Makaber
Bisher haben die Lebenden ihre Toten in der Erde bestattet, kremieren lassen, manchmal mit einem brennenden Schiff auf die letzte Reise geschickt. Das soll der Vergangenheit angehören, wenn es nach den Öko-Experten geht. Die Ökobilanz muss verbessert werden und jedes Mittel, dieses Ziel zu erreichen, ist erlaubt. In Zukunft sollen die Leichen in einer Art Edelstahltank, der hermetisch geschlossen wird wie ein Schnellkochtopf, in dem Laugensalz und Wasser auf 150 Grad erhitzt werden, entsorgt werden. Das heisst, sie sollen sich auflösen, so dass nach zwei, drei Stunden nur noch eine Flüssigkeit von der Konsistenz von Motorenöl und ein paar Knochenstücke übrig sind, die man bedenkenlos in den Abfluss gießen kann.
Bereits gibt es mehrere Hersteller der Stahlzylinder, zum Beispiel Resomation Ltd. in Glasgow (Schottland) und BioSafe Engineering in Brownsburg (US-Bundesstaat Indiana). In den USA sollen bereits 40 bis 50 Einrichtungen, sprich Bestattungsunternehmen, diese Technik nutzen.
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Bereits gibt es mehrere Hersteller der Stahlzylinder, zum Beispiel Resomation Ltd. in Glasgow (Schottland) und BioSafe Engineering in Brownsburg (US-Bundesstaat Indiana). In den USA sollen bereits 40 bis 50 Einrichtungen, sprich Bestattungsunternehmen, diese Technik nutzen.
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anaximander - Sa, 10.05.2008 18:01 - Kommentar verfassen
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