Spatzenhirne haben es schwer
Das sprichwörtliche Spatzenhirn mag in der Tat ein echtes Handicap sein: Ein im Verhältnis zur Körpermasse großes Gehirn steigert offenbar die Überlebenschancen, hat ein internationales Forscherteam bei Vögeln rund um den Erdball beobachtet. Die mit dem größeren Hirn verbundenen höheren kognitiven Leistungen ermöglichen es den Tieren, flexibler zu reagieren und damit alltägliche Aufgaben besser zu meistern, vermuten die Wissenschaftler. Somit zahlt es sich tatsächlich aus, ein größeres Hirn zu entwickeln und auch zu unterhalten. Ihre Untersuchungen schildern die Biologen in der Fachzeitschrift "Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences".
"Unsere Ergebnisse legen nahe, dass Tiere mit großem Hirn besser darauf vorbereitet sind, mit Herausforderungen der Umwelt wie zum Beispiel Klimaveränderungen oder der Zerstörung von Lebensräumen zurechtzukommen", erklärt Tamás Székely. Gemeinsam mit Kollegen aus Spanien, Ungarn und Kanada hatte der Biologe von der britischen University of Bath Gehirngröße, Körpermasse und Sterblichkeit bei mehr als 200 Vogelarten untersucht -- von den Polarregionen über gemäßigte Zonen bis in die Tropen. Vögel mit einem verhältnismäßig großen Gehirn überleben besser in der Natur, stellten die Biologen fest. Dies könne unter anderem erklären, warum zum Beispiel Vögel mit einem recht kleinen Hirn wie Fasane deutlich häufiger mit Autos kollidieren als Arten mit einem größeren Hirn wie etwa Elstern.
Autor: Cornelia Pfaff
Quelle: University of Bath
"Unsere Ergebnisse legen nahe, dass Tiere mit großem Hirn besser darauf vorbereitet sind, mit Herausforderungen der Umwelt wie zum Beispiel Klimaveränderungen oder der Zerstörung von Lebensräumen zurechtzukommen", erklärt Tamás Székely. Gemeinsam mit Kollegen aus Spanien, Ungarn und Kanada hatte der Biologe von der britischen University of Bath Gehirngröße, Körpermasse und Sterblichkeit bei mehr als 200 Vogelarten untersucht -- von den Polarregionen über gemäßigte Zonen bis in die Tropen. Vögel mit einem verhältnismäßig großen Gehirn überleben besser in der Natur, stellten die Biologen fest. Dies könne unter anderem erklären, warum zum Beispiel Vögel mit einem recht kleinen Hirn wie Fasane deutlich häufiger mit Autos kollidieren als Arten mit einem größeren Hirn wie etwa Elstern.
Autor: Cornelia Pfaff
Quelle: University of Bath
anaximander - Mo, 15.01.2007 13:00 - Kommentar verfassen
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