EU-Medienberichterstattung zur UBS
Weil es so schön ist, dass ausgerechnet eine Schweizer Bank Abschreiber in Milliardenhöhe hat machen müssen und man ohnehin Ärger mit dem Bankgeheimnis hat, die Medien scheinbar auch nicht mehr unabhängig berichten, schießen diese Medien scharf auf die UBS ab.
«Spiegel Online» spricht beispielsweise von einer „Blamage für den Bankenplatz Zürich“. Die Bank sei viel zu spät in den US-Immobilienhandel eingestiegen und habe die Ramschpapiere viel zu lange weiter gekauft.
Das deutsche «Handelsblatt» kritisiert derweil Ex-CEO Ospel, welcher bei seiner Rücktrittsrede „trotzig“ geklungen habe, „wie bei einem Schuljungen, den die Abschlussnote nicht mehr interessiert, weil er die Anstalt eh verlässt“.
«International Herald Tribune» schreibt, es werde nicht einfach sein, die UBS „aus den Böen zu steuern“. Insbesondere stehen die Medien auch der Nachfolge Ospels durch den Rechtswissenschaftler Peter Kurer skeptisch gegenüber. Wie tief die UBS in der Krise stecke, mache „nichts so deutlich, wie die Ernennung von Peter Kurer“. Viele sehen in Kurer eine suboptimale Notlösung. Der «Spiegel» bemerkt jedoch, „vielleicht ist er der ideale Mann, um mit den unzähligen Klagen gegen die UBS und einer bevorstehenden Aufteilung der Bank umzugehen.“ Die FAZ hofft derweil, dass „die UBS mit einer neuen Führung den Pfad der Tugend wieder findet“.
Von mehreren Seiten wird die aktuelle Krise ausserdem mit den Vorboten des Swissair-Groundings verglichen.
Auch die französische «Liberation» weist auf die Swissair-Pleite hin und verweist darauf, dass Schweizer Banken 12 Prozent des Bruttoinlandprodukts repräsentierten. „Wenn diese verschwinden, wird von der helvetischen Wirtschaft nicht mehr viel übrig bleiben...“. Dies provoziere Panik bei den Schweizer Behörden.
«Spiegel Online» spricht beispielsweise von einer „Blamage für den Bankenplatz Zürich“. Die Bank sei viel zu spät in den US-Immobilienhandel eingestiegen und habe die Ramschpapiere viel zu lange weiter gekauft.
Das deutsche «Handelsblatt» kritisiert derweil Ex-CEO Ospel, welcher bei seiner Rücktrittsrede „trotzig“ geklungen habe, „wie bei einem Schuljungen, den die Abschlussnote nicht mehr interessiert, weil er die Anstalt eh verlässt“.
«International Herald Tribune» schreibt, es werde nicht einfach sein, die UBS „aus den Böen zu steuern“. Insbesondere stehen die Medien auch der Nachfolge Ospels durch den Rechtswissenschaftler Peter Kurer skeptisch gegenüber. Wie tief die UBS in der Krise stecke, mache „nichts so deutlich, wie die Ernennung von Peter Kurer“. Viele sehen in Kurer eine suboptimale Notlösung. Der «Spiegel» bemerkt jedoch, „vielleicht ist er der ideale Mann, um mit den unzähligen Klagen gegen die UBS und einer bevorstehenden Aufteilung der Bank umzugehen.“ Die FAZ hofft derweil, dass „die UBS mit einer neuen Führung den Pfad der Tugend wieder findet“.
Von mehreren Seiten wird die aktuelle Krise ausserdem mit den Vorboten des Swissair-Groundings verglichen.
- Was zwar unsinniger Blödsinn ist, trotzdem
Auch die französische «Liberation» weist auf die Swissair-Pleite hin und verweist darauf, dass Schweizer Banken 12 Prozent des Bruttoinlandprodukts repräsentierten. „Wenn diese verschwinden, wird von der helvetischen Wirtschaft nicht mehr viel übrig bleiben...“. Dies provoziere Panik bei den Schweizer Behörden.
- Das ist lächerlich.
- Die ausländischen Medien würden den Bankenplatz Schweiz irre gerne zerstör sehen. Doch auf diesen Gefallen müssen sie noch lange warten...
anaximander - Mi, 02.04.2008 13:14 - Kommentar verfassen
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