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Bücher / Books

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Film

Dienstag, 26. Februar 2013

Natascha Kampusch - der Film

Am Montag war Weltpremiere des Kampusch-Films "3096 Tage". Natascha Kampusch wurde von Wolfgang Priklopil entführt und während acht Jahren in einem Kellerverlies gefangen gehalten.
An diesen acht Jahren scheint die ganze Familie Kampusch mit Büchern und Drehbüchern gut zu verdienen. Kampusch' Vater Ludwig Koch hat zusammen mit dem Journalisten Allan Hall ein Buch über seine Suche nach Natascha geschrieben; Mutter Brigitta Sirny-Kampusch schrieb ebenfalls ein Buch, in dem sie intime Details aus dem Leben ihrer Tochter verriet, und diese verdient angeblich viel Geld mit ihren Memoiren, Interviews und Büchern.

Samstag, 16. Februar 2013

Hannah Arendt und Margarethe von Trotta

Gemeinsam mit Pam Katz verfasste Margarethe von Trotta das Drehbuch zum Film "Hannah Arendt". Im Oktober 2012 kam der Film "Hannah Arendt" in die Kinos. Jetzt hat Eran Yardeni eine bemerkenswerte Filmkritik unter dem Titel "Hannah Arendt und der Zeitgeist" geschrieben.
    Wie jede andere Kunst spiegeln Filme und Bilder nicht nur die bewussten Aspekte des jeweiligen Werkes wieder, sondern vor allem den meistens im Schatten des Unbewussten verborgenen Zeitgeist. Der bildet den gedanklichen Hintergrund, vor dem Handlungen und Geschichten erzählt, visualisiert und verstanden werden. Wenn es tatsächlich etwas gibt, das in uns denkt, dann ist es der Zeitgeist. Und der Zeitgeist in Deutschland heutzutage ist „Israel-kritisch“.
    Dass Hannah Arendt in Deutschland zur Kultfigur geworden ist, während sie in Israel bis neulich kategorisch abgelehnt wurde, erzählt vielleicht die traurige Geschichte zwei kollektiver Psychosen. Aber während die Israelis in den letzten Jahren mit dem intellektuellen Erbe Arendts ziemlich vernünftig umgehen, scheint die Tendenz in Deutschland genau umgekehrt zu sein. Der Film „Hannah Arendt“ von Margaretha von Trotta ist nicht mehr als noch ein Glied in einer endlosen Kette von Werken, die besser als jede akademische Forschung zeigen, was für eine Vorstellung viele Deutschen von Israel haben.

    Würde die Geschichte um den Eichmann-Prozess nur aus der sehr subjektiven Sicht von Arendt erzählt werden, gäbe es dagegen nichts einzuwenden. Die Sache wird erst problematisch, wenn andere Figuren, offizielle (Mossad Agenten) und inoffizielle (Kurt Blumenfeld) Repräsentanten der israelischen Gesellschaft und Politik und des in der Diaspora lebenden Judentums, den Part der “kritischen Juden” übernehmen. Während Arendt immerhin argumentiert, haben diese Zeitzeugen nicht mehr zu bieten als Ärger, Wut und intellektuelle Stumpfheit.

    Gegen die These von Arendt, die das extrem Böse in dem Fall von Eichmann als Folge von Denkunfähigkeit erklärt, wurden damals schon ziemlich überzeugende Argumente vorgetragen, die in dem Film freilich verschwiegen werden. Dafür sehen wir, wie Mossad-Agenten Frau Arendt bedrohen.
[ weiter ]

Montag, 14. Januar 2013

Golden Globe 2013

Golden Globes: Favorit "Lincoln" gewinnt nur einen Preis, den Preis für die beste Regie bekommt der Schauspieler Ben Affleck, der mit "Argo" auch den besten Film gedreht hat.
Die Filme "Django Unchained", "Silver Linings" und "Les Misérables" sind in der Nacht in Beverly Hills mit Golden Globes ausgezeichnet worden.
Der Österreicher Michael Haneke holte mit seinem Altersdrama "Liebe" den Globe in der Sparte "Fremdsprachiger Film". Christoph Waltz wurde mit der Goldenen Weltkugel für seine Nebenrolle in "Django Unchained" gekürt.
Die Filmpreise wurden zum 70. Mal verliehen.
[ mehr ]

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Peter Jackson und sein Hobbit-Film

Peter Jackson plaudert im Interview mit Wieland Freund über seinen neuen Film "Der Hobbit". Wahrscheinlich hätte Tolkien Jacksons "Hobbit"-Film gemocht, glaubt Freund, der am Erfolg der Tolkien Geschichten und Filme herumrätselt.

Mittwoch, 28. November 2012

Das Hobbit-Fieber

Wellington scheint sich in Mittelerde verwandelt zu haben; die Stadt rollt den roten Teppich zur Weltpremiere des neuen Hobbit-Films aus. Wohin man schaut: Zwerge, Zauberer, Hobbits. Eine Schilderung.
Der Film wird Mitte Dezember in die Kinos kommen.

Hier der Trailer.
Wellington im Hobbit-Fieber - Video

Mittwoch, 21. November 2012

Feuchtgebiete - Carla Juri spielt die Hauptrolle

Yep, in der Verfilmung von "Feuchtgebiete" spielte Carla Juri die Hauptrolle. Die männliche Hauptrolle ist mit Christoph Letkowski besetzt. Den Vater von "Carla" spielte Axel Milberg. Regie führte David F. Wnendt. Die Dreharbeiten sind beendet; der Film kommt im Sommer 2013 in die Kinos.
Hier sehen Sie die ersten Bilder

Montag, 5. November 2012

Andrej Tarkovskij, die Werkbiografie

Er war ein Vorbild für Ingmar Bergmann, Lars von Trier und viele andere. Auch galt er als wichtigsten Filmemacher des 20. Jahrhunderts. Jetzt erscheint eine große Werkbiografie über Andrej Tarkovskij.
[ mehr hier und hier ]

Donnerstag, 1. November 2012

Hauptrolle in Schossgebete für Lavinia Wilson

Lavinia Wilson wird die Rolle der Sex-fixierten Hauptfigur Elisabeth Kiel in der Verfilmung von Charlotte Roches Bestseller-Roman "Schoßgebete" übernehmen. Damit steht die Wilson vor dem großen Durchbruch. Schossgebete wird die Gemüter auch 2013 erregen...
[ mehr]

Dienstag, 30. Oktober 2012

Charlotte Roche Schossgebete - der Film

Sönke Wortmann will "Schoßgebete" verfilmen. Charlotte Roche, die Autorin des Bestsellers, findet das "großartig." Und der Rest der Welt? - Auch, schließlich handelt es sich um ein sexgeladenes Beziehungsstück, von dem so manche(r) nicht genug bekomme kann.
[ mehr ]

Freitag, 5. Oktober 2012

Verfilmung des Jack-Kerouac-Kultromans "On the Road"

Schöne Bilder, aber fragmenthaft, nicht aufeinander abgestimmte, manchmal sogar wirre Szenen
aneinandergereiht, die niemals die Faszination und Magie des Romans treffen oder gar erreichen. Lediglich die
letzten 30 Minuten des Films bringen den Rhythmus des Buches auf die Leinwand, lassen etwas von der Dichte
der Gedanken- und Erlebniswelt Kerouacs erahnen.
Jemand, der Kerouac nicht kennt, der "On the Road" nicht gelesen hat und nichts über die Hintergründe weiß,
kann m.E. wenig bis nichts mit dem Film anfangen. Muss man nicht gesehen haben. Leider!
Die Lektüre des Buches wird aber nach wie vor unbedingt empfohlen.

E.S.

Hier einige Kritiken aus den Feuilletons, zusammengestellt von E.S.:

Audio-Filmkritik zum Anhören / Von Jürgen Francke


Nichts als Sex und Drogen / Von Sabine Glaubitz


Keine Ahnung von Ekstase / Von Jörg Sundermeier


Sex, Drogen, Landschaft / Von Maximillian Probst


Straße zur verlorenen Zeit / Von Fritz Göttler


Den Beatniks geht das Benzin nicht aus / Von Andreas Rosenfelder


Kino-Tipp: On the Road / Von SpotOn
http://www.derwesten.de/panorama/leute/kino-tipp-on-the-road-id7162099.html

Literarturverfilmung / Von Jenni Zylka
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/literaturverfilmung/7208886.html

Der Staub der Straße / Von Stefan Stosch


Amerika ist überall / Von Jenni Zylka


Die zügellose Suche nach dem Leben / Von Volker Behrens


Kirsten Stewart läuft zu Hochtouren auf / Von Sabine Glaubitz


Audio-Filmkritik zum Anhören / Von Katja Nicodemus

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