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Benedikt XVI

Freitag, 18. April 2008

Benedikt XVI. vor der UNO

Darüber wird allenthalben berichtet. Doch die Kommentare sind mit Vorsicht zu geniessen, SpOn macht aus der Rede des Papstes ein Sehnen nach einer Weltfriedensmacht, während in der Washingtonpost zu lesen ist""What is needed is a deeper search for ways of pre-empting and managing conflicts by exploring every possible diplomatic avenue, and giving attention and encouragement to even the faintest sign of dialogue or desire for reconciliation," he said."
Für die FAZ rechtfertigt er die UN-Interventionen
Für die New York Times fordert er eine Förderung der Menschenrechte
Für die Sueddeutsche tritt der Papst als Menschenrechtler in Erscheinung
Der stern hört ihn der UNO ins Gewissen reden
und die NZZ ist stolz auf ihre heutige Leistung und befasst sich erst morgen mit der päpstlichen Rede vor der UNO

Mittwoch, 16. April 2008

Benedikt XVI. feiert seinen Geburtstag in Washington

12.000 Amerikaner bereiten Benedikt XVI. auf dem Rasen des Weißen Hauses einen prächtigen Empfang zu seinem 81. Geburtstag, den er gemeinsam mit George Bush feiert. Morgen spricht der Papst vor den Vereinten Nationen.
Hier berichtet Matthias Rüb aus Washington
SpOn bringt die AFP-Meldung Der Papst hat nicht nur Lob, auch Tadel für Bush
Für die "Welt" berichtet Uwe Schmitt

Benedikt XVI. in den USA

US-Präsident Georg W. Bush und Benedikt XVI. mögen sich. Bush möchte sich am liebsten immer mit einem so intelligenten Menschen wie dem Papst unterhalten und der Papst bringt Bush höchsten Respekt entgegen, nicht nur, weil dieser Staatsoberhaupt einer höchst religiösen Nation ist, sondern weil er gegen Abtreibung, Embryonenforschung und Homo-Ehe kämpft.
Papst Benedikt XVI. wird seinen Geburtstag im Weissen Haus feiern.
[ mehr ]

Montag, 14. April 2008

Benedickt XVI. fliegt in die USA

Morgen fliegt der Papst in die USA. Die Reise erfordert besonderes Fingerspitzengefühl, hat der Papst doch in letzter Zeit eine Menge zerbrochenes Porzellan zu verantworten. Benedikt XVI. steht vor seiner weltpolitisch wichtigsten, aber auch heikelsten Reise, meint Martin Gehlen.

Dienstag, 11. März 2008

Die neuen Todsünden

Der oberste Moralapostel der Katholischen Kirche hat den neuen Sündenkatalog vorgestellt. Dieser bietet kaum Neues. Konsum und Handel von Drogen werden genauso verdammt, wie Kinderhandel und Prostitution. Dann aber werden die "sozialen Sünden" angeprangert, als da sind Profitgier, "Gott spielen", womit die Gentechnologie, die Invitrofertilisation u.a.m. gemeint ist. Alan Posener fasst zusammen"Eine Republik, in der die Jagd nach dem Profit verboten ist, wäre keine Marktwirtschaft. Eine Republik, in der „exzessiver Reichtum“ verboten ist, wäre nicht kapitalistisch. Eine Republik, in der die Abtreibung und die Prostitution wieder in den Untergrund gezwungen sind, wäre nicht liberal. Eine Republik, in der die Gentechnik weitestgehend verboten ist, wäre nicht mehr konkurrenzfähig." - mit anderen Worten: der Vatikan will ein anderes Land, eine andere Republik eine Moraldiktatur...
Vielleicht tut sich der Vatikan ja mit der die "LiNKE" zusammen...

Montag, 3. März 2008

Denkpause zwischen Juden und Christen?

Papst Benedikt hat das Freitagsgebet revidiert, doch dieses bleibt als eventueller "versteckter Aufruf zur Judenmission" umstritten."Misstrauen begegnet auf einmal Papst Benedikt XVI. Der Grund: Am kommenden Karfreitag wird überall auf der Welt, wo die Liturgie im "außerordentlichen", tridentinischen Ritus gefeiert wird, auf Latein der Satz gesprochen werden: "Lasst uns auch beten für die Juden, auf dass Gott unser Herr ihre Herzen erleuchtet, damit sie Christus als den Retter aller Menschen erkennen." Es ist die Revision eines der ältesten, zugleich umstrittensten Gebete der Kirche. Eine direkte Folge des Moto Proprio "Summorum Pontificum" vom 7. Juli 2007.
Mit diesem Erlass wollte der Papst aus Deutschland den Anhängern der alten Messe entgegenkommen, den Traditionalisten - auch denen aus dem Lager des "schismatischen" Erzbischofs Marcel Lefebvre - die Hand zur Versöhnung reichen. Ein halbes Jahr später nahm er aus der Karfreitagsfürbitte einige semantische Härten, die auf Juden stets anstößig gewirkt hatten oder die auch von Christen als antijüdisch empfunden wurden. Mit dem Ergebnis seiner "Vermittlung", das zeigen die Ereignisse der vergangenen Tage, kann Benedikt nicht zufrieden sein. Die Lefebvrianer verweigern sich weiter der "inneren Versöhnung". Und die vom Pontifex persönlich nachgebesserte Fürbitte provoziert täglich besorgte Anfragen: Kann sie dahingehend fehlinterpretiert werden, als ob die Juden nicht originär vom Alten/Ersten Bund mit Jahwe her aus diesem selbst im göttlichen Heilswerk inbegriffen seien und erst zur Bekehrung zu Christus gelangen müssten? Ist sie ein, wenn auch versteckter, Aufruf zur Judenmission?"

Freitag, 29. Februar 2008

Vatikan im Fettnäpfchen

Unter Leitung Benedikt XVI. scheint der Vatikan in jedes Fettnäpfchen zu treten, das sich ihm bietet - und wenn sich ihm keines bietet, stellt er eines auf, damit er hineintreten kann. Gerade jetzt hat er zusammen mit der El-Azhar-Universität in Kairo die erneute Veröffentlichung der Zeichnungen in europäischen Zeitungen verurteilt. Die El-Azhar-Uni beteiligt sich laufend mit Rechtsgutachten an der Diskriminierung christlicher Kopten in Ägypten...
[ mehr ]

Freitag, 18. Januar 2008

Karfreitagsfürbitte wird geändert oder bleibt, wie sie ist

kreuz.net - ein nach meiner Meinung, antisemitische Site - berichtet, die Karfreitagsfürbitte zur Bekehrung der Juden, wie im Alten Meßbuch verwendet, solle umformuliert werden. Das habe Benedikt XVI. angeordnet.
Die Autoren ärgern sich darüber, dass Johannes XXIII. im Jahr 1963 das Wort "perfidus" (treulos) ersatzlos gestrichen hat - und schreiben von einer erfolgten "Verstümmelung" des Textes.
Seit 1962 wird darüber gestritten, ob Christus für alle Menschen am Kreuz gestorben ist - oder ob die Juden eine Ausnahme bilden. Denn im Missale heißt es noch immer"Erhöre unsere Fürbitten, die wir aufgrund der Verblendung dieses Volkes verrichten, damit es nach der Anerkennung des Lichtes deiner Wahrheit, die Christus ist, aus seiner Finsternis herausgerissen werde. Durch denselben Christus. Amen."

Eine Narrenkappe für die Inquisition

Hans Conrad Zander schreibt unter dem Titel "Warum die Inquisition im Fall Galilei Recht hatte""Die Kirche zur Zeit Galileis hielt sich viel enger an die Vernunft als Galilei selber, und sie zog auch die ethischen und sozialen Folgen der Galileischen Lehren in Betracht. Ihr Urteil gegen Galilei war rational und gerecht, und seine Revision lässt sich nur politisch-opportunistisch rechtfertigen."Das Zitat stammt vom Philosophen Paul Feyerabend - und exakt dieses hat die Gelehrten der Uni "La Sapienza" auf die Palme gebracht und derart gegen Benedikt XVI. eingenommen, dass sein Auftritt geplatzt ist.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Die Rede, die dem Papst zu halten verweigert wurde

finden Sie hier - ungekürzt.
Update 18.55 Uhr "Was Ratzinger über Galileo wirklich gesagt hat"
"Gute Nacht, Aufklärung"

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

Bündner SVP will...
Dieser Wunsch sei ihr Befehl! - und zwar basta! "...Das...
anaximander - 18. Mai, 00:43
Bundesrat Leuenberger...
Schon das ist ein gutes Zeichen. Weniger gut allerdings...
anaximander - 18. Mai, 00:34
Ehrenmorde sind kein...
Amnesty International vertritt, nicht immer, aber immer...
anaximander - 17. Mai, 23:13
Ja, tin. Aber es ist...
Ja, tin. Aber es ist schon eigenartig, dass ganz unterschiedliche...
Gris-Gris - 17. Mai, 22:14
Ja eben
Aber die Medienwelt (und ein paar BloggerInnen) halten...
tin11 - 17. Mai, 21:37
Sorry - ich wollte das...
Sorry - ich wollte das noch korrigieren mit: http://www.textlog.d e/38374.html und http://w ww.korrekturen.de/beliebte _fehler/weissmachen.shtml Und...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:15
So eine Partei ist auch...
So eine Partei ist auch nur ein Verein. Und wenn ein...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:04
Früher einmal hiess...
Früher einmal hiess das "Schutzhaft". Nein,...
Gris-Gris - 17. Mai, 20:12
Ach so,
jetzt haben wir ein neues Feindbild: die Richter. Du...
tin11 - 17. Mai, 19:52
Hallo
Du kennst doch den Witz: Wenn wir den Beamten und Richtern...
blogguru - 17. Mai, 19:41
Verhaftungsgrund: Karikatur
In Holland ist ein Karikaturist wegen des Verdachts...
anaximander - 17. Mai, 18:53
Firefox 3 - Release Candidate...
Nach fünf Beta-Versionen haben die Firefox-Entwickler...
anaximander - 17. Mai, 18:39
Die Po-Zusammenhänge...
Die Po-Zusammenhänge lassen wir mal weg, Schoggo-TV,...
Gris-Gris - 17. Mai, 18:38
Entzauberung des Bio-Mythos
Maxeiner und Miersch sind keine Öko-Fetischisten....
anaximander - 17. Mai, 18:00
Ja und?
Zufrieden jetzt? Nur - was ändert eigentlich jetzt?...
tin11 - 17. Mai, 17:57
Mediale Fehlinformation
Den Verfechtern des Verwaltungsstaates passt die Einbürgerungsinitiative...
anaximander - 17. Mai, 16:28
Auschlussverfahren gegen...
(sda) Der Zentralvorstand der SVP Schweiz eröffnet...
anaximander - 17. Mai, 15:56
Etwas Gescheites von...
Die SP fordert, nicht nachhaltig produzierte Agrartreibstoffe...
anaximander - 17. Mai, 15:22
Es wurde dir
doch schon gesagt, dass die Arena keine Live-Sendung...
tin11 - 17. Mai, 15:08
Schade,
in den frühen Jahren wurde noch live gesendet....
anaximander - 17. Mai, 13:10

Andernorts

Jonathan Littell ist nur an Sex interessiert
Tilman Krause hat Jonathan Littell in Berlin gelauscht...
regulaerni - 17. Mai, 12:52
“Meere” erscheint Ende Mai
Rund fünf Jahre nach dem Verbot des Romans “Meere”...
regulaerni - 16. Mai, 22:44
Jonathan Littell erklärt die Nazis
Tilmann Krause hat mitverfolgt, wie Jonathan Littell...
regulaerni - 15. Mai, 11:14
“Neid” von Elfriede Jelinek
Hubert Spiegel hat sich mit dem Buch, das kein Buch...
regulaerni - 13. Mai, 15:37
75. Jahrestag der Bücherverbrennung
Zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung am 10....
regulaerni - 8. Mai, 17:10
30. Solothurner Literaturtage - Rückblick
Roman Bucheli hat in Solothurn scheinbar ein anregendes...
regulaerni - 6. Mai, 13:15
Calmy-Rey bedauert
dass die offizielle Schweiz von Israel nicht eingeladen...
regulaerni - 4. Mai, 19:07
Grosses Benefizkonzert mit Noëmi Nadelmann
zugunsten der Stiftung “Denk an mich”....
regulaerni - 3. Mai, 09:32

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Meine Kommentare

Schade,
in den frühen Jahren wurde noch live gesendet....
litart - 17. Mai, 13:10
Dessen bin
ich mir durchaus bewusst. Allerdings macht sich der...
litart - 16. Mai, 23:00
So kommt doch
der mannheemer Slang endlich wieder einmal zum Zug...
litart - 16. Mai, 21:58
Der Halter
für Männer wäre zu weit unten - außerhalb...
litart - 16. Mai, 18:40
Die Mitarbeiter-Motivation
kommt nicht nur bei der Pharma zu kurz. Mich graut...
litart - 16. Mai, 11:29
Hm, tin,
findest du dies okay - ich meine sowohl rinks als auch...
litart - 15. Mai, 22:50
Die Kippa?
Yep, das ist die Regel unter "Anstand". Ein Tschador...
litart - 15. Mai, 15:47
Hier ist der Spruch
"Wehret den Anfängen" angebracht.
litart - 15. Mai, 14:56

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