"Das weiße Band" beschwört die böse Zeit
""Das weiße Band" von Michael Haneke ist ein konservativer Film, aber kein Film für Konservative. Ein konservativer Film, weil die wunderbar komponierten Schwarz-Weiß-Bilder (Kamera: Christian Berger) und die langen Einstellungen etwa an Jean-Marie Straubs "Chronik der Anna Magdalena Bach" von 1968 erinnern; kein Film für Konservative, weil sich das Landleben als genauso vertiert erweist wie in Peter Fleischmanns Verfilmung von Martin Sperrs "Jagdszenen aus Niederbayern", ebenfalls von 1968; weil die gute alte Zeit schlicht und einfach der Hort des Bösen ist."
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via E.S.
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anaximander - Do, 15.10.2009 21:53 - Kommentar verfassen
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