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Benedikt XVI

Montag, 16. April 2012

Papst Benedikt XVI. zum 85. - Linksammlung

Papst Benedikt XVI. wird heute 85. Jahre alt. Die Jugend liebt ihn; die Muslime respektieren ihn. Hier finden Sie die acht größten Erfolge und Misserfolge von Joseph Ratzinger, der nie Papst werden wollte.
Matthias Drobinski gratuliert ihm, dem Unverstandenen.
Christian Geyer sieht eine Spaltung der katholischen Kirche in der Reaktion auf den Aufruf Benedikts, die Kirche zu entweltlichen.
Kurt Kardinal Koch äussert sich im Gespräch mit Armin Schwibach zu den wesentlichen Linien der Theologie Joseph Ratzingers.
Paul Kreiner gratuliert zum Geburtstag und hält fest, dass Joseph Ratzinger seit 30 Jahren den Kurs der katholischen Kirche bestimme.
Einen Bericht zur anstehenden Geburtstagsfeier finden Sie hier.
Der Papst könne kein Megastar sein, schreibt OP zu einem Gespräch mit dem katholischen Theologe Dr. Joachim Negel über das Wirken Benedikts XVI.
Hier finden Sie ein Interview mit dem Papst-Biografen Andreas Englisch, der meint, Benedikt XVI. werde zurücktreten.

Freitag, 10. Februar 2012

Mordkomplott gegen Papst Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI., alias Joseph Ratzinger, werde innerhalb der nächsten zwölf Monate sterben, steht in einem vertraulichen Dokument des Vatikans. Der Verfasser des Dokuments, datiert vom 30. Dezember 2011, scheint die deutsche Sprache zu beherrschen. Der Kurienkardinal Darìo Castrillon Hoyos soll es dem Vatikan übergeben haben. "Il Fatto Quotidiano" - "Alltagsgeschichten" - publizierte das Schreiben - und löste Aufregung im römisch-katholischen Kirchenstaat aus.
    Der streng vertrauliche Rapport berichtet über den Besuch eines anderen Kardinals, Paolo Romeo, Erzbischof von Palermo, in China. Der katholische Würdenträger muss im kommunistischen "Reich der Mitte" höchst brisanten Stoff ausgepackt haben, wenn das Papier, in dem ein unbekannter Protokollant seinen Vortrag zusammengefasst hat, nicht völliger Blödsinn ist.
    Demnach hat Romeo in Peking von einem erbitterten Machtkampf zwischen mächtigen Gruppierungen im Vatikan gesprochen - die eine für, die andere gegen den amtierenden Papst: Benedikt XVI., werde allerdings spätestens im November 2012 nicht mehr leben, heißt es. Romeo habe das mit solcher Gewissheit gesagt, notiert der Schreiber, dass die entsetzten Gesprächspartner sicher waren, er spreche von einem bevorstehenden Attentat. Auch wenn er das wörtlich nicht gesagt habe.
    Der Kardinal habe auch keinen Zweifel daran gelassen, dass er zum engsten Zirkel des Papstes gehöre - also genau wisse, was im Vatikan los sei. Er bilde, gemeinsam mit dem Erzbischof von Mailand, Kardinal Angelo Scola, 70, und dem Papst gewissermaßen eine Troika.
    Gegenüber, auf der anderen Seite der innerkirchlichen Grenzlinie, stünde der päpstliche Generalsekretär Tarcisio Bertone, 77, mit seinen Freunden. Bertone ist der zweite Mann im Vatikanstaat und zwischen ihm und dem Papst gebe es "sehr konfliktreiche Beziehungen", so das mutmaßliche Romeo-Protokoll.
Der Vatikan war schon immer ein Vipernknoten; er hat sich seit Borgias Zeiten nicht weiter entwickelt und scheint noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen zu sein. Oder aber: die Geschichte des Vatikans wiederholt sich immer und immer wieder.

Freitag, 23. September 2011

Der Papst bleibt katholisch

Benedikt XVI. hat das Lutherland, hat Erfurt besucht. Er hielt in der evangelischen Erfurter Augustinerkirche eine evangelische Predigt, doch zur Enttäuschung verblendeter Ökumeniker bleibt er katholisch.
Papst Benedikt XVI. ist allen Politikern und Würdenträgern überlegen; sie pflastern seinen Weg durch Deutschland mit Fettnäpfchen - doch er trampt nicht hinein.

Donnerstag, 22. September 2011

Papst-Tipps für Politiker

Wenn sich das alle Politiker hinter die Ohren schreiben und auch befolgen würden, wäre es für die Bürger einfach, Vertrauen in Politiker zu haben: Benedikt XVI. nämlich betont: Der Maßstab eines Politikers für seine Arbeit dürfe
    "nicht der Erfolg und schon gar nicht materieller Gewinn sein. Der Erfolg ist dem Maßstab der Gerechtigkeit, dem Willen zum Recht und dem Verstehen für das Recht untergeordnet." Grundlegende Aufgabe des Politikers bleibe, dem Recht zu dienen und "der Herrschaft des Unrechts zu wehren".
Die Politiker - auch jene in der Schweiz - finden das sicher ganz wunderbar, meinen aber, das gelte nur für die anderen...
Liveticker

Der Papst, die Merkel und die Finanzkrise

Als ob diese Themen einzeln betrachtet nicht schon genügend im Mittelpunkt stehen würden, werden sie jetzt auch noch miteinander verknüpft. Der Papst debattiert mit Merkel über die Finanzkrise, wobei es anzumerken gilt, dass er mehr davon versteht als sie.
Der Papst spricht in Berlin vor dem Schloss Bellevue über Freiheit und Religion.
Nicht nur der Papst will bei der Euro-Rettung mitreden, sondern auch die Deutschen Bundesländer.

Mittwoch, 21. September 2011

Kulturkampf der Zeitgeistler

Matthias Matussek betrachtet gelassen die Besessenheit die unter Papstkritikern kurz vor dem Besuch Benedikts XVI. in Deutschland ausgebrochen ist - und schreibt eine Polemik.
    Dass Kritiker heute vehement gegen den Papst wettern, hat einen verblüffend einfachen Grund: Der Mann ist sich treu geblieben. Nun rufen sie: Pass dich an, beweg dich und deine Kirche, höre auf die Meinungsumfragen, höre auf Hans Küng und die Priesterinitiative in Österreich. Doch der Papst sagt in allem, und da ist er sehr lutherisch: Hier stehe ich, und ich kann nicht anders.

Verhaftungen vor Papstbesuch

Während man in Deutschland den Papst auch als Pils geniessen kann, wurden vor dem Bundestag zwei Männer festgenommen, die sich als Hitler und Papst verkleidet hatten. Die beiden nennen sich "Aktionskünstler" und wollten mit ihrer Maskerade für Aufsehen und Eigenwerbung sorgen, obwohl sie behaupten, sie wollten auf eine Trennung von Kirche und Staat hin arbeiten.

Der Papst ist kein Kreuzritter

Der Papst komme nicht als Kreuzritter und werde den Bundestag nicht in Brand setzen, schreibt Paul Badde und fügt hinzu, Benedikt XVI. komme als "homo historicus" - und werde auch so empfangen.
    Seit dem 11. Jahrhundert lässt sich in fast jeder Generation in Deutschland eine „Los-von-Rom“-Bewegung beobachten, die nach 1517 mit der Reformation erstmals an ihr Ziel gelangte, leider zum Preis der Kirchenspaltung – auch wenn dies den ersten Protestanten noch überhaupt nicht bewusst wurde.

Dienstag, 20. September 2011

Papamania

Joachim Frank hat für die BZ einen Essay zum Besuch von Papst Benedikt XVI in Deutschland geschrieben. Zum Schluss stellt er fest
    Aber selbst ein Papst darf nicht alles sagen und sei es mit noch so sanfter Stimme. Ob er das beherzigt, werden seine Reden in Deutschland zeigen.

Der Versuch, den Papst zu porträtieren

unternimmt Dirk Pilz. "Indem nämlich der Papst als Pontifex berufen ist, Missionar des christlichen Glaubens zu sein, weil Mission zum Wesen des Christentums gehört, kann seine Weltpolitik nur zweierlei sein: entweder kolonialistisch oder bedeutungslos. Das eine war sie viel zu lang, aber das andere zu akzeptieren, hieße den Vatikan und damit eben auch das katholische Amtsverständnis gleichsam abschaffen."

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

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