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Montag, 14. April 2008

Pilz bedroht globale Weizenernte

Und die EU-Kommissare und Minister scheinen nichts davon zu wissen - zu wollen...
    Ein neuer, hochansteckender Pilz breitet sich aus und bedroht weltweit die Weizenbestände. Zwei Jahre früher als erwartet hat sich der Erreger mit dem Namen Ug99 von Afrika nach Iran und möglicherweise bereits bis nach Pakistan ausgebreitet. Pakistan ist nicht nur zu einem grossen Ausmass von seiner Weizenproduktion abhängig, das Land ist auch das Einfallstor zu weiteren grossen Feldern Asiens. Alles in allem wären damit rund 20 Prozent der Weltproduktion an Getreide betroffen. Die Folge sind grosse Ernteausfälle, denn anders als in Europa oder Amerika stehen in den betroffenen Ländern Fungizide zur Bekämpfung von Schadpilzen kaum zur Verfügung.
    «Der Pilz kann sich rasch verbreiten und hat das Potenzial, eine globale Getreide-Epidemie auszulösen», warnt der Direktor der Welternährungsorganisation FAO, Jacques Diouf. «Unter Umständen kommt es dadurch zu einer Erhöhung der Weizenpreise und zu lokaler oder regionaler Nahrungsmittelknappheit.»
    UG99 IST ein hochansteckender Stamm des Schwarzrostpilzes Puccinia graminis, der beim befallenen Getreide die Epidermis der Pflanzenstiele zerstört und so zu erheblichen Ertragsverlusten führt. Er wurde 1999 in Uganda erstmals beobachtet, daher der Name Ug99. Seither breitete er sich weiter nach Kenia und Äthiopien aus und ist vergangenes Jahr auf die arabische Halbinsel nach Jemen übergesprungen.
    Aufgrund früherer Verbreitungsmuster von Heuschreckenschwärmen hatten Wissenschafter erwartet, dass die Winde Ug99 über Ägypten, die Türkei und Syrien nach Iran weitertragen würden. Ein Wirbelsturm, der 2007 die arabische Halbinsel traf, änderte jedoch die Winde in der Region und blies die Pilzsporen zwei Jahre früher als erwartet nach Iran. Experten befürchten, dass auch Pakistan, wo die Überwachung von Pflanzenkrankheiten schlecht funktioniert, betroffen sein könnte.
    Die zu erwartenden Ernteausfälle kommen in einem Moment, in dem die weltweite Weizenproduktion durch die grosse Trockenheit in Australien und erhöhte Nachfrage ohnehin unter Druck steht. Eine internationale Initiative (Global-Rust-Initiative) verfolgt die Entwicklung der Lage und sucht nach Lösungen. An einem Expertentreffen Mitte April in Syrien beriet man über Notmaßnahmen.
    Die Wissenschafter hoffen, dass der Einsatz von Fungiziden die weitere Verbreitung verlangsamen oder gar stoppen könnte. Letztlich braucht es jedoch neue Weizensorten, die gegen Ug99 resistent sind. Nach Untersuchungen Tausender Weizen- und Gerstensorten stellte sich heraus, dass ein Grossteil der heute in Nord- und Südamerika sowie rund 80 Prozent der in Afrika und Indien angebauten Sorten gegenüber dem neuen Schädling anfällig sind. Forscher auf der ganzen Welt arbeiten an neuen Sorten. Allerdings wird damit gerechnet, dass noch fünf Jahre Züchtung nötig sind, bis solche Sorten verfügbar wären.
    FORSCHER des International Maize and Wheat Improvement Center (Cimmyt) in Mexiko haben inzwischen herausgefunden, wie der gefährliche Ug99-Pilz überhaupt entstehen konnte. «Der grösste Teil Kenias war mit einer Weizenvariante bepflanzt, die nur über ein Resistenzgen gegen Rostpilz verfügte – wir empfehlen mindestens zwei», sagte Rick Ward vom Cimmyt gegenüber der Zeitschrift «New Scientist». Dies führte dazu, dass sich – ähnlich wie bei falsch benützten Antibiotika – Rostpilze durchsetzten, denen das Resistenzgen nichts anhaben konnte. Die kenianischen Bauern wechselten anschliessend zu einer anderen Weizenart mit einem anderen einzelnen Resistenzgen – mit der gleichen Folge. Heute ist Ug99 restistent gegen die drei wichtigsten Anti-Rostpilz-Gene, die in praktisch allen Weizen vorkommen, die weltweit angebaut werden.
    In den 1950er-Jahren zerstörte eine Schwarzrostepidemie 40 Prozent der Sommerweizenernte Nordamerikas. In der Schweiz sind die Pilze sporadisch immer noch anzutreffen. Dario Fossati, Getreidezüchter an der Agroscope Changins-Wädenswil, glaubt nicht, dass die Schweiz von Ug99 direkt betroffen sein wird. «Ich sage damit nicht, dass es unmöglich ist. Immerhin handelt es sich um ein neue Rasse, und eine solche ist entsprechend unberechenbar», so Fossati. Auswirkungen sind hierzulande in erster Linie über steigende Getreidepreise zu erwarten.
verfasst von Felix Straumann, erschienen in der MZ

Sonntag, 13. April 2008

Mit Grapefruits gegen Krebs

Grapefruits bekämpfen Krebs, Osteoporose und Arterienverkalkung. Doch sie können auch gefährlich sein. Es ist das Naringin, der Bitterstoff der Grapefruit, welches den Ärzten effektiv ins Handwerk pfuscht. Die Liste der Medikamente, bei deren Einnahme zusammen mit Grapefruits Wechselwirkungen auftreten, ist lang. Die Mittel werden schlechter abgebaut oder sogar giftig. So steigt der Spiegel bestimmter Beruhigungsmittel, Herzmedikamente, Antibiotika oder Potenzmittel im Körper unkontrollierbar an.
ABER "Forscher aus Boston wollen aus Naringin ein Mittel gegen Leberkrebs entwickeln («Hepatology», online). Denn Naringin setzt an einem wichtigen Schritt im Stoffwechsel an: beim Abbau und Transport unzähliger Substanzen. Neben Arzneimitteln betrifft dies auch Cholesterin, welches unter Naringin-Einfluss nicht mehr aus den Leberzellen ins Blut geschwemmt wird. Die cholesterinsenkende Eigenschaft von Naringin war bereits bekannt. Jetzt konnten die Bostoner Forscher zudem beweisen, dass ein krebsverursachender Krankheitserreger, das Hepatitis-C-Virus, den gleichen Transportweg wie Cholesterin nutzt. Und Naringin bremst auch die Viren erfolgreich aus. So können sich die Hepatitis-Viren nicht weiterverbreiten. So weit zeigen es zumindest Laborversuche."
[ weiter ]

Dienstag, 4. März 2008

Brokkoli-Extrakt gegen Krebs

Ernährungsstudien haben gezeigt: Wer viel Brokkoli oder Kohl isst, senkt damit das Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken. Eine besonders starke Krebs hemmende Wirkung besitzt ein Extrakt aus Brokkolisprossen, berichten amerikanische Forscher. Bei Ratten, die diesen Extrakt mit der Nahrung aufgenommen hatten, verringerte sich das Blasenkrebsrisiko auf fast ein Drittel. Als vorbeugende Maßnahme für den Menschen würden sich wahrscheinlich bereits normale Gemüseportionen positiv auswirken, schreiben die Wissenschaftler in "Cancer Research".
Die Krebsschutzwirkung einiger Gemüsesorten beruht zum Teil auf ihrem hohen Gehalt an Isothiocyanaten. Da diese Inhaltsstoffe mit dem Urin ausgeschieden werden, entfalten sie ihre Wirkung in besonderem Maß im Blasengewebe, erklärt Yuesheng Zhang vom Roswell Park Cancer Institute in Buffalo. Brokkolisprossen enthalten etwa 30-mal mehr Isothiocyanate als das reife Gemüse. In dem konzentrierten Extrakt, den Zhang und seine Kollegen für ihre Tierversuche einsetzten, war der Gehalt auf das 600-fache erhöht.
Die Forscher versetzten das Trinkwasser von Ratten mit einem Krebs auslösenden Nitrosamin. Einige der Versuchstiere hatten bereits seit zwei Wochen täglich eine hohe oder geringe Dosis des Brokkoliextraktes erhalten. Von den Ratten, denen kein Extrakt verabreicht wurde, erkrankten 96 Prozent. Bei Aufnahme geringer Mengen des Konzentrats waren es noch 74 Prozent. Wurde die hohe Dosis verabreicht, entwickelten nur noch 38 Prozent kleine Blasenkrebstumore. Der Extrakt löste keine relevanten Nebenwirkungen aus.

Montag, 11. Februar 2008

Light-Produkte machen dick

aspartamWissenschaftler der Purdue University haben im Tierversuch gezeigt, dass ein süßer Geschmack ohne Kalorien den Heißhunger richtig anheizt. In den Untersuchungen an Ratten wurde deutlich, dass jene, die zuckerhaltige Nahrung zu sich nahmen, auch deutlich weniger Appetit hatten. Die Wissenschaftler widersprechen damit der gängigen Meinung, wonach Süßstoffe mit wenigen Kalorien das Beste für die Gesundheit wären.
Im Versuch der Forscher erhielt eine Gruppe von Ratten Joghurt mit Saccharin, eine zweite Joghurt mit Glukose. Zusätzlich erhielten beide Gruppen ausreichend andere Nahrungsmittel. Die Tiere, denen mit Saccharin gesüßtes Joghurt verabreicht wurde, nahmen generell mehr Kalorien zu sich als jene, die mit Zucker gesüßtes Joghurt bekamen. Zudem bildeten die mit künstlichem Süßstoff gefütterten Ratten auch mehr Körperfett und konnten das Gewicht nicht zurückfahren.
Die Forscher glauben, dass Süßstoff zu Problemen bei der Kontrolle der Kalorienaufnahme führt, weil die Verbindung zwischen der Empfindung von Süßigkeit und Nahrung mit vielen Kalorien gestört wird. Möglicherweise sei das auch eine Erklärung dafür, dass die Fettleibigkeit seit dem Aufkommen künstlicher Süßstoffe derart rapide zugenommen habe, berichten sie im Fachmagazin Behavorial Neuroscience. Obwohl der Versuch der Ratten nur mit dem Süßstoff Saccharin durchgeführt wurde, gehen die Forscher davon aus, dass auch bei anderen Zuckerersatzstoffen oder künstlichen Süßstoffen das Ergebnis ähnlich ausfallen würde.
"Die Untersuchungsergebnisse sind nicht überraschend", meint Alexa Leonie Meyer vom Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Wien. Es sei bekannt, dass künstliche Süßstoffe zu Heißhungerattacken führen. Offensichtlich ist es die Täuschung des Körpers, dass etwas Süßes kommt, die den Blutzuckerspiegel ansteigen lasse. "Das ausgeschüttete Insulin findet allerdings keinen Zucker zum Abbau. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel ab und das führt dann zu den Heißhungerattacken." Die Experten am Institut für Ernährungswissenschaft raten daher, eher auf normal gesüßte Produkte umzusteigen, allerdings die Mengen an "Dickmachern" massiv zu reduzieren. "Es geht eigentlich darum, die Ernährungsgewohnheiten umzustellen", so Meyer abschließend.
ptat

Mittwoch, 6. Februar 2008

Rote-Bete-Saft senkt Blutdruck

rote_beeteDas Trinken von 500 Milliliter Saft der Roten Bete täglich kann laut einer britischen Studie den Blutdruck deutlich senken. Entscheidend scheint das enthaltene Nitrat zu sein, das auch in grünen, blättrigen Gemüsesorten vorkommt. Wissenschaftler der Barts and the London School of Medicine und der Peninsula Medical School haben nachgewiesen, dass sich der Blutdruck bei gesunden Freiwilligen innerhalb von einer Stunde nach der Einnahme senkte. Details der Studie wurden in dem Fachmagazin Hypertension veröffentlicht. Damit könnte ein kostengünstiger Weg zur Behandlung von Bluthochdruck gefunden worden sein. Bisher wurden die schützenden Wirkungen einer gemüsereichen Ernährung auf ihren Gehalt an antioxidativ wirkenden Vitaminen zurückgeführt.
Eine Stunde nach der Einnahme war ein Sinken des Blutdrucks zu bemerken. Nach drei oder vier Stunden nahm die Wirkung weiter zu. Die Wirkung hielt zu einem gewissen Grad bis zu 24 Stunden lang an. Die Forscher wiesen nach, dass das Nitrat im Saft im Speichel durch Bakterien auf der Zunge in Nitrit umgewandelt wird. Wird dieser nitrithaltige Speichel geschluckt, wird er im Magen entweder in Stickoxid umgewandelt oder gelangt als Nitrit wieder in den Blutkreislauf. Die größte Verringerung des Blutdrucks entsprach den höchsten Nitrit-Werten im Blut. Kein Sinken des Blutdrucks konnte bei einer zweiten Gruppe Freiwilliger festgestellt werden, die ihren Speichel während des Trinkens und auch drei Stunden danach nicht schluckten.
Die leitende Wissenschaftlerin Amrita Ahluwalia betonte, dass das Trinken des Saftes von Roten Beten oder das Essen von anderen nitratreichen Gemüsearten ein einfacher Weg sein könnte, gesund zu bleiben. Mehr als 25 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung leidet laut BBC an Bluthochdruck. Es wird geschätzt, dass dieser Wert bis zum Jahr 2025 auf 29 Prozent ansteigt. Bluthochdruck ist für rund 50 Prozent der koronaren Herzerkrankungen und rund 75 Prozent der Schlaganfälle verantwortlich. Allein in England sterben jährlich mehr als 110.000 Menschen an kardiovaskulären Erkrankungen.
ptat

Mittwoch, 30. Januar 2008

Die besten Abnehm Tipps

to-fat-womanEs gibt noch ein paar vernünftige Mediziner, die auf das Ausstellen eines Rezepts für Xenical und andere gewichtsreduzierende Medikamente verzichten und dafür mit einen nützlichen und erfolgversprechenden Tipp bereit stehen.
Fall Sie gerne rechnen, gibt es hier eine Kalorientabelle. Sollten Sie sich auf Fast-Food spezialisiert haben, so wird hier der Nachweis erbracht, dass einer in einem halben Jahr 35 Kilo abgenommen hat - dank McDonald's.
Wenn Sie eine Crash-Diät machen wollen, Eier lieben, Fleisch, Salat und Früchte, versuchen Sie es mit der Max-Planck-Diät.
Und wenn sie einfach gesund leben möchten, halten Sie sich ans Poly-meal.

Weg mit dem Fett, den Pfunden,

aber sofort, subito! 66 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen sind übergewichtig. Das besagt die «Nationale Verzehrstudie», die Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU) heute Berlin vorstellen will. - Sagen Sie jetzt nicht "Schon wieder eine überflüssige Studie"; sie ist nicht überflüssig, sie hält wissenschaftlich fest, was jeder sehen kann.
Zudem fördert sie eine Tatsache zu tage, die den Verbrauchsministern, die auf Gewichtsabnahme machen, zu denken gibt: Zehn Prozent der 17-jährigen Mädchen sind demnach untergewichtig.
" Nach Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gilt als übergewichtig, wer einen sogenannten Body-Mass-Index (BMI) von 25 bis 30 hat. Dieser Kennwert wird aus dem Körpergewicht geteilt durch das Quadrat der Körpergröße errechnet. Bei erhöhten Werten steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Nach Informationen der «Stuttgarter Zeitung» kommt darüber hinaus jeder fünfte Bundesbürger auf einen BMI von mehr als 30, was als fettleibig gilt.
Auffallend sind die Unterschiede zwischen jungen Männern und Frauen: Während fast ein Drittel der 18- bis 29-jährigen Männer als übergewichtig gelten, sind fast zehn Prozent der unter 18-jährigen Frauen gemäß dem BMI zu dünn. Die Bundesbürger wissen offensichtlich auch zu wenig über das, was sie essen. Nur zehn Prozent der Befragten schätzen ihren Kalorienbedarf richtig ein.
Für die Studie wurden fast 20 000 Deutsche zwischen 14 und 80 Jahren zu Ess-Verhalten, sportlichen Aktivitäten, Einkaufspraxis und Lebensstil befragt. Die Ergebnisse sollen dem «Aktionsplan Ernährung» der Bundesregierung als Grundlage dienen. Seehofer und Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) wollen damit für gesündere Ernährung und mehr Bewegung sorgen."

Es war eine teure Studie, die im Schnellgang erstellt worden ist...
journalmed

Sonntag, 16. Dezember 2007

Alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit

tuckert die Meldung ein über Zuchtlachskulturen als Brutstätte für gefährliche Krankheiten. Wenn innerhalb der kommenden zehn Jahre, auch das eine Wiederholung und die Jahrzahl bleibt sich gleich, nicht drastische Maßnahmen erfolgen, ist der Wilde Rosa Lachs um den Broughton Archipel - nördlich von Vancouver - verschwunden. In diesem Jahr bereichtet Science darüber.
Die Studienergebnisse der Wissenschaftler um Martin Krkosek von der University of Alberta in Edmonton warnen vor der globalen Ausbreitung der Aquakulturen und ihren Folgen für die Wildarten. Es war bekannt, dass so genannte Seeläuse aus den Zuchten für wilde Tiere eine Bedrohung wären, allerdings nicht, in welchen Ausmaß, schreibt Krkosek, der Bestandsdaten in den Flüssen um die Central Coast des Bundesstaates British Columbia erhoben hat. Verglichen wurden Zahlen der Bestände von 1970 mit denen von heute. Untersucht wurde vor allem die Auswirkung von Aquafarmen auf die Wildpopulationen. "Das Ergebnis ist alarmierend: Die Wahrscheinlichkeit einer Ausrottung liegt bei 100 Prozent. Die einzige Frage ist, wie lange es dauern wird", so Krkosek gegenüber BBC.
Die Berichte sind ja gut und schön, aber berichten heißt nicht handeln.

Donnerstag, 22. November 2007

Krebserregende Bio-Schokolade

In der "Bio Negro Edelbitterschokolade" wurde in einer Stiftung-Warentest-Untersuchung "eine extrem hohe Belastung" mit der krebserregenden Verbindung Benzpyren festgestellt.
Der Verkauf der Schokolade sei sofort gestoppt worden, sagte Heike Kirsten, eine Sprecherin des Naturkost-Hersteller Rapunzel. Händler seien beauftragt worden, die Tafeln aus dem Regal zu nehmen. Kunden können bereits gekaufte Tafeln zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet.
Benzpyren gehört zur krebserregenden Stoffgruppe der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK). Diese entstehen beispielsweise bei unzureichenden Verbrennungsprozessen - die krebserregende Substanz könne etwa bei der Röstung von Kakaobohnen entstanden sein...
Wo Bio draufsteht, ist nicht unbedingt Bio drin...
[ mehr ]

Dienstag, 6. November 2007

Stillen erhöht den IQ

Aber ganz so einfach, wie es sich anhört, ist es nicht. Ein einzelnes Gen entscheidet, ob das Stillen die Intelligenz eines Kindes erhöht oder nicht. Wissenschaftler des Institute of Psychiatry am Kings College London haben nachgewiesen, dass Kinder mit einer Version des Gens FADS2 bei einem Intelligenztest sieben Punkte besser abschnitten, wenn sie gestillt wurden.
Die in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichte Studie ergab aber auch, dass Stillen bei Kindern mit einer anderen Version des Gens keine Auswirkungen auf den Intelligenzquotienten hatte. Das entscheidende Gen hilft dabei die Fettsäuren aus der Nahrung abzubauen, die mit der Entwicklung des Gehirns in Zusammenhang gebracht wurden. Sieben Punkte Unterschied bei einem Intelligenztest sind laut den Forschern ausreichend, um ein Kind im oberen Leistungsdrittel zu sehen.
Rund 90 Prozent der Menschen tragen jene Version des Gens in sich, die bei gestillten Kindern mit einem höheren IQ in Verbindung gebracht wurde. Die Wissenschaftler nutzten die Daten von zwei früheren Studien über gestillte Kinder aus Großbritannien und Neuseeland, an denen mehr als 3.000 Kinder teilnahmen. Der Intelligenzquotient wurde zwischen dem fünften und 13. Lebensjahr immer wieder ermittelt. Frühere Studien zum Thema haben laut BBC zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt. Diskussionen, ob besser ausgebildete Mütter oder Frauen, die aus besseren Verhältnissen stammen, eher stillen, rückten die Ergebnisse in ein leicht schiefes Licht.
Terrie Moffitt, eine der Mitautorinnen der Studie, betonte, dass die aktuellen Ergebnisse eine neue Perspektive lieferten, in dem sie einen physiologischen Mechanismus sichtbar machten, der die Unterschiede zwischen gestillten und nicht gestillten Kindern erklärbar machen kann. Die Intelligenzdiskussion Natur versus Ernährung wird seit mindestens einem Jahrhundert geführt. Nachgewiesen ist, dass tatsächlich die Natur über die Ernährung für eine bessere Gesundheit der Kinder sorgt. Seit die jetzt analysierten Studien veröffentlicht wurden, haben Hersteller damit begonnen, ihren Produkten Fettsäuren zuzusetzen. Die Ergebnisse über mögliche Vorteile sind bisher nicht eindeutig.
ptat

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

Bündner SVP will...
Dieser Wunsch sei ihr Befehl! - und zwar basta! "...Das...
anaximander - 18. Mai, 00:43
Bundesrat Leuenberger...
Schon das ist ein gutes Zeichen. Weniger gut allerdings...
anaximander - 18. Mai, 00:34
Ehrenmorde sind kein...
Amnesty International vertritt, nicht immer, aber immer...
anaximander - 17. Mai, 23:13
Ja, tin. Aber es ist...
Ja, tin. Aber es ist schon eigenartig, dass ganz unterschiedliche...
Gris-Gris - 17. Mai, 22:14
Ja eben
Aber die Medienwelt (und ein paar BloggerInnen) halten...
tin11 - 17. Mai, 21:37
Sorry - ich wollte das...
Sorry - ich wollte das noch korrigieren mit: http://www.textlog.d e/38374.html und http://w ww.korrekturen.de/beliebte _fehler/weissmachen.shtml Und...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:15
So eine Partei ist auch...
So eine Partei ist auch nur ein Verein. Und wenn ein...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:04
Früher einmal hiess...
Früher einmal hiess das "Schutzhaft". Nein,...
Gris-Gris - 17. Mai, 20:12
Ach so,
jetzt haben wir ein neues Feindbild: die Richter. Du...
tin11 - 17. Mai, 19:52
Hallo
Du kennst doch den Witz: Wenn wir den Beamten und Richtern...
blogguru - 17. Mai, 19:41
Verhaftungsgrund: Karikatur
In Holland ist ein Karikaturist wegen des Verdachts...
anaximander - 17. Mai, 18:53
Firefox 3 - Release Candidate...
Nach fünf Beta-Versionen haben die Firefox-Entwickler...
anaximander - 17. Mai, 18:39
Die Po-Zusammenhänge...
Die Po-Zusammenhänge lassen wir mal weg, Schoggo-TV,...
Gris-Gris - 17. Mai, 18:38
Entzauberung des Bio-Mythos
Maxeiner und Miersch sind keine Öko-Fetischisten....
anaximander - 17. Mai, 18:00
Ja und?
Zufrieden jetzt? Nur - was ändert eigentlich jetzt?...
tin11 - 17. Mai, 17:57
Mediale Fehlinformation
Den Verfechtern des Verwaltungsstaates passt die Einbürgerungsinitiative...
anaximander - 17. Mai, 16:28
Auschlussverfahren gegen...
(sda) Der Zentralvorstand der SVP Schweiz eröffnet...
anaximander - 17. Mai, 15:56
Etwas Gescheites von...
Die SP fordert, nicht nachhaltig produzierte Agrartreibstoffe...
anaximander - 17. Mai, 15:22
Es wurde dir
doch schon gesagt, dass die Arena keine Live-Sendung...
tin11 - 17. Mai, 15:08
Schade,
in den frühen Jahren wurde noch live gesendet....
anaximander - 17. Mai, 13:10

Andernorts

Jonathan Littell ist nur an Sex interessiert
Tilman Krause hat Jonathan Littell in Berlin gelauscht...
regulaerni - 17. Mai, 12:52
“Meere” erscheint Ende Mai
Rund fünf Jahre nach dem Verbot des Romans “Meere”...
regulaerni - 16. Mai, 22:44
Jonathan Littell erklärt die Nazis
Tilmann Krause hat mitverfolgt, wie Jonathan Littell...
regulaerni - 15. Mai, 11:14
“Neid” von Elfriede Jelinek
Hubert Spiegel hat sich mit dem Buch, das kein Buch...
regulaerni - 13. Mai, 15:37
75. Jahrestag der Bücherverbrennung
Zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung am 10....
regulaerni - 8. Mai, 17:10
30. Solothurner Literaturtage - Rückblick
Roman Bucheli hat in Solothurn scheinbar ein anregendes...
regulaerni - 6. Mai, 13:15
Calmy-Rey bedauert
dass die offizielle Schweiz von Israel nicht eingeladen...
regulaerni - 4. Mai, 19:07
Grosses Benefizkonzert mit Noëmi Nadelmann
zugunsten der Stiftung “Denk an mich”....
regulaerni - 3. Mai, 09:32

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Meine Kommentare

Schade,
in den frühen Jahren wurde noch live gesendet....
litart - 17. Mai, 13:10
Dessen bin
ich mir durchaus bewusst. Allerdings macht sich der...
litart - 16. Mai, 23:00
So kommt doch
der mannheemer Slang endlich wieder einmal zum Zug...
litart - 16. Mai, 21:58
Der Halter
für Männer wäre zu weit unten - außerhalb...
litart - 16. Mai, 18:40
Die Mitarbeiter-Motivation
kommt nicht nur bei der Pharma zu kurz. Mich graut...
litart - 16. Mai, 11:29
Hm, tin,
findest du dies okay - ich meine sowohl rinks als auch...
litart - 15. Mai, 22:50
Die Kippa?
Yep, das ist die Regel unter "Anstand". Ein Tschador...
litart - 15. Mai, 15:47
Hier ist der Spruch
"Wehret den Anfängen" angebracht.
litart - 15. Mai, 14:56

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