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Computer & Netz

Montag, 14. Januar 2013

Aaron Swartz nachgerufen

Lawrence Lessig schreibt zum Tod des 26-jährigen Internetaktivisten Aaron Swartz, der Artikel einer wissenschaftlichen Datenbank des MIT im Internet frei gestellt hatte, und nun Selbstmord beging. Im bevorstehenden Gerichtsprozess hätten ihm 35 Jahre Gefängnis gedroht. Lessig hat Swartz vertreten und war mit ihm befreundet. Was Swartz getan hat, hat er nicht gutgeheißen.
Auch Cory Doctorow schreibt auf boingboing.net und lädt zur Diskussion ein: "My friend Aaron Swartz committed suicide yesterday, Jan 11. He was 26. I got woken up with the news about an hour ago...."

The Verge berichtet, dass die Hackergruppe Anonymous einige Webseiten des MIT enterte, um auf den Tod von Aaron Swartz aufmerksam zu machen.

Sonntag, 13. Januar 2013

Trauer um Aaron Swartz

Mit 14 Jahren war Aaron Swartz Co-Autor des RSS-Newsfeeds - berühmt wurde der US-Programmierer als Reddit-Mitbegründer. Am Samstag fand ihn seine Freundin tot in der New Yorker Wohnung. Swartz wurde 26 Jahre alt; er hat sich, so wird vermutet, umgebracht, weil ihm für Datendiebstahl bis zu 35 Jahre Haft drohten.
Mehr hier und hier

Mittwoch, 9. Januar 2013

Ein Recht aufs Vergessenwerden

Einmal im Internet bleiben Texte, Daten und Bilder für immer dort. Die EU möchte das ändern und will mit Hilfe einer neuen Datenschutzverordnung ein Recht aufs Vergessenwerden festschreiben. Heute kann man zwar Kommentare und Fotos von einer Seite nehmen, hat aber keine Garantie, dass die Daten gelöscht sind, schreibt Ruth Riechstein und führt das Beispiel des Österreichers Max Schrem an.

Montag, 17. Dezember 2012

IBM "5 in 5" - fünf Sinne im Mittelpunkt

IBM hat heute über "5 in 5" informiert und legt dar, warum kognitive System fühlen, sehen, hören, schmecken und riechen können. "Genau wie das menschliche Gehirn über verschiedene Sinne mit der Welt interagiert, werden kognitive Systeme durch Kombination dieser Entwicklungen größeren Wert und Einsichten bedeuten", ist Bernie Meyerson, IBM VP of Innovation, überzeugt. Ob das stimmt, muss sich erst weisen. In der Vergangenheit hatte IBM mit seinen Vorhersagen nicht immer Glück, aber auch einige Volltreffer. So orakelte der Konzern 2007, dass das Handy "Geldbörse, Ticketmakler, Concierge, Bank, Einkaufshelfer und mehr" sein würde.
    Schon jetzt arbeiten Unternehmen wie HiWave und Tactus Technology an taktilem Feedback für Touchscreens, zudem gibt es Projekte, virtuelle Objekte beispielsweise aus MMOs fühlbar zu machen. Solche Technologien sind laut IBM in fünf Jahren nicht nur gängig, sondern wirklich ausgereift.
Das ist so; schliesslich arbeitet man seit fast zwanzig Jahren daran.
    So soll es dann beispielsweise Online-Shoppern möglich sein, das Material von Kleidungsstücken am Bildschirm zu fühlen. Möglich machen sollen das unter anderem Vibrationsmuster, womit beim Tastsinn vor allem Eindrücke für den User im Mittelpunkt stehen.
    Ganz anders ist das beim Sehen und Hören, wo wirklich die Sinne der Computer heranreifen. IBM erwartet, dass Bilderkennungssysteme nicht nur Inhalte erkennen, sondern diese auch zunehmend wie Menschen interpretieren können - beispielsweise, um die bildgebende Diagnostik in der Medizin zu unterstützen. Ebenso geht der Konzern davon aus, dass Systeme in fünf Jahren blendend hören werden. So werde es möglich sein, aus einem breiten Geräuschspektrum wesentliche Informationen - etwa Gefahrenhinweise - herauszufiltern. Ausgereifte Systeme sollen sogar in der Lage sein, "Babysprache" zu verstehen und zu erkennen, was ein Kleinstkind kommunizieren will.
    Was den Geschmackssinn betrifft, arbeiten IBM-Forscher an einem System, das nicht nur selbst Geschmäcker erkennt. Es soll auch gleich neue, für Menschen ansprechende Kombinationen entwickeln und so nach Möglichkeit gesunde Gemüse-Gerichte begehrenswerter schmecken lassen als Chips oder Schokolade. Beim eng verwandten Geruchssinn dagegen ortet IBM insbesondere Potenzial darin, dass Computer Warnsignale erkennen können - ob nun für bestimmte Krankheiten charakteristische Körpergerüche oder Zeichen von Luftverschmutzung in städtischen Gebieten.
    Die letzte Vorhersage ist durchaus realistisch, gibt es doch schon eine sehr empfindliche Nanotech-Hundenase.
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Samstag, 8. Dezember 2012

Für Google die ewige Verdammnis

Ulrich Clauss erklärt den Lesern das Wesen des Internets und plädiert, wie könnte es auch anders sein, für eine staatliche Regulierung. Ohne diese, so argumentiert er, "herrscht die Macht der Big-Data-Monopolisten, und es gibt auf Dauer weder Meinungsfreiheit noch Marktwirtschaft im Netz".
Dem kann ich zwar nur widersprechen, aber lassen wir ihn doch mal seine Ausführungen machen.

Freitag, 2. November 2012

Noch eine Warnung vor Internetsucht

Dem Internet geht es ähnlich, wie einst dem Roman im 18. Jahrhundert: "Romanleserey" wirke "auf die Geschlechtstheile", hieß es.
Wenn die Menschen es mit etwas Neuem zu tun bekommen, werden seit Jahrhunderten in stupider Reihenfolge dieselben Abwehrmechanismen aktiv. Das gilt vor allem für neue Medien – ob es nun das Radio ist oder das Fernsehen, der Ton- oder der Farbfilm oder eben das Internet.
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E.S.

Shafay, das Computergenie ist acht Jahre alt

Shafay ist acht Jahre alt und hat als jüngster Mensch der Welt ein Diplom für Microsoft-Software gemacht. Ein Video-Chat mit dem Genie, das seinem Vater im IT-Unternehmen hilft von Katja Mitic.
E.S.

Montag, 15. Oktober 2012

Verblöden kann man auch ohne Computer

Joseph von Westphalen hat einen Leitsatz zum Internet aufgestellt: "Computer, Internet und Suchmaschinen sind nicht Teufelszeug, das uns dumm macht, sondern wurden gerade noch rechtzeitig erfunden, um die Menschheit vor der Verblödung und dem drohenden Gedächtnisverlust zu bewahren. Wer vor dem Computer geistig verarmt, würde das auch ohne ihn tun."
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Sonntag, 23. September 2012

Ge-Hacked - die Sonntagszeitung

Hacked by x!rat. Versuchen Sie die Sonntagszeitung zu erreichen...
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Mittwoch, 4. Juli 2012

Acta von EU-Parlament abgelehnt

Die Ablehnung war zwar erwartet worden, sicher aber ist sie erst jetzt. Die EU-Abgeordneten stimmten wie erwartet mit großer Mehrheit gegen den Vertrag, der Internetpiraterie bekämpfen sollte. Damit kann er in der EU nicht in Kraft treten. Ausgehandelt hatten den Vertrag die EU-Kommission mit den Vereinigten Staaten und
neun anderen Ländern.
Damit ist die Internetzensur für einige Zeit vom Tisch.
Hier gehts zum Live-Ticker von Netzpolitik

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Herzlichen Dank
ich habe den Link korrigiert
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