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    <title>SideEffects (Kunst + Kultur + Wissen + Gespräche = Zivilisation) : Rubrik:Drugs side effects</title>
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    <description>Kunst + Kultur + Wissen + Gespräche = Zivilisation</description>
    <dc:publisher>anaximander</dc:publisher>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:date>2008-12-05T12:42:56Z</dc:date>
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    <title>SideEffects</title>
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    <title>Marihuana gegen MRSA</title>
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    <description>MRSA ist die Abkürzung von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus-Stämmen. Diese Bakterien können schwer zu behandelnde Infektionen hervorrufen, die auf viele Antibiotika nicht mehr ansprechen. Viele gesunde Menschen tragen S. aureus auf ihrer Haut, doch es kommt zu Problemen, wenn multiresistente Stämme Personen mit einem schwachen Immunsystem infizieren, was üblicherweise durch offene Wunden geschieht. Im schlimmsten Fall verbreitet sich das Bakterium dann durch den ganzen Körper und erzeugt lebensbedrohliche Infektionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch es kommt noch schlimmer: Die Resistenzen von MRSA und anderen Superbugs nehmen rapide zu. Gegen einige Stämme kann nicht einmal mehr Vancomycin etwas ausrichten, ein enorm starkes Antibiotikum, das normalerweise als letzter Notnagel gilt, wenn nichts anderes mehr hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Labor stellten Appendino und Gibbons nun aber fest, dass Extrakte von fünf wichtigen Cannabinoiden in Bakterienkulturen von sechs MRSA-Stämmen ähnlich wirkten wie bislang Vancomycin und andere Antibiotika. Die Abtötungswirkung war mindestens genauso effektiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die Cannabinoide zeigten sogar eine herausragende Aktivität gegenüber dem MRSA-Stamm, der besonders große Mengen von Proteinen produziert, die ihnen eine Resistenz gegen viele Antibiotika verleihen&quot;, sagt Gibbons. Diese Proteine, erklärt er, erlauben es den Bakterien, unerwünschte Stoffe aus dem Inneren der Zelle &quot;aufzusaugen und dann einfach wieder auszuspucken&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktischerweise erwiesen sich von den fünf Cannabinoiden, die die Forscher untersuchten, zwei als besonders stark, die nicht psychoaktiv sind. Ein High bekommt man von ihnen also nicht. &quot;Das heißt, dass wir billige Hanfpflanzen verwenden könnten, die eigentlich zur Faserproduktion eingesetzt werden und nicht für die Herstellung weicher Drogen dienen können.&quot;&lt;br /&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tr/Mit-Marihuana-Extrakten-gegen-den-Superbug--/artikel/116379&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt; ]</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://litart.twoday.net/topics/Drugs+side+effects&quot;&gt;Drugs side effects&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-25T17:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/5215833/">
    <title>Sperma-Schädigung durch Antidepressiva</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/5215833/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;181&quot; alt=&quot;spermien&quot; width=&quot;220&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/litart/images/spermien.gif&quot; /&gt;Antidepressiva, die von Millionen Männern eingenommen werden, Schädigen unter Umständen ihre Fruchtbarkeit. Eine Studie des Cornell Medical Center hat nachgewiesen, dass die Spermaqualität gesunder Männer nach vier Wochen Einnahme von Paroxetin über eine weit größere Menge Sperma mit beschädigter DNA verfügten. Die in New Scientist veröffentlichten Studienergebnisse bedeuten jedoch nicht unbedingt, dass die Betroffenen ernsthafte Schwierigkeiten haben sollten, Vater zu werden. Der britische Fruchtbarkeitsspezialist Allan Pacey von der University of Sheffield  betonte jedoch, dass es Anlass zur Sorge gebe.&lt;br /&gt;
Paroxetin, das unter anderem als Seroxat oder Paxil auf dem Markt ist, gehört auch in Großbritannien zu den am häufigsten verschriebenen Antidepressiva. Die aktuelle Studie ist bereits die zweite, die auf eine mögliche negative Auswirkung auf die Spermaqualität hinweist. 35 gesunde Freiwillige stellten vor und während der Behandlung mit dem Medikament Spermaproben zur Verfügung. Unter dem Mikroskop zeigten sich auf den ersten Blick keine großen Unterschiede zwischen den beiden Proben. Die Form und die Beweglichkeit des Spermas erschienen in beiden Fällen normal. Die DNA-Fragmentation ergab ein deutlich anderes Ergebnis.&lt;br /&gt;
In jeder Probe lassen sich Spermien mit DNA-Problemen finden. 13,8 Prozent der vor der Behandlung entstandenen Spermazellen waren fragmentiert. Nach vier Wochen war dieser Prozentsatz auf 30,3 Prozent angestiegen. Entscheidend ist die Frage, ob diese Veränderung ausreicht, um die allgemeine Fruchtbarkeit zu beeinflussen oder ob die verbleibenden 70 Prozent für die Zeugung ausreichend sind. Studien zu künstlicher Befruchtung haben laut BBC ergeben, dass bei Sperma mit einer höheren Schädigung der DNA weniger Embryos entstehen können und dass die Implantierung in die Gebärmutter weniger erfolgreich verlaufen kann.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://litart.twoday.net/topics/Drugs+side+effects&quot;&gt;Drugs side effects&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-25T14:22:00Z</dc:date>
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    <title>Blog-Debatte über Nichtraucherschutz</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/5145977/</link>
    <description>In der Schweiz sind Verbote zum Schutz der Menschen vor sich selber &quot;in&quot;. Die Gesundheits-Taliban machen uns Trinken und Rauchen streitig und werden uns demnächst die Mengen an Fruchtsäften und Kaffee, die wir noch genießen dürfen, vorschreiben. Auf NZZvotum wird das Rauchverbot anhand der Abstimmung im Kanton Zürich über ein Rauchverbot &lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/quo_vadis_qualmen_1.815026.html&quot;&gt;diskutiert&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-25T09:11:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/5122055/">
    <title>Der Börsenhändler als Koksdealer</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/5122055/</link>
    <description>Eine nette &lt;a href=&quot;http://www.20min.ch/news/zuerich/story/27511680&quot;&gt;Geschichte&lt;/a&gt; - und so traurig. Ein nicht sehr erfolgreicher Börsenhändler aus Winterthur hat aus finanzieller Not - wie könnte es auch anders sein? - den Job gewechselt und ist Koksdealer geworden. Er flog auf, hat ein Geständnis abgelegt und kam mit einem blauen Auge davon. &lt;br /&gt;
Aber auch eine interessante Geschichte - in Anbetracht der Frage, die &lt;a href=&quot;http://litart.twoday.net/stories/5119465/&quot;&gt;hier gestellt&lt;/a&gt; worden ist.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://litart.twoday.net/topics/Drugs+side+effects&quot;&gt;Drugs side effects&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-13T18:17:00Z</dc:date>
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    <title>Mit Antihistamin gegen Alzheimer</title>
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    <description>Dimebon, das in Russland zur Behandlung von Heuschnupfen eingesetzt wurde, verbessert nachgewiesenermassen das Gedächtnis von an leichtem bis mittelschwerem Alzheimer Erkrankten. Experten wie Rebecca Wood vom Alzheimer&apos;s Research Trust äußerten sich zu dieser Entdeckung vorsichtig optimistisch. Es sei zu begrüßen, dass eine dritte Phase der Tests geplant ist. Details der Studie wurden in The Lancet veröffentlicht.&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 183 Personen teil, die an einer bis zu diesem Zeitpunkt unbehandelten leichten bis mittelschweren Demenz litten. Bei den in Russland durchgeführten Tests erhielt die eine Hälfte der Teilnehmer 20 Milligramm Dimebon drei Mal täglich. Die andere Hälfte erhielt ein Blindpräparat. Nach sechs Monaten wurden Aufgaben wie das Merken einer Liste von Wörtern und das Lösen einfacher Aufgaben gestellt. Jene, die das Medikament erhalten hatten, erzielten vier Punkte weniger auf jener Skala, die zur Feststellung der Schwere der Erkrankung eingesetzt wird. Sie schnitten auch besser ab als zu Beginn der Studie. Bei jenen, die das Blindpräparat eingenommen hatten, verschlechterte sich der Zustand im gleichen Zeitraum.&lt;br /&gt;
Wie exakt Dimebon wirkt, muss noch erforscht werden. Doch die Hauptsache ist, dass es wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;small&gt;ptat&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-18T15:18:00Z</dc:date>
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    <title>Das späte Erwachen von Swissmedic</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4988685/</link>
    <description>Swissmedic warnt endlich vor dem Griff zur Botox-Spritze: Erstickungstod, Lähmungen, Schluck- und Atemprobleme sind mögliche Nebenwirkungen. Dennoch bagatellisieren immer mehr Ärzte die Anwendung des Nervengifts.&lt;br /&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/887412.html&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt; ]</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-12T12:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/4927938/">
    <title>Drugs, Sex and Rock &apos;n&apos; Roll</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4927938/</link>
    <description>Für viele Teenager und junge Erwachsene scheinen Trinken und Drogenkonsum ein völlig selbstverständlicher Teil des Sexuallebens zu sein. Sie konsumieren die Rauschmittel entweder, um leichter in Kontakt mit Sexualpartnern zu kommen oder um die sexuelle Erregung zu steigern. Das ergab eine Befragung in neun europäischen Städten, wie ein Team europäischer Forscher im Online-Fachblatt &quot;BMC Public Health&quot; berichtet. Dass der unter Drogeneinfluss erlebte Sex im Nachhinein häufig wenig zufrieden stellend ist und oft bedauert wird, scheint keinen Hinderungsgrund darzustellen.&lt;br /&gt;
&quot;Millionen junger Europäer nehmen heutzutage Drogen und trinken auf Arten und Weisen, die ihre sexuellen Entscheidungen verändern und ihre Chancen erhöhen, ungeschützten Verkehr zu haben oder Sex, der im Nachhinein bereut wird&quot;, erklärt Mark Bellis von der Liverpool John Moores University. &quot;Sogar trotz der negativen Konsequenzen, haben wir herausgefunden, dass viele diese Substanzen ganz bewusst nehmen, um recht spezielle sexuelle Effekte zu erreichen.&quot; Gemeinsam mit seinen Kollegen hatte Bellis mehr als 1300 junge Leute gebeten, anonym einen Fragebogen auszufüllen. Die Teilnehmer im Alter zwischen 16 und 35 Jahren stammten aus neun europäischen Städten, darunter Berlin, Wien und Liverpool, und stürzten sich regelmäßig ins Nachtleben.&lt;br /&gt;
Dass sexuelle Aktivität von Alkohol und Drogen wie Cannabis oder Kokain begleitet wird, ist keineswegs zufällig, sondern oft sexuell motiviert, sagen die Forscher nach der Auswertung ihrer Befragung. Unterschiedliche Substanzen werden dabei aus anderen sexuellen Beweggründen konsumiert: Während Alkohol vor allem zu dem Zweck getrunken wird, den Kontaktaufnahme einer sexuellen Begegnung zu erleichtern, werden Cannabis oder Kokain mehr dazu verwendet, um die Erregung zu steigern oder den Akt zu verlängern. Trotz der sexuellen &quot;Vorzüge&quot; gingen Trunkenheit und Drogenrausch allerdings häufig mit einem erhöhten Risikoverhalten und einem anschließenden Bedauern des Geschehenen einher.&lt;br /&gt;
Nahezu jeder der Befragten trank Alkohol, wobei die meisten ihren ersten Drink mit 14 oder 15 probiert hatten. Drei Viertel hatten Cannabis konsumiert oder zumindest versucht, während knapp ein Drittel Ecstasy oder Kokain mindestens mal probiert hatten. Die Verknüpfung zwischen Alkohol- oder Drogenkonsum und Sex beginnt bereits in jungen Jahren. Bei denjenigen, die bereits vor 16 Alkohol, Cannabis, Kokain oder Ecstasy genommen hatten, bestand eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, auch schon vor 16 Sex gehabt zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Cornelia Pfaff / BMC Public Health&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://litart.twoday.net/topics/Drugs+side+effects&quot;&gt;Drugs side effects&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-15T10:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/4908856/">
    <title>Aus für IV-Bezüger und Drogenschmuggler</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4908856/</link>
    <description>Zu dumm, dem schönen und sicheren Leben des 34jährigen IV-Bezügers und Drogenschmugglers, der in Thailand lebt, wurde von der guten Nase des Spürhundes &quot;Boyke&quot; ein jähes Ende gesetzt. Boykes Nase sind die neun Kilo Haschisch im Koffer nicht entgangen. &lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/newsticker/867396.html&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://litart.twoday.net/topics/Drugs+side+effects&quot;&gt;Drugs side effects&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-05T13:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/4899312/">
    <title>Albert Hofmann, Vater des LSD ist tot</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4899312/</link>
    <description>102 Jahre alt ist er geworden, der Entdecker der Lysergsäurediäthylamid (LSD), Albert Hofmann ist in seinem Haus im schweizerischen Burg im Kanton Basel-Land gestorben. &lt;br /&gt;
An jenem Tag im Jahr 1938 hätte sich Albert Hofmann wohl nicht träumen lassen, was er da für eine chemische Verbindung entdecken sollte. Hofmann arbeitete damals für den schweizer Chemiekonzern Sandoz und war eigentlich auf der Suche nach einer Substanz, die den Kreislauf stimuliert. Aus Mutterkorn, einem Getreidepilz, synthetisierte Hofmann 1938 das Lysergsäurediäthylamid. Im Tierversuch enttäuschte das LSD - es zeigte keinerlei der gesuchten Eigenschaften. Hofmann verlor das Interesse.&lt;br /&gt;
Erst am 16. April 1943 wiederholte Hofmann die Synthese von LSD und stieß dabei zufällig auf die erstaunliche Wirkung der Droge: Er hatte während der Herstellung etwas LSD durch die Haut aufgenommen. Auf dem Heimweg aus dem Labor erlebte Hofmann den ersten LSD-Trip der Geschichte: &quot;Alles in meinem Gesichtsfeld schwankte und war verzerrt wie in einem gekrümmten Spiegel&quot;, berichtete Hofmann. &quot;Eine furchtbare Angst, wahnsinnig zu werden, packte mich, ich war in eine andere Welt geraten.&quot;&lt;br /&gt;
LSD ist eine weiß-kristalline Substanz. Schon geringe Mengen - ein halbes Mikrogramm je Kilo Körpergewicht - verändern die Wahrnehmung der Außenwelt für mehrere Stunden. Wie LSD wirkt, ist sehr individuell: Manche Menschen erleben Euphorie, andere panische Angstzustände (&quot;Horror-Trip&quot;). LSD wurde in der Nachkriegszeit zur Modedroge, gemeinsam mit weiteren Psychopharmaka. Schriftsteller wie Aldous Huxley oder Rauschgurus wie der US-Professor Timothy Leary priesen den LSD-Trip als eine Art Königsweg zu einem neuen, geläuterten Bewusstsein. Die Beatles widmeten der Hofmann-Droge mit dem Lied &quot;Lucy in the Sky with Diamonds&quot;, dessen Anfangsbuchstaben die Abkürzung LSD ergaben, eine Hymne.&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-550669,00.html&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;http://youtube.com/watch?v=dCZDwTQtbDk&quot;&gt;Video Albert Hofmann&lt;/a&gt; 100. Geburtstat&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-30T09:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/4760251/">
    <title>Deutschlands boomende Cannabis-Plantagen</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4760251/</link>
    <description>Cannabis wird nach den Erkenntnissen der Drogen-Fachleute immer seltener nach Europa geschmuggelt, sondern inzwischen in professionellen Plantagen in Ländern wie Deutschland, Belgien und den Niederlanden gezüchtet. Die Wirkstoff-Konzentration der in Gewächshäusern angebauten Drogen kann bis zu vier Mal höher sein als bei herkömmlich angebautem Marihuana, wie jüngst das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt warnte.&lt;a href=&quot;http://images.google.com/imgres?imgurl=http://www.marlaktuell.de/img/070426cannabis1.jpg&amp;imgrefurl=http://www.marlaktuell.de/%3Fp%3D11474&amp;h=384&amp;w=490&amp;sz=49&amp;hl=en&amp;start=8&amp;sig2=_41g-XdMYX1NgFnIQVOlQA&amp;tbnid=Vsa9OoPiU306YM:&amp;tbnh=102&amp;tbnw=130&amp;ei=Z2zOR7L2FIWA-gLKw8igCQ&amp;prev=/images%3Fq%3DCannabis%2BPlantage%26gbv%3D2%26hl%3Den%26sa%3DG&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;277&quot; alt=&quot;cannabis_plantage&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/litart/images/cannabis_plantage.gif&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;dpa/AP/&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,539321,00.html&quot;&gt;SpOn&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://litart.twoday.net/topics/Drugs+side+effects&quot;&gt;Drugs side effects&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-05T09:45:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/4151834/">
    <title>Der Fisch, der Moskitos frisst</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4151834/</link>
    <description>Malaria verhindert und den Hunger bekämpfen hilft. Das ist für einmal ein wirklich ökologisches Kampfmittel, das nur positive Nebenwirkungen zu verzeichnen vermag. &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Kenianische Wissenschaftler haben in einem einfachen Fisch die neueste Möglichkeit zur Bekämpfung der Ausbreitung von Malaria gefunden. Der Nilbuntbarsch wurde in verschiedenen verlassenen Fischteichen im Westen des Landes eingesetzt. Durch das Fressen der Moskitolarven konnte die Menge der beiden Moskito-Hauptarten um mehr als 94 Prozent verringert werden.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.journalmed.de/newsview.php?id=18372&quot;&gt;journalMED&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://litart.twoday.net/topics/Drugs+side+effects&quot;&gt;Drugs side effects&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-08-09T21:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/4051241/">
    <title>Botox-Injektionen per Katalog</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4051241/</link>
    <description>Eine ungewöhnliche Werbekooperation des Versandhauses &lt;a href=&quot;http://www.grattan.co.uk&quot;&gt;Grattan&lt;/a&gt; und des größten englischen Anbieters für Schönheitschirurgie &lt;a href=&quot;http://www.transforminglives.co.uk&quot;&gt;Transform&lt;/a&gt; erhitzt die Gemüter britischer Mediziner. Im Katalog der Firma Grattan findet sich neben den neuesten Bekleidungstrends beispielsweise auch die faltenstraffende Botox-Injektion - Ratenzahlung inklusive. Die Tatsache, dass nur nicht-chirurgische Behandlungen angeboten werden, beruhigt die Experten nicht. &quot;Die Werbung zielt darauf ab, die Behandlungen zu verharmlosen. Den Konsumenten wird hier vorgegaukelt, dass die Eingriffe keinerlei Nebenwirkungen oder Gefahren mit sich bringen. Aber das ist falsch&quot;, erklärt Maria Deutinger von der österreichischen &lt;a href=&quot;http://www.plastischechirurgie.org&quot;&gt;Gesellschaft für plastische Chriurgie &lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Nichtsdestotrotz wird die Behandlung mit dem muskellähmenden Stoff Botox in Großbritannien immer populärer. Für Pat Dunion von Transform bedeutet die Kooperation mit Grattan eine weitere Ausweitung des Marktes für nicht-chirurgische, ästethische Behandlungen. Transform habe 30 Jahre Erfahrung in diesem Bereich und beschäftigt in insgesamt 22 Kliniken ausschließlich Spezialisten. Die &lt;a href=&quot;http://www.baaps.org.uk&quot;&gt;British Association of Aesthetic Plastic Surgeons&lt;/a&gt;  lässt dieses Argument jedoch nicht gelten. &quot;Ich bin überrascht, dass ein Unternehmen, das behauptet qualitativ hochwertig zu arbeiten, sich dafür entscheidet in einem Bekleidungskatalog zu werben&quot;, kommentiert BAAPS-Präsident Douglas McGeorge.&lt;br /&gt;
&quot;Auch bei kleinen Eingriffen ist die Beratung einer Fachfrau oder eines Fachmannes wichtig&quot;, kritisiert Deutinger. Auch McGeorge warnt vor ungewünschten Folgen: &quot;Nebenwirkungen mögen bei Injektionen selten sein, aber sie kommen vor, und die neuesten Warnungen der Hersteller betonen die Wichtigkeit von guter Beratung und umfassender Information.&quot; Ein Statement des Herstellers von Botox, &lt;a href=&quot;http://www.allergan.com&quot;&gt;Allergan&lt;/a&gt;, hätte erst vor kurzem auf mögliche Gefahren hingewiesen. &lt;br /&gt;
Alledings ist die Firma Allergan nicht gerade für Skrupell im Umgang mit Botox bekannt...</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://litart.twoday.net/topics/Drugs+side+effects&quot;&gt;Drugs side effects&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-09T12:00:00Z</dc:date>
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    <title>Alle reden über Epo</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/3771607/</link>
    <description>doch nur wenige wissen, worum es sich dabei handelt. Edda Grabar hat sich damit &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tr/artikel/90258&quot;&gt;befasst&lt;/a&gt;. Epo ist&lt;cite&gt;Ein körpereigenes Hormon, das vornehmlich in der Niere gebildet wird und das Knochenmark dazu anregt, mehr rote Blutkörperchen in die Adern abzugeben. Als es dem Pharmahersteller Amgen 1988 gelang, den Botenstoff biotechnisch zu kopieren, galt dies als Sensation. So manchem Menschen, der an Blutarmut oder einer Nierenkrankheit leidet und eine zerstörerische Chemotherapie durchleben musste, hat Epo bereits das Leben gerettet.&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://litart.twoday.net/topics/Drugs+side+effects&quot;&gt;Drugs side effects&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-26T17:49:00Z</dc:date>
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    <title>Impfstoff gegen Sucht</title>
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    <description>Mediziner forschen bereits seit 30 Jahren an Impfstoffen gegen Drogensucht. Als Erstes dürften Mittel gegen Nikotin-Abhängigkeit auf den Markt kommen, wie &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/87494&quot;&gt;hier berichtet&lt;/a&gt; wird.&lt;br /&gt;
Die neuen Impfstoffe wirken genauso wie alle andern: &lt;ul&gt;&quot;Die Impfung regt das Immunsystem dazu an, Antikörper gegen den Fremdstoff zu produzieren, die sich an ihn heften. Dadurch kann er das Gehirn nicht erreichen, und das erhoffte Hochgefühl bleibt aus  die Einnahme des Stoffes verliert somit an Attraktivität. Damit dieses Prinzip auch bei den relativ kleinen Drogenmolekülen funktioniert, greifen die Wissenschaftler zu einem Trick: Sie verbinden die Zielmoleküle zunächst mit größeren Proteinen. Erst diese Konstrukte sind groß genug, um die gewünschte Immunantwort auszulösen.&quot;&lt;/ul&gt;
Da wird gestern über die &lt;a href=&quot;http://litart.twoday.net/stories/3485019/&quot;&gt;Internet-Sucht&lt;/a&gt; berichteten, fragen wir uns, wie der Impfstoff diese bekämpfen wird und auf welche Weise...</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://litart.twoday.net/topics/Drugs+side+effects&quot;&gt;Drugs side effects&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-28T09:21:00Z</dc:date>
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    <title>Intellidrug - Drugs aus dem hohlen Zahn</title>
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    <description>Europäischen Forschern ist es gelungen, eine neue effektive Methode der Medikamentenabgabe zu entwickeln: Eine Zahnprothese soll in Zukunft verlässlich und zielgenau die Arzneimittel abgeben. Die Prothese namens Intellidrug wird mit dem Wirkstoff gefüllt und gibt die entsprechenden Mengen selbstständig an die Mundschleimhäute des Patienten ab. Federführend am EU-Projekt beteiligt war das &lt;a href=&quot;http://www.ibmt.fraunhofer.de&quot;&gt;Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT&lt;/a&gt; in St. Ingbert, das die Sensoren und die Elektronik entwickelt hat.&lt;br /&gt;
Die Zahnprothese besteht aus einem Reservoir, in dem sich das Medikament befindet, einem Ventil, zwei Sensoren sowie elektronischen Komponenten. &quot;Derzeit ist das System etwa so groß wie zwei Backenzähne&quot;, so IBMT-Projektleiter Thomas Velten. &quot;Über eine Membran gelangt Speichel in das Reservoir und fließt über einen kleinen Kanal in den Mundraum. Hier wird es von den Mundschleimhäuten aufgenommen. Dadurch soll die Bioverfügbarkeit des jeweiligen Medikaments erhöht werden&quot;, erklärt der Experte für miniaturisierte Systeme. In den ersten Versuchsanordnungen zeigt das bisher nur im Prototyp existierende System seine Wirksamkeit. &quot;Sämtlich vorhandene Einzelkomponenten haben anstandslos funktioniert. Ein Prototyp, der bei Schweinen getestet wurde, zeigte auch seine Wirkung&quot;, erklärt der Wissenschaftler. Intellidrug soll gefüllt mit dem Medikament Naltrexon, das drogenabhängige Patienten während des Entzugs einnehmen, in diesem Jahr klinisch geprüft werden. &lt;br /&gt;
Intellidrug klingt allerdings wesentlich einfacher als es eigentlich ist, denn das System ist vollgepackt mit High-Tech. Zwei Sensoren am Kanal überwachen, wie viel Wirkstoff in den Körper gelangt: Ein Flusssensor misst die Menge der Flüssigkeit, die durch den Kanal in den Mund gelangt, ein weiterer Sensor die Konzentration des Wirkstoffs in der Flüssigkeit. Die Messergebnisse lassen ein Ventil am Ende des Kanals entweder öffnen oder schließen. Eine Fernbedienung weist den Patienten auch darauf hin, wenn das Medikament im Zahndepot zu Ende gegangen ist. Über die Remote-Control stellt der behandelnde Arzt oder der Patient auch die Dosis des Medikaments ein. In Abständen von einigen Wochen muss der Patient den Wirkstoff nachfüllen lassen. Dabei könnte auch gleich die Batterie ausgetauscht werden.&lt;br /&gt;
Was das System kosten wird, sei allerdings noch unklar. &quot;Derzeit untersuchen wir gerade, ob sich dieses Depot nicht noch flacher machen lässt, so dass es auch in einem Schneidezahn untergebracht werden kann&quot;, erklärt Velten. Die Vorteile des Systems liegen allerdings klar auf der Hand: Einerseits können die Medikamente kontinuierlich und richtig dosiert abgegeben werden, andererseits werden auch demente oder psychisch kranke Patienten immer zielgenau mit ihren Arzneimitteln versorgt. Bis das lästige Pillenschlucken durch das Zahndepot ersetzt wird, braucht allerdings noch Zeit: &quot;Wir sind auf der Suche nach einem Partner, der die Erfindung vermarktet&quot;, so Velten. Ein Prototyp von Intellidrug wird erstmals auf der &lt;a href=&quot;http://www.devicelink.com/expo/medtec07&quot;&gt;MedTec-Messe&lt;/a&gt;  vorgestellt, die vom 27. Februar bis 1. März in Stuttgart stattfindet.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://litart.twoday.net/topics/Drugs+side+effects&quot;&gt;Drugs side effects&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-02T14:30:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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