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Dienstag, 11. Dezember 2007

"Inter-Tricot beleidigt den Islam"

oder neue islamistische Fußballregeln. Es wird immer absurder:kreuz_des-Anstosses"Inter Mailand bekommt wegen seines angeblich Islam feindlichen Trikots Schwierigkeiten in der Türkei. Der türkische Rechtsanwalt Baris Kaska hat bei einem Gericht in der Stadt Smirne einen Antrag gegen den Mailänder Club eingereicht, der das Champions League-Match gegen Fenerbahce Istanbul am 27. November im Mailänder San-Siro-Stadion 3:0 gewonnen hatte. Der Anwalt verlangt, dass die UEFA Inter Mailand drei Punkte abzieht und dem türkischen Club den Sieg zuspricht.
Der Grund für die Forderung Kaskas: Die Mailänder hatten das Match mit einem weißen Trikot mit rotem Kreuz bestritten. Das Trikot erinnere an das rote Kreuz auf den Rüstungen der alten Tempelritter bei ihren Kreuzzügen in der Türkei. "Dieses Kreuz erinnert mich an blutige Tage unserer Vergangenheit. Während ich das Match verfolgte, spürte ich einen tiefen Schmerz in der Seele. Inter wollte mit diesem Trikot auf explizite Weise die Überlegenheit einer Religion manifestieren", sagte der Rechtsanwalt nach Angaben der römischen Tageszeitung "La Repubblica" am Dienstag."

Kurier

Donnerstag, 29. November 2007

Roma im Teufelskreis

Der rumänische Schriftsteller Mircea Cartarescu erinnert daran, dass die Rumänen vor der eigenen Tür zu kehren haben, ehe sie sich über die Ausweisung von Rumänen aus EU-Staaten empören. Die Roma nämlich werden im eigenen Land massiv diskriminiert und weder der Staat noch die Kirche stellen sich dem Rassismus entgegen. "Über einige Jahrhunderte hinweg konnten sie gekauft und verkauft werden, Familien wurden auseinandergerissen, die Kinder von den Müttern, die Frauen von ihren Männern getrennt, die jungen Frauen in aller Regel von den Besitzern vergewaltigt, das 'Krähengesocks' war Ziel allgemeiner Verachtung und Diskriminierung. Irgendeiner der Wojwoden ließ sie die Bäume hochklettern und holte sie dann mit Pfeilen von da runter: Er nannte das Krähenjagen. Ortsgebunden und wie die Tiere gehalten, vermehrten sich die Zigeuner in den rumänischen Fürstentümern stärker als irgendwo sonst in Europa. Wir sind es somit selbst, die sich das Zigeunerproblem geschaffen haben. Es ist unsere historische Schuld."

Dienstag, 19. Juni 2007

Vom Missbrauch der Fleischerbank

Die Vorstellung, dort wieder Fleisch zu beziehen, ist nicht eben angenehm - oder umgekehrt....

Montag, 11. Juni 2007

Christenverfolgung in islamischen Staaten

Während die meisten Medien darüber schweigen, nicht aus bösem Willen, sondern weil die Medienschaffenden dies überhaupt nicht wahrnehmen oder sich verfangen haben im ewigen Jammern muslimischer Verbände, welche logische Fragen mit Islamophobie verwechseln, hat sich Jürgen Krönig mit der Verfolgung von Christen, die immer grössere Ausmasse annimmt - vor allem in islamischen Staaten - auseinandergesetzt.
"Nirgends genießen Muslime mehr religiösen und politische Freiheit als in den liberalen Demokratien der westlichen Welt. Dagegen werden Christen in wachsendem Maße rund um die Welt verfolgt. "Open doors", eine wohltätige Organisation, die sich für bedrängte christliche Gemeinden und Individuen einsetzt, spricht von einer der "gravierendsten Ungerechtigkeiten" der Welt, die gleichwohl kaum wahrgenommen werde.
Rund 200 Millionen Christen in mehr als 60 Ländern werden wegen ihres Glaubens verfolgt oder erleiden schwere Nachteile in ihrem privaten wie beruflichen Leben. Selbst das buddhistische Königreich Bhutan mit einer Religion, die normalerweise mit Toleranz assoziiert wird, weigert sich, die Existenz des christlichen Glaubens anzuerkennen. In Indien greift unter Hindus eine fundamentalistische Strömung um sich, in mehreren indischen Staaten wurde ein gesetzliches Verbot gegen die Verbreitung des christlichen Glaubens verhängt."

Es könnte ja immerhin sein, dass dieser Artikel auch von einer Hand voll Journalisten, die ins Klagelied der in unseren Demokratien arbeitenden Muslimverbände eingestimmt haben, gelesen wird und deren graue Zellen zum Nachdenken bringt...

Montag, 29. Januar 2007

Wirklich gern beleidigt?

Bisher dachte ich, es sei nicht mehr als ein mieser Witz, dieses ewige Beleidigtsein, doch ich habe mich belehren lassen: Die Verunglimpfung des Türkentums soll weiterhin strafbar bleiben, sagt Erdogan.
Thomas Seibert hat sich mit dem Gesetz des Anstoßes und dem Mord an Hrant Dink befasst und kommt zum Schluss: Erdogan hätte beim Trauerzug für Dink in der ersten Reihe marschieren können. Er hätte den Rechtsnationalisten so zeigen können, dass die eigentlichen Patrioten jene Türken sind, die die Meinungsfreiheit verteidigen. Aber Erdogan wollte nicht. Er kritisierte sogar die Solidaritätsbekundungen für die Armenier beim Trauermarsch.
Nun dürften die Türkeigegner in der EU den Mord an Dink als neuen Beweis für ihre These präsentieren, dass die Türken eben doch eher orientalische Barbaren als zivilisierte Europäer sind. Schwerer wiegt, dass die Regierung Erdogan selbst Zweifel an ihrer Europafähigkeit sät, indem sie Konsequenzen aus der Gewalttat verweigert. Den Mord als Aktion von ein paar Verrückten abzutun, ist aber nicht nur falsch, sondern auch gefährlich – für Pamuk und andere, die als nächste an der Reihe sein könnten.

Freitag, 19. Januar 2007

Online-Enzyklopädie zu Massenmorden

Eine politische korrekte, wissenschaftliche Enzyklopädie für das Internet zu Völkermorden - äh, pardon Massenmorden. Gesicherte Daten statt Wikipedia. Allerdings wird man den politisierten Begriff "Völkermord" vermeiden - und ersetzt ihn kurzerhand durch Massenmord - um die Opfer nicht zu hierarchisieren.
"Ich hantiere jeden Tag mit Sprengstoff", sagt der Historiker Jacques Sémelin vom französischen Studienzentrum für Internationale Forschung (CERI) in Paris. Er ist der Initiator des geplanten Internetportals massviolence.org, das sich das Ziel gesetzt hat, objektiv über Massenmorde zu informieren. Sémelin vermisst schon lange eine leicht zugängliche Quelle, in der Forschungsergebnisse zu diesem Thema zusammengetragen werden. Es gibt viele weiße Flecken in der Geschichtsforschung - und die soll die Enzyklopädie jetzt schließen.
Die Texte, die im Herbst online gehen sollen, sind in englischer Sprache verfasst; für den jeweiligen Staat, in dem sich das Verbrechen ereignet hat, auch in der Landessprache. "Mein Traum ist es, dass junge Menschen auf unserer Internetseite die Vergangenheit ihres Landes entdecken, die sie gar nicht oder nur zu Teilen kennen", sagt Sémelin. Um sich nicht angreifbar zu machen, will das 40-köpfige Forscherteam die Daten rigorosen Kriterien unterstellen - und das in zurückhaltender Sprache. Das Projekt will sich von den vielen polemisierenden Informationsangeboten absetzen - und von pseudo-objektiven Internetseiten, wie Wikipedia. Die Forschungsergebnisse sollen nicht politisch instrumentalisiert werden.

[ mehr ]

Dienstag, 16. Januar 2007

Der erste Europäer

homo_sapiensForscher der Universität Zürich haben den ersten Europäer entdeckt. Die Entdeckung gelang bei der Rekonstruktion menschlicher Knochenfunde aus Rumänien, wie die Universität am Dienstag mitteilte. Die Forschungsergebnisse wurden in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins PNAS publiziert.
Die Untersuchungen basieren auf Schädelfragmenten, die im Jahr 2002 in einer Karsthöhle in Pestera-cu-OasePestera cu Oase in Rumänien entdeckt wurden. Anschliessend wurde der Schädel unter anderem in die Schweiz gebracht. In Winterthur wurde er einer Computertomografie unterzogen und schliesslich als dreidimensionaler Datensatz ans Anthropologische Institut der Universität Zürich geschickt, wo ihn die beiden Wissenschaftler Christoph Zollikofer und Marcia Ponce de Leon analysierten und virtuell rekonstruierten.
Dabei stellte sich laut der Universität heraus, dass es sich bei den menschlichen Fossilien um die bisher ältesten und besterhaltenen europäischen Vertreter des Homo sapiens handelt. Dies lasse sich aus vielen Details ihrer Anatomie schliessen, welche die Fossilien klar von den damals in Europa lebenden Neandertalern unterschieden. Wie es weiter heisst, unterscheiden sich die Oase-Individuen aber auch recht deutlich von allen heute lebenden Menschen. Die Funde repräsentierten somit einen Bereich des menschlichen Variationenspektrums, den es heute nicht mehr gebe. So sei etwa die Kombination eines grossen Gesichts und massiver Zähne mit einem grazil gebauten Hirnschädel einzigartig und aus heutiger Sicht völlig unerwartet.
Der Homo sapiens ist vor etwa 150.000 Jahren in Afrika entstanden. Vor rund 40.000 Jahren, zu Beginn der letzten Eiszeit, tauchten die ersten Vertreter in Europa auf, das seit mehr als 100.000 Jahren ausschliesslich von Neandertalern besiedelt war. Diese starben bereits 15.000 Jahre später vollständig aus. In diesem Zusammenhang zeigen die rumänischen Oase-Individuen gemäss der Mitteilung, dass sich die Nachkommen afrikanischer Auswanderer auch in Europa innert relativ kurzer Zeit etablieren konnten. Falls es zu einer Vermischung mit der ansässigen Neandertaler-Urbevölkerung gekommen sei, sei sie ohne nachweisbare Folgen geblieben.
AP

Freitag, 12. Januar 2007

Afrophilie unter weissen Frauen

Mit den Ansichten über Afrika verhält es sich ähnlich wie mit jenen über die arabischen Länder: man qualifiziert sie im Allgemeinen als "naiv" ab. Auch darum - wenn auch nicht nur - rechnet Michael Pilz mit dem dumpfen Afrikabild weißer Frauen ab: "Das weiblich Afrophile gründet auf der stillen Übereinkunft, dass der wohlhabende weiße Mann den Kontinent rundum verdorben hat mit Gier, Gewalt und Geld, und dass der schwarze Mann dieses Zerstörungswerk nun fortsetzt. Sei es in Gestalt des dicken Potentaten oder des kaum alphabetisierten, armen aber stolzen Simpels. Letztem kann und muss geholfen werden, seinen Kindern auch. Der Afrikaner kennt inzwischen alle Arten dieser Samariterin. Die Antibeschneidungsaktivistin, die Altkleidersammlerinnen, die Adoptivmutter."

Donnerstag, 26. Oktober 2006

Emigration ist auch keine Lösung

In einem Interview anlässlich seines aktuellen Romans "Verlassen" spricht der marokkanische Autor Tahar Ben Jelloun über Migration aus Nordafrika und die Abschottung Europas: "Die Botschaft, die von meinem Roman 'Verlassen' ausgehen soll, ist die, dass Emigration für mich nicht mehr die Lösung ist. In Ländern wie Marokko sollte genügend Arbeit geschaffen werden, damit die Jungen nicht mehr ihr Leben riskieren, um zu Leuten zu gelangen, die nicht auf sie gewartet haben. Die verantwortlichen Behörden in den Heimatländern müssen etwas gegen diese Hoffnungslosigkeit tun, die sich so oft in Tragödien verwandelt."

Dienstag, 26. September 2006

"Jede Form von Lex Islam ist falsch"

sagt Navid Kermani, einer der profiliertesten islamischen Intellektuellen Deutschlands. Im Interview erklärt er, warum Muslime, die in Deutschland oder einem anderen westlichen Land leben, keine Sonderrechte brauchen.

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

Bündner SVP will...
Dieser Wunsch sei ihr Befehl! - und zwar basta! "...Das...
anaximander - 18. Mai, 00:43
Bundesrat Leuenberger...
Schon das ist ein gutes Zeichen. Weniger gut allerdings...
anaximander - 18. Mai, 00:34
Ehrenmorde sind kein...
Amnesty International vertritt, nicht immer, aber immer...
anaximander - 17. Mai, 23:13
Ja, tin. Aber es ist...
Ja, tin. Aber es ist schon eigenartig, dass ganz unterschiedliche...
Gris-Gris - 17. Mai, 22:14
Ja eben
Aber die Medienwelt (und ein paar BloggerInnen) halten...
tin11 - 17. Mai, 21:37
Sorry - ich wollte das...
Sorry - ich wollte das noch korrigieren mit: http://www.textlog.d e/38374.html und http://w ww.korrekturen.de/beliebte _fehler/weissmachen.shtml Und...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:15
So eine Partei ist auch...
So eine Partei ist auch nur ein Verein. Und wenn ein...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:04
Früher einmal hiess...
Früher einmal hiess das "Schutzhaft". Nein,...
Gris-Gris - 17. Mai, 20:12
Ach so,
jetzt haben wir ein neues Feindbild: die Richter. Du...
tin11 - 17. Mai, 19:52
Hallo
Du kennst doch den Witz: Wenn wir den Beamten und Richtern...
blogguru - 17. Mai, 19:41
Verhaftungsgrund: Karikatur
In Holland ist ein Karikaturist wegen des Verdachts...
anaximander - 17. Mai, 18:53
Firefox 3 - Release Candidate...
Nach fünf Beta-Versionen haben die Firefox-Entwickler...
anaximander - 17. Mai, 18:39
Die Po-Zusammenhänge...
Die Po-Zusammenhänge lassen wir mal weg, Schoggo-TV,...
Gris-Gris - 17. Mai, 18:38
Entzauberung des Bio-Mythos
Maxeiner und Miersch sind keine Öko-Fetischisten....
anaximander - 17. Mai, 18:00
Ja und?
Zufrieden jetzt? Nur - was ändert eigentlich jetzt?...
tin11 - 17. Mai, 17:57
Mediale Fehlinformation
Den Verfechtern des Verwaltungsstaates passt die Einbürgerungsinitiative...
anaximander - 17. Mai, 16:28
Auschlussverfahren gegen...
(sda) Der Zentralvorstand der SVP Schweiz eröffnet...
anaximander - 17. Mai, 15:56
Etwas Gescheites von...
Die SP fordert, nicht nachhaltig produzierte Agrartreibstoffe...
anaximander - 17. Mai, 15:22
Es wurde dir
doch schon gesagt, dass die Arena keine Live-Sendung...
tin11 - 17. Mai, 15:08
Schade,
in den frühen Jahren wurde noch live gesendet....
anaximander - 17. Mai, 13:10

Andernorts

Jonathan Littell ist nur an Sex interessiert
Tilman Krause hat Jonathan Littell in Berlin gelauscht...
regulaerni - 17. Mai, 12:52
“Meere” erscheint Ende Mai
Rund fünf Jahre nach dem Verbot des Romans “Meere”...
regulaerni - 16. Mai, 22:44
Jonathan Littell erklärt die Nazis
Tilmann Krause hat mitverfolgt, wie Jonathan Littell...
regulaerni - 15. Mai, 11:14
“Neid” von Elfriede Jelinek
Hubert Spiegel hat sich mit dem Buch, das kein Buch...
regulaerni - 13. Mai, 15:37
75. Jahrestag der Bücherverbrennung
Zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung am 10....
regulaerni - 8. Mai, 17:10
30. Solothurner Literaturtage - Rückblick
Roman Bucheli hat in Solothurn scheinbar ein anregendes...
regulaerni - 6. Mai, 13:15
Calmy-Rey bedauert
dass die offizielle Schweiz von Israel nicht eingeladen...
regulaerni - 4. Mai, 19:07
Grosses Benefizkonzert mit Noëmi Nadelmann
zugunsten der Stiftung “Denk an mich”....
regulaerni - 3. Mai, 09:32

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Meine Kommentare

Schade,
in den frühen Jahren wurde noch live gesendet....
litart - 17. Mai, 13:10
Dessen bin
ich mir durchaus bewusst. Allerdings macht sich der...
litart - 16. Mai, 23:00
So kommt doch
der mannheemer Slang endlich wieder einmal zum Zug...
litart - 16. Mai, 21:58
Der Halter
für Männer wäre zu weit unten - außerhalb...
litart - 16. Mai, 18:40
Die Mitarbeiter-Motivation
kommt nicht nur bei der Pharma zu kurz. Mich graut...
litart - 16. Mai, 11:29
Hm, tin,
findest du dies okay - ich meine sowohl rinks als auch...
litart - 15. Mai, 22:50
Die Kippa?
Yep, das ist die Regel unter "Anstand". Ein Tschador...
litart - 15. Mai, 15:47
Hier ist der Spruch
"Wehret den Anfängen" angebracht.
litart - 15. Mai, 14:56

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