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Facebook

Mittwoch, 4. Juli 2012

Netzprotest - Das letzte Hemd

Auf Facebook läuft eine Kampagne unter dem Titel "Die Regierung will dein letztes Hemd". Sie richtet sich gegen den ESM und die damit verbundenen Informationsblockaden über die Gefahren, die damit verbunden sind.

Donnerstag, 19. April 2012

Alt-Kanzler Schmidt zu Facebook, Piraten & Co.

"In einem Interview mit dem „Zeit-Magazin“ spricht Schmidt jetzt über Twitter, Facebook und die Piratenpartei.

Auf die Frage nach der Macht des Internets sagte Schmidt: „Drei Dinge fallen mir dazu ein. Erstens: Das Internet gehört kaum zu meiner Welt. Zweitens: Ich empfinde es als bedrohlich. Und drittens: Es hat Zukunft.“

Bedrohlich – warum? Schmidt argumentiert, dass das Netz weltweit tiefgreifende Änderungen auslöst: Die Kommunikation werde oberflächlicher, hinter vielen spontanen Reaktionen stecke kein langes Nachdenken mehr. Die Qualität der einzelnen Mitteilung nehme ab.

Schmidt: „Ich habe etwas gelesen, und sofort twittere ich dagegen oder darüber, und dann womöglich auch noch in falscher Grammatik.“

Interview-Partner und „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo staunt: „Sie wissen, was Twitter ist!“ Schmidt entgegnet: „Ja, das habe ich inzwischen auch gelernt.“

Der Altkanzler weiß aber auch um die positiven Veränderungen, die das Internet mit sich bringt. Eine Frau in der arabischen Welt, sagt er, werde sich dank Handys und Facebook kaum mehr zwangsverheiraten und beschneiden lassen. Schmidt: „Unbestreitbar führt das Internet auch zu positiven Entwicklungen.“

Auch in Deutschland wird der Einfluss des Internet auf Politik und Gesellschaft weiter zunehmen, glaubt Schmidt: „Ein Beispiel dafür ist die Piratenpartei.“ Bisher hätten die Piraten den großen Volksparteien zwar „noch nichts Wesentliches weggenommen, aber ihr Stimmenanteil wächst“. Laut aktuellen Umfragen sogar auf bis zu 13 Prozent!"
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Montag, 19. März 2012

Selbstverliebte haben viele Facebook-Freunde

Forscher der Western Illinois University haben eine Korrelation zwischen übermäßig narzisstischer Persönlichkeit und der Anzahl der Facebook-Freunde einer Person gefunden. Personen mit hohen Testergebnissen in den potenziell antisozialen Persönlichkeitszügen Selbstverliebtheit, Eitelkeit, exhibitionistischen Tendenzen und Überlegenheitsgefühlen neigen laut den Wissenschaftlern dazu, sich überdurchschnittlich viele Freunde zuzulegen.
"Das Ergebnis passt zum theoretischen Verständnis von Narzissmus. Jeder Mensch ist bis zu einem gewissen Grad Narzisst. Personen mit hohen Werten auf diesem Gebiet brauchen Bestätigung zur Aufwertung des Selbstwertgefühls, während ein Mensch mit gesundem Maß an Narzissmus sich über Lob lediglich freut. Facebook bietet eine gute Bühne, um mehr Kontakte zu knüpfen, die dann vermeintlich Bestätigung für Narzissten bieten", erklärt Jens Hoffmann vom Institut Psychologie und Bedrohungsmanagement.
Die Studie der Western Illinois University ist die erste, die einen direkten Zusammenhang zwischen der Anzahl der Freunde und Narzissmus hergestellt hat. Dass Facebook eine gute Plattform für Narzissten ist, ist aber vorher schon vermutet worden. Einige Wissenschaftler vermuten sogar, dass der Einfluss sozialer Netzwerke Kinder zunehmend narzisstisch macht, weil das Bild, das andere von einem haben, immer wichtiger wird. "Wo Menschen ihren Narzissmus ausleben, ist egal. Wenn es nicht bei Facebook geschieht, dann halt eben anderswo", relativiert Hoffmann.
Ob zunehmender Narzissmus zu andrem Nutzungsverhalten in sozialen Netzwerken führt oder das Nutzungsverhalten bei Facebook und Co mehr Selbstverliebtheit bedingt, ist nicht eindeutig festzustellen. Der Leiter der US-Studie möchte die "dunkle Seite von Facebook" jedenfalls im Auge behalten, um sie im Zaum zu halten und gegebenenfalls sozial erwünschte Aspekte zu fördern.

Montag, 20. Februar 2012

Facebook-Account richterlich beschlagnahmt

Ein Reutlinger Richter hat den Facebook-Account des 20jährigen "Al Capone" beschlagnahmt. Der Vorwurf: Er habe einem Kumpel über Facebook Tipps zu einem Einbruch gegeben. Sollte der Einbruch tatsächlich stattfinden oder stattgefunden haben, wäre das Account ein Beweis für die Überführung des Täters.
Aber Facebook weigert sich, die Daten herauszugeben.
Hier gehts zum Rest der Geschichte, die Justizgeschichte schreiben könnte.

Montag, 5. Juli 2010

Gruppe "Kill all Jews" auf Facebook

Schöne neue Facebook-Welt. Da erschallt der Aufruf zum Judenmord auf Facebook unter dem Titel "Kill all Jews" und dort lädt ein Nutzer Nemans “Alex Cookson” zu einem “Kill a Jew Day” ein. (Diese Gruppe wurde nach Protesten zwar geschlossen, doch...)
Da können wir nur sagen: Schließt Facebook.

Dienstag, 25. Mai 2010

Facebook-Zuckerberg gesteht Fehler ein

Er hat das Feedback auf Facebook erhört - und will sich bessern.

Donnerstag, 8. April 2010

Konsumentenschutz für Facebook User

Ist doch einfach toll, dass wir so viele Konsumentenschützer haben, die ihr Betätigungsfeld immer dort suchen, wo sie nichts zu suchen haben. Bei den Videospielen oder, wie gerade jetzt, bei Facebook. Facebook hat eine Community, die sich mit Facebook-Datenschutz auf Facebook auseinandersetzt. Der Konsumentenschutz muss uns nicht vor uns selber schützen. Wir User wissen, was wir tun. Die unselige Regulierungswut der Politiker und Konsumenten- und Verbraucherschützer, die bis tief in die Privatsphäre der Menschen dringt, muss endlich ein Ende haben. Der Tages-Anzeiger kann ruhig zum Boykott von Facebook blasen; es wird keinen Boykott geben, es sei denn, die Facebook-Community will ihn.

Montag, 15. Februar 2010

Borer-Fielding-Scheidung auf Facebook

Ex-Botschafter Thomas Borer soll seiner Frau zum Valentinstag die Scheidungspapiere überreicht haben, berichtet die Schweizer Illustrierte. Seine Noch-Ehefrau, Shawne Fielding, änderte ihren Facebook-Status auf "single". Sie erklärt ihren Freunden, sie sei froh, dass es vorbei sei.

Freitag, 22. Januar 2010

Mörderisches Facebook

"Keine drei Wochen nachdem der dänische Zeichner Kurt Westergaard nur knapp einem Attentat entgangen ist, hagelt es weitere Morddrohungen gegen den Schöpfer der bekanntesten Mohammed-Karikatur.Auf der Internet-Plattform Facebook gibt es zahlreiche Gruppen, in denen Westergaard verbal angegriffen und mit Gewalt bedroht wird."Wie wäre es mit einer kleinen Guillotine, wenn das Schwein aus dem Haus tritt? Dann rollt sein Kopf, haha", schreibt ein Nutzer mit westeuropäischem Namen auf Dänisch.Ebenfalls auf Dänisch schreibt jemand mit arabischem Namen: "Ich hoffe, da kommt ein anderer Somalier und rammt die Axt in den Kopf des alten Schweins!" Die Polizei ist alarmiert und hält Gruppen wie "Fuuuck Kurt Westergaard" oder "Death to Kurt Westergaard" unter Beobachtung. "Wir nehmen das ernst und untersuchen, was geschrieben wird", sagt Frits Kjeldsen, der die Ermittlungen im Fall Westergaard leitet."
[ weiter ]
Tipp E.S.

Montag, 11. Januar 2010

Warnung vor "Intimität 2.0"

Der Umgang von Usern mit privaten Informationen, Fotos oder Videos im Internet untergräbt das Recht auf Privatheit für die Allgemeinheit, warnt der britische Wissenschaftler Kieron O'Hara. Im gültigen Gesetz tauche im Zusammenhang mit den Ansprüchen auf Privatleben das Konzept der angemessenen Erwartung von Privatheit auf, so O'Hara gegenüber der BBC. "Wenn immer mehr Privatleben online zugänglich sind, wird diese angemessene Erwartungshaltung geschmälert".
Man müsse mehr Bewusstsein für dieses Thema schaffen, empfiehlt O'Hara. Durch Social Networks seien Grenzen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit unscharf geworden. O'Hara spricht bereits von einem Zeitalter der "Intimität 2.0". Wenn sich die allgemeine Erwartungshaltung, was das Privatleben angeht, verändere, leide in Folge auch der Anspruch auf rechtlichen Schutz. Als Beispiel nennt O'Hara Fotos einer Privatparty: Noch vor zehn Jahren wären diese lediglich im engeren Freundeskreis verschickt worden, heute nehme man in Kauf, dass die Bilder im Internet landen und von Fremden betrachtet werden können.
O'Hara stellte seine Studie bei der jährlichen Konferenz der Media Communication and Cultural Studies Association (Meccsa) vor. Er sieht seine Ergebnisse im Zusammenhang mit der Debatte um Sicherheit und Datenschutz. "Die aktuellen Diskussionen um Sicherheit sind zu Diskussion um Privatheit geworden - aber wenn die Sicherheit leidet, leidet auch die Gemeinschaft", erklärt O'Hara.

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