Discovery
Der Start zur Raumstation ISS sei für 17.41 MESZ geplant, teilte ein NASA-Sprecher mit. Ursprünglich sollte die "Atlantis" am 27. August starten. Doch wegen eines Blitzeinschlags in der Startrampe musste der Start abgesagt werden; der Tropensturm "Ernesto" sorgte für weitere Verzögerungen. In dieser Woche war der Start wegen des Problems mit der Brennstoffzelle zum zweiten Mal verschoben worden.
AFP
Nach 13 Tagen im All ist die US-Raumfähre Discovery wieder sicher in Florida gelandet. Die Landung verlief exakt nach Plan, nachdem die "Discovery" eine Stunde zuvor die Bremsraketen gezündet hatte. Die Raumfähre war am 4. Juli ins All gestartet.
Mit ihr kehrten jetzt sechs amerikanische Astronauten zur Erde zurück. Der Deutsche Thomas Reiter blieb dagegen an Bord der ISS zurück, wo er sechs bis sieben Monate im All verbringen wird.
Agenturmeldungen
Das Fragezeichen ist sinnlos, die Discovery wird heute starten. Sagen die Verantwortlichen. Ein Start am Unabhängigkeitstag ist schliesslich eine Premiere.
Bei einer Routine-Inspektion des Space Shuttle einen Tag vor dem Start hatte das Sicherheitsteam Teile der Tankisolierung auf dem Boden der Startrampe gefunden. Ein Blick auf den 47 Meter hohen Aussentank genügte, um einen knapp zehn Zentimeter langen Riss in der Schaumisolierung zu entdecken. Die Nasa berief daraufhin eine Krisensitzung ein. Der für heute geplante Start stand in den Sternen. Bis zum späten abend. Dann - über zwölf Stunden später - die Entwarnung: Die Nasa will fliegen. Das Risiko sei minimal, sagt Techniker John Shannon.
Das Schaumstoffteil hatte sich im oberen Drittel des Aussentanks gelöst. Offenbar war gefrorenes Regenwasser in den Schaumstoff eingedrungen, und als sich am Sonntag nach dem zweiten abgebrochenen Startversuch beim Entleeren des Aussentanks die Stahlhülle ausdehnte, soll - so die vorläufige These - der Riss entstanden sein.
Die Mannschaft will starten und die Meteorologen sind einverstanden, das Wetter ist heute am Independence Day, Amerikas Nationalfeiertag, besser als bei den vorausgegangenen Startversuchen. Die Wahrscheinlichkeit für einen wetter bedingten Startabbruch liegt bei nur 40 Prozent.
Schlechtes Wetter hat am Samstag den Start der Raumfähre "Discovery" mit dem Deutschen Thomas Reiter verhindert. Der Countdown wurde kurz vor dem geplanten Zünden der Triebwerke um 21.48 Uhr MESZ abgebrochen. Der Spaceshuttle kann jetzt erst am Sonntagnachmittag (Ortszeit) auf dem Weltraumbahnhof von Cape Canaveral in Florida einen neuen Startversuch machen.
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Discovery and Crew Safe on Earth
Discovery and the STS-114 crew have touched down safely at Edwards Air Force Base in California, successfully wrapping up NASA's historic Return to Flight mission.
During their two weeks in space, Commander Eileen Collins and her six crewmates tested out new safety procedures and delivered supplies and equipment the International Space Station.
Ob mit oder ohne Beratung mit Burt Rutons...
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"Discovery" soll wegen schlechten Wetters nicht in Florida, sondern um 14.12 Uhr deutscher Zeit in Kalifornien landen.
Der kritische Moment beim Rückflug der "Discovery" ist der Eintritt in die Erdatmosphäre ungefähr 30 Minuten vor der Landung. Zehn Minuten später kommt es zur maximalen Erhitzung mit Temperaturen bis zu 1600 Grad Celsius am Hitzeschutzschild.
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Die "Discovery"-Besatzung muss möglicherweise eine riskante Reparatur an der Raumfähre durchführen. Die Nasa äusserte sich besorgt über zwei Streifen Füllmaterial, die von der Unterseite des Shuttles herabhängen.
Bei den Streifen soll es sich um eine Fasermischung, die die Fugen zwischen den Hitzeschutzkacheln ausfüllt. Einer der beiden Streifen ist 2,5 Zentimeter, der andere 1,5 Zentimeter lang. Es bestehe die Gefahr, dass sich das Material beim Wiedereintritt des Shuttles in die Erdatmosphäre entzünden könne. Die Nasa betonte allerdings, dass sich auch schon bei früheren Missionen Teile des Füllmaterials gelöst hätten, ohne dass etwas passiert sei.
Wann endlich lernen diese Amis ein Shuttle zu bauen, das nicht verglühen kann?
Wir wissen alle, dass die Raumfähre "Discovery" unversehrt zur Erde zurückkehren muss. Alles andere würde nicht nur die NASA, dafür die ganze Administration Bush disqualifizieren - sofern da überhaupt noch etwas ist, das disqualifiziert werden kann...
Der Flug wird in allen Einzelheiten dokumentiert: Bilder und Videos vom Start sowie Live-Bilder von der Arbeit in der internationalen Raumstation ISS. Dort hat die "Discovery" inzwischen erfolgreich angedockt. Über Nasa TV kann man sich Live-Bilder auf den Schirm holen und dem Funkverkehr zwischen ISS und Bodenkontrolle lauschen.
http://www.nasa.gov
In den anfänglichen Jubel über den geglückten Shuttle-Start mischt sich die Sorge über mögliche Beschädigungen an der Raumfähre. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa ist beim Start der "Discovery" ein grösseres Stück vom Aussentank abgebrochen. Die Nasa-Führung warnte vor Panikmache, weil bei jedem Start planmässig Teile abfielen. Nach NASA-Angaben handelt es sich bei den beiden Stücken möglicherweise um Papierabdeckungen, mit denen vor dem Start die Schubdüsen des Shuttles abgedeckt waren. Radarkontrollen hätten keine herabfallenden Teile registriert.
Wollen wir hoffen, dass diese Aussage stimmt - was allerdings bezweifelt wird.
Quellen AP / dpa
Das Zittern und Bangen der NASA ist zu Ende; der Start erfolgte pünktlich um 16.39 Uhr MEZ. Die Raumfähre "Discovery" hob vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ab.
Der gelungene Start ist psychologisch wichtig für die NASA und die Zukunft der Internationalen Raumstation ISS hängt von der erfolgreichen Aufnahme der Shuttle-Flüge ab. In den vergangenen zwei Jahren waren es russische Sojus-Raumschiffe, die die Versorgung der Besatzung übernehmen mussten...
FAZ