Archäopteryx' Gefieder war schwarz
Der geflügelte Dinosaurier Archäopteryx, häufig auch „Urvogel“ genannt, hatte höchstwahrscheinlich schwarze Federn. Außerdem lassen die für die Farbbildung nötigen Strukturen darauf schließen, dass die Federn fest und haltbar waren. Das ist ein Anzeichen dafür, dass das Tier tatsächlich fliegen konnte, berichtet ein internationales Forscherteam. Darauf deutet auch hin, dass die Struktur der Federn identisch mit der von heute lebenden Vögeln war, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „Nature Communications“.
„Wenn Archaeopteryx flattern oder gleiten konnte, haben Melanosome den Federn zusätzlichen Halt gegeben“, ist sich Ryan Carney von der Brown University sicher. Melanosome sind Strukturen in Farbstoff produzierenden Zellen. Sie waren schon häufiger in fossilen Federn gefunden worden, wurden aber als Bakterien missinterpretiert. Um die genaue Farbe in den würstchenförmigen, ein tausendstel Millimeter langen Melanosomen bestimmen zu können, setzten die Forscher statistische Methoden ein. Sie verglichen die Struktur der Melanosome einer fossilen Archäopteryx-Feder mit jenen aus 87 Arten lebender Vögel. Sie schlossen: Mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent war die Feder einst schwarz.
Eine wesentliche Übereinstimmung zur Struktur der heutigen Vogelfedern waren die feinen Häkchen, mit denen sich die einzelnen Äste untereinander verhakten. Auch das trug zur Steifheit und Festigkeit der Federfahne bei. Wozu die schwarze Färbung beim Archäopteryx genau diente, ist weniger klar. Möglicherweise half sie, die Körpertemperatur zu regulieren. Auch der Einsatz zur Tarnung oder bei der Balz ist denkbar. Klar ist für Carney und seine Kollegen auf jeden Fall, dass die Federn vorteilhaft waren, wenn sich der Archaeopteryx in die Lüfte erheben wollte.

„Wenn Archaeopteryx flattern oder gleiten konnte, haben Melanosome den Federn zusätzlichen Halt gegeben“, ist sich Ryan Carney von der Brown University sicher. Melanosome sind Strukturen in Farbstoff produzierenden Zellen. Sie waren schon häufiger in fossilen Federn gefunden worden, wurden aber als Bakterien missinterpretiert. Um die genaue Farbe in den würstchenförmigen, ein tausendstel Millimeter langen Melanosomen bestimmen zu können, setzten die Forscher statistische Methoden ein. Sie verglichen die Struktur der Melanosome einer fossilen Archäopteryx-Feder mit jenen aus 87 Arten lebender Vögel. Sie schlossen: Mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent war die Feder einst schwarz.
Eine wesentliche Übereinstimmung zur Struktur der heutigen Vogelfedern waren die feinen Häkchen, mit denen sich die einzelnen Äste untereinander verhakten. Auch das trug zur Steifheit und Festigkeit der Federfahne bei. Wozu die schwarze Färbung beim Archäopteryx genau diente, ist weniger klar. Möglicherweise half sie, die Körpertemperatur zu regulieren. Auch der Einsatz zur Tarnung oder bei der Balz ist denkbar. Klar ist für Carney und seine Kollegen auf jeden Fall, dass die Federn vorteilhaft waren, wenn sich der Archaeopteryx in die Lüfte erheben wollte.
anaximander - Mi, 25.01.2012 12:11 - Kommentar verfassen
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