Waren sie?, waren sie nicht?
Sie sagen, sie waren nicht Mitglieder der NSDAP, sie, die Schriftsteller Siegfried Lenz und Martin Walser sowie der Kabarettist Dieter Hildebrandt. Sie wären, sagen alle drei, offenbar ohne ihr Wissen in ihrer Jugend als Mitglieder der NSDAP registriert worden.
Der am Montag erscheinende "Focus" berichtete am Samstag vorab über eine Mitgliedschaft der Autoren in der Nazipartei. Das Bundesarchiv in Berlin bestätigte diese Informationen. Bei Recherchen über die so genannte Flakhelfer-Generation seien entsprechende Unterlagen aufgetaucht, sagte der zuständige Abteilungsleiter des Bundesarchivs, Hans-Dieter Kreikamp, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Hildebrandt sagte im "Focus": "Ich war im Februar 1944 als Luftwaffenhelfer in Oberschlesien. Ich habe nie einen Aufnahmeantrag gekriegt."
Der Abteilungsleiter des Bundesarchivs, Kreikamp, zweifelte die Darstellung der Autoren indirekt an, wonach sie nie einen Mitgliedsantrag der Partei unterschrieben hätten. Kreikamp sagte, für die Aufnahme in die NSDAP seien schriftliche Anträge mit eigenhändiger Unterschrift vorgeschrieben gewesen. Derartige formale Vorschriften seien nach den Erkenntnissen seiner Behörde auch während des Krieges streng eingehalten worden. Auch der Historiker Michael Buddrus vom Institut für Zeitgeschichte kommt laut "Focus" zu dem Ergebnis, dass eine Aufnahme in die Partei ohne eigene Unterschrift unwahrscheinlich sei.
Möglicherweise leiden die drei unter partieller Amnesie...
Der am Montag erscheinende "Focus" berichtete am Samstag vorab über eine Mitgliedschaft der Autoren in der Nazipartei. Das Bundesarchiv in Berlin bestätigte diese Informationen. Bei Recherchen über die so genannte Flakhelfer-Generation seien entsprechende Unterlagen aufgetaucht, sagte der zuständige Abteilungsleiter des Bundesarchivs, Hans-Dieter Kreikamp, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Hildebrandt sagte im "Focus": "Ich war im Februar 1944 als Luftwaffenhelfer in Oberschlesien. Ich habe nie einen Aufnahmeantrag gekriegt."
Der Abteilungsleiter des Bundesarchivs, Kreikamp, zweifelte die Darstellung der Autoren indirekt an, wonach sie nie einen Mitgliedsantrag der Partei unterschrieben hätten. Kreikamp sagte, für die Aufnahme in die NSDAP seien schriftliche Anträge mit eigenhändiger Unterschrift vorgeschrieben gewesen. Derartige formale Vorschriften seien nach den Erkenntnissen seiner Behörde auch während des Krieges streng eingehalten worden. Auch der Historiker Michael Buddrus vom Institut für Zeitgeschichte kommt laut "Focus" zu dem Ergebnis, dass eine Aufnahme in die Partei ohne eigene Unterschrift unwahrscheinlich sei.
Möglicherweise leiden die drei unter partieller Amnesie...
anaximander - Sa, 30.06.2007 20:17 - Kommentar verfassen
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