Der überhand nehmende Einfluss der Beamtenschaften auf die Politik, bewirkt eine zunehmende Verblödung der westlichen Regierungen. Über die europäischen Regierungen können wir Schweigen bewahren; die Schweizer Regierung dagegen gehört an den Pranger gestellt.
Blättert man in Print- oder Online-Zeitungen, braucht man nicht einmal den Blick zu schärfen, so sehr sticht einen die Verblödung der Regierung ins Auge. Dabei können wir uns gleich dem Abend zuwenden.
Die Schweizer Bevölkerung hat die Ausschaffungsinitiative mit großem Mehr angenommen. Das passt weder den Gutmenschen noch den Straßburger Richtern, die eh der Meinung sind, Verbrecher müssten vor allen Unbillen des Wetters und der Gesellschaft behütet werden, in den Kram. Der Jurist Heinrich Koller, Chef der Arbeitsgruppe zur Umsetzung der Ausschaffungsinitiative, ein Beamter,
sieht sich genötigt, den Schweizer Volkswillen dem Verdikt aus Straßburg zu beugen. Herr Koller wird, wie die vier abgetakelten Schüttsteinraketen im Bundesrat, die ihm nachsprechen, von Steuergeldern bezahlt. Keiner der fünf scheint sich dessen bewusst zu sein, im Gegenteil: sie erklären uns "Ihr da unten könnt beschließen, was ihr wollt; wir da oben haben die Macht, euch und eure Meinung zu unterdrücken".
Es ist Herbst. Sie erinnern sich, im letzten Winter fiel viel Schnee, die Temperaturen lagen an vielen Tagen unter Null - und die Straßen wurden nicht gesalzen, was zu sehr vielen Unfällen auf den Straßen führte. Es hagelte Vorwürfe an die Behörden und die Bundes-, Kantons- und Gemeinderegierungen versprachen hoch und heilig, im Sommer 2011 würden die Salzvorräte derart aufgestockt, dass die Bevölkerung den Winter 2011/2012 unbeschadet überstehen werde. Die Regierungen haben ihre Versprechungen ohne ihre Beamten gemacht: Die Salzvorräte für den Winter 2011/12
werden, sollte es im Oktober schneien, dann bereits aufgebraucht sein.
Die Rheinsalinen, die für die Produktion von Streusalz verantwortlich sind, gehören den Kantonen. Aber die Kantonsregierungen sind offensichtlich nicht mal in der Lage, dafür zu sorgen, dass genügend Salzvorräte vorhanden sind; sie haben geschlafen - und hoffen jetzt, wie könnte es auch anders sein?, auf einen milden Winter. Die neuen Formulare in zehnfacher Ausfertigung zum Salzbezug, da können wir sicher sein, liegen stapelweise vor...
Wem die grenzenlose Verblödung der Regierungen und Behörden nicht auffällt, muss blind und taub sein.
Das sind nur zwei Beispiele von einem Abend.