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Biometrie

Montag, 15. Januar 2007

Spatzenhirne haben es schwer

Das sprichwörtliche Spatzenhirn mag in der Tat ein echtes Handicap sein: Ein im Verhältnis zur Körpermasse großes Gehirn steigert offenbar die Überlebenschancen, hat ein internationales Forscherteam bei Vögeln rund um den Erdball beobachtet. Die mit dem größeren Hirn verbundenen höheren kognitiven Leistungen ermöglichen es den Tieren, flexibler zu reagieren und damit alltägliche Aufgaben besser zu meistern, vermuten die Wissenschaftler. Somit zahlt es sich tatsächlich aus, ein größeres Hirn zu entwickeln und auch zu unterhalten. Ihre Untersuchungen schildern die Biologen in der Fachzeitschrift "Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences".
"Unsere Ergebnisse legen nahe, dass Tiere mit großem Hirn besser darauf vorbereitet sind, mit Herausforderungen der Umwelt wie zum Beispiel Klimaveränderungen oder der Zerstörung von Lebensräumen zurechtzukommen", erklärt Tamás Székely. Gemeinsam mit Kollegen aus Spanien, Ungarn und Kanada hatte der Biologe von der britischen University of Bath Gehirngröße, Körpermasse und Sterblichkeit bei mehr als 200 Vogelarten untersucht -- von den Polarregionen über gemäßigte Zonen bis in die Tropen. Vögel mit einem verhältnismäßig großen Gehirn überleben besser in der Natur, stellten die Biologen fest. Dies könne unter anderem erklären, warum zum Beispiel Vögel mit einem recht kleinen Hirn wie Fasane deutlich häufiger mit Autos kollidieren als Arten mit einem größeren Hirn wie etwa Elstern.

Autor: Cornelia Pfaff
Quelle: University of Bath

Donnerstag, 3. August 2006

Augensteuerung

Eine Augensteuerung bietet Menschen mit sehr starken körperlichen Einschränkungen die Chance, ihr Leben aktiver zu gestalten. Das System bietet eine leicht zu bedienende Möglichkeit zur effektiven Kommunikation – verbal und schriftlich. Nur mittels Augenbewegung bedienen die Anwender den besonderen Monitor des Gerätes.
Im oberen Bereich des Bildschirms strahlen Infrarot-Sender Lichtsignale aus, die das Auge reflektiert. Am unteren Rand des Bildschirms befinden sich Empfänger, die das Licht lesen und deuten. Die Pupille reflektiert das Licht anders als die übrigen Bereiche des Auges – auf diese Weise erkennt die Augensteuerung die Bewegung der Pupillen – das Gerät „sieht“ wohin der Anwender blickt. Fixiert dieser ein Symbol oder einen Buchstaben für eine vorher eingestellte Dauer, so wählt er ihn automatisch aus. Die Steuerung ist mit beiden oder auch nur mit einem Auge machbar. Unterschiedliche Lichtverhältnisse beeinflussen die Funktion ebenso wenig wie Brillen oder Kontaktlinsen.
Im Sprach-Modus stehen auf dem Display unterschiedliche Symbole und eine Bildschirmtastatur zur Verfügung. Der Anwender blickt auf ein Symbol und die Sprachausgabe verkündet die codierte Nachricht. Werden einzelne Buchstaben ausgewählt, erklingen die erstellten Wörter oder Sätze. Die Augensteuerung dient nicht nur der Kommunikation. Die Anwender verfassen ganze Texte wie an einem gewöhnlichen Computer, verschicken Emails oder steuern ihr Umfeld: Auch Licht, TV oder Radio lassen sich per Augensteuerung bedienen.
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Dienstag, 27. Juni 2006

Mini-Sensoren zum Gesundheitsmonitoring

Edwin Kan, Professor für Elektro- und Computeringenieurwesen an der Cornell University, hat den Nano- oder einfach Mini-Sensor entwickelt. und Transonic Systems hat die Kommerzialisierung seiner Technik übernommen. Erste Produkte sind allerdings erst in den nächsten fünf Jahren zu erwarten. Vermutlich wird man sich anfangs um das Messen des Blutflusses, des Blutdruckes und der Temperatur von Labortieren kümmern. Der Sensor soll direkt in den Blutkreislauf der Versuchstiere implantiert werden. Vor der Implantierung würde der Sensor mit einem Minifunksender und einer Stromquelle verbunden. Was wie Science-Fiction klingt, könnte die Gesundheit von Organen testen oder den Grad bestimmter Stoffe im Blut messen.
Dass mit dem Mini-Sensor noch allerhand anderes angestellt werden könnte, erwähnt der Autor nicht.
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Donnerstag, 8. September 2005

CCC und die BioP II Studie

Auch die Schweizer Behörden täten gut daran, sich mit folgender Warnung auseinanderzusetzen.

Der Chaos Computer Club (CCC) warnt nach Auswertung der Studie nachdrücklich vor dem Einsatz der offensichtlich untauglichen Biometriesysteme. Angesichts der unzulänglichen Technik und den enormen Kosten droht der Bundesrepublik ein neues Hi-Tech-Debakel.
Pressemitteilung

Mittwoch, 6. Juli 2005

Biometrischer Check-In - Test bei Lufthansa

Rund 400 Lufthansa-Mitarbeiter testen ab sofort am Frankfurter Flughafen Check-In- und Boarding-Vorgänge per Fingerabdruck. Die Lufthansa hofft, die Abwicklungsprozesse am Flughafen per Biometrie sicherer, schneller und effizienter gestalten zu können und will mit dem Test erste Erfahrungswerte sammeln.
In einer zweiten Stufe ab 2006 will die Airline das Projekt "Trusted Traveller" in die reale Welt am Flughafen übertragen und an einem Pilotflughafen zunächst für Vielflieger auf freiwilliger Basis anbieten.

Lufthansa

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

Bündner SVP will...
Dieser Wunsch sei ihr Befehl! - und zwar basta! "...Das...
anaximander - 18. Mai, 00:43
Bundesrat Leuenberger...
Schon das ist ein gutes Zeichen. Weniger gut allerdings...
anaximander - 18. Mai, 00:34
Ehrenmorde sind kein...
Amnesty International vertritt, nicht immer, aber immer...
anaximander - 17. Mai, 23:13
Ja, tin. Aber es ist...
Ja, tin. Aber es ist schon eigenartig, dass ganz unterschiedliche...
Gris-Gris - 17. Mai, 22:14
Ja eben
Aber die Medienwelt (und ein paar BloggerInnen) halten...
tin11 - 17. Mai, 21:37
Sorry - ich wollte das...
Sorry - ich wollte das noch korrigieren mit: http://www.textlog.d e/38374.html und http://w ww.korrekturen.de/beliebte _fehler/weissmachen.shtml Und...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:15
So eine Partei ist auch...
So eine Partei ist auch nur ein Verein. Und wenn ein...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:04
Früher einmal hiess...
Früher einmal hiess das "Schutzhaft". Nein,...
Gris-Gris - 17. Mai, 20:12
Ach so,
jetzt haben wir ein neues Feindbild: die Richter. Du...
tin11 - 17. Mai, 19:52
Hallo
Du kennst doch den Witz: Wenn wir den Beamten und Richtern...
blogguru - 17. Mai, 19:41
Verhaftungsgrund: Karikatur
In Holland ist ein Karikaturist wegen des Verdachts...
anaximander - 17. Mai, 18:53
Firefox 3 - Release Candidate...
Nach fünf Beta-Versionen haben die Firefox-Entwickler...
anaximander - 17. Mai, 18:39
Die Po-Zusammenhänge...
Die Po-Zusammenhänge lassen wir mal weg, Schoggo-TV,...
Gris-Gris - 17. Mai, 18:38
Entzauberung des Bio-Mythos
Maxeiner und Miersch sind keine Öko-Fetischisten....
anaximander - 17. Mai, 18:00
Ja und?
Zufrieden jetzt? Nur - was ändert eigentlich jetzt?...
tin11 - 17. Mai, 17:57
Mediale Fehlinformation
Den Verfechtern des Verwaltungsstaates passt die Einbürgerungsinitiative...
anaximander - 17. Mai, 16:28
Auschlussverfahren gegen...
(sda) Der Zentralvorstand der SVP Schweiz eröffnet...
anaximander - 17. Mai, 15:56
Etwas Gescheites von...
Die SP fordert, nicht nachhaltig produzierte Agrartreibstoffe...
anaximander - 17. Mai, 15:22
Es wurde dir
doch schon gesagt, dass die Arena keine Live-Sendung...
tin11 - 17. Mai, 15:08
Schade,
in den frühen Jahren wurde noch live gesendet....
anaximander - 17. Mai, 13:10

Andernorts

Jonathan Littell ist nur an Sex interessiert
Tilman Krause hat Jonathan Littell in Berlin gelauscht...
regulaerni - 17. Mai, 12:52
“Meere” erscheint Ende Mai
Rund fünf Jahre nach dem Verbot des Romans “Meere”...
regulaerni - 16. Mai, 22:44
Jonathan Littell erklärt die Nazis
Tilmann Krause hat mitverfolgt, wie Jonathan Littell...
regulaerni - 15. Mai, 11:14
“Neid” von Elfriede Jelinek
Hubert Spiegel hat sich mit dem Buch, das kein Buch...
regulaerni - 13. Mai, 15:37
75. Jahrestag der Bücherverbrennung
Zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung am 10....
regulaerni - 8. Mai, 17:10
30. Solothurner Literaturtage - Rückblick
Roman Bucheli hat in Solothurn scheinbar ein anregendes...
regulaerni - 6. Mai, 13:15
Calmy-Rey bedauert
dass die offizielle Schweiz von Israel nicht eingeladen...
regulaerni - 4. Mai, 19:07
Grosses Benefizkonzert mit Noëmi Nadelmann
zugunsten der Stiftung “Denk an mich”....
regulaerni - 3. Mai, 09:32

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Meine Kommentare

Schade,
in den frühen Jahren wurde noch live gesendet....
litart - 17. Mai, 13:10
Dessen bin
ich mir durchaus bewusst. Allerdings macht sich der...
litart - 16. Mai, 23:00
So kommt doch
der mannheemer Slang endlich wieder einmal zum Zug...
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Der Halter
für Männer wäre zu weit unten - außerhalb...
litart - 16. Mai, 18:40
Die Mitarbeiter-Motivation
kommt nicht nur bei der Pharma zu kurz. Mich graut...
litart - 16. Mai, 11:29
Hm, tin,
findest du dies okay - ich meine sowohl rinks als auch...
litart - 15. Mai, 22:50
Die Kippa?
Yep, das ist die Regel unter "Anstand". Ein Tschador...
litart - 15. Mai, 15:47
Hier ist der Spruch
"Wehret den Anfängen" angebracht.
litart - 15. Mai, 14:56

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