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Banken

Donnerstag, 2. Februar 2012

Klaus Wellershoff bringt sich in Position

Der ehemalige UBS-Stratege, Klaus Wellershoff, möchte Nationalbankpräsident werden. Dazu braucht er auch die Stimmen der SP. Er verteidigt das Vorgehen der US-Börsenaufsicht und der US-Steuerbehörde vehement und will das Bankkundengeheimnis - analog zum Bundesrat - leise, aber gründlich kippen. Seltsamerweise wird er auch nicht müde, die Bank Wegelin zu bashen "Die Bank Wegelin ist nicht Opfer der US-Behörden – sie ist Täterin. Wobei mir scheint, dass Wegelin schon vor dieser USA-Geschichte nicht sonderlich profitabel war und vielleicht ohnehin Probleme bekommen hätte."

Dienstag, 31. Januar 2012

RFID-Kreditkarte gehackt

Der Hackerin Kristin Paget ist es gelungen, bei einer aufsehenerregenden Vorführung am vergangenen Wochenende in Washington, zu bewiesen, wie einfach die Daten von US-Kreditkarten mit RFID-Chip zum kontaktlosen Bezahlen ausgelesen und missbraucht werden können. Paget konnte vor Publikum 15 Dollar von der Kreditkarte eines Freiwilligen abbuchen und auf ihr Konto transferieren. "Ich bin verwundert, dass keine sichere Authentifizierung des Lesegerätes erforderlich ist. Auch mit anderen Maßnahmen könnte der Aufwand zum Auslesen der Daten deutlich erhöht werden", sagt Enso-Detego-CTO Matthias Weitlaner.

Samstag, 28. Januar 2012

Konrad Hummler, ein mutiger Bankier

Den eifrigen Blick-Abonnenten muss man wieder einmal gratulieren; sie leisten mit ihren Abonnementsgebühren einen aktiven Beitrag zur Verbreitung unkritischer, aber regierungstreuer Artikel. Die Redakteure dieses Boulevardblättchens erlauben es sich nicht, Hildebrands Geschäfte kritisch zu hinterfragen; sie verbreiten der Einfachheit halber die Ansichten der Widmer-Schlumpf und stehen hinter dem Notenbanker auch noch, nachdem er über die eigenen Fehler gefallen ist. Doch wenn es um Konrad Hummler von der Bank Wegelin geht, wird er in Bausch und Bogen verurteilt, weil er die Dinge beim Namen nennt - und zu seiner Meinung steht. Der Artikel von Daniel Meier gleicht mehr einem regierungsfreundlichen, widmer-schlumpf-gefälligen Scherzartikel, denn einer Denkleistung.
Konrad Hummler, mit seinem Privatvermögen haftender Teilhaber der Bank Wegelin & Co., hat zusammen mit den anderen Teilhabern, sein Lebenswerk an die Raiffeisen Banken verkauft. Er hat zum Schutz der Nicht-US-Kunden eine kluge Lösung gewählt, eine Bank namens "Notenstein" (Website noch nicht aufgeschaltet) gegründet, den Grossteil der Kunden und Mitarbeiter von Wegelin in diese transferiert und danach diese Bank an die Raiffeisen verkauft. Von den acht Teilhabern der Bank Wegelin bleiben sechs zurück, während zwei in die Notenstein gewechselt haben. Die sechs Teilhaber werden sämtliche Auseinandersetzungen mit den US-Strafverfolgungsbehörden führen und zugleich noch bestehende US-Kunden endgültig abarbeiten.
Hummler hat die Interessen der Wegelin-Kunden in den Mittelpunkt seines Handelns gestellt, während UBS-, CS-, Kantonal- und Nationalbanker, ähnlich wie so viele an der Regierung beteiligte Politker, nach der Devise "nach mir die Sintflut" gehandelt haben.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Bombe für Josef Ackermann war funktionsfähig

Das FBI hat sich in die Ermittlungen zum versuchten Anschlag auf Josef Ackermann, dem deutschen Bankchef, eingeschaltet. Der an Ackermann gerichtete Brief enthielt eine funktionsfähige Bombe, wie das hessische Landeskriminalamt mitteilte. Banker leben heutzutage offenbar sehr gefährlich...

Donnerstag, 17. November 2011

Raiffeisen herabgestuft

Sie sind übermütig geworden die Raiffeisen-Kassen oder -Banken, haben Hypotheken vergeben, wo sie sich hätten zurückhalten sollen und wollen scheinbar auch noch die Risiken einer Bank Sarazin auf sich nehmen. Die Rating-Agentur Moody’s hat das nicht goutiert und die Note für die Kreditwürdigkeit gesenkt.
[ mehr ]

Montag, 14. November 2011

Razzia in Jo Ackermanns Büro

Nach vorliegenden Informationen haben Ermittler der Staatsanwaltschaft München vergangene Woche mehrere Vorstandsbüros der Deutschen Bank durchsucht. Betroffen war unter anderem das Büro von Vorstandschef Josef Ackermann. Die Untersuchungen sollen mehrere Tage gedauert haben.
Ob sie auch fündig geworden sind, ist nicht bekannt.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Occupy-Bewegung bringen Banker zum Denken

So was Erstaunliches aber auch: Der Commerzbank-Chef Martin Blessing fängt, wenn auch nur dank der Occupy-Bewegung, nachzudenken an. Er will sich geistig mit den verflixt unsicheren Finanzmarktprodukten auseinandersetzen.
Man soll die Hoffnung nie aufgeben: Vielleicht kommt ja etwas Gescheites dabei heraus.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Jakob Augstein möchte Geld verstehen

Und seine Gesprächsparnter, der Literaturwissenschaftler Joseph Vogl und der Finanzwissenschaftler Giacomo Corneo, sollen ihm zum entsprechenden Verständnis verhelfen. Vogl versucht es mit Symbolen und Zeichen "Es ist interessant, dass Ökonomen schon sehr früh, das heißt schon in den siebziger Jahren, nach der Auflösung des Abkommens von Bretton Woods, von einer ökonomischen Postmoderne gesprochen haben, also von einem Vertrauensverlust in bedeutungsvolle, gehaltvolle, referenzielle Zeichen..."
Geld besteht seit langem nur noch aus Nullen und Einsen.

Montag, 17. Oktober 2011

Politiker, Banken, empörte Okkupanten

Die nette, anständige Widmer-Schlumpf bekundet viel Verständnis für "Occupy Paradeplatz"; sie lacht sich - wie alle anderen unfähigen Politiker - ins Fäustchen und ist froh, dass sich die Wut gegen die Banken und nicht gegen die wahren Schuldigen richtet. Gewiss, die Banker haben den Volkszorn auf sich gezogen mit den Boni, die sie für verantwortungsloses, bisweilen ruchloses Treiben kassieren - aber an dieser Krise sind sie nicht schuld. Schuld sind die Politiker; sie haben den Banken und deren Kunden während Jahrzehnten versichert, dass für die von ihr in Umlauf gebrachten Staatsanleihen kein Ausfallrisiko besteht. Jetzt aber ist, trotz gegenteiliger Versicherung und zur großen Bestürzung aller europäischen Institutionen, die Griechenpleite eingetreten - und schlimmer noch: auf die Griechen folgen Spanien, Portugal, Italien. Spätestens beim Wort Staatspleite müssten die Okkupanten aufhorchen. Aber nein, sie gehen auf die Strassen - gegen die Banken, weil ihnen die Politiker weismachen, die Steuerzahler müssten die Banken retten, da diese sich verspekuliert hätten.
Nicht die Banken sind für die Staatsverschuldung verantwortlich, sondern die regierenden Politikern - und die Steuerzahler müssen für die Versprechungen, die die Regierungen abgegeben haben, haften.
Ob den Führern der Protestwelle noch bewusst wird, dass sie die falschen im Auge haben, ist zu bezweifeln. Denken ist scheinbar nicht ihre Stärke.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Auch die Schweiz muss ihre Banken retten

Sarkozy und Merkel kündigen wieder einmal "ein Gesamtpaket" zur Bewältigung der Eurokrise an. In der Schweiz wird so getan, als ginge ein Schuldenschnitt für Griechenland spurlos an Schweizer Banken vorbei. Das ist vollkommen falsch: die widmer-schlumpfsche "Too Big zu Fail" Lösung ist zum einen noch nicht in Kraft und zum anderen nutzlos. Wenn also Deutschland und Frankreich gemeinsam eine ausreichende Finanzausstattung der Banken im Euroraum sicherstellen müssen, wird auch die Schweiz ihre Banken mit "ausreichenden Mitteln" ausstatten müssen, sonst gehen auch hier systemrelevante Banken pleite.

Wer suchet, der...

 

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Heinz (Gast) - 14. Feb, 18:24
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Belleeer - 13. Feb, 15:52
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Lucky Luke (Gast) - 13. Feb, 13:44
In dem Fall:
Gute Besserung :-)) Imho ist es Wahnsinn, wilde Kids...
anaximander - 13. Feb, 11:59
Gefundenes Fressen für...
Der herrschende Schlankheitswahn macht auch vor Kindern...
anaximander - 13. Feb, 11:40

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