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    <title>SideEffects (Kunst + Kultur + Wissen + Gespräche = Zivilisation) : Rubrik:Archaeologie</title>
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    <description>Kunst + Kultur + Wissen + Gespräche = Zivilisation</description>
    <dc:publisher>anaximander</dc:publisher>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-26T17:49:55Z</dc:date>
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    <title>SideEffects</title>
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    <title>Mumien mit Gefäßverkalkungen</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/mumien-mit-gefaessverkalkungen/</link>
    <description>Eine Verhärtung der Arterien haben US-amerikanische und ägyptische Wissenschaftler bei ägyptischen Mumien nachgewiesen. Damit liegt nahe, dass die Risikofaktoren für Herzerkrankungen bereits uralt sind. Das Team führte medizinische Scans bei 22 Mumien des Museum of Antiquities in Kairo durch. Bei drei von ihnen wurden verhärtete Arterien gefunden und bei drei weiteren mögliche Herzerkrankungen.&lt;br /&gt;
Alle Verstorbenen hatten einen hohen gesellschaftlichen Status und ernährten sich wahrscheinlich fettreich. Details der Ergebnisse der von der University of California, des Mid America Heart Institute, des Wisconsin Heart Hospital und der Al Azhar Medical School  durchgeführten Untersuchungen wurden im Journal of the American Medical Association &lt;a href=&quot;http://jama.ama-assn.org&quot;&gt;veröffentlicht&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Die Körper der Verstorbenen wurden konserviert, da sie am Hof des Pharao dienten oder Priesterinnen sowie Priester waren. Die Röntgenbilder wurden von fünf in diesem Bereich erfahrenen Mitgliedern des Teams untersucht. 16 der 22 Mumien verfügten noch über identifizierbare Arterien der Herzen. Bei neun fanden sich Kalkablagerungen in der zum Herzen führenden Arterie oder in dem Bereich wo sich die Arterie befunden haben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;small&gt;ptat&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Archaeologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-18T15:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/pavlopetri-ist-ueber-5000-jahre-alt/">
    <title>Pavlopetri ist über 5000 Jahre alt</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;älteste versunkene Stadt Pavlopetri&quot; height=&quot;186&quot; alt=&quot;älteste versunkene Stadt Pavlopetri&quot; width=&quot;250&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/litart/images/Pavlopetri.gif&quot; /&gt;Die heute Pavlopetri genannte Stadt, die einst an der südlichen Küste von Lakonien in Griechenland lag, gilt als die älteste im Meer versunkene Stadt der Welt. Es hieß, sie sei 3800 Jahre alt. Jetzt, zu Beginn einer neuen unterwasserarchäologischen Forschungskampagne, konnte ein griechisch-britisches Wissenschaftler-Team bekanntgeben, dass Pavlopetri doch älter ist als bisher gedacht: Vermutlich war die Stadt bereits vor 5000 Jahren - also seit dem Ende der Jungsteinzeit und dem Beginn der Bronzezeit - besiedelt.&lt;br /&gt;
&quot;Diese Stätte ist insofern einzigartig, als wir hier einen kompletten Stadtgrundriss haben mit den Hauptstraßen und Gebäuden, den Höfen, den Felsgräbern und den religiösen Stätten - alles deutlich am Meeresboden erkennbar&quot;, erklärt Jon Henderson von der University of Nottingham. &quot;Auch als Hafensiedlung ist die Stadt sehr interessant und gibt Aufschluss darüber, wie der Seehandel in der Bronzezeit organisiert war.&quot; Unter der Leitung von Elias Spondylis vom Ephorat für Unterwasser-Altertumsforschung in Athen und Jon Henderson von der University of Nottingham soll Pavlopetri in den nächsten fünf Jahren daraufhin untersucht werden, wie groß die besiedelte Fläche wirklich war, wofür sie hauptsächlich genutzt wurde und wie die Stadt untergegangen ist.&lt;br /&gt;
Einige bedeutende Entdeckungen haben die Forscher schon in diesem Sommer gemacht. So fanden sie Überreste eines Baus, der ein so genanntes Mégaron gewesen sein könnte, eine große, rechteckige Halle, die aus der frühen Bronzezeit stammt. Außerdem entdeckten sie neue Gebäude, die sich über 150 Meter erstreckten, darunter eine Säulenkrypta, die die erste ihrer Art überhaupt in Griechenland darstellt. &quot;Dies sind seltene Funde und sie sind auch deshalb so bedeutend, weil diese im Meer versunkene Stadt ja nie wieder besiedelt worden ist und insofern gleichsam einen eingefrorenen Moment der Vergangenheit darstellt&quot;, erklärt Spondylis. Außerdem fanden die Forscher eine einzigartige Sammlung von Keramik-Geschirr, das aus allen Epochen vom Ende der Jungsteinzeit (Mitte des 4. Jahrtausends) bis zum Ende der Spätbronzezeit (1100 vor Christus) stammt und somit das hohe Alter dieser versunkenen Stadt belegt.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Archaeologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-19T14:57:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/raetselhafte-osterinsel-statuen/">
    <title>Rätselhafte Osterinsel-Statuen</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/raetselhafte-osterinsel-statuen/</link>
    <description>Wie sind die roten Hüte auf die Statuen gekommen, lautet eine der Fragen, denen Enträtsler auf der Spur sind.&lt;ul&gt;Die tonnenschweren, archaisch anmutenden Figuren der Osterinsel - Moai genannt - haben auch Jahrhunderte nach ihrer Entdeckung längst nicht all ihre Geheimnisse preisgegeben. Doch britische Archäologen kommen des Rätsels Lösung näher, wie einige der Figuren zu ihren roten Hüten gekommen sind. Jetzt haben sie eine jahrhundertealte Straße entdeckt, die offenbar sowohl religiöse als auch industrielle Bedeutung hatte. Sie führte von dem Steinbruch, in dem die Steine für die Hüte produziert wurden, direkt zu jenem Platz an der Küste, wo die Figuren aufgestellt wurden. Damit ist zumindest die Frage des Transports geklärt: Die fertigen Hüte wurden über diese Straße gerollt.&lt;br /&gt;
&quot;Wir wissen jetzt, dass die Hüte die Straße entlang gerollt wurden. Die Straße war aus verdichtetem rotem Schlackenstaub hergestellt und hatte an einer Seite sogar einen leicht erhöhten Gehsteig&quot;, erläutert Sue Hamilton vom University College London. &quot;Der Steinbruch für die Hüte befand sich im Krater eines alten Vulkans und seinem äußeren Rand. Ein Drittel des Kraters ist durch diese Produktion weggebrochen worden.&quot;&lt;br /&gt;
Sue Hamilton und ihr Kollege Colin Richards von der University of Manchester wissen auch, dass die Statuen nicht immer Hüte trugen. &quot;Zunächst errichteten die Polynesier die Moai aus verschiedenen Steinarten, die es auf der Osterinsel gab&quot;, erklärt Colin Richards. &quot;Doch zwischen 1200 und 1300 nach Christus wandte man sich vom Statuen-Bau ab und der Produktion der roten Hüte zu.&quot;&lt;br /&gt;
Wie die ebenfalls tonnenschweren Hüte auf die Statuen aufgesetzt wurden, ist weiterhin ungeklärt. Man weiß auch nicht, was die Hüte genau zu bedeuten hatten. Aber es war offenbar beabsichtigt, dass die ganz profane Herstellung der Hüte für den Rest der Bevölkerung unsichtbar blieb. &quot;Der Steinbruch befindet sich an einem geheimen Ort, der von anderen Plätzen der Insel nicht einsehbar ist&quot;, sagt Hamilton, &quot;und der Produktionslärm drang nicht aus dem Inneren des Vulkankraters hinaus.&quot; In den nächsten fünf Jahren wird das Archäologen-Team weiter auf der Osterinsel forschen, in der Hoffnung, dann weitere Rätsel der Moai und ihrer roten Hüte lüften zu können.&lt;/ul&gt;Das Rätsel ist denjenigen der Feensteine vergleichbar. Ob sie je gelüftet werden, steht in den Sternen...&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Quell W a&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-08T15:37:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/goldener-pferdekopf-aus-der-roemerzeit/">
    <title>Goldener Pferdekopf aus der Römerzeit</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/goldener-pferdekopf-aus-der-roemerzeit/</link>
    <description>Einen «Sensationsfund» haben Archäologen nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums bei Ausgrabungen in der römischen Stadt Germania Magna in Waldgirmes bei Gießen gemacht. Die Forscher fanden in einem Brunnen den lebensgroßen Pferdekopf einer vergoldeten bronzenen Reiterstatue und einen Schuh des Reiters. «Einen Fund solcher Qualität und Erhaltung hat es in Deutschland bisher nicht gegeben», teilte das Ministerium am Montag mit. &lt;br /&gt;
dpa</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Archaeologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-24T13:31:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/das-entraetseln-der-indus-schrift/">
    <title>Das Enträtseln der Indus-Schrift</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/das-entraetseln-der-indus-schrift/</link>
    <description>Bei der Jahrtausende alten bisher nicht entschlüsselten Indus-Schrift wollen Forscher mathematische Verfahren zur Entzifferung anwenden. Erst vor Kurzem zeigte das indisch-amerikanische Team, dass es sich bei der Indus-Schrift um eine Schrift und nicht etwa &quot;nur&quot; um Symbole handelt. Mit Hilfe eines mathematischen Verfahrens ist es ihnen gelungen nachzuweisen, dass die Reihenfolge der einzelnen Zeichen bedeutungsvoll ist. Das heißt, die Schriftzeichen folgen einer Syntax, schreiben die Forscher im Fachblatt &quot;Proceedings of the National Academy of Sciences&quot;.&lt;br /&gt;
&quot;Das statistische Modell liefert Einsichten in die zugrunde liegenden grammatischen Strukturen der Indus-Schrift&quot;, erklärt Rajesh Rao von der University of Washington. &quot;Solch ein Modell kann sich als wertvoll bei der Entzifferung erweisen, da jede Bedeutung, die einem Zeichen zugeschrieben wird, einen Sinn ergeben muss im Zusammenhang mit anderen Zeichen, die davor oder dahinter stehen.&quot; Für ihre Forschung nutzten die Wissenschaftler das so genannte Markov-Modell, benannt nach dem russischen Mathematiker Andrej Markov (1856-1922). Berechnungen zeigen, dass die Reihenfolge der Zeichen bedeutsam ist. Mithilfe des Modells kann nämlich gezeigt werden: Nimmt man ein Zeichen aus einer Sequenz und verändert seine Position, dann ergibt sich eine neue Sequenz, die eine geringere Wahrscheinlichkeit hat, zur Indus-Sprache zu gehören.&lt;br /&gt;
Entdeckt wurde die Indus-Kultur bei Grabungen im Pandschab bereits 1875. Dabei fanden die Archäologen auch Siegel und Amulette mit den rätselhaften Zeichen. Das Hauptproblem bei der Entschlüsselung der Zeichen ist, dass sie sich ausschließlich auf kleinen Gegenständen wie Siegeln und Amuletten befinden. Es gibt also nicht, wie etwa bei den Keilschriften, Tafeln mit längeren Texten. Außerdem hat sich bisher für die Indus-Schrift kein &quot;Stein von Rosette&quot; gefunden, auf dem ein Text der Indus-Schrift auch in einer bekannten Sprache, wie etwa Sanskrit, übersetzt wäre. Die ägyptischen Hieroglyphen hingegen verdanken ihre Entzifferung dem Fund des Steins von Rosette, auf dem sich neben Hieroglyphen auch ihre griechische Übersetzung befand.&lt;br /&gt;
Dass es sich bei der Indus-Schrift um Schrift und nicht um Symbole etwa kultischer Art handelt, hatte das Team um Rajesh Rao im Frühjahr 2009 nachgewiesen. Hierzu hatten die Wissenschaftler die Zeugnisse der Indus-Schrift mit nicht-sprachlichen Zeichenketten wie der DNA oder bakteriellen Proteinsequenzen und Zeichenketten aus alten Sprachen verglichen. Dabei zeigte sich, dass die Zeichen der Indus-Schrift eine ähnliche Regelmäßigkeit aufwiesen wie die natürlichen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;W a&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Archaeologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-05T09:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/apostel-paulus-grab-entdeckt/">
    <title>Apostel Paulus&apos; Grab entdeckt</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/apostel-paulus-grab-entdeckt/</link>
    <description>Die katholische Kirche hat bei Untersuchungen Knochenreste im Grab des Heiligen Apostels Paulus entdeckt. Dies gab Papst Benedikt XVI. am Sonntagabend in Rom zum Abschluss des Paulus-Gedenkjahres feierlich bekannt. In dem steinernen Sarkophag, der niemals zuvor geöffnet wurde, sind mit Hilfe einer durch ein winziges Loch eingeführten Sonde Stoff- und menschliche Knochenreste entdeckt worden, sagte der Papst.&lt;br /&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/archaeologie/rom-sensationsfund-im-paulusgrab_aid_412212.html&quot;&gt;weiter&lt;/a&gt; ]</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Archaeologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-28T20:02:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/riesensperma/">
    <title>Riesensperma</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/riesensperma/</link>
    <description>Männliche Muschelkrebse produzieren Spermazellen, die die eigene Körpergröße um das zehnfache übersteigen - und das schon seit 100 Mio. Jahren. Das berichten Paläontologen der Universität München in der Fachzeitschrift Science. Mittels einem neuartigen bildgebenden Verfahren konnten sie nachweisen, dass bereits die versteinerten Urahnen der bloß millimetergroßen Wassertiere bis zu fünf Zentimeter große Spermien besaßen. Anders als die bei den meisten Arten verbreitete Praxis einer hohen Spermienzahl hat bei den Ostrakoden - so die lateinische Bezeichnung der Tiergruppe - somit schon seit langer Zeit die Selektion nach Größe Erfolg.&lt;br /&gt;
Große Spermazellen sind in der Tierwelt keine Seltenheit, denn auch bei Motten-, Fliegen- und Froscharten treten sie vereinzelt auf. Bei den Ostrakoden verfügt jedoch die gesamte Klasse über dieses Merkmal, außerdem besitzen ihre Zellen äußerst robuste anorganische Hüllen, die eine Fossilierung und Auffindung so viele Jahre danach erst ermöglichte. Erstaunlich ist jedoch die lange Kontinuität der Größe, die in dieser Forschung deutlich wurde. &quot;Übergroße Spermien bilden sowohl für Männchen als auch für Weibchen einen immensen Aufwand, weswegen ihre evolutionäre Verkleinerung nur logisch wäre. Man weiß nun aber, dass Süßwasser-Muschelkrebse schon erstaunlich lange über diese Zellform verfügen, nämlich mindestens 100 Mio. Jahre. Das lässt auf den Erfolg dieser Strategie schließen&quot;, so Forschungsleiterin Renate Matzke-Karasz.&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;ptd&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Archaeologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-21T22:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/steinzeit-sonnen-und-sternenkalender/">
    <title>Steinzeit Sonnen- und Sternenkalender</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/steinzeit-sonnen-und-sternenkalender/</link>
    <description>Das Rätsel um die Funktion der monumentalen Kreisgrabenanlagen Mitteleuropas aus der Jungsteinzeit ist ein Stück weiter gelöst. Archäologen und Astronomen der Universität Wien stellten fest, dass einige der Bauten aus der Zeit zwischen 4.800 und 4.500 v.Chr. auch als Sonnen- und Sternenkalender dienten. Das ist unter anderem ein Hinweis dafür, dass in den Kreisgräben-Regionen neben Keramik und Ackerbau auch die systematische Himmelsbeobachtung verbreitet war. In einem laufenden Projekt sollen nun alle bekannten Kreisgrabenanlagen im Hinblick auf diese &quot;Kalenderfunktion&quot; archäoastronomisch untersucht werden.&lt;br /&gt;
Mittelneolithische Kreisgrabenanlagen sind in weiten Teilen Mitteleuropas bekannt, von Ungarn bis Bayern, und von Nordrhein-Westfalen bis in die tschechische Republik. Warum diese Idee in derart unterschiedlichen neolithischen Kulturen verbreitet sei, stellt ein bisher ungeklärtes Rätsel dar. In Niederösterreich wurden bisher in 50 neolithischen Ortschaften Kreisgrabenanlagen gefunden. &quot;Jede Siedlung dieser Zeit besitzt eine Kreisgrabenanlage, in etwa so, wie heute jedes niederösterreichische Dorf eine Kirche oder ein Vereinshaus besitzt&quot;, erklärt Projektleiter Wolfgang Neubauer.&lt;br /&gt;
Die monumentalen Anlagen sind 2.000 Jahre älter als das berühmte englische Megalith-Bauwerk Stonehenge. Im Unterschied zu diesem wurden sie jedoch nicht mit Stein, sondern aus Holzpfählen errichtet. Dementsprechend schwierig gestaltet sich heute die Auffindung der Anlagen. &quot;Das geschieht in erster Linie durch Luftbilder, in denen Ringe oder Teile davon sichtbar wurden. Denn obwohl Witterung und Ackerbau die Spuren in der Landschaft im Lauf der Jahrtausende verwischt haben, ist die Feuchtigkeit der Erde über den heute mit Humus aufgefüllten Gräben höher. Das führt zu unterschiedlicher Bodenfärbung und geändertem Bodenbewuchs&quot;, so der Astronom Georg Zotti. Die präzise Verortung der Kreisgräben erledigen Magnetfeld-Sensoren, die auch minimale Veränderungen im Erdmagnetfeld aufzeigen. Der Durchmesser der Gräben, die man auf diese Weise fand, variiert zwischen 50 und 200 Meter.&lt;br /&gt;
Die Wiener Forscher erstellten eine Computersimulation, die die Monumentalbauten virtuell wieder erstehen ließ und dabei auch das Sternenbild vor 6.500 Jahren berücksichtigte. Dabei bestätigte sich die These, dass die Kreisgrabenanlagen unter anderem eine Kalenderfunktion besaßen. &quot;Es ist bemerkenswert, dass bei etwa einem Drittel der Anlagen ein Tor zur Aufgangsrichtung der Plejaden zeigt&quot;, betont Zotti.&lt;br /&gt;
Die Plejaden, zu deutsch Siebengestirn, besitzen hohe Bedeutung in vielen alten Kulturen, unter anderem bei den Sumerern, Assyrern, Griechen und Arabern. &quot;Selbst bei australischen Aborigines gibt es mythologische Geschichten um diese Sterngruppe.&quot; Der erste Tag im Jahr, an dem das Siebengestirn in der Jungsteinzeit zu sehen war, kann heute rückberechnet werden. &quot;Er lag wenige Tage nach Frühlingsbeginn. Es scheint schlüssig, dass dies der Beginn der Aussaat war, für den man vielleicht die Zustimmung des Himmels abwartete&quot;, so der Wiener Astronom. Details der Arbeiten werden am kommenden Donnerstag im Rahmen des Astronomiejahres 2009  im Stift Melk &lt;a href=&quot;http://www.astronomie2009.at/kalender/termin-anzeige.php?terminId=526&quot;&gt;präsentiert&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Archaeologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-15T13:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/grabungen-in-uxul/">
    <title>Grabungen in Uxul</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/grabungen-in-uxul/</link>
    <description>Im neunten Jahrhundert nach Christus begann der Untergang der Maya-Kultur: Hunderte Städte wurden aufgegeben und verlassen. Julia Schmitt &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/archaeologie/tid-14455/archaeologie-auf-den-spuren-der-maya_aid_405247.html&quot;&gt;befasst&lt;/a&gt; sich mit den Ausgrabungen von Nikolai Grube, der mit seinem Team mehr Licht in die Maya-Kultur bringen will.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Archaeologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-08T11:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/primatenfossil-vorfahre-des-menschen/">
    <title>Primatenfossil - Vorfahre des Menschen?</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/primatenfossil-vorfahre-des-menschen/</link>
    <description>Ein in der Ölschiefergrube Messel bei Darmstadt entdecktes Fossil darf sich jetzt als derzeit ältester und bestdokumentierter Ur-Primat bezeichnen lassen. Der von einer Forschergruppe um Jörn Hurum von der Universität Oslo unter gehörigem Presserummel vorgestellte, 47 Millionen Jahre alte Fund gehört zu einer bislang nicht bekannten Art, die den Namen Darwinius masillae erhielt. Die Forscher, zu denen auch Jens Lorenz Franzen vom Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt am Main und Kollegen gehören, beschreiben das versteinerte Exemplar als bislang unbekannte Übergangs-Ahnform zwischen den heute lebenden Lemurenartigen und den echten Affen, zu denen auch der Mensch zählt.&lt;br /&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://www.wissenschaft-online.de/artikel/995688&quot;&gt;weiter&lt;/a&gt; ]</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Archaeologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-21T08:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/35000-jahre-alte-venus/">
    <title>35.000 Jahre alte Venus</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/35000-jahre-alte-venus/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;386&quot; alt=&quot;venus-35ooo-jahre-alt&quot; width=&quot;250&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/litart/images/venus-35ooo-jahre-alt.gif&quot; /&gt; Sie ist sechs Zentimeter groß, wiegt 33 Gramm und ist die wohl größte Sensation, die der Tübinger Urgeschichtler Nicholas Conard in seiner ohnehin fundträchtigen Grabungskarriere auf der Schwäbischen Alb entdeckt hat. Am Mittwoch präsentierte er in Tübingen seine &quot;Venus vom Hohle Fels&quot; - eine geschnitzte Frauenfigur aus Mammut-Elfenbein. Mit einem geschätzten Alter von 35.000 bis 40.000 Jahren gilt sie als älteste Menschendarstellung und als eines der ältesten Beispiele für figürliche Kunst weltweit. Entdeckt wurde die &quot;Venus&quot; im September 2008 in der Karsthöhle &quot;Hohle Fels&quot; bei Schelklingen und unter strengster Geheimhaltung zusammengesetzt, schreibt Conard im Wissenschaftsmagazin &quot;Nature&quot;.&lt;br /&gt;
Der Forscher spricht von einer &quot;großen Überraschung&quot;, mit der niemand gerechnet habe. Die Statue habe &quot;überdimensionierte Brüste&quot;, ein ausgeprägtes Gesäß und deutlich hervorgehobene Geschlechtsteile - ohne Zweifel seien die Geschlechtsmerkmale der Figur &quot;bewusst übertrieben&quot; worden, sagt Conard. Der US-amerikanische Archäologe Paul Mellarrs von der University of Cambridge schreibt in einem &quot;Nature&quot;-Kommentar, die explizite Darstellung der Frauenfigur könne nach heutigen Maßstäben fast schon als Pornografie gelten.&lt;br /&gt;
Seit zwölf Jahren bereits gräbt Conard mit einer Archäologenmannschaft in der Hallenhöhle, die bereits durch zahlreiche andere urzeitliche Funde bekannt wurde. Als das Team auf die sechs Einzelteile der Venus stieß, war er selbst gar nicht anwesend, sondern hielt einen Vortrag auf einem Kongress in Frankfurt am Main. Alarmiert durch einen Anruf eilte er danach zur Fundstelle und traute seinen Augen kaum, als sich kleine Hände auf den verdreckten Elfenbeinstückchen abzeichneten. &quot;Ich war sprachlos&quot;, betont der Forscher. &lt;br /&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-624618,00.html&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt; ]</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-13T18:05:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/mehri-das-ur-semitische/">
    <title>Mehri - das Ur-Semitische</title>
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    <description>Die uralte, schriftlose Sprache Mehri, die noch im Südjemen gesprochen wird, versuchen Heidelberger Forscher für die Nachwelt aufzuzeichnen&lt;br /&gt;
Nur noch ein paar tausend Menschen im äußersten Süden der arabischen Halbinsel sprechen die Mehri-Sprache. Diese Sprache ist nicht nur uralt, sondern hat viele Merkmale des Ur-Semitischen bewahrt, das vor etwa 7000 Jahren gesprochen wurde. Weil die Mehri-Sprache keine Schrift hat, haben Forscher vor einigen Jahren begonnen, die Lautung der Sprache aufzuzeichnen und ihren Wortschatz festzuhalten. Soeben ist ein Band mit Mehri-Texten in phonetischer Umschrift erschienen. &lt;a href=&quot;http://semitistik.uni-hd.de/askari/index.htm&quot;&gt;Hörproben finden Sie hier.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Früher - das heißt bis etwa in die 1960er Jahre, als im Jemen überall die Schulpflicht eingeführt wurde - kam fast niemand in das Mahra-Land im Südjemen&quot;, erklärt Werner Arnold, Semitist an der Universität Heidelberg. &quot;Darum konnte sich dort die Mehri-Sprache halten, obwohl sie keine Schrift besaß. Heute lernen die Kinder in der Schule Arabisch. Mehri wird von der jungen Generation immer weniger gesprochen.&quot; Dabei handelt es sich - wissenschaftlich betrachtet - um eine höchst aufschlussreiche Sprache: Da ihr Sprachraum so lange von der Außenwelt nahezu abgeschlossen war, konnten sich sprachliche und phonetische Merkmale halten, die mehrere tausend Jahre alt sind. &quot;Die Aussprache des Mehri ist urtümlicher als die des Akkadischen, das vor 4000 Jahren im Zweistromland gesprochen wurde&quot;, sagt Arnold. &quot;Mit Ausnahme des /p/, das in allen heutigen semitischen Sprachen zu /f/ geworden ist, dürfte die Aussprache des Mehri ganz nah an das Ur-Semitische herankommen, das vermutlich vor etwa 7000 Jahren gesprochen wurde.&quot; Zu den bekanntesten heute gesprochenen semitischen Sprachen gehören das Arabische und das Neu-Hebräische, zwei Sprachen, die im Vergleich zum Mehri sehr modern sind.&lt;br /&gt;
Die jetzt unternommene Bewahrung des Mehri für die Forschung ist im Grunde seit rund hundert Jahren erst der zweite große Versuch, sich mit dieser Sprache zu befassen. Ende des 19. Jahrhunderts finanzierte der österreichische Kaiser eine Südarabien-Expedition der Akademie der Wissenschaften. Aus dieser Expedition ging die erste Veröffentlichung von Mehri-Texten hervor. In den 1960er Jahren hat zwar der Engländer T.M. Johnstone ein Mehri-Wörterbuch vorgelegt, doch dieses bezog sich nur auf das im Oman gesprochene Mehri. Der jetzige Ansatz zu einer Erforschung des Mehri wurde von einem tragischen Ereignis überschattet. Zusammen mit dem jemenitischen Sänger und Dichter &apos;Askari Hugayran Sa&apos;d machte sich der Semitist Alexander Sima Anfang dieses Jahrhunderts an die systematische Erforschung dieser alten Sprache. Doch ihm blieben nur etwa vier Jahre für seine Forschungen. Im Sommer 2004 verunglückte er tödlich bei einem Verkehrsunfall im Jemen. Das von ihm gesammelte Material haben nun Werner Arnold und die britische Semitistin Janet C.E. Watson bearbeitet und herausgegeben. &lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Wa / Doris Marzk&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Archaeologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-07T11:35:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/5413780/">
    <title>Die ärztliche Kunst der Alten Ägypter</title>
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    <description>Peter W.F. Heller geht in seinem Buch &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/%C3%84rzte-Magier-Pharaonen-Realit%C3%A4t-alt%C3%A4gyptischen/dp/3869010371/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1230584274&amp;sr=1-2&quot;&gt;&quot;Ärzte, Magier, Pharaonen&quot;&lt;/a&gt; der Frage nach, warum die ärztliche Kunst der Alten Ägypter so erfolgreich war, dass sich ihr Mythos bis unsere Tage erhalten hat. Er führt den Leser in die Gedankenwelt der Pharaonen und erklärt in einer verständlichen Sprache des Rätsels Lösung um das Geheimnis der altägyptischen Heilkunst. Amüsant wirken die Erklärungen der hieroglyphischen Schreibweise. Ein Wurm, der gern Löcher bohrt, stand beispielsweise für Zahnschmerzen. Der Kot von Mensch und Tier als Heilmittel? Tote Mäuse als Arznei für sterbende Kinder? Bilsenkraut oder getrocknete Nelken gegen Zahnschmerzen? Spannend und unterhaltsam beschreibt Peter W.F. Heller die Facetten der altägyptischen Heilkunst und geht auch detailliert auf die Ausbildung der Priester und Ärzte ein. Zu den Elementen ihres Wirkens zählten damals auch die Magie, Traumdeutung und Astronomie. Mit verwandten kulturgeschichtlichen Themen wie Religion und Gesellschaft verleiht Heller dem Panorama eines der interessantesten Bereiche altägyptischer Kultur eine lebendige Gestalt. Nicht immer erweist sich am Ende als Wahrheit, was man anfangs glaubt zu sehen.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Archaeologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-29T20:52:00Z</dc:date>
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    <title>Ägyptens 118. Pyramide</title>
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    <description>Ägypten ist gleichsam um eine Pyramide reicher geworden: Archäologen gelang in der Totenstadt Sakkara südlich von Kairo der Fund eines bisher unbekannten Grabmals, das nach Angaben der Experten rund 4.300 Jahre alt sein dürfte.&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Generalsekretärs der ägyptischen Altertümerverwaltung, Zahi Hawass, wurde die Pyramide für Seschseschet, der Mutter von &lt;a href=&quot;http://www.pharaos.info/2008/04/26/pharao-teti-ii/&quot;&gt;Pharao Teti II.&lt;/a&gt;, errichtet. Teti II. gilt als Begründer der 6. Dynastie im alten Ägypten. Eine entsprechende Inschrift, die belegt, dass das verfallene Bauwerk in der Nähe der ebenso eingestürzten Pyramide des Teti II. tatsächlich das Grab von Königin &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Teti_II.&quot;&gt;Seschseschet&lt;/a&gt; ist, haben Hawass und sein Team allerdings bislang nicht entdeckt.&lt;br /&gt;
Hawass erklärte in Sakkara, die Pyramide sei ursprünglich 14 Meter hoch gewesen und habe eine Seitenlänge von 22 Metern gehabt. Die Grabungsarbeiten in dem Areal hätten insgesamt zwei Jahre gedauert, doch erst vor zwei Monaten sei klargeworden, dass es sich bei dem inzwischen nur mehr fünf Meter hohen Bauwerk unter dem Wüstensand um eine Pyramide handle - die 118., die bisher in Ägypten entdeckt worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;AP&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Archaeologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-11T17:20:00Z</dc:date>
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    <title>3000 Jahre alten hebräischen Text gefunden</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;228&quot; alt=&quot;ostrakon_israel&quot; width=&quot;299&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/litart/images/ostrakon_israel.gif&quot; /&gt;Es ist nur eine Scherbe, ein so genanntes Ostrakon, mit ein paar verblassten Schriftzeichen darauf. Doch diese Scherbe könnte einige Annahmen der biblischen Archäologie stützen oder umstürzen. Denn auf der Scherbe, die israelische Archäologen kürzlich auf der Grabungsstätte Khirbet Qeiyafa fanden, befinden sich die bisher ältesten bekannten hebräischen Textzeilen. Sie sind rund 3000 Jahre alt und gehören damit in die Zeit König Davids, dessen Existenz in letzter Zeit von einigen Forschern angezweifelt wird. Vielleicht kann der Text auf der Scherbe Erhellendes zum Thema beitragen. Die Scherbe ist auch fast tausend Jahre älter als die ältesten der berühmten Qumran-Rollen vom Toten Meer, die wertvolle Aufschlüsse über die Entstehung der Bibel brachten. &lt;br /&gt;
Das Ostrakon ist etwa 15 mal 15 Zentimeter groß und wurde von von dem Archäologen-Team um Yosef Garfinkel von der Hebrew University of Jerusalem auf der Grabungsstätte der Festungsanlage Elah in Khirbet Qeiyafa gefunden. Die Inschrift, die fünf Zeilen lang ist, ist noch nicht völlig entziffert. Doch eine erste Sichtung erbrachte, dass sich die Wortwurzeln für &quot;Richter&quot;, &quot;Sklave&quot; und &quot;König&quot; darauf befinden.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Archaeologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-05T18:28:00Z</dc:date>
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