, 18:53
Firefox 3 - Release Candidate...
Nach fünf Beta-Versionen haben die Firefox-Entwickler...
anaximander - 17. Mai, 18:39
Die Po-Zusammenhänge...
Die Po-Zusammenhänge lassen wir mal weg, Schoggo-TV,...
Gris-Gris - 17. Mai, 18:38
Entzauberung des Bio-Mythos
Maxeiner und Miersch sind keine Öko-Fetischisten....
anaximander - 17. Mai, 18:00
Ja und?
Zufrieden jetzt? Nur - was ändert eigentlich jetzt?...
tin11 - 17. Mai, 17:57
Mediale Fehlinformation
Den Verfechtern des Verwaltungsstaates passt die Einbürgerungsinitiative...
anaximander - 17. Mai, 16:28
Auschlussverfahren gegen...
(sda) Der Zentralvorstand der SVP Schweiz eröffnet...
anaximander - 17. Mai, 15:56
Etwas Gescheites von...
Die SP fordert, nicht nachhaltig produzierte Agrartreibstoffe...
anaximander - 17. Mai, 15:22
Es wurde dir
doch schon gesagt, dass die Arena keine Live-Sendung...
tin11 - 17. Mai, 15:08
Schade,
in den frühen Jahren wurde noch live gesendet....
anaximander - 17. Mai, 13:10

Andernorts

Jonathan Littell ist nur an Sex interessiert
Tilman Krause hat Jonathan Littell in Berlin gelauscht...
regulaerni - 17. Mai, 12:52
“Meere” erscheint Ende Mai
Rund fünf Jahre nach dem Verbot des Romans “Meere”...
regulaerni - 16. Mai, 22:44
Jonathan Littell erklärt die Nazis
Tilmann Krause hat mitverfolgt, wie Jonathan Littell...
regulaerni - 15. Mai, 11:14
“Neid” von Elfriede Jelinek
Hubert Spiegel hat sich mit dem Buch, das kein Buch...
regulaerni - 13. Mai, 15:37
75. Jahrestag der Bücherverbrennung
Zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung am 10....
regulaerni - 8. Mai, 17:10
30. Solothurner Literaturtage - Rückblick
Roman Bucheli hat in Solothurn scheinbar ein anregendes...
regulaerni - 6. Mai, 13:15
Calmy-Rey bedauert
dass die offizielle Schweiz von Israel nicht eingeladen...
regulaerni - 4. Mai, 19:07
Grosses Benefizkonzert mit Noëmi Nadelmann
zugunsten der Stiftung “Denk an mich”....
regulaerni - 3. Mai, 09:32

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Meine Kommentare

Schade,
in den frühen Jahren wurde noch live gesendet....
litart - 17. Mai, 13:10
Dessen bin
ich mir durchaus bewusst. Allerdings macht sich der...
litart - 16. Mai, 23:00
So kommt doch
der mannheemer Slang endlich wieder einmal zum Zug...
litart - 16. Mai, 21:58
Der Halter
für Männer wäre zu weit unten - außerhalb...
litart - 16. Mai, 18:40
Die Mitarbeiter-Motivation
kommt nicht nur bei der Pharma zu kurz. Mich graut...
litart - 16. Mai, 11:29
Hm, tin,
findest du dies okay - ich meine sowohl rinks als auch...
litart - 15. Mai, 22:50
Die Kippa?
Yep, das ist die Regel unter "Anstand". Ein Tschador...
litart - 15. Mai, 15:47
Hier ist der Spruch
"Wehret den Anfängen" angebracht.
litart - 15. Mai, 14:56

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