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Bürokraten

Montag, 27. Februar 2012

Schweiz karrt Asylbeweber selbst ins Land

Asylbewerber, die sich auf Schweizer Botschaften in aller Welt melden, werden von den Schweizer Behörden ins Land gekarrt. Dafür gibt der Bund rund eine halbe Million Franken aus. Man sagt, das beruhe auf de "humanitären Tradition" der Schweiz, was natürlich Blödsinn ist. Die meisten auf diesem Weg in der Schweiz landenden Flüchtling stammen aus Eritrea; es handelt sich vorwiegend um Dienstverweigerer.

Freitag, 17. Februar 2012

Jedem Hausarzt ein Beamter

Die Regulierungswut der eidgenössischen Räte kennt keine Grenzen. Unsere Hausärzte sind überlastet - nicht wegen ihrer Patienten, sondern wegen der Bürokratie, die mit jedem Arztbesuch verbunden ist. Die Kosten belaufen sich auf Milliarden. Die Zeit, die ein Hausarzt mit seinen Patienten verbringt, wird durch den anschließend zu absolvierenden bürokratischen Hindernislauf verdreifacht.
Und unsere Räte wollen die Hausarztmedizin auf dem Gesetzes- und Verordnungsweg noch mehr regulieren. Da ist einmal das Managed-Care-System, das sie zum Nachteil der Patienten durchstieren wollen und einmal das, wie sie sagen "Stärken der Grundversorgung" durch neue Gesetze.
Die Kosten für die medizinische Versorgung aber können nur noch eingedämmt werden, wenn sich der Staat endlich zurückzieht, von neuen Gesetzen und Verordnungen absieht und die Bürokratie eindämmt. Doch der Staat will scheinbar jedem Hausarzt einen Beamten zuordnen, der ihn bei der Bewältigung der bürokratischen Hindernisse überwacht.

Montag, 6. Februar 2012

Wie würden Sie geschlachtet werden wollen,

wenn Sie ein Schwein wären. Lieber so - oder so?
Cicero zeigt, wie in dem transsilvanischen Dorf Garbova alte Bräuche der Siebenbürger Sachsen ein harmonisches Zusammenleben garantieren - und wie die EU-Bürokraten dies bekämpfen wollen.

Sonntag, 5. Februar 2012

Asylanten-Mal-Therapie-Industrie

Die Schweiz muss sie beschäftigen, die abgewiesenen Asylanten und jene, deren Gesuche noch überprüft werden müssen. Was liegt da näher, als sie in die Mal-Therapie zu schicken? - Auf diese Weise schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Abgewiesene Asylanten, die eigentlich in Ausschaffungshaft sind, werden psychisch und physisch betreut und die Mal-Therapeuten haben eine lukrative Beschäftigung. Demnächst wird der Bund eine Mal-Therapeuten-AG ins Leben rufen, finanziert mit Steuergeldern und einer gesicherten Rendite für all jene, die nach Geldanlagen suchen.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Die neusten Bürokraten-Blüten

Griechenland muss sparen. Das bekommt die Bevölkerung überdeutlich zu spüren. Allerdings werfen die griechischen Bürokraten, als wären sie Schweizer Beamte mit Geld um sich, wenn es um sogenannte "Randgruppen", wie Spielsüchtige, Exhibitionisten, Pädophile oder Pyromanen geht. Wie die Schweizer Bürokraten haben die griechischen das Gefühl, sie müssten diesen Sonderrechte zubilligen.
    Seit dem November 2011 zählen in Griechenland auch Pädophile und Pyromanen, Exhibitionisten und Kleptomanen zu dieser Bevölkerungsgruppe. Wer der Spielsucht verfallen ist oder sadomasochistische Neigungen verspürt, kann ebenfalls einen Behindertenausweis beantragen. Der Grad der Invalidität liegt für solche „Gebrechen“ bei 20 bis 35 Prozent.
[ mehr ]

Dienstag, 27. Dezember 2011

Landschaftsschutz vor Tierleben

Seit nunmehr vier Tagen sitzt die Katze Susi auf einem Baum in einer Höhe von fünf Metern im Scheibenschachenquartier in Aarau. Die Katze kommt nicht herunter zu ihrer Besitzerin. Mit einer normalen Leiter kann man sie nicht erreichen. Also müsste die Feuerwehr ausrücken und die Katze retten. Der Landschaden, so sagen die Beamten und Bürokraten, der durch das schwere Gefährt verursacht würde, wäre viel zu teuer; die Besitzerin der Katze könnte die Kosten, die verursacht würden, nicht tragen.
Einmal mehr zeigt sich der Kanton Aargau als wahrer Tierfreund: Der Landschaftsschutz kommt vor dem Tierleben.

Dienstag, 15. November 2011

Alle lesen Hegel, keiner Thomas Hobbes

Josef Joffe hat recht, wenn er konstatiert, dass in Deutschland viel zu viel Hegel und viel zu wenig Thomas Hobbes gelesen wird. Der Staat mag vieles sein, aber eines ist er nicht: Der Inbegriff der Vernunft, wie die Empörten meinen. Der Staat, der aus uns allen, im Innersten aber aus Beamten, besteht, ist gierig - und leider fast immer dumm. Hier irrt Hegel, der den Staat als gottesgleiches Wesen in den Himmel gehoben hat. Leider schwebt er dort auch in der deutschen Vorstellung. Die Angelsachsen denken anders darüber.
    "Für Locke, Smith und Jefferson war der Staat nicht göttlich, sondern gefährlich, ein schlummerndes Raubtier, das von den Bürgern zum Schutz ihrer Freiheiten an die kürzeste Kette gelegt werden müsse. Dass der Staat seine eigenen Interessen haben könnte, dazu eine vom Staat getragene Klasse, die ständig ihre Macht auszudehnen sucht - dieser Gedanke ist in Deutschland, ja in Kontinentaleuropa kaum zu finden."
Lesen Sie den ganzen Artikel

Freitag, 14. Oktober 2011

Alle Macht den Beamten und Bürokraten

fordert Beat Ringger in seinem Buch. Er will die Banken verstaatlichen und die Wirtschaft damit. Nur jemand, der bodenlos dumm ist, kann glauben, dass sich damit auch nur eines der vielen Probleme der Menschen lösen lässt. Aber eben: die Verblödung nimmt im selben Masse zu, als die Verdummung Schule macht. Und dass letztere Schule macht, ist heute wohl den meisten klar.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Zunehmende Verblödung der Regierungen

Der überhand nehmende Einfluss der Beamtenschaften auf die Politik, bewirkt eine zunehmende Verblödung der westlichen Regierungen. Über die europäischen Regierungen können wir Schweigen bewahren; die Schweizer Regierung dagegen gehört an den Pranger gestellt.
Blättert man in Print- oder Online-Zeitungen, braucht man nicht einmal den Blick zu schärfen, so sehr sticht einen die Verblödung der Regierung ins Auge. Dabei können wir uns gleich dem Abend zuwenden.
Die Schweizer Bevölkerung hat die Ausschaffungsinitiative mit großem Mehr angenommen. Das passt weder den Gutmenschen noch den Straßburger Richtern, die eh der Meinung sind, Verbrecher müssten vor allen Unbillen des Wetters und der Gesellschaft behütet werden, in den Kram. Der Jurist Heinrich Koller, Chef der Arbeitsgruppe zur Umsetzung der Ausschaffungsinitiative, ein Beamter, sieht sich genötigt, den Schweizer Volkswillen dem Verdikt aus Straßburg zu beugen. Herr Koller wird, wie die vier abgetakelten Schüttsteinraketen im Bundesrat, die ihm nachsprechen, von Steuergeldern bezahlt. Keiner der fünf scheint sich dessen bewusst zu sein, im Gegenteil: sie erklären uns "Ihr da unten könnt beschließen, was ihr wollt; wir da oben haben die Macht, euch und eure Meinung zu unterdrücken".
Es ist Herbst. Sie erinnern sich, im letzten Winter fiel viel Schnee, die Temperaturen lagen an vielen Tagen unter Null - und die Straßen wurden nicht gesalzen, was zu sehr vielen Unfällen auf den Straßen führte. Es hagelte Vorwürfe an die Behörden und die Bundes-, Kantons- und Gemeinderegierungen versprachen hoch und heilig, im Sommer 2011 würden die Salzvorräte derart aufgestockt, dass die Bevölkerung den Winter 2011/2012 unbeschadet überstehen werde. Die Regierungen haben ihre Versprechungen ohne ihre Beamten gemacht: Die Salzvorräte für den Winter 2011/12 werden, sollte es im Oktober schneien, dann bereits aufgebraucht sein.
Die Rheinsalinen, die für die Produktion von Streusalz verantwortlich sind, gehören den Kantonen. Aber die Kantonsregierungen sind offensichtlich nicht mal in der Lage, dafür zu sorgen, dass genügend Salzvorräte vorhanden sind; sie haben geschlafen - und hoffen jetzt, wie könnte es auch anders sein?, auf einen milden Winter. Die neuen Formulare in zehnfacher Ausfertigung zum Salzbezug, da können wir sicher sein, liegen stapelweise vor...
Wem die grenzenlose Verblödung der Regierungen und Behörden nicht auffällt, muss blind und taub sein.
Das sind nur zwei Beispiele von einem Abend.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Die deutschen Professoren spinnen

Sie haben ihre Pflicht nicht erfüllt, die Professoren, die Doktorväter spielen. Wenn eine Dissertation abgegeben wird, hat der Doktorvater die verdammte Pflicht diese zu prüfen und zu überprüfen. Aber die Professoren sind heute derart verbeamtet, dass sie keine Zeit mehr dafür haben; sie arbeiten von neun bis zwölf und eins bis vier.
Professoren, die heute, Jahre nach der Verleihung der Doktorwürde an ihre Studenten, feststellen, dass sie ein Plagiat mit dem Doktortitel belohnt haben, müssten bestraft werden: sie sind ihren Pflichten nicht nachgekommen und haben ihr Gehalt trotzdem bezogen.

Wer suchet, der...

 

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anaximander - 19. Mai, 22:09
Nackt-Streik
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anaximander - 19. Mai, 15:04

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