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    <title>SideEffects (Kunst + Kultur + Wissen + Gespräche = Zivilisation) : Rubrik:Forschung</title>
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    <description>Kunst + Kultur + Wissen + Gespräche = Zivilisation</description>
    <dc:publisher>anaximander</dc:publisher>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:date>2012-02-14T15:33:54Z</dc:date>
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    <title>SideEffects</title>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/wer-isst-wird-dick-und-dumm/">
    <title>Wer isst, wird dick und dumm</title>
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    <description>Übergewichtige belasten die Krankenkassen in einem Ausmaß, das scheinbar nicht zu dulden ist, so dass sie an allen Fronten mit allen möglichen und unmöglichen Maßnahmen bekämpft werden. Sie werden gescholten, gemobbt - und ausgegrenzt - unter dem Beifall von Politikern aller Couleur. Ganze Heerscharen von Wissenschaftlern, die ihre Abhängigkeit von Politikern nicht leugnen können, forschen auf dem Gebiet der Übergewichtigen. Gestern waren es die Kinder Übergewichtiger, die sie mit Pioglitazon behandeln und schlank halten wollen; heute &lt;a href=&quot;http://mayoresearch.mayo.edu/&quot;&gt;sind&lt;/a&gt; die Alten an der Reihe. Sie versuchen Menschen zwischen 70 und 89 Jahren dazu zu bewegen, nicht mehr als 600 bis 1200 Kalorien pro Tag zu futtern - unabhängig von ihrer körperlichen Gesundheit, ihrer Sportlichkeit. Als Mittel dient ihnen die Demenz; sie führen an, wer über 2.140 Kalorien pro Tag zu sich nehme, werde an &quot;Mild Cognitive Impairment&quot; erkranken. &lt;br /&gt;
Damit wäre dann erwiesen, dass Alzheimer eine angefressene Krankheit ist, für die jeder Mensch selbst die Verantwortung trägt.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-14T11:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/fossiles-leben-im-wostoksee/">
    <title>Fossiles Leben im Wostoksee?</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/fossiles-leben-im-wostoksee/</link>
    <description>Der Wostoksee ist ein gigantisches Wasserreservoir unter der Antarktis. Auf der Suche nach fossilem Leben ist es russischen Wissenschaftlern gelungen, den See anzubohren. &lt;br /&gt;
Wissenschaftler dürfen sich alles erlauben und müssen vor nichts Halt machen. Egal, was sie mit ihrem Handeln bewirken.&lt;br /&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-02/antarktis-bohrung-wostok-see&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt; ]</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-07T15:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/yersinia-pestis-wirkmechanismus-geklaert/">
    <title>Yersinia pestis - Wirkmechanismus geklärt</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/yersinia-pestis-wirkmechanismus-geklaert/</link>
    <description>Wissenschaftler der Universitäten Würzburg und Stony Brook haben den Bindungs- und Wirkmechanismus von zwei neuen Hemmstoffen aufgeklärt, die den Erreger der Pest, das Bakterium Yersinia pestis, angreifen. Die Stoffe stammen von der Gruppe der Pyridone. Die neuen Hemmstoffe lagern sich an das Bakterienenzym FabV an und behindern es bei seiner Arbeit. Dieses Enzym vollzieht bei der Produktion der bakteriellen Fettsäuren den letzten Arbeitsschritt.&lt;br /&gt;
Wird das Enzym blockiert, stirbt der Pesterreger ab. Denn ohne Fettsäuren kann er seine schützende Umhüllung, die Zellmembran, nicht instand halten. &quot;Noch aber hemmen die beiden Stoffe das Enzym nicht gut genug - davon, dass ein Medikament auf den Markt kommt, sind wir noch weit entfernt&quot;, sagt Professorin Caroline Kisker vom Rudolf-Virchow-Zentrum der Universität Würzburg.&lt;br /&gt;
Kisker und ihre Kollegen werden die neuen Hemmstoffe weiter analysieren. In ihren Labors hantieren die Wissenschaftler nicht mit Pesterregern, sondern mit dem isolierten Enzym. Im Verbund mit den Hemmstoffen bringen sie es in eine kristalline Form. In diesem Zustand können sie im Detail analysieren, wie die Hemmstoffe sich an das Enzym anlagern.&lt;br /&gt;
ptat</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-13T19:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/gruppendynamik-hemmt-forschung/">
    <title>Gruppendynamik hemmt Forschung</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/gruppendynamik-hemmt-forschung/</link>
    <description>Eine niederländische Studie entlarvt die Gründe für mangelnde Kooperation und überhastete Publikationen in vielen Bereichen der wissenschaftlichen Forschung.&lt;br /&gt;
&quot;Was dem einzelnen Forscher nützt, ist häufig schlecht für die Wissenschaft insgesamt. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung niederländischer Forscherinnen, die ineffektive Gruppendynamiken anhand einer Fallstudie untersucht hatten. Das gleiche Phänomen fanden sie auch in Kooperationen von Forschungsverbünden, wie sie in der Online-Fachzeitschrift &quot;PLoS Medicine&quot; schreiben. Mit ihrer Publikation erhoffen sich die Autorinnen eine breitere Diskussion über problematische wissenschaftliche Praktiken. Sie knüpften damit an vorhergehende Studien an, die eine schlechter werdende Qualität von Fachartikeln aufgrund wirtschaftlichen Drucks bemängelt hatten.&quot;&lt;br /&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Warum_ineffektive_Gruppendynamik_die_Forschung_stoert_1771015588140.html&quot;&gt;weiter&lt;/a&gt; ]</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-15T13:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/dank-hirn-scans-sind-traeume-lesbar/">
    <title>Dank Hirn-Scans sind Träume lesbar</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/dank-hirn-scans-sind-traeume-lesbar/</link>
    <description>&lt;ul&gt;&quot;Was wir träumen, könnte in nicht allzu ferner Zukunft tatsächlich objektiv anhand der Hirnaktivität gemessen werden. Ein entscheidender Schritt dorthin ist Forschern der Max-Planck-Gesellschaft gelungen: Mit Hilfe sogenannter luzider Träumer, die sich ihrer Träume bewusst sind und sie auch willentlich beeinflussen können, sowie bildgebender Verfahren konnten sie die Aktivität im Gehirn während des Träumens analysieren und direkt auf den Inhalt des Geträumten zurückführen. Ihre Erkenntnisse zeigen, dass das Gehirn im Traum ähnlich reagiert wie bei im Wachzustand ausgeübten Handlungen, berichten sie im Fachblatt &quot;Current Biology&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir können mit dieser Kombination aus Hirnströmen während des Schlafs, bildgebenden Verfahren und luzidem Träumen jedoch nicht nur einfache Bewegungen im Traum untersuchen, sondern auch die Aktivierungsmuster im Gehirn bei visuellen Traumwahrnehmungen messen&quot;, sagt Martin Dresler vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Um Geträumtes und Hirnaktivität in eine unmittelbare Beziehung zueinander setzen zu können, muss klar sein, dass Inhalt des Traums und der Augenblick der Messung zeitlich übereinstimmen. Dresler und seine Kollegen von der Berliner Charité und vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig hatten daher mit einem luziden Träumer gearbeitet, dessen Hirnaktivität sie während des Schlafs in einem Kernspintomografen beobachteten. Sie baten den Freiwilligen, in einem bewussten Traum die Hände willentlich zu Fäusten zu ballen und diese Traumhandlung vorher durch bestimmte Bewegungen der Augen anzukündigen. So wussten die Wissenschaftler, wann die Hirnaktivität die zuvor abgesprochene Traumhandlung widerspiegelte, erst die linke, danach die rechte Hand für jeweils Sekunden wiederholt zur Faust zu ballen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie beobachteten: Auch bei der Bewegung im Traum wurde eine Region in sensomotorischen Bereichen des Gehirns aktiviert, die an der Ausführung von Bewegungen beteiligt ist. Ein ähnliches Aktivitätsmuster trat auch dann auf, wenn sich der Proband im wachen Zustand die Bewegung vorstellte. Bei einem weiteren Probanden konnten die Forscher mit einer anderen Methode - der sogenannten Nah-Infrarot-Spektroskopie - darüber hinaus zeigen: Es tritt auch eine gesteigerte Aktivität in Hirnbereichen auf, die an der Planung von Bewegung beteiligt sind. &quot;Unsere Träume sind also kein &apos;Schlaf-Kino&apos;, in dem wir passiv ein Geschehen nur beobachten, sondern schließen Aktivität in denjenigen Hirnregionen mit ein, die für die Traumhandlung relevant sind&quot;, erklärt Michael Czisch, ebenfalls vom MPI für Psychiatrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch während des luziden Träumens sind die charakteristischen Merkmale des gewöhnlichen REM-Schlafs zu beobachten, der Schlafphase, in der Träume besonders intensiv erlebt werden. Dennoch unterscheidet sich diese Art zu träumen vom nicht-luziden Träumen insofern, dass der Schlafende die Sinnestäuschungen des Traums als solche erkennt und erfasst und dabei vollen Zugang zu seinen kognitiven Fähigkeiten hat. Daher, so räumen die Forscher ein, kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass sich die neuronale Aktivität im Hirn bei nicht-luziden Träumen von der bei luziden Träumen unterscheidet. Um dies näher zu untersuchten, sei etwa eine Möglichkeit, dass luzide Träumer bestimmte Träume nachträumen und man dann die jeweiligen Muster vergleicht. Zudem gibt es bereits Ansätze, die Häufigkeit luziden Träumens, das eher selten vorkommt, durch Methoden wie transkranielle Gleichstromstimulation künstlich zu erhöhen.&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2011-10-28T19:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/mit-mehr-geld-in-beziehungsprobleme/">
    <title>Mit mehr Geld in Beziehungsprobleme</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/mit-mehr-geld-in-beziehungsprobleme/</link>
    <description>Jetzt ist es wissenschaftlich erwiesen: Wer in einer Beziehung lebt, in der beide viel Wert auf Geld und Reichtum legen, handelt sich Beziehungsprobleme ein.&lt;ul&gt;Am glücklichsten sind Ehen, in denen beide Partner nicht nach Reichtum streben, berichten US-Forscher im &quot;Journal of Couple &amp; Relationship Therapy&quot;. Das Ergebnis kam für sie überraschend: Sie hatten bei der Befragung von mehr als 1.700 Ehepaaren erwartet, dass die Probleme bei unterschiedlich denkenden Partnern am größten sein müssten.&lt;/ul&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Mehr_Geld___mehr_Beziehungsprobleme_1771015587999.html&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt; ]</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2011-10-13T08:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/schutz-vor-zybriden-und-chimaeren/">
    <title>Schutz vor Zybriden und Chimären</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/schutz-vor-zybriden-und-chimaeren/</link>
    <description>Weil Forscher menschliche Gene für Medikamententests in Mäuse oder anderes Getier verpflanzen, ist der deutsche Ethikrat in Sorge und &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2011-09/ethikrat-mischwesen/komplettansicht&quot;&gt;fordert&lt;/a&gt; neue Gesetze. Das ist natürlich Quatsch, denn neue oder strengere Gesetze vermögen nicht, uns zu schützen.&lt;ul&gt;Zybriden entstehen, wenn Forscher den Kern einer menschlichen Zelle, der das gesamte Erbgut enthält, in eine entkernte tierische Eizelle einpflanzen. Der Name Zybriden setzte sich aus dem Begriff &quot;zytoplasmatische Hybriden&quot; zusammen. Zum Zytoplasma zählen grob alle Teile einer Zelle außer dem Kern.&lt;br /&gt;
Zybriden sind seit 2009 in England erlaubt. Damals berichteten auch deutsche Medien von der &quot;britischen Chimäre&quot;: An der Universität Newcastle und dem Londoner King&apos;s College werden Zellkerne von Menschen in die Hülle einer Rindereizelle verpflanzt. Das Erbgut aus der Rinderzelle wird vorher entfernt. Dem im Laborgefäß heranwachsenden Embryo sollen dann Stammzellen zu Forschungszwecken entnommen werden. Nach spätestens 14 Tagen muss er abgetötet werden. Wirkliche Mischwesen sind diese so erzeugten Embryonen allerdings nicht. Sie enthalten zu 99 Prozent das Erbgut eines Menschen. &lt;/ul&gt;
Kein Fortschritt ohne Risiko....</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-28T16:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/arktis-eis-schmilzt/">
    <title>Arktis-Eis schmilzt</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/arktis-eis-schmilzt/</link>
    <description>Statt zu klagen, sollten wir uns darauf besinnen, dass unter dem arktischen Eis riesige Erdöl- und Gasvorräte lagern. Das bedeutet, dass es dort Bäume gewachsen sind, Sträucher - eine Vegetation, die uns unbekannt ist. &lt;br /&gt;
Gestern betrug die Meeres-Eisfläche in der Arktis nur noch 4,240 Mio. Quadratkilometer. &lt;br /&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,785356,00.html&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt; ]</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-09T13:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/neue-variante-des-killerkeims-mrsa/">
    <title>Neue Variante des Killerkeims MRSA</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/neue-variante-des-killerkeims-mrsa/</link>
    <description>Während Deutschlands Beamte und Bürokraten vergeblich nach dem Auslöser des EHEC suchen, haben Wissenschaftler eine neue &lt;a href=&quot;http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/46119/Neuer_MRSA-Typ_infiziert_Kuehe_und_Menschen.htm&quot;&gt;Variante des gefürchteten Killerkeims MRSA&lt;/a&gt; auf britischen Bauernhöfen entdeckt.&lt;ul&gt;Die Erreger wurden sowohl bei Kühen als auch bei Menschen nachgewiesen, und die Publikation in Lancet Infectious Diseases (2011; doi: 10.1016/S1473-3099(11)70126-8) liefert plausible Hinweise, dass eine zoonotische Übertragung erfolgt.&lt;br /&gt;
Das Team um Mark Holmes von der Universität Cambridge hat den Erreger zunächst in der Milch von Kühen entdeckt, die an einer Mastitis erkrankt waren. Der Erreger vermehrte sich im Labor auch in Gegenwart von Oxacillin und anderen Antibiotika, gegen die MRSA resistent geworden sind. Die anschließende Polymerasekettenreaktion (PCR) auf das Resistent-Gen mecA fiel indes negativ aus.&lt;br /&gt;
Dies deutet auf einen genetisch veränderten Erreger hin. Holmes und Mitarbeiter konnten schließlich einen neuen MRSA-Stamm identifizieren. Sie entwickelten einen PCR-Test, mit dem sie dann gezielt in mecA-negativen MRSA-Isolaten von Patienten nach dem neuen Erreger suchten: In Schottland waren 12 von 16, in England 15 von 26 und in Dänemark 24 von 32 Patienten positiv. &lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2011-06-08T10:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/gesetz-zur-forschung-am-menschen-nicht-den-politikern-ueberlassen/">
    <title>Gesetz zur Forschung am Menschen nicht den Politikern überlassen</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/gesetz-zur-forschung-am-menschen-nicht-den-politikern-ueberlassen/</link>
    <description>Wir dürfen das Humanforschungsgesetz in der Schweiz nicht den Politikern überlassen; wir Normalbürger müssen uns unserer Haut wehren, so lange noch Zeit ist. Warum unsere Politiker nicht dieselben Interessen &lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/nationalrat_forschung_am_menschen_gesetz_debatte_1.9839187.html&quot;&gt;vertreten&lt;/a&gt;, wie wir, die wir wissen, dass wir zu Patienten werden können, ist uns schlicht ein Rätsel. Zwar wollen sie uns weis machen, der Schutz des Menschen stehe im Vordergrund und nichts stehe darüber, aber glaubhaft ist das nicht. Schon allein dieser Satz &lt;ul&gt;Das Wohl und der Schutz des Menschen, an dem geforscht wird, steht im Zentrum des neuen Gesetzes über die Forschung am Menschen.&lt;/ul&gt; ist eine dreiste Lüge. &lt;br /&gt;
Das Gesetz hält zum Beispiel fest, dass nur am Menschen geforscht werden darf, wenn diese Forschung für die Wissenschaft &lt;b&gt;relevant&lt;/b&gt; ist. Ja, um Himmelswillen, das ist ein Gummiparagraph von unendlicher Spannweite.  &lt;br /&gt;
Sind die Risiken eines Forschungsprojektes für die teilnehmenden Menschen nach Ansicht von Politikern und Wissenschaftlern gering, müssen die Teilnehmenden nicht darüber aufgeklärt werden. Das ist vollkommener Blödsinn: niemand kann voraussagen, ob ein Feldversuch für die Teilnehmenden gefährlich ist, oder nicht. &lt;br /&gt;
Das Schlimmste aber ist, dass unbedarfte, nicht eben als klug und weise bekannte Juristen, Politiker und Beamte Forschungsprojekte bewilligen dürfen, während Patientenvertretern keine Mitbestimmung eingeräumt wird. &lt;br /&gt;
Sauer stößt auch auf, dass nicht alle Forschungprojekte in ein öffentlich zugängliches Register eingetragen werden müssen, sondern nur «bewilligte interventionelle klinische Studien». Das bedeutet Narrenfreiheit für die Forscher. &lt;br /&gt;
Alles in allem wurde dem Gesetz weder vom Bundesrat noch vom Parlament die notwendige Sorgfalt angedeihen lassen. Es ist ohnehin absurd, dass solche Räte, die von der Sache nicht das geringste verstehen, entscheiden, wie &quot;Forschungsfreiheit&quot; gehandhabt werden darf.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2011-03-10T17:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/magnetische-tabletten/">
    <title>Magnetische Tabletten</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/magnetische-tabletten/</link>
    <description>Eine magnetische Pille könnte in Zukunft dafür sorgen, dass Wirkstoffe sicher und zuverlässig an ganz bestimmten Stellen im Magen-Darm-Trakt entlassen werden. Auf diese Weise könnte sicher gestellt werden, dass Medikamente genau dort im Verdauungstrakt vom Körper aufgenommen werden, wo sie am effektivsten in den Blutkreislauf gelangen und so ihre optimale Wirkung entfalten. Denn das System sorgt dafür, dass die Kapsel sicher dort gehalten wird, wo sie gebraucht wird. Das an Ratten bereits erfolgreich erprobte Prinzip stellen amerikanische Forscher im Fachblatt &quot;PNAS&quot; vor. In weiteren Studien wollen sie nicht nur tatsächlich Medikamente über das System verabreichen und deren Aufnahme vom Körper prüfen, sondern auch testen, ob sich die Methode auch für größere Tiere eignet, bevor es schließlich eine klinische Studie geben soll. &lt;br /&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Magnetische_Pille_bleibt_an_Ort_und_Stelle1771015587341.html&quot;&gt;weiter&lt;/a&gt; ]</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2011-01-18T13:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/strom-fuer-rechenschwaeche/">
    <title>Strom gegen Rechenschwäche</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/strom-fuer-rechenschwaeche/</link>
    <description>Sollte sich ihr Kind in Mathe als Versager outen, setzen sie es am besten unter Strom.
&lt;ul&gt;Eine elektrische Reizung bestimmter Hirnbereiche kann offenbar helfen, die mathematischen Fähigkeiten anzukurbeln: Den Scheitellappen mithilfe transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) zu behandeln, hilft dabei, unbekannte mathematische Symbole zu erlernen und damit gestellte Aufgaben zu lösen. Die Wirkung hält sogar sechs Monate an und betrifft keine anderen Fähigkeiten, haben britische Forscher bei Freiwilligen mit durchschnittlich gutem mathematischem Talent beobachtet. Die Methode könnte sich dazu eignen, Menschen mit Rechenschwäche zu helfen oder auch Patienten, die durch einen Schlaganfall oder geistigen Verfall im Alter Probleme mit Mathematik haben, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt &quot;Current Biology&quot;. &quot;Ich rate den Leuten jetzt sicherlich nicht, loszurennen und sich Elektroschocks zu verpassen&quot;, sagt Roi Cohen Kadosh von der University of Oxford. &quot;Aber wir sind von den Möglichkeiten unserer Entdeckung extrem begeistert.&quot; In früheren Untersuchungen hatten die Forscher gezeigt, dass sich mit einer anderen Methode zur Hirnstimulation eine Rechenschwäche auslösen lässt. &quot;Nun scheint es, dass wir jemanden auch besser in Mathe machen können&quot;, so Kadosh. &quot;Elektrische Stimulation verwandelt einen zwar kaum in einen Albert Einstein, aber wenn wir erfolgreich sind, könnte sie in der Lage sein, einigen Menschen zu helfen, besser mit Mathematik klarzukommen.&quot; In ihrem Experiment brachten Kadosh und seine Kollegen 15 Freiwilligen über einen Zeitraum von sechs Tagen den Zusammenhang zwischen neun willkürlich gewählten Symbolen bei, welche die Probanden bis dahin nicht gekannt hatten. Zu Beginn der täglichen Lernphasen, die anderthalb bis zwei Stunden dauerten, setzten sie den linken und rechten Scheitellappen für 20 Minuten einem schwachen Stromfluss aus. Nach der Lernphase testeten sie die Fähigkeit der Versuchsteilnehmer, die neu gelernten künstlichen Zahlen zueinander in Beziehung zu setzen und ebenso, sie korrekt anzuordnen.&lt;br /&gt;
Die richtige Stimulation verbesserte das Vermögen der Kandidaten, mit den neu gelernten Symbolen mathematisch umzugehen, deutlich. Diese Verstärkung hielt sechs Monate an. Nachdem sie jetzt wissen, dass sich die Leistungen mathematisch normal Begabter mithilfe von tDCS verbessern lassen, wollen Kadosh und Kollegen die Methode auch bei Menschen testen, die ernste Schwierigkeiten mit Mathematik haben oder im Alter oder nach einem Schlaganfall Probleme entwickelt haben. Sollte die elektrische Stimulation tatsächlich auch bei ihnen Wirkung zeigen, wäre das eine große Hilfe. Denn die Betroffenen sind oft kaum in der Lage, einfache Alltagsaufgaben zu bewältigen - etwa das Zählen des Wechselgeldes beim Einkaufen oder das Verstehen von Zahlenangaben auf Lebensmitteletiketten.&lt;br /&gt;
Im Detail konnten die Forscher mit unterschiedlichen Stromeinflüssen unterschiedliche Ergebnisse erzielen: Das mathematische Können veränderte sich, je nachdem, wie die Hirnregionen stimuliert wurden. Die anodale Stimulation des rechten und die kathodale Stimulation des linken Scheitellappens führte zu besseren und stabileren Leistungen bei den Zahlenaufgaben. Dagegen brachte die umgekehrte Konstellation mit einer anodalen Stimulation des linken und einer kathodalen Stimulation des rechten Scheitellappens schlechtere Leistungen, die mit denen kleiner Kinder vergleichbar waren. Eine Scheinstimulation hatte ein Ergebnis zur Folge, das zwischen dem der anderen beiden Gruppen lag.&lt;/ul&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.wissenschaft-aktuell.de/&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
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    <title>Die Leber aus dem Labor</title>
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    <description>Armerikanischen Forschern ist es erstmals gelungen, funktionstüchtige menschliche Lebern im Labor zu züchten und hoffen, dass diese bald als Transplantate dienen können. 
&lt;ul&gt;Spenderorgane sind eine absolute Mangelware. Nicht zuletzt deshalb besteht ein Ziel der medizinischen Forschung darin, Organe künstlich herzustellen. Nun sind amerikanische Forscher auf dem Weg, solche Ersatzorgane im Labor nachzuzüchten, einen entscheidenden Schritt weiter gekommen: Sie haben es geschafft, tierische Lebern von sämtlichen Zellen zu befreien und das übrig gebliebene Stützgewebe mit menschlichen Leber- und Gefäßzellen bestücken. Auf diesem Weg konnten sie Miniatur-Lebern erzeugen, die zumindest im Labor wie menschliche Lebern arbeiten, berichteten sie auf der Jahrestagung der American Association for the Study of Liver Diseases. Die Methode könnte einst nicht nur helfen, den Mangel an Spenderorganen zu verringern, sondern auch für Tests zur Sicherheit neuer Medikamente dienen. Eine Leber mit tierischen Zellen im Labor zu erzeugen, war zwar schon früher gelungen, jedoch war bislang fraglich, ob es möglich ist, eine funktionierende menschliche Leber herzustellen.&lt;br /&gt;
&quot;Wir sind begeistert von den Möglichkeiten, die diese Forschung verkörpert &quot;, sagte Shay Soker vom Wake Forest University Baptist Medical Center, einer der beteiligten Forscher, &quot;müssen allerdings betonen, dass wir uns noch in einem sehr frühen Stadium befinden und viele technische Hürden überwunden werden müssen, bevor sie Patienten zugute kommen kann. Wir müssen nicht nur lernen, wie wir Milliarden von Leberzellen gleichzeitig wachsen lassen können, um Lebern zu erzeugen, die groß genug für Patienten sind. Wir müssen auch feststellen, ob diese Organe sicher für den Einsatz am Patienten sind.&quot; Soker und Kollegen hatten Tierlebern so behandelt, dass sämtliche Zellen entfernt wurden und allein das Stützgerüst aus Kollagen zurückblieb - ein Prozess, der als Dezellularisierung bezeichnet wird. Die ursprünglichen tierischen Zellen ersetzten sie dann über das noch intakte Blutgefäßsystem des Lebergerüstes mit menschlichen noch nicht ausgereiften Leberzellen und Zellen der Gefäßwände.&lt;br /&gt;
Nach einer Woche in einem so genannten Bioreaktorsystem, das die Organe mit Nährflüssigkeiten und Sauerstoff versorgte und in dem sie reiften, konnten die Forscher feststellen: Es hatte sich menschliches Lebergewebe gebildet, in welchem weit verbreitetes Zellwachstum zu beobachten war, und das Gewebe war auch durchaus funktionsfähig. &quot;Unsere Hoffnung ist, dass wenn diese Organe eines Tages verpflanzt werden können, sie ihre Funktion aufnehmen und aufrechterhalten können, wenn sie sich weiter entwickeln&quot;, erklärte Pedro Baptista der leitende Autor der Studie. &lt;/ul&gt;
[Copyright by Wissenschaft aktuell ]</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
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    <dc:date>2010-11-01T15:33:00Z</dc:date>
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    <title>Love Parade - Panikforschung</title>
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    <description>Forscher wissen mittlerweile viel über die Entstehung von Massenpaniken. Und sie wissen auch, dass sich nicht jede Extremsituation entschärfen lässt. Der Herdentrieb des Menschen &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,708368,00.html&quot;&gt;kennt&lt;/a&gt; nur ein Ziel: raus, raus, raus - überleben. Hätte das &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,708340,00.html&quot;&gt;Unglück&lt;/a&gt; während der Love Parade von Duisburg verhindert werden können?</description>
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    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
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    <dc:date>2010-07-25T13:00:00Z</dc:date>
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    <title>Für Menschen gefährlich</title>
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    <description>Das in der Veterinärmedizin bekannte Bakterium Staphylococcus pseudintermedius, das bisher nur Tieren gefährlich geworden ist, ist gegen fast alle Antibiotika resistent. Es wurde jetzt auch beim Menschen nachgewiesen und kann Infektionen in Operationswunden verursachen.Das Bakterium Staphylococcus pseudintermedius kommt natürlicherweise bei Hunden vor. Es kann bei Hunden und Katzen Hautinfektionen verursachen, ebenso treten Infektionen von Operationswunden auf. Es wurde gezeigt, dass Menschen mit engem Kontakt zu diesen Tieren in den Nasenhöhlen das Bakterium beherbergen können, normalerweise ohne eine Infektion zu entwickeln. Sie sind so genannte gesunde Träger. Staphylococcus pseudintermedius kann in bestimmten Fällen jedoch auch bei Menschen, zum Beispiel nach einer Operation in der Wunde, eine Infektion verursachen. Dieses Bakterium muss damit als Erreger einer zwischen Tier und Mensch übertragbaren Infektionskrankheit (Zoonose) betrachtet werden. Über den ersten Fall einer Infektion beim Menschen mit einem mehrfach resistenten Staphylococcus pseudintermedius berichtet jetzt ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Vincent Perreten vom Institut für Veterinär-Bakteriologie der Universität Bern im «Journal of Antimicrobial Chemotherapy». Sie betrifft einen Tierbesitzer nach einer Operation. Der verantwortliche Stamm war der gleiche wie derjenige, der sich bei Hunden und Katzen ausbreitet. Der Patient konnte in diesem Fall gerade noch erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden, die nur für die Humanmedizin zugelassen sind.&lt;br /&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://www.kommunikation.unibe.ch/content/medien/medienmitteilungen/news/2010/antibiotikaresistenz/&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt; ]</description>
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    <dc:date>2010-07-15T16:59:00Z</dc:date>
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