Der britische Privat-TV-Sender Channel 4 entwickelt einmal mehr ein Showokonzept, das sich an Geschmacklosigkeit kaum mehr überbieten lässt. Laut Guardian hat der Fernsehsender für 2010 einen neuen Quoten-Hit parat, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen soll. Bei "Plane Crash", so der bezeichnende Titel der geplanten Show, können Zuschauer live beim Absturz eines Passagierflugzeugs dabei sein. Unzählige vorher angebrachte Kameras sollen das Publikum dabei jede einzelne Sekunde des Geschehens hautnah miterleben lassen.
"Mit 'Plane Crash' werden wir dem Publikum den waghalsigsten TV-Event des kommenden Jahres bieten", stellt Channel-4-Programmchef Julian Bellamy gegenüber dem Guardian klar.
pte
Die Debatte in der Arena um das Minarett-Verbot führt klar vor Augen, dass Widmer-Schlumpf, sofern sie denn nicht kalt lügt, sich nicht informiert hat über den Minarettbau in Wangen bei Olten. Diese Frau behauptet doch tatsächlich, die Bevölkerung von Wangen bei Olten hätte den Bau verhindern können, wenn sie es denn gewollt hätte. Das ist derart falsch, dass man nur den Kopf schütteln kann. Das Minarett wurde weder von der Bevölkerung gewollt noch von der Gemeinde erlaubt; es wurde durch Richterspruch erzwungen. Dasselbe trifft auf Zwangsehen mit Minderjährigen zu. Widmer-Schlumpf stellt wilde Behauptungen auf und erntet dafür Applaus von Leuten, die ihr in Punkto Einfältigkeit in nichts nachstehen.
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Arena-Forum
Widmer-Schlumpfs Beamte haben Sonderlizenzen zum Facebook-Surfen; sie bekämpfen damit die Kriminalität. Den restlichen 360.000 ist das Facebook-Surfen verboten.
Wenn das keine Lachnummer ist...
Quelle
Da wir die Mister Schweiz Wahl nie verfolgt haben, können wir nicht sagen, was den Ausschlag für die Wahl von Abdel Latif gegeben hat. Heute allerdings erweckt er den Eindruck, als gönne er keinem das Wort, als würde er sich alles erschnorren.
Club vom 27. Oktober 09
Sonntag, 18.10.09, 23.50 - 01.05 Uhr "Völkermord" von Daniel Johna Goldhagen.
Immer wieder steht die Weltöffentlichkeit fassungslos vor brutalen Mordkampagnen, die in verschiedenen Erdteilen verübt werden. Die Opferzahl der vergangenen Jahre liegt bei mehr als 100 Millionen Menschen, mehr als durch Kriege in hundert Jahren umkamen. Türken ermordeten über eine Million Armenier, Deutsche sechs Millionen Juden. In den 30er- und 40er-Jahren mordeten Japaner viele Millionen in Asien, Millionen starben auch durch den stalinistischen Terror in der Sowjetunion. Die Liste lässt fortsetzen bis in unsere Tage: Bosnien, Ruanda, Darfur. Wie kommt es zu diesen Taten, fragt sich Daniel Goldhagen. Was bringt Menschen dazu, ihre Nachbarn - Männer, Frauen und Kinder - zu töten? Wie beginnt das Morden? Wie hört es wieder auf? Warum sehen wir tatenlos zu, wenn wieder irgendwo ein Völkermord stattfindet? Von Berlin aus unternimmt Goldhagen mit einem Filmteam eine Reise um die Welt. Er spricht mit Tätern und überlebenden Opfern, mit Ermittlern, Diplomaten, Polizisten, Politikern. "Leute in Stücke zu hacken ist leichter, als einen Baum zu fällen", erzählt ihm der Mörder Elie Ngarambe in einer ruandischen Strafkolonie. Goldhagen kommt zu dem Ergebnis, dass Völkermorde nicht aus Massenhysterie oder spontan und unkontrolliert entstehen. Sie sind immer das Ergebnis bewusster Entscheidungen. Politische Führer beschließen das Töten und schaffen das Klima, diese Entscheidung umzusetzen, den Opfern das Mensch-Sein abzusprechen und sie als Bedrohung darzustellen. Ganz normale Bürger machen dann mit und töten ihre Nachbarn. Die das Töten verhindern könnten, entscheiden sich dafür, nichts zu tun.
<smalvia E.S.
Was sich die Moderatorin gestern Abend geleistet hat, kann an Einseitigkeit kaum noch überboten werden. Die Herren Kreis und Imhof und mit ihnen die versammelte Linke haben ein jämmerliches Bild der Meinungsfreiheit in der Schweiz gezeichnet und uns klar gemacht, dass man kontroverse Themen nicht mehr diskutieren darf. Diese Genossen wollen uns vorschreiben, was wir wie, wo und wann zu denken haben. Das ist Gesinnungsterrorismus und der wird eifrig betrieben mit Hilfe des Schweizer Fernsehens, das schon lange nicht mehr in der Lage ist, zu informieren.
Das Plakat, das man hätte diskutieren sollen, ist weit weniger aggressiv als der Angriff der Linken auf die Meinungsäußerungsfreiheit. Die beiden im Elfenbeinturm lebenden Professoren würden die Schweizerische Bundesverfassung lieber heute als morgen an die Scharia anpassen, dann könnten sie das Denken der Menschen verbieten...
Arena
Der Kommunikationsberater Klaus J. Stöhlker hat, weil er das Rededuell gegen Roger Schawinski nicht gewinnen konnte, Schawinski des Rassismus
bezichtigt und
Moslems und Araber zu beleidigen, was mit seiner Herkunft zu erklären sei. Dass Schawinski das in Abrede gestellt hat, versteht sich von selbst. Stöhlker hat sich im Nachhinein bei Schawinski
entschuldigt - und Rico Bandle vom Tages-Anzeiger einen Anlass gegeben, endlich einen Artikel unter dem Subject "Kultur" zu schreiben...
Michael Hanfeld
berichtet über die Fernsehspielchefin des NDR, Doris Heinze, die ihren Ehemann unter falschem Namen ausgezeichnete Drehbücher für den NDR hat schreiben lassen. Das Phantom, das keines ist, erregt die Fernsehmacher Gemüter in ganz Deutschland - die Medienschaffenden sind empört; sie würden etwas drum geben, wenn sie eine Chance bei der Heinze gehabt hätten...
Sie starb am Donnerstag im Alter von 62 Jahren in einem Spital in Los Angeles, wie amerikanische Medien berichteten. Fawcett war vor allem durch ihre Rolle in der Serie «Drei Engel für Charlie» bekannt.
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In Stralsund wird ein Fernsehfilm gedreht, der die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Spitze treibt. Die Zerreißprobe der Gesellschaft endet mit einer neuen innerdeutschen Grenze. So unwahrscheinlich das Drehbuch anmutet, es könnte sein, dass es von der Wirklichkeit noch überholt wird. Michael Hanfeld hat die Dreharbeiten
besucht und berichtet.