Hamed Abdel-Samad - Abschied vom Himmel
EINLADUNG zur Buchvorstellung
Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1
Hiroshimastr. 17
10785 Berlin-Tiergarten
Anmeldung erwünscht
E-Mail: cornelia.kaukel@fes.de
- In seinem aufsehenerregenden, autobiographischen
Buch "Mein Abschied vom Himmel. Aus dem Leben
eines Muslims in Deutschland", das bei seinem
Erscheinen in der arabischen Welt eine heftige,
aggressive Debatte und Morddrohungen gegen ihn
ausgelöst hat, bricht Hamed Abdel-Samad drei große
Tabus: Religion, Sexualität und Politik.
Aufgewachsen in Ägypten, Studium in Deutschland
und Japan, hält er Orient und Okzident gleichermaßen
den Spiegel vor und zeigt am Beispiel seines eigenen
Lebens Spannungen, Konflikte und Möglichkeiten, die
in jeder dieser Kulturen existieren.
"Mein Abschied vom Himmel" beschreibt erschütternd
ehrlich und stellvertretend für seine Generation die
beständige Suche eines hochbegabten, jungen Ägypters -
nach Identität, nach Orientierung und Anerkennung,
nach der Wahrheit und der Freiheit. Wie viele junge
Muslime fühlt er sich innerlich zerrissen und desorientiert
zwischen den Kulturen. Er ist gleichermaßen angezogen,
abgestoßen und bedroht von den Werten und den
Verführungen der westlichen und der asiatischen Welt,
hadert aber auch mit der Gewalt und den Zwängen der
eigenen Gesellschaft und mit den strengen Moralvorschriften
des Islams.
Er sucht Orientierung bei ägyptischen Marxisten, fundamen-
talistischen Muslimbrüdern und Buddhisten. Hamed Abdel-
Samad schildert den Kampf gegen sich selbst, gegen die Last
des traditionsbehafteten, streng religiösen Elternhauses,
gegen die perfektionistische Erwartungshaltung seines Vaters,
des Imams, und gegen das traditionelle Männerbild des Islams.
Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1
Hiroshimastr. 17
10785 Berlin-Tiergarten
Anmeldung erwünscht
E-Mail: cornelia.kaukel@fes.de
anaximander - Fr, 20.11.2009 10:10 - Kommentar verfassen
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