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Geiz

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Preisbarometer - Schweiz - Deutschland - Österreich

Die Preise für Nahrungsmittel, Schuhe, Kleider, Kosmetik und Zeitschriften sind im Ausland tiefer als in der Schweiz. Der Schweizer Konsumentenschutz empfiehlt den Schweizern darum, in Deutschland oder Österreich einzukaufen.
Ehe Sie auf die Angaben auf Preisbarometer hereinfallen, sollten Sie unbedingt abklären, wie groß der Zeitaufwand und wie hoch die übrigen Kosten, die Sie verursachen, wenn sie nach Deutschland oder Österreich fahren, sind.

Mittwoch, 12. September 2007

Blutige Schnäppchenjagd

Bei der Eröffnung des weltgrößten Media Marktes in Berlin sind die Schnäppchenjäger durchgedreht. Tausende stürmten um Mitternacht die neue Filiale am Alex. Selbst ein Großaufgebot von Polizei und Sicherheitspersonal konnte die Meute kaum bändigen. Schupsend, tretend und schlagend haben sie den Laden gestürmt... Resultat: blaue Flecken, blutige Nasen, gebrochene Finger.

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Mittwoch, 15. März 2006

Ein neues Feindbild?

"Schluss mit Wenig - her mit Mehr" lautet daher das neue Motto der von der Werbeagentur Jung von Matt/. Die Erfinder des Saturn/MediaMarkt-Slogans "Geiz ist geil" deklarieren ihre eigene Kreation heute zum Feindbild. "Unser Feindbild heisst 'wenig'. 'wenig' ist ein böses Wort", kommentiert Josef Koinig, Geschäftsführer von Jung von Matt, die vorgeführten Werbespots, in denen der Schriftzug "wenig" von einer Oma geschlagen oder von einem Monstertruck überfahren wird. Mit der Mehrwert-Strategie sollen sich die Anbieter vom Billig-Trend abheben, der auch weniger Leistung, Angebot und Service nach sich gezogen hat.
Ob sich die Konsumenten dem teureren Trend der vonMattschen Werbeagentur beugen werden?

Mittwoch, 8. Februar 2006

Die Geiz-ist-geil-Welle ist ausgereizt, Aldisierung vorbei

Das Bedürfnis nach Luxus steigt. Dies sind die aktuellen Megatrends, die das Schweizer Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) in seinem aktuellen Newsletter "Trendradar" diagnostiziert. Die Zeitschrift Absatzwirtschaft formuliert es noch schärfer: "Die Aldisierung beisst sich bereits in den Schwanz. Und der Kampf um die Kunden wird brutaler." Um dieser Knappheit zu entgehen, bieten sich der Luxus-, Gesundheits- und Seniorenmarkt an. Der Luxusmarkt reagiere auf diese Situation mit neuen Angeboten, was ihn zunehmend fragmentiere. Unterhalb dessen, was man klassisch als Luxus versteht, entstehen auch kostengünstigere Segmente. Das Aufsplitten des Luxussegments folge einem allgemeinen Trend - dem Streben nach radikaler Individualisierung.
Als neuen Trend machen die Marktforscher das Bedürfnis nach Einfachheit und Qualität, die Suche nach dem Authentischen und dem Wunsch nach Zusammengehörigkeit und Gemeinsamkeit aus. Die Hersteller sind gut beraten, wenn sie ihre Artikel rar halten, denn nur was rar ist, wird als Luxus wahrgenommen. Und auch die Technologie verliere ihren Schrecken. Helmut Reisinger, Geschäftsführer des Stuttgarter IT-Dienstleisters Nextiraone , bestätigt im Wesentlichen den Inhalt der Studie: "Ich stimme insoweit zu, als Technologie in der Tat auf immer größere Akzeptanz stösst. Als Beispiele werden Mobiltelefone, GPS, biometrische Pässe, Hundechips oder die RFID-Technik genannt. Ein gutes Beispiel ist der Bankomat, der zunächst auf Ablehnung der Kunden stiess. Doch mittlerweile erkennen die meisten Klienten von Post und Banken, dass diese Technik ihr Leben vereinfacht. Auch auf die anderen Beispiele trifft zu, dass sie Komplexität reduzieren. Doch bei für den Laien nicht auf den ersten Blick zu durchschauenden Innovationen wie dem biometrischen Pass oder der elektronischen Gesundheitskarte schwingen immer noch viele Ängste mit. Auch im Jahr 2006 lässt George Orwell grüssen, wenn die Vorteile der neuen Technologie nicht so viel wiegen wie die Sorge der Bürger vor Überwachung und Missbrauch."
Es sei völlig klar, so Reisinger, dass in einer alternden Gesellschaft Wachstum und Innovationen vor allem im Gesundheitsmarkt und bei den Produkten für ältere Menschen möglich seien. Doch hier komme es auf die richtige Ansprache der Kunden an. "Wenn man in der Gastronomie tätig ist, sollte man keinen Seniorenteller anbieten. Das hört sich einfach nicht so gut an. Und beim Gesundheitsmarkt kann es in der Ansprache der Konsumenten nicht primär um Krankheit, Sterben und Tod gehen, sondern um Aspekte wie Wellness und neue Lebensqualität", so Reisinger. Matthias Horx, Deutschlands einflussreichster Trend- und Zukunftsforscher und Inhaber des Zukunftsinstituts, sagt, wenn man auf ein Produkt "Altenprodukt" schreibe, könne man es gleich einstampfen. Welch logische Feststellung!
Produkte, die im wahrsten Sinn des Wortes billig sind, haben in Zukunft keine Chance mehr..

Dienstag, 31. Januar 2006

Geiz ist eine der sieben Todsünden - vor allem der Frauen

Frauen schauen, gemäss "Geizhals" auf die Preise und nutzen dazu immer öfter das Internet. Betrug der Frauenanteil auf der Preisvergleichs-Plattform mit den Schwerpunkten Technologie und Elektronik im Jahr 2003 lediglich 7,43% (Quelle: Mobile Business Monitor), ist dieser laut jüngster Umfrage auf 20% angewachsen.
Geizhals-Marketingleiterin Vera Pesata erklärt sich diesen Anstieg zum einen mit einem insgesamt erhöhten Preisbewusstsein in der Bevölkerung. Zum anderen sieht sie das Vorurteil, Frauen und seien wenig technologieaffin, widerlegt. "Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass sich Frauen immer stärker für Technologie und Elektronik interessieren und bereit sind, die umfassenden Informationen, die ihnen unsere Plattform bietet, auch zu nutzen", so Pesata von der Plattform Geizhals.
So gesehen, ist Geiz eine Todsünde, welche Frauen in zunehmendem Masse trifft...

Donnerstag, 12. Januar 2006

Geiz ist geil - und lähmt den Aufschwung

Die deutsche Export-Wirtschaft boomte im letzten Jahr wie kaum zuvor, die Gewinne der börsenkotierten Firmen stiegen kräftig - und trotzdem ist die Wirtschaft insgesamt um nur 0,9 Prozent gewachsen.
Die Stimmung der Konsumenten blieb bis Ende November mehr als trüb. Da "Geiz-ist-geil"-Syndrom ging um. Erst im Dezember stieg die Konsumfreuidigkeit - aber das "Geiz-ist-geil"-Syndrom hat die Margen im Detailhandeln nach unten gedrückt.
Ob die Aldi-und-Lidl-Mentalität je wieder am Schwinden begriffen sein wird, kann keiner sagen.
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Donnerstag, 7. Juli 2005

Geiz ist geil - Aldi, Lidl und die Schweiz

Sie kommen, die deutschen Billig Discounter Aldi und Lidl. Billig werden sie sein, jammert Coop, blafft Migros und Denner schreitet zur Tat - plötzlich ist dieses Billigsein in. Frisch gewagt ist halb gewonnen: Migros bringt eine Budget-Linie und Coop senkt die Preise für No- name Produkte; Denner senkt seine ohnehin tiefen Preis um noch ein paar Rappen. Bei Denner weiss der Kunde, was er bekommt, bei Coop sieht das anders aus, da gibt es jetzt Mineralwasser, das metallisch schmeckt, dafür aber fast nichts kostet, Migros bietet unter Budget Familienpackungen z.B. von Magerquark an, da ist aber dasselbe drin, wie in den andern, der Kunde spart einfach pro 100 Gramm dreissig Rappen oder so.
Die Qualität von Aldi und Lidl dürfte sich mit Coop's Billig Angeboten messen können. Und das heisst für den Durchschnittsschweizer: einmal und nie wieder. Lieber auf die grossen Mengen verzichten und auf klein, aber fein umsteigen...
Zu befrüchten ist aber, dass das Bundesamt für Statistik, das für die Indexierung zuständig, sich nicht um Qualität scheren und den Warenkorb von Aldi & Lidl zur Berechnung der Teuerung heran ziehen wird.
Der Nebeneffekt von Aldi und Lidl wird sein, dass die Teuerung - zumindest für das Bundesamt - zurückgehen und ein Teuerungsausgleich nicht mehr bezahlt werden wird.
So what? - Alles hat Nebeneffekte...
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Dienstag, 5. Juli 2005

Geiz ist geil - Billiganbieter haben Hochkonjunktur

    "Billigableger sind mittlerweile ein bewährtes Erfolgsrezept, die Konsumlust der Kunden anzuregen und neue Zielgruppen anzusprechen. Da wundert es fast, dass noch keine der großen PR-Agenturen auf die Idee gekommen ist, einen Sprössling zu gründen, der seine Leistungen in einem deutlich preiswerteren Segment anbietet." sagt Julia Schweinberg in Münster
- Aber klar doch, Urlaub auf Mallorca im 5-Stern-Hotel zum Preis eines 2-Stern-Hotels und alles, was geboten wird, ist ungeniessbar.
- Die "Geiz-ist-Geil-Wurst" vom Grossverteiler besteht aus Fett aufgemotzt mit Wasser.
- Die Billig-Hose fällt beim blossen Anziehen auseinander
und jetzt auch noch die
Low-Budget-PR-Agentur ...

PR-Portal: Julia Schweinberg's Billiganbieter
Ergänzende Links
http://www.yopi.de/Brasilien_P_R
Billig Bahnreisen
Geizling
PlasticThinking hat sich auch damit befasst

Wer suchet, der...

 

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