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Archaeologie

Samstag, 12. April 2008

Rätsel um Stonehenge der Lösung näher

1StonehengeSeit Anfang April graben wieder Archäologen in Stonehenge - zum ersten Mal seit 44 Jahren - und versuchen, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Jetzt verkündeten die Forscher die Lösung: Stonehenge habe als Heilstätte gedient, berichtete der britische Rundfunksender BBC, der die Ausgrabungen für eine im Herbst geplante Sendung finanziert.
Drei Meter fünfzig lang und knapp einen Meter tief ist die Grabung, an der die britischen Wissenschaftler arbeiten. "Es ist das erste Mal, dass wir die wissenschaftliche Archäologie dazu nutzen, uns mit einem Problem auseinanderzusetzen, das die Geister seit dem Mittelalter beschäftigt", sagt Timothy Darvill, der an der Universität Bournemouth Archäologie lehrt. Ihn selbst fasziniert Stonehenge seit seiner Kindheit. Doch noch nie hatte er das Gefühl, der Lösung des Rätsels so nahe zu sein wie jetzt.
Hunderte, wenn nicht tausende Männer waren nötig, um etwa 2600 vor Christus die 80 gigantischen Steine auf dem Plateau aufzurichten, an dem Ort, an dem 400 Jahre zuvor ein runder Graben ausgehoben worden war. Gegen 2400 vor Christus wurde die Anlage noch weiter ausgebaut, noch größere Steine wurden ebenfalls kreisförmig im Zentrum platziert.
Heute sind nur noch 40 Prozent des ursprünglichen Bauwerks erhalten. 17 Steine stehen noch, bedeckt von sechs quer darüber liegenden. Die einzelnen Sandsteine wiegen bis zu 45 Tonnen. Wie schafften es die Erbauer, sie aus dem 30 Kilometer entfernten Steinbruch auf das Plateau zu befördern? Studien haben gezeigt, dass bis zu 600 Männer notwendig waren, um sie zu ziehen. Im Mittelalter sahen die Menschen in Stonehenge das Werk von Zauberer Merlin oder gar des Teufels. Heutzutage vermuten manche Außerirdische dahinter. Aber mehr als das Wie beschäftigt die Experten die Frage nach dem Warum.
Stets rankten sich mehrere Theorien um Stonehenge. Die Anordnung der Steine in Bezug auf den Sonnenstand stützte die Vermutung, dass es sich um ein prähistorisches Observatorium handelt. Eine andere These sieht in Stonehenge einen Opfertempel. Doch nun scheint sich die Theorie von Professor Darvill bestätigt zu haben, wonach Stonehenge "eine Heilstätte" war, "eine Art prähistorisches Lourdes". Der Professor stützte seine Theorie auf den Fund von Gräbern rings um die Steinformation. Dort wurden Menschen begraben, die an Krankheiten starben, und im Zentrum befanden sich mehr als 80 so genannte Blausteine, denen aufgrund ihrer außergewöhnlichen Farbe heilende Wirkung zugesprochen wurde.
Die Ausgrabungen konzentrierten sich deshalb auf die Blausteine. Am Mittwoch verkündete die BBC dann den Durchbruch: Das Archäologenteam sei bei den Grabungen auf mehrere Sockel gestoßen, die einst kleinere Blausteine gehalten hätten. Die Blausteine seien zu Heilungszwecken von den 250 Kilometer entfernten Hügeln in Wales nach Stonehenge gebracht worden.
Darvill zeigte sich zufrieden mit den ersten Ergebnissen."Die erste Woche verlief wirklich gut", zitierte die BBC einen zufriedenen Darvill. "Wir sind zu den wichtigen Merkmalen vorgedrungen. Es ist ein langsamer Vorgang, aber derzeit läuft alles nach Plan." Nach den Ausgrabungen kommt auf die Archäologen die Feinarbeit zu. Sie müssen in den von den Blausteinen hinterlassenen Löchern organisches Material freilegen, um das Datum ihrer Ankunft an dem Ort genauer bestimmen zu können.
AFP / BBC Video/Artikel

Donnerstag, 3. April 2008

Stonehenge - Wallfahrtsort für Kranke?

bbc Die Archäologen wissen nicht, wie sie Stonehenge zu deuten haben. Einmal behaupten sie, Stonehenge wäre ein Observatorium gewesen, ein andermal ein Opferstätte. Jetzt wollen sie das Rätsel endlich lösen - ein für allemal. Seit fast 50 Jahren führen sie im sagenumwobenen Steinkreis im Südwesten Englands wieder Grabungen durch.
"Grobe Zeitmarken sind bekannt, ebenso drei Erklärungsmöglichkeiten, nach denen Stonehenge ein jungsteinzeitliches Heiligtum, Kalender oder Observatorium gewesen ist. Denn eine Ausrichtung nach dem jährlichen Sonnenlauf und seinen Fixpunkten (den Tag- und Nachtgleichen) ist nicht von der Hand zu weisen.
Geoff Wainwright und Tim Darwill wollen mit ihrer neuen Grabungsmission eine neue Theorie überprüfen. Danach schrieben die Menschen damals dem Dolerit heilende Wirkung zu. In der Nähe gefundene Skelette zeigen auffällig viele Anzeichen von Krankheiten und Verletzungen. Forscher haben Indizien dafür, dass viele von ihnen Schäden am Skelett hatten und humpelten. Selbst Spuren von Schädeloperationen wurden nachgewiesen. Klar ist nach Analysen ihrer Überreste auch, dass viele von ihnen aus weit entfernten Regionen gekommen waren.
Vielleicht erhofften sich die Leidenden im Schatten des Monuments Linderung oder gar Heilung. Zwar ist Stonehenge nur eine von mehreren sakralen Anlagen, denn es gibt in Großbritannien von den Orkneyinseln bis Cornwall weitere ähnliche Stätten; Stonehenge war vor dem Eintreffen der Blausteine also nichts Besonderes. "Aber nachdem die Blausteine in Stonehenge eingetroffen und aufgestellt waren, wandelte sich seine Bedeutung schlagartig", so Wainwright. "Wegen seiner Größe könnte es sich durchaus zu einem überregionalen Zentrum, einer Art neolithischem Lourdes entwickelt haben.""
Die Grabungsarbeiten sollen beweisen, wie alt Stonehenge wirklich ist, und zeigen, dass die Anlage ein Orakel und eine Heilstätte war - das "Lourdes der Bronzezeit". Hm, das heißt nichts anderes, als dass man durch Grabungen eine bereits im Vorfeld gefasste These beweisen will.
Schade, Unvoreingenommenheit hätte vielleicht mehr Erfolg.
Quelle

Donnerstag, 27. März 2008

Die Sprache der Neandertaler

"Aus Mangan-Pigmentstücken, die Wissenschaftler bei Ausgrabungen entdeckten, schließt Francesco d'Errico von der Universität von Bordeaux, dass Neandertaler sprechen konnten. Ob die Urmenschen Sprache besaßen ist bislang nicht geklärt. Neandertaler hätten die dunklen Kreide-ähnlichen Malstifte aber benutzt, um ihre eigene helle Haut oder Tiere zu markieren, vermutet der Wissenschaftler. Körperkunst sei ein Mittel der Kommunikation und zeige, dass Neandertaler sprechen konnten, so d'Errico gegenüber New Scientist.
Gemeinsam mit Marie Soressi vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie entdeckte d'Errico in Pech de l'Azé in Frankreich Hunderte von schwarzen Mangan-Pigmentblöcken. Bereits an 39 anderen Fundorten waren ähnliche Stücke aufgetaucht. Die Pigmente hätten die Neandertaler nicht nur zur Tarnung benutzt, sondern primitive "Malkreiden" gefertigt. Mit den flachen, länglichen Oberflächen der Fundstücke hätten gut sichtbare gerade Linien gezeichnet werden können. "Vermutlich sind damit abstrakte Zeichnungen angefertigt worden", so d'Errico.
Für die Weitergabe der Zeichenbedeutung und der Herstellungstechnik der Kreiden sei Sprache nötig gewesen, vermutet der Forscher. Körperkunst sei zudem nicht das einzige Mittel zur symbolischen Kommunikation gewesen. Neandertaler trugen Schmuckstücke, wie zum Beispiel Ketten aus Perlen. Auch der frühe Homo Sapiens, der vermutlich gleichzeitig mit den Neandertalern existierte, schmückte sich mit Ornamenten. Diese unterscheiden sich nach den Fundorten, was als Zeichen der ethnischen und kulturellen Vielfalt gedeutet wird. D'Errico behauptet nun, dass selbiges auf die Neandertaler zutrifft.
Wissenschaftler wendeten oft unterschiedliche Standards für Neandertaler und den frühen Homo Sapiens an, kritisiert d'Errico. Beweise für Bestattungen, Fürsorge für die Schwachen und soziale Zusammenarbeit würden stets unterschiedlich interpretiert. "Manche Archäologen bringen diese Eigenschaften beim frühen Homo Sapiens gerne mit Sprache in Verbindung, verneinen den Zusammenhang allerdings im Fall des Neandertalers", so Anthropologe Erik Trinkaus von der Washington University.
Sollten Neandertaler tatsächlich gesprochen haben, bedeute das jedoch nicht, sie hätten ähnlich wie Menschen kommuniziert. In der Forschung gäbe es keinen Hinweis, dass sie jemals ein ähnlich hohes kulturelles Niveau erreicht hätten, wie der moderne Mensch, erklärt der Linguist Phillip Lieberman von der Brown University. "Neandertaler besaßen Sprachvermögen, aber in ihren sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten waren sie den modernen Menschen unterlegen, die ihnen nachfolgten.""

Und wenn die Wissenschaftler irren? - Es wäre nicht das erste Mal...

Mittwoch, 26. März 2008

Zwei Migrationswellen des Homo Sapiens

Heute gehen Anthropologen davon aus, dass die Wiege der Menschheit in Afrika gestanden habe. Vor 50.000 Jahren, so wird in der Forschung angenommen, wurde es dem Homo sapiens auf dem afrikanischen Kontinent zu eng und er wanderte nach Norden. Doch jetzt stellt ein kanadischer Forscher eine neue, kühne These auf: Vermutlich hat es nicht nur eine große Migrationswelle gegeben, sondern zwei. Die erste Welle kam offenbar bereits vor 100.000 Jahren. Ihre Spuren glaubt man heute an der Levante zu finden. Erst die zweite Migrationswelle sei dann nach Mittel- und Nordeuropa vorgedrungen, so der Forscher im "Journal of Human Evolution".
Michael Schillaci von der University of Toronto hat die genetische Ähnlichkeit von Fossilien aus 28 "modernen" und urgeschichtlichen Menschenpopulationen untersucht. Neben der DNA-Analyse hat er die Schädeldecken der Skelettfunde vermessen, eine durchaus gängige Methode ihn der Paläoanthropologie. Dabei zeigte sich: Die frühesten bekannten Individuen, die man aus dem Nahen Osten kennt, waren genetisch den frühesten Individuen aus Australien, Neuseeland und Indonesien ähnlicher. Dorthin haben sich die Auswanderer vermutlich zuerst gewandt. Die "modernen" Menschen, nämlich die aus historischer Zeit, sind eher jenen Europäern ähnlich, die vor 40.000 bis 10.000 Jahren aus Afrika gekommen waren. Daraus schließt Schillaci, dass die Migrationswelle Richtung Australien deutlich eher stattfand als jene von vor 50.000 Jahren. Für die erste Welle nimmt Schillaci den Zeitraum von vor 76.000 bis 100.000 Jahren an.
Aber eben: Alles nur wissenschaftliche Annahmen und wie diese in zehn Jahren aussehen werden, weiß noch keiner.
Autor: Doris Marszk / Discovery News / Journal of Human Evolution

Samstag, 22. März 2008

Das Grabtuch Jesu?

Icopyright by spiegel onlinetalienische Wissenschaftler haben eine neue Aufnahme des Turiner Grabtuches gemacht. Die Fotos zeigen das Gewebe in einer noch nie gesehenen Detailschärfe. "Die Firma HAL9000, spezialisiert auf hochauflösende Fotografie von Kunstwerken, hatte vom Heiligen Stuhl die Erlaubnis bekommen, das rund viermal einen Meter große Tuch auf 158 Gigabytes abzulichten – mit einer Detailgenauigkeit von bis zu einem fünfhundertstel Milimeter. "Wir haben über 1600 Einzelaufnahmen zusammengesetzt, jede einzelne so groß wie eine Kreditkarte. Das Ergebnis ist ein riesiges Bild, das 1300-mal schärfer ist als die Aufnahme einer Zehn-Millionen-Pixel-Kamera”, sagt Chefingenieur Mauro Gavinelli.
Dazu fuhr die Kamera einen Tag lang auf einem Gestell über dem Tuch umher, in 30 Zentimeter Höhe schwebend. "Wir mussten sehr konzentriert arbeiten, weil wir keinen Fehler machen durften", sagt Gavinelli SPIEGEL ONLINE. "Erst am Ende des Tages, als wir fertig waren, hatten wir ein paar Minuten lang Zeit, das Tuch überhaupt als Ganzes anzuschauen und zu bewundern. Vorher war das gar nicht möglich.""

Alles gut und schön, wissenschaftlich sehr interessant - doch sind die Wissenschafter der Lösung des Rätsels damit auch näher gekommen?"Die C14-Datierung von drei unabhängigen Instituten, der University of Arizona, der Oxford University und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, wies das Tuch in das 14. Jahrhundert, also genau in jene Zeit, zu er es auch erstmals schriftlich erwähnt wurde. 2005 kam ein Chemiker zum Schluss, dass das Tuch doch echt sein könnte, weil die Forscher 1988 angeblich einen Fehler bei der Radiokarbonanalyse gemacht haben"
[ mehr ]

Freitag, 7. März 2008

Die Erforschung der Qumran-Rollen

An einem geheimen Ort sind Physiker und Chemiker damit befasst, die Schriftrollen von Qumran einer neuartigen Röntgenanalyse unterziehen, um weitere Aufschlüsse über ihre Entstehung zu erhalten. Joelle Verreet findet unter den Wissenschaftler von der erwarteten Ehrfurcht keine Spur:"'Die Experimentierräume unterliegen dem Strahlenschutz und bei den Messungen darf die bleiabgeschirmte Hütte nicht betreten werden', sagt Birgit Kanngießer, Leiterin der Arbeitsgruppe Analytische Röntgenspektroskopie an der Technischen Universität Berlin, deren Institut für Optik und Atomare Physik zusammen mit der Bundesanstalt für Materialforschung und der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek Jerusalem dieses größte naturwissenschaftliche Forschungsprojekt um die ältesten Bibelhandschriften trägt."

Freitag, 29. Februar 2008

100.000 Jahre Sex

Römische Bordellmarke Liebe, Lust, Leidenschaft und Fruchtbarkeit im Rheinischen Landesmuseum Trier - eine archäologische Ausstellung. "Erotische Bilder nackter Frauen und Männer bei Sexpraktiken von Analverkehr bis Züchtigung, Abbildungen von Penis und Scheide, Sexspielzeug wie Dildo oder Keuschheitsgürtel, kurz, Erotik, Sex und Porno, dabei mit dem Schamblatt von Nostalgie und Kultur, zeigt eine Zeitreise durch “100.000 Jahre Sex” in der gleichnamigen Sex-Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum Trier. Was sagt der Kinder-, Jugend- und vor allem Muslimschutz zur öffentlichen Wollust?"
Das erfahren Sie hier

Montag, 18. Februar 2008

Ein Druiden-Grab?

Noch nie haben Archäologen Gelgenheit gehabt, den Nachweis zu erbringen, dass es die Druiden wirklich gegeben hat. Im antiken Colchester meint Philip Crummy das Grab eines mächtigen Heilers gefunden zu haben. War er einer der rätselhaften Druiden?Colchester Archaeological Trust Der Medicus von Camulodunum war offensichtlich ein reicher und angesehener Mann. Geht man davon aus, dass Chirurgenbesteck und Wünschelruten seinem Grab nicht nur zu dekorativen Zwecken beilagen, muss auch Heilen und Weissagen zu seinen Tätigkeiten gehört haben. Viel näher wird man archäologisch einem Druiden kaum kommen. Ausgräber Crummy ist sich dessen natürlich bewusst. "Wir wissen gar nichts über den Toten", mahnt er. "Alles ist möglich. Wir wissen ja nicht einmal, ob die Knochen einem Mann oder einer Frau gehörten.Für ihn sind die spannenden Fragen ganz andere: "Wir sehen hier die Gräber einer Elite, die herrschte, als die Römer nach Britannien kamen. Und die Beigaben reflektieren den kulturellen Zwiespalt, in dem sie steckte." Nicht mehr ganz keltisch, aber auch noch nicht ganz römisch. Das Chirurgenbesteck ähnelt in seinen Grundzügen anderen Sets, wie sie auch am Mittelmeer gefunden wurden. Trotzdem haben die Instrumente ganz eigene Formen, die sie deutlich von ihren mediterranen Verwandten unterscheiden. "Wie war das Verhältnis dieser Menschen zu den römischen Besatzern?", fragt sich Crummy.
"Sie sahen zu Lebzeiten mit eigenen Augen, wie Kaiser Claudius an der Spitze seines Heeres in Camulodunum einritt" - am Ende gibt sich Mike Pitts doch den Spekulationen hin. "Und mit einiger Wahrscheinlichkeit haben sie Cunobelinus gekannt." Der war König der Briten, bevor die Römer kamen. Und diente auch als Vorlage für eine mythische Figur. William Shakespeare machte daraus den Cymbeline, Hauptfigur seiner gleichnamigen Tragikkomödie."

Freitag, 4. Januar 2008

Noch ein Kelten-Museum

Bei Gießen wird ein Kelten-Museum gebaut, erzählt Dankwart Guratzsch und fragt: Was wissen wir wirklich über diese Vorfahren?"Deutschland ist nicht nur ein Germanenland, sondern auch ein Keltenland. Doch anders als bei anderen Zweifelsfragen scheint die Archäologie hier an Grenzen zu stoßen: je mehr Erkenntnisse, desto mehr Fragen. Wo kam dieses rätselhafte Volk, das einmal halb Europa besiedelt, vielleicht gar beherrscht hat, her? Und wohin und warum ist es verschwunden?
Erst vor wenigen Jahren haben Klimaforscher auf dem Deutschen Archäologentag in Heidelberg Klimastürze für die Flucht der Kelten verantwortlich gemacht - ihren Verbleib freilich konnten sie damit nicht erklären. Eine andere Hypothese ist erst jüngst in sich zusammengebrochen: Die "gälische" Bevölkerung Irlands kann nach gentechnischem Befund mit den Festlandskelten nicht blutsverwandt sein. In Mainz wurde bei Ausgrabungen in der Innenstadt eine weitere Standardmeinung ins Wanken gebracht: Kelten legten "heilige Haine" nicht nur auf Bergrücken und Geländekuppen an, sondern auch in Flussniederungen. Je mehr Funde zutage gefördert werden, desto mehr scheint sich das Wissen über das Rätselvolk zu verdunkeln."
Die Archäologen sind nicht nur im Umgang mit den Kelten auf Spekulationen angewiesen, aber hier zeigt es sich deutlicher, dass ihr Wissen über dieses Volk nahezu Null ist.

Mittwoch, 28. November 2007

Sensationeller Fund in Israel

Dieter Bartetzko informiert über in Jerusalem entdeckte Mosaike aus einer spätantiken Synagoge. "Doch nun sind zum ersten Mal Menschendarstellungen entdeckt worden: Es handelt sich um Mosaike einer Synagoge, die am Fuss des Berges Nitai über dem See Genezareth in einer spätantiken ländlichen Siedlung freigelegt wurde. Entstanden zwischen dem zweiten und vierten Jahrhundert nach Christi Geburt, gefertigt im byzantinisch-römischen Stil, zeigen sie Zimmerleute bei der Arbeit. Im Hintergrund ist die Baustelle einer monumentalen Architektur zu erkennen."

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

Bündner SVP will...
Dieser Wunsch sei ihr Befehl! - und zwar basta! "...Das...
anaximander - 18. Mai, 00:43
Bundesrat Leuenberger...
Schon das ist ein gutes Zeichen. Weniger gut allerdings...
anaximander - 18. Mai, 00:34
Ehrenmorde sind kein...
Amnesty International vertritt, nicht immer, aber immer...
anaximander - 17. Mai, 23:13
Ja, tin. Aber es ist...
Ja, tin. Aber es ist schon eigenartig, dass ganz unterschiedliche...
Gris-Gris - 17. Mai, 22:14
Ja eben
Aber die Medienwelt (und ein paar BloggerInnen) halten...
tin11 - 17. Mai, 21:37
Sorry - ich wollte das...
Sorry - ich wollte das noch korrigieren mit: http://www.textlog.d e/38374.html und http://w ww.korrekturen.de/beliebte _fehler/weissmachen.shtml Und...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:15
So eine Partei ist auch...
So eine Partei ist auch nur ein Verein. Und wenn ein...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:04
Früher einmal hiess...
Früher einmal hiess das "Schutzhaft". Nein,...
Gris-Gris - 17. Mai, 20:12
Ach so,
jetzt haben wir ein neues Feindbild: die Richter. Du...
tin11 - 17. Mai, 19:52
Hallo
Du kennst doch den Witz: Wenn wir den Beamten und Richtern...
blogguru - 17. Mai, 19:41
Verhaftungsgrund: Karikatur
In Holland ist ein Karikaturist wegen des Verdachts...
anaximander - 17. Mai, 18:53
Firefox 3 - Release Candidate...
Nach fünf Beta-Versionen haben die Firefox-Entwickler...
anaximander - 17. Mai, 18:39
Die Po-Zusammenhänge...
Die Po-Zusammenhänge lassen wir mal weg, Schoggo-TV,...
Gris-Gris - 17. Mai, 18:38
Entzauberung des Bio-Mythos
Maxeiner und Miersch sind keine Öko-Fetischisten....
anaximander - 17. Mai, 18:00
Ja und?
Zufrieden jetzt? Nur - was ändert eigentlich jetzt?...
tin11 - 17. Mai, 17:57
Mediale Fehlinformation
Den Verfechtern des Verwaltungsstaates passt die Einbürgerungsinitiative...
anaximander - 17. Mai, 16:28
Auschlussverfahren gegen...
(sda) Der Zentralvorstand der SVP Schweiz eröffnet...
anaximander - 17. Mai, 15:56
Etwas Gescheites von...
Die SP fordert, nicht nachhaltig produzierte Agrartreibstoffe...
anaximander - 17. Mai, 15:22
Es wurde dir
doch schon gesagt, dass die Arena keine Live-Sendung...
tin11 - 17. Mai, 15:08
Schade,
in den frühen Jahren wurde noch live gesendet....
anaximander - 17. Mai, 13:10

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Meine Kommentare

Schade,
in den frühen Jahren wurde noch live gesendet....
litart - 17. Mai, 13:10
Dessen bin
ich mir durchaus bewusst. Allerdings macht sich der...
litart - 16. Mai, 23:00
So kommt doch
der mannheemer Slang endlich wieder einmal zum Zug...
litart - 16. Mai, 21:58
Der Halter
für Männer wäre zu weit unten - außerhalb...
litart - 16. Mai, 18:40
Die Mitarbeiter-Motivation
kommt nicht nur bei der Pharma zu kurz. Mich graut...
litart - 16. Mai, 11:29
Hm, tin,
findest du dies okay - ich meine sowohl rinks als auch...
litart - 15. Mai, 22:50
Die Kippa?
Yep, das ist die Regel unter "Anstand". Ein Tschador...
litart - 15. Mai, 15:47
Hier ist der Spruch
"Wehret den Anfängen" angebracht.
litart - 15. Mai, 14:56

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