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Archaeologie

Montag, 19. Oktober 2009

Pavlopetri ist über 5000 Jahre alt

älteste versunkene Stadt PavlopetriDie heute Pavlopetri genannte Stadt, die einst an der südlichen Küste von Lakonien in Griechenland lag, gilt als die älteste im Meer versunkene Stadt der Welt. Es hieß, sie sei 3800 Jahre alt. Jetzt, zu Beginn einer neuen unterwasserarchäologischen Forschungskampagne, konnte ein griechisch-britisches Wissenschaftler-Team bekanntgeben, dass Pavlopetri doch älter ist als bisher gedacht: Vermutlich war die Stadt bereits vor 5000 Jahren - also seit dem Ende der Jungsteinzeit und dem Beginn der Bronzezeit - besiedelt.
"Diese Stätte ist insofern einzigartig, als wir hier einen kompletten Stadtgrundriss haben mit den Hauptstraßen und Gebäuden, den Höfen, den Felsgräbern und den religiösen Stätten - alles deutlich am Meeresboden erkennbar", erklärt Jon Henderson von der University of Nottingham. "Auch als Hafensiedlung ist die Stadt sehr interessant und gibt Aufschluss darüber, wie der Seehandel in der Bronzezeit organisiert war." Unter der Leitung von Elias Spondylis vom Ephorat für Unterwasser-Altertumsforschung in Athen und Jon Henderson von der University of Nottingham soll Pavlopetri in den nächsten fünf Jahren daraufhin untersucht werden, wie groß die besiedelte Fläche wirklich war, wofür sie hauptsächlich genutzt wurde und wie die Stadt untergegangen ist.
Einige bedeutende Entdeckungen haben die Forscher schon in diesem Sommer gemacht. So fanden sie Überreste eines Baus, der ein so genanntes Mégaron gewesen sein könnte, eine große, rechteckige Halle, die aus der frühen Bronzezeit stammt. Außerdem entdeckten sie neue Gebäude, die sich über 150 Meter erstreckten, darunter eine Säulenkrypta, die die erste ihrer Art überhaupt in Griechenland darstellt. "Dies sind seltene Funde und sie sind auch deshalb so bedeutend, weil diese im Meer versunkene Stadt ja nie wieder besiedelt worden ist und insofern gleichsam einen eingefrorenen Moment der Vergangenheit darstellt", erklärt Spondylis. Außerdem fanden die Forscher eine einzigartige Sammlung von Keramik-Geschirr, das aus allen Epochen vom Ende der Jungsteinzeit (Mitte des 4. Jahrtausends) bis zum Ende der Spätbronzezeit (1100 vor Christus) stammt und somit das hohe Alter dieser versunkenen Stadt belegt.

Dienstag, 8. September 2009

Rätselhafte Osterinsel-Statuen

Wie sind die roten Hüte auf die Statuen gekommen, lautet eine der Fragen, denen Enträtsler auf der Spur sind.
    Die tonnenschweren, archaisch anmutenden Figuren der Osterinsel - Moai genannt - haben auch Jahrhunderte nach ihrer Entdeckung längst nicht all ihre Geheimnisse preisgegeben. Doch britische Archäologen kommen des Rätsels Lösung näher, wie einige der Figuren zu ihren roten Hüten gekommen sind. Jetzt haben sie eine jahrhundertealte Straße entdeckt, die offenbar sowohl religiöse als auch industrielle Bedeutung hatte. Sie führte von dem Steinbruch, in dem die Steine für die Hüte produziert wurden, direkt zu jenem Platz an der Küste, wo die Figuren aufgestellt wurden. Damit ist zumindest die Frage des Transports geklärt: Die fertigen Hüte wurden über diese Straße gerollt.
    "Wir wissen jetzt, dass die Hüte die Straße entlang gerollt wurden. Die Straße war aus verdichtetem rotem Schlackenstaub hergestellt und hatte an einer Seite sogar einen leicht erhöhten Gehsteig", erläutert Sue Hamilton vom University College London. "Der Steinbruch für die Hüte befand sich im Krater eines alten Vulkans und seinem äußeren Rand. Ein Drittel des Kraters ist durch diese Produktion weggebrochen worden."
    Sue Hamilton und ihr Kollege Colin Richards von der University of Manchester wissen auch, dass die Statuen nicht immer Hüte trugen. "Zunächst errichteten die Polynesier die Moai aus verschiedenen Steinarten, die es auf der Osterinsel gab", erklärt Colin Richards. "Doch zwischen 1200 und 1300 nach Christus wandte man sich vom Statuen-Bau ab und der Produktion der roten Hüte zu."
    Wie die ebenfalls tonnenschweren Hüte auf die Statuen aufgesetzt wurden, ist weiterhin ungeklärt. Man weiß auch nicht, was die Hüte genau zu bedeuten hatten. Aber es war offenbar beabsichtigt, dass die ganz profane Herstellung der Hüte für den Rest der Bevölkerung unsichtbar blieb. "Der Steinbruch befindet sich an einem geheimen Ort, der von anderen Plätzen der Insel nicht einsehbar ist", sagt Hamilton, "und der Produktionslärm drang nicht aus dem Inneren des Vulkankraters hinaus." In den nächsten fünf Jahren wird das Archäologen-Team weiter auf der Osterinsel forschen, in der Hoffnung, dann weitere Rätsel der Moai und ihrer roten Hüte lüften zu können.
Das Rätsel ist denjenigen der Feensteine vergleichbar. Ob sie je gelüftet werden, steht in den Sternen...
Quell W a

Montag, 24. August 2009

Goldener Pferdekopf aus der Römerzeit

Einen «Sensationsfund» haben Archäologen nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums bei Ausgrabungen in der römischen Stadt Germania Magna in Waldgirmes bei Gießen gemacht. Die Forscher fanden in einem Brunnen den lebensgroßen Pferdekopf einer vergoldeten bronzenen Reiterstatue und einen Schuh des Reiters. «Einen Fund solcher Qualität und Erhaltung hat es in Deutschland bisher nicht gegeben», teilte das Ministerium am Montag mit.
dpa

Mittwoch, 5. August 2009

Das Enträtseln der Indus-Schrift

Bei der Jahrtausende alten bisher nicht entschlüsselten Indus-Schrift wollen Forscher mathematische Verfahren zur Entzifferung anwenden. Erst vor Kurzem zeigte das indisch-amerikanische Team, dass es sich bei der Indus-Schrift um eine Schrift und nicht etwa "nur" um Symbole handelt. Mit Hilfe eines mathematischen Verfahrens ist es ihnen gelungen nachzuweisen, dass die Reihenfolge der einzelnen Zeichen bedeutungsvoll ist. Das heißt, die Schriftzeichen folgen einer Syntax, schreiben die Forscher im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences".
"Das statistische Modell liefert Einsichten in die zugrunde liegenden grammatischen Strukturen der Indus-Schrift", erklärt Rajesh Rao von der University of Washington. "Solch ein Modell kann sich als wertvoll bei der Entzifferung erweisen, da jede Bedeutung, die einem Zeichen zugeschrieben wird, einen Sinn ergeben muss im Zusammenhang mit anderen Zeichen, die davor oder dahinter stehen." Für ihre Forschung nutzten die Wissenschaftler das so genannte Markov-Modell, benannt nach dem russischen Mathematiker Andrej Markov (1856-1922). Berechnungen zeigen, dass die Reihenfolge der Zeichen bedeutsam ist. Mithilfe des Modells kann nämlich gezeigt werden: Nimmt man ein Zeichen aus einer Sequenz und verändert seine Position, dann ergibt sich eine neue Sequenz, die eine geringere Wahrscheinlichkeit hat, zur Indus-Sprache zu gehören.
Entdeckt wurde die Indus-Kultur bei Grabungen im Pandschab bereits 1875. Dabei fanden die Archäologen auch Siegel und Amulette mit den rätselhaften Zeichen. Das Hauptproblem bei der Entschlüsselung der Zeichen ist, dass sie sich ausschließlich auf kleinen Gegenständen wie Siegeln und Amuletten befinden. Es gibt also nicht, wie etwa bei den Keilschriften, Tafeln mit längeren Texten. Außerdem hat sich bisher für die Indus-Schrift kein "Stein von Rosette" gefunden, auf dem ein Text der Indus-Schrift auch in einer bekannten Sprache, wie etwa Sanskrit, übersetzt wäre. Die ägyptischen Hieroglyphen hingegen verdanken ihre Entzifferung dem Fund des Steins von Rosette, auf dem sich neben Hieroglyphen auch ihre griechische Übersetzung befand.
Dass es sich bei der Indus-Schrift um Schrift und nicht um Symbole etwa kultischer Art handelt, hatte das Team um Rajesh Rao im Frühjahr 2009 nachgewiesen. Hierzu hatten die Wissenschaftler die Zeugnisse der Indus-Schrift mit nicht-sprachlichen Zeichenketten wie der DNA oder bakteriellen Proteinsequenzen und Zeichenketten aus alten Sprachen verglichen. Dabei zeigte sich, dass die Zeichen der Indus-Schrift eine ähnliche Regelmäßigkeit aufwiesen wie die natürlichen Sprachen.
W a

Sonntag, 28. Juni 2009

Apostel Paulus' Grab entdeckt

Die katholische Kirche hat bei Untersuchungen Knochenreste im Grab des Heiligen Apostels Paulus entdeckt. Dies gab Papst Benedikt XVI. am Sonntagabend in Rom zum Abschluss des Paulus-Gedenkjahres feierlich bekannt. „In dem steinernen Sarkophag, der niemals zuvor geöffnet wurde, sind mit Hilfe einer durch ein winziges Loch eingeführten Sonde Stoff- und menschliche Knochenreste entdeckt worden“, sagte der Papst.
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Montag, 22. Juni 2009

Riesensperma

Männliche Muschelkrebse produzieren Spermazellen, die die eigene Körpergröße um das zehnfache übersteigen - und das schon seit 100 Mio. Jahren. Das berichten Paläontologen der Universität München in der Fachzeitschrift Science. Mittels einem neuartigen bildgebenden Verfahren konnten sie nachweisen, dass bereits die versteinerten Urahnen der bloß millimetergroßen Wassertiere bis zu fünf Zentimeter große Spermien besaßen. Anders als die bei den meisten Arten verbreitete Praxis einer hohen Spermienzahl hat bei den Ostrakoden - so die lateinische Bezeichnung der Tiergruppe - somit schon seit langer Zeit die Selektion nach Größe Erfolg.
Große Spermazellen sind in der Tierwelt keine Seltenheit, denn auch bei Motten-, Fliegen- und Froscharten treten sie vereinzelt auf. Bei den Ostrakoden verfügt jedoch die gesamte Klasse über dieses Merkmal, außerdem besitzen ihre Zellen äußerst robuste anorganische Hüllen, die eine Fossilierung und Auffindung so viele Jahre danach erst ermöglichte. Erstaunlich ist jedoch die lange Kontinuität der Größe, die in dieser Forschung deutlich wurde. "Übergroße Spermien bilden sowohl für Männchen als auch für Weibchen einen immensen Aufwand, weswegen ihre evolutionäre Verkleinerung nur logisch wäre. Man weiß nun aber, dass Süßwasser-Muschelkrebse schon erstaunlich lange über diese Zellform verfügen, nämlich mindestens 100 Mio. Jahre. Das lässt auf den Erfolg dieser Strategie schließen", so Forschungsleiterin Renate Matzke-Karasz.
ptd

Montag, 15. Juni 2009

Steinzeit Sonnen- und Sternenkalender

Das Rätsel um die Funktion der monumentalen Kreisgrabenanlagen Mitteleuropas aus der Jungsteinzeit ist ein Stück weiter gelöst. Archäologen und Astronomen der Universität Wien stellten fest, dass einige der Bauten aus der Zeit zwischen 4.800 und 4.500 v.Chr. auch als Sonnen- und Sternenkalender dienten. Das ist unter anderem ein Hinweis dafür, dass in den Kreisgräben-Regionen neben Keramik und Ackerbau auch die systematische Himmelsbeobachtung verbreitet war. In einem laufenden Projekt sollen nun alle bekannten Kreisgrabenanlagen im Hinblick auf diese "Kalenderfunktion" archäoastronomisch untersucht werden.
Mittelneolithische Kreisgrabenanlagen sind in weiten Teilen Mitteleuropas bekannt, von Ungarn bis Bayern, und von Nordrhein-Westfalen bis in die tschechische Republik. Warum diese Idee in derart unterschiedlichen neolithischen Kulturen verbreitet sei, stellt ein bisher ungeklärtes Rätsel dar. In Niederösterreich wurden bisher in 50 neolithischen Ortschaften Kreisgrabenanlagen gefunden. "Jede Siedlung dieser Zeit besitzt eine Kreisgrabenanlage, in etwa so, wie heute jedes niederösterreichische Dorf eine Kirche oder ein Vereinshaus besitzt", erklärt Projektleiter Wolfgang Neubauer.
Die monumentalen Anlagen sind 2.000 Jahre älter als das berühmte englische Megalith-Bauwerk Stonehenge. Im Unterschied zu diesem wurden sie jedoch nicht mit Stein, sondern aus Holzpfählen errichtet. Dementsprechend schwierig gestaltet sich heute die Auffindung der Anlagen. "Das geschieht in erster Linie durch Luftbilder, in denen Ringe oder Teile davon sichtbar wurden. Denn obwohl Witterung und Ackerbau die Spuren in der Landschaft im Lauf der Jahrtausende verwischt haben, ist die Feuchtigkeit der Erde über den heute mit Humus aufgefüllten Gräben höher. Das führt zu unterschiedlicher Bodenfärbung und geändertem Bodenbewuchs", so der Astronom Georg Zotti. Die präzise Verortung der Kreisgräben erledigen Magnetfeld-Sensoren, die auch minimale Veränderungen im Erdmagnetfeld aufzeigen. Der Durchmesser der Gräben, die man auf diese Weise fand, variiert zwischen 50 und 200 Meter.
Die Wiener Forscher erstellten eine Computersimulation, die die Monumentalbauten virtuell wieder erstehen ließ und dabei auch das Sternenbild vor 6.500 Jahren berücksichtigte. Dabei bestätigte sich die These, dass die Kreisgrabenanlagen unter anderem eine Kalenderfunktion besaßen. "Es ist bemerkenswert, dass bei etwa einem Drittel der Anlagen ein Tor zur Aufgangsrichtung der Plejaden zeigt", betont Zotti.
Die Plejaden, zu deutsch Siebengestirn, besitzen hohe Bedeutung in vielen alten Kulturen, unter anderem bei den Sumerern, Assyrern, Griechen und Arabern. "Selbst bei australischen Aborigines gibt es mythologische Geschichten um diese Sterngruppe." Der erste Tag im Jahr, an dem das Siebengestirn in der Jungsteinzeit zu sehen war, kann heute rückberechnet werden. "Er lag wenige Tage nach Frühlingsbeginn. Es scheint schlüssig, dass dies der Beginn der Aussaat war, für den man vielleicht die ‚Zustimmung’ des Himmels abwartete", so der Wiener Astronom. Details der Arbeiten werden am kommenden Donnerstag im Rahmen des Astronomiejahres 2009 im Stift Melk präsentiert.

Montag, 8. Juni 2009

Grabungen in Uxul

Im neunten Jahrhundert nach Christus begann der Untergang der Maya-Kultur: Hunderte Städte wurden aufgegeben und verlassen. Julia Schmitt befasst sich mit den Ausgrabungen von Nikolai Grube, der mit seinem Team mehr Licht in die Maya-Kultur bringen will.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Primatenfossil - Vorfahre des Menschen?

Ein in der Ölschiefergrube Messel bei Darmstadt entdecktes Fossil darf sich jetzt als derzeit ältester und bestdokumentierter Ur-Primat bezeichnen lassen. Der von einer Forschergruppe um Jörn Hurum von der Universität Oslo unter gehörigem Presserummel vorgestellte, 47 Millionen Jahre alte Fund gehört zu einer bislang nicht bekannten Art, die den Namen Darwinius masillae erhielt. Die Forscher, zu denen auch Jens Lorenz Franzen vom Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt am Main und Kollegen gehören, beschreiben das versteinerte Exemplar als bislang unbekannte Übergangs-Ahnform zwischen den heute lebenden Lemurenartigen und den echten Affen, zu denen auch der Mensch zählt.
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Mittwoch, 13. Mai 2009

35.000 Jahre alte Venus

venus-35ooo-jahre-alt Sie ist sechs Zentimeter groß, wiegt 33 Gramm und ist die wohl größte Sensation, die der Tübinger Urgeschichtler Nicholas Conard in seiner ohnehin fundträchtigen Grabungskarriere auf der Schwäbischen Alb entdeckt hat. Am Mittwoch präsentierte er in Tübingen seine "Venus vom Hohle Fels" - eine geschnitzte Frauenfigur aus Mammut-Elfenbein. Mit einem geschätzten Alter von 35.000 bis 40.000 Jahren gilt sie als älteste Menschendarstellung und als eines der ältesten Beispiele für figürliche Kunst weltweit. Entdeckt wurde die "Venus" im September 2008 in der Karsthöhle "Hohle Fels" bei Schelklingen und unter strengster Geheimhaltung zusammengesetzt, schreibt Conard im Wissenschaftsmagazin "Nature".
Der Forscher spricht von einer "großen Überraschung", mit der niemand gerechnet habe. Die Statue habe "überdimensionierte Brüste", ein ausgeprägtes Gesäß und deutlich hervorgehobene Geschlechtsteile - ohne Zweifel seien die Geschlechtsmerkmale der Figur "bewusst übertrieben" worden, sagt Conard. Der US-amerikanische Archäologe Paul Mellarrs von der University of Cambridge schreibt in einem "Nature"-Kommentar, die explizite Darstellung der Frauenfigur könne nach heutigen Maßstäben fast schon als Pornografie gelten.
Seit zwölf Jahren bereits gräbt Conard mit einer Archäologenmannschaft in der Hallenhöhle, die bereits durch zahlreiche andere urzeitliche Funde bekannt wurde. Als das Team auf die sechs Einzelteile der Venus stieß, war er selbst gar nicht anwesend, sondern hielt einen Vortrag auf einem Kongress in Frankfurt am Main. Alarmiert durch einen Anruf eilte er danach zur Fundstelle und traute seinen Augen kaum, als sich kleine Hände auf den verdreckten Elfenbeinstückchen abzeichneten. "Ich war sprachlos", betont der Forscher.
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