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    <title>SideEffects (Kunst + Kultur + Wissen + Gespräche = Zivilisation) : Rubrik:Gen Debatte</title>
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    <description>Kunst + Kultur + Wissen + Gespräche = Zivilisation</description>
    <dc:publisher>anaximander</dc:publisher>
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    <dc:date>2011-05-20T14:19:51Z</dc:date>
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    <title>SideEffects</title>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/der-unsichtbare-hunger/">
    <title>Der unsichtbare Hunger</title>
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    <description>Der Biochemiker Gottfried Schatz &lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/ungeduld_des_herzens_1.10640048.html&quot;&gt;empfiehlt&lt;/a&gt; gentechnisch veränderten, lizenzfreien Goldenen Reis als wirksames Mittel im Kampf gegen die weitverbreitete Mangelernährung.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Gen Debatte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-20T09:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/eu-zulassung-fuer-gen-kartoffel/">
    <title>EU-Zulassung für Gen-Kartoffel</title>
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    <description>Die EU-Kommission hat dem Chemiekonzern BASF den Anbau der gentechnisch veränderten Kartoffel &quot;Amflora&quot; &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/wissen/2010-03/basf-amflora-anbau?page=all&quot;&gt;erlaubt.&lt;/a&gt; Die Industrie freut sich; die Grünen &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/top_news/2374493_Kommentar-zur-Genkartoffel-Keiner-braucht-Amflora-ausser-BASF.html&quot;&gt;toben&lt;/a&gt;. Die Kartoffel wird in Mecklenburg-Vorpommern bereits in Freilandversuchen getestet.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Gen Debatte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-02T15:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/plaedoyer-fuer-die-chimaere/">
    <title>Plädoyer für die Chimäre</title>
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    <description>Der Biologe Richard Dawkins sieht die Zukunft der Gentechnik im Vereinen von menschlichen und tierischen Zellen. Er &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-614357,00.html&quot;&gt;plädiert&lt;/a&gt; dafür, sich schon einmal mit dem Gedanken an Chimären anzufreunden.&lt;br /&gt;
Danke, Herr Dawkins, wir erwarten von der Wissenschaft nichts Gescheiteres...</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Gen Debatte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-08T14:13:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/5270998/">
    <title>Goldener Reis</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/5270998/</link>
    <description>enthält Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird.&lt;cite&gt;Millionen Menschen in der Dritten Welt fehlt dieses Vitamin, dessen Mangel zur Erblindung oder sogar bis zum Tod führen kann. Der Goldene Reis könnte also millionenfach Menschenleben retten...&lt;/cite&gt;Doch Genfood ist schlecht; es ist besser, hungernde Kinder in den Entwicklungsländern sterben zu lassen. So erfolgt eine natürliche Auslese, sagen die Gegner von Genfood - zwischen den Zeilen.&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.zoomer.de/news/meinungsmacher/david-harnasch/genfood-abzulehnen-ist-menschen-verachtend/david-harnasch-3&quot;&gt;stolen&lt;/a&gt; by David Harnasch&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Gen Debatte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-21T20:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/5121429/">
    <title>Der besorgte Prinz Charles</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/5121429/</link>
    <description>Er kann sich mit Genfood beim besten Willen nicht anfreunden. Im Gegenteil, er sieht überall, wo die Vorsilbe Gen steht, furchtbare Gefahren lauern. &lt;cite&gt;&quot;Die multinationalen Lebensmittelkonzerne hätten &quot;ein gigantisches Experiment mit der Natur und der gesamten Menschheit&quot; gestartet, das ernsthaft schiefgelaufen sei, &lt;a href=&quot;http://www.telegraph.co.uk/earth/main.jhtml?xml=/earth/2008/08/13/eacharles113.xml&quot;&gt;sagte&lt;/a&gt; der 59-Jährige am Mittwoch dem &quot;Daily Telegraph&quot;.&quot;&lt;/cite&gt;Woher er wohl sein Wissen nimmt, der Britische Thronfolger mit dem Bio-Tick?&lt;cite&gt;Wenn die großen Konzerne die Massenproduktion von Lebensmitteln übernähmen, seien kleine Bauern und die Umwelt in Gefahr, sagte der Thronfolger.&lt;/cite&gt;Die kleinen Bauern sind Gefahr, weil die Subventionen abgebaut werden, an die sich die Kleinbauern so sehr gewöhnt haben, dass sie zwar Erbsen aussäen, diese aber nicht ernten, weil es zu mühsam ist und zu wenig Geld bringt.&lt;cite&gt;&quot;Wir sollten über die Sicherheit von Lebensmitteln sprechen und nicht über deren Produktion - darauf kommt es an, und das verstehen die Leute einfach nicht&quot;, ärgert sich Charles, der seit langem als ausgewiesener Anhänger der Bio-Landwirtschaft gilt.&lt;/cite&gt;Was bitte ist an Bio besser als an IP?&lt;cite&gt;&quot;&quot;Wir sollten über die Sicherheit von Lebensmitteln sprechen und nicht über deren Produktion - darauf kommt es an, und das verstehen die Leute einfach nicht&quot;, ärgert sich Charles, der seit langem als ausgewiesener Anhänger der Bio-Landwirtschaft gilt.&quot;&lt;/cite&gt;Wir können so lange diskutieren, bis ein Drittel der Weltbevölkerung verhungert ist...&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,571878,00.html&quot;&gt;Reuters&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Gen Debatte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-13T13:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/4894469/">
    <title>MRSA  - Gensequenz des Bakteriums entschlüsselt</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4894469/</link>
    <description>Wissenschaftler des Istituto di Tecnologie Biomediche haben in Zusammenarbeit mit dem Dipartimento di Malattie Infettive am Istituto Superiore della Sanità und dem Dipartimento di Biologia an der Unversität Roma Tre die Gensequenz des Acinetobacter Baumannii entschlüsselt . Das wegen seiner Antibiotika-Resistenz besonders in Krankenhäusern gefürchtete Bakterium sorgt allein in Italien für 4.500 bis 7.000 Todesfälle im Jahr. [&lt;a href=&quot;http://litart.twoday.net/search?q=MRSA&quot;&gt;mehr hie&lt;/a&gt;r]&lt;br /&gt;
&quot;Die Genom-Sequenzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung effizienterer Methoden zur Identifikation und Kontrolle dieses gefährlichen Killers,&quot; bestätigt Projektleiter Gianluca De Bellis. &quot;Sie bietet die Grundlage für eine rasche Diagnose und einen gezielten Therapieansatz. Ermöglicht hat uns dies die Verwendung eines neuen und vor kurzem nochmals verbesserten Sequenzverfahrens, das in wenigen Stunden über 100 Millionen DNA-Basen generiert . Das bedeutet einen ganz erheblichen Zeit- und Kostenvorteil gegenüber der bisher üblichen Methodik. &quot;&lt;br /&gt;
Die genetische Aufschlüsselung des Acinetobacter Baumannii wird über die &lt;a href=&quot;http://www.itb.cnr.it/genome-project&quot;&gt;Web-Seite&lt;/a&gt; der Öffentlichkeit zum freien Gebrauch zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe des innovativen Sequenzierungs-Verfahrens wollen die italienischen Forscher außerdem neue Stoffe zur Entwicklung von Antibiotika ermitteln. Dabei soll das Phänomen der Antibiotika-Resistenz sowohl aus der Sicht der Grundlagenforschung als auch der angewandten Forschung durchleuchtet werden.&lt;br /&gt;
Die Untersuchung über den genetischen Aufbau des Acinetobacter Baumannii ist über das vom italienischen Investitionsfond für Grundlagenforschung FIRB unterstützte Programm &quot;Grandi Laboratori&quot; finanziert worden. Einzelheiten sollen in der von der American Society of Microbiology herausgegebenen Fachzeitschrift &quot;Antimicrobial Agents and Chemotherapy&quot; veröffentlicht werden.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Gen Debatte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-28T12:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/4832505/">
    <title>Hybrid-Embryonen aus Mensch und Tier geschaffen</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4832505/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;170&quot; alt=&quot;Hybridembryonen&quot; width=&quot;226&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/litart/images/Hybridembryonen.gif&quot; /&gt;Wissenschaftler der Newcastle University haben erstmals in Großbritannien Hybrid-Embryonen geschaffen, die teilweise menschlichen und teilweise tierischen Ursprungs sind. Die Embryonen überlebten bis zu drei Tage und sind Teil eines Forschungsprogramms zu einer Reihe von Krankheiten. Diese Nachricht kommt rund einen Monat vor der offiziellen Diskussion zur Zukunft derartiger Forschungsansätze. &lt;br /&gt;
Die katholische Kirche bezeichnet diese Forschungen laut BBC als &quot;monströs&quot;. Medizinische Organisationen und Patientengruppierungen argumentieren, dass diese Studien entscheidend für das Verständnis von Krankheiten seien. Sie gehen davon aus, dass damit neue Möglichkeiten für die Behandlungen von Krankheiten wie Parkinson oder Alzheimer geschaffen werden könnten.&lt;br /&gt;
Unter dem Mikroskop sehen die runden Zellbündel aus wie jeder andere drei Tage alte Embryo. Geschaffen wurden sie durch die Injektion von DNA aus menschlichen Hautzellen in Eizellen aus Eierstöcken von Kühen, aus denen fast das ganze genetische Material entfernt wurde. Die Wissenschaftler rechtfertigen dieses Vorgehen damit, dass menschliche Eizellen nur in sehr beschränktem Ausmaß zur Verfügung stehen. Die Hybrid-Embryonen sollen nur der Wissenschaft dienen und sich nie über den 14. Tag hinausentwickeln dürfen. Die Wissenschaftler wollen so Stammzellen gewinnen, um eine Reihe von Krankheiten wie Diabetes, Schlaganfall zu erforschen und neue Behandlungsansätze zu entwickeln.&lt;br /&gt;
Der leitende Wissenschaftler John Burn bezeichnet dieses Vorgehen als vollkommen ethisch. &quot;Es handelt sich um ein zugelassenes Forschungsprojekt, das sehr sorgfältig evaluiert wurde. Das ist ein Vorgang, der nur im Labor stattfindet. Diese Zellklumpen werden sich nie weiterentwickeln dürfen und werden auch nie implantiert.&quot; Man verfüge derzeit über vorläufige Daten, die viel versprechend seien. Der nächste Schritt sei, dass die Embryos bis zum 6. Tag überleben sollen. Dann erst könne man Stammzellen gewinnen. Das Forschungsvorhaben wurde von der britischen &lt;a href=&quot;http://www.hfea.gov.uk&quot;&gt;Human Fertilisation and Embryology Authority&lt;/a&gt; zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/7323298.stm&quot;&gt;Mehr bei BBC&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Gen Debatte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-02T13:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/4771460/">
    <title>Das wiederholt klonbare Haustier</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4771460/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.slimline-evils.ch/mediac/400_0/media/Pitbull-2-CR.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;392&quot; alt=&quot;pitbull_klon&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/litart/images/pitbull_klon.gif&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Booger ist vor eineinhalb Jahr gestorben und treibt sich jetzt im Pitbull-Himmel herum. Die trauernde Besitzerin entnahm dem toten Pitbull Gewebe aus dem Ohr und schickte diese an die südkoreanische Firma RNL bio, die mit der Universität Seoul assoziiert ist. Die Firma wird einen geklonten Booger erschaffen. Zum ersten Mal wird ein Hund kommerziell geklont. &lt;br /&gt;
Wenn dies gelingt - Zweifel bestehen kaum - dürfte sich ein riesiger Markt erschließen und eine neue Lifestye-Dimension eröffnen: Der wiederverwendbare Hund. Damit bricht eine neue Epoche im Miteinander von Mensch und Hund an. Das koreanische Team ist der Leader beim Hundeklonen. Der Durchbruch gelang ihr vor zweieinhalb Jahren, als der Öffentlichkeit der Hund Snuppy vorgestellt wurde. Der geklonte Afghane entstand dadurch, dass genetisches Material eines drei Jahre alten Afghanen in eine leere Eizelle impantiert wurde. Unter Laborbedingungen  werden diese Zellen zur Teilung und zum Wachstum angeregt, bis sich ein Embryo - ein Zellhaufen - entwickelt hat. Diese wird in den Uterus einer Leihmutter eingesetzt. In Snuppys Fall in den Uterus einer Labradorhündin. Um Snuppy herzustellen wurden mehr als 1000 mit fremdem Genmaterial besetzte Eier in 123 Leihmutterhündinnen eingesetzt: Das Resultat bestand in drei Schwangerschaften und schlussendlich zwei lebend geborenen Welpen. &lt;br /&gt;
Mit Spannung erwarten Hundeliebhaber, Genetiker und Ethiker die Ankunft von Booger II.&lt;br /&gt;
Sollte das Klonen Boogers tatsächlich gut ausgehen, kann sich jeder seinen Liebling neu erschaffen lassen - solange den Hundehaltern das Geld nicht ausgeht. &lt;br /&gt;
Ein geklonter Hund soll 150.000 USDollare kosten. Ein Pappenstiel beim heutigen Dollarkurs...&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Quelle &lt;i&gt;NZZ am Sonntag&lt;/i&gt; Print / Autor Ronald Gerste&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Gen Debatte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-09T14:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/4626591/">
    <title>Schwarze Schafe sterben früher</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4626591/</link>
    <description>Das ist keine Anmache - und bestimmt kein Rassismus.&lt;cite&gt;Die urtümlichen Soay-Schafe leben ausschließlich auf dem St.-Kilda-Archipel nordwestlich der schottischen Küste und haben sich seit rund 4000 Jahren ungestört entwickelt. Es gibt sowohl Tiere mit hellem als auch mit dunklem Fell. Doch in der Population geschieht etwas Verblüffendes: Aus ungeklärter Ursache wurden die dunklen Exemplare in den vergangenen mindestens 20 Jahren immer seltener, obwohl sie stets größer und kräftiger sind als ihre hellbraunen Artgenossen. Den klassischen Vererbungsregeln zufolge müssten die schwarzen Schafe eigentlich ihre helleren Geschwister verdrängen, weil sie besser angepasst sind.&lt;cite&gt;&quot;Mit einem Massen-Gentest bei mehr als 2500 Schafen haben britische Forscher nun das Rätsel um das mysteriöse Verschwinden dunkler Tiere gelöst. Das Gen, das die dunkle Fellfarbe bei den Soay-Schafen bestimmt, ist demnach untrennbar mit anderen Erbanlagen verknüpft, die den dunklen Tieren eine schlechtere Gesundheit bescheren. Das berichten John Slate und seine Kollegen von der University of Sheffield im Wissenschaftsmagazin &quot;Science&quot; (Bd. 319, S. 318).&lt;br /&gt;
Die von den Forschern entdeckte Genkopplung betrifft Bereiche im Erbgut, die mit der Fellfarbe zusammenhängen, sich jedoch auch nachteilig auf die Fortpflanzungs- und Überlebensrate auswirken. Dunkle Schafe sind demnach also zwar größer, leben jedoch kürzer und pflanzen sich weniger erfolgreich fort als helle Tiere. Deshalb sinke ihr Anteil in einer Herde, schreiben die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
Auch wenn bestimmte Eigenschaften wie etwa die Fellfarbe nur von einem einzigen Gen abhängen, könne doch die Vererbung dieser Information ein komplizierter genetischer Prozess sein, erklären die Forscher. Die natürliche Auslese wirke sich nicht nur auf die sichtbaren Merkmale aus, sondern betreffe auch diejenigen Gene, die den entsprechenden Eigenschaften zugrunde liegen.&lt;br /&gt;
Das Phänomen der Genkopplung gelte jedoch nicht für schwarze Schafe generell, betonte Slate. Die dunkle Fellfarbe anderer Schafrassen habe eine andere genetische Basis als das dunkle Fell der Soay-Schafe.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,529318,00.html&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Gen Debatte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-18T16:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/4623511/">
    <title>Menschlicher Embryo aus Hautzelle geklont</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4623511/</link>
    <description>Spektakulärer Durchbruch in der medizinischen Forschung: US-Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, einen menschlichen Embryo aus einer Hautzelle zu klonen. Es ist ein Etappensieg auf dem Weg zur Herstellung maßgeschneiderter embryonaler Stammzellen.&lt;br /&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-528999,00.html&quot;&gt;weiter&lt;/a&gt; ]</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Gen Debatte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-17T14:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/4623364/">
    <title>Die Kalzium-Karotte</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4623364/</link>
    <description>Gentechnisch veränderte Mohrrüben könnten helfen, das Osteoporoserisiko zu senken. Amerikanische Forscher haben dazu Pflanzen erzeugt, die mehr Kalzium speichern als die Ausgangsform. Fütterungsversuche mit Mäusen sowie eine erste Studie mit Menschen ergaben jetzt, dass sich die Kalziumeinlagerung in das Knochengewebe durch Verzehr der neuartigen Karottenvariante deutlich steigern lässt. Der gleiche gentechnische Eingriff könnte auch den Kalziumgehalt und damit den Nährwert anderer Nahrungspflanzen steigern, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal &quot;Proceedings of the National Academy of Sciences&quot;.&lt;br /&gt;
&quot;Eine nur geringfügige Veränderung eines Gens ermöglicht es, den biologisch verfügbaren Kalziumgehalt der Karotten zu erhöhen&quot;, sagt Kendal Hirschi vom Vegetable and Fruit Improvement Center der Texas A&amp;M University in Houston. Das Gen sCAX1 kommt in allen Pflanzen vor und bewirkt die Produktion eines Proteins, das Kalzium in die Zelle transportiert. Hirschi und seine Kollegen vom Baylor College of Medicine verkürzten dieses Gen der Ackerschmalwand, wodurch sich die Aktivität des Kalziumtransports verstärkte. Das so veränderte Gen schleusten die Forscher in das Erbgut der Mohrrübe ein, was zu einer Verdopplung des Kalziumgehalts der Wurzel führte. Mäuse, denen diese Möhren verfüttert wurden, lagerten auch doppelt so viel des Minerals in ihre Knochen ein wie Mäuse, die die gleiche Menge normale Möhren gefressen hatten. Eine Studie mit 30 erwachsenen Menschen ergab eine zusätzliche Kalziumaufnahme von 41 Prozent pro hundert Gramm Möhren.&lt;br /&gt;
Es sei gesünder, so die Forscher, Gemüse mit einem erhöhten Kalziumgehalt zu essen, als den Mineralstoff in Form von Nahrungsergänzungsmitteln einzunehmen. Eine verbesserte Kalziumzufuhr wäre eine wichtige Vorsorgemaßnahme, um das Osteoporoserisiko weltweit zu senken. Noch werden die transgenen Mohrrüben nur in streng kontrollierter Umgebung in Gewächshäusern angepflanzt. Weitere Forschungen seien nötig, so Hirschi, bevor dieses Gemüse mit erhöhtem Nährwert dem Verbraucher angeboten werden könnte. &lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Joachim Czichos/Baylor College of Medicine / &lt;a href=&quot;http://www.pnas.org/misc/news.shtml&quot;&gt;PNAS&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Gen Debatte</dc:subject>
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    <dc:date>2008-01-17T13:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/4580235/">
    <title>José Bovés Hungerkur</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4580235/</link>
    <description>Aus Protest gegen Genmais ist der französische Bauernaktivist José Bové in den Hungerstreik getreten. Mit seiner Nahrungsverweigerung wolle er erreichen, dass sich die Regierung in Paris energischer für ein weitreichendes Verbot von genetisch verändertem Mais in Frankreich einsetze, sagte Bové dem Radiosender RTL. &lt;br /&gt;
Wie sagt der Volksmund doch so schön? - Des Menschen Wille ist sein Himmelsreich.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
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    <dc:date>2008-01-03T14:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://litart.twoday.net/stories/4530236/">
    <title>Das Altruismus-Gen</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4530236/</link>
    <description>Manche Menschen könnten genetisch dazu vorbestimmt sein, über eine großzügige Persönlichkeit zu verfügen. Insgesamt 203 Personen nahmen an einem Online-Test der The Hebrew University of Jerusalem teil. Die Teilnehmer konnten sich dabei entscheiden, ob sie Geld behalten oder es weitergeben. Gentests ergaben, dass jene die über eine bestimmte Variante des Gens AVPR1a verfügten, durchschnittlich um 50 Prozent großzügiger waren. Details der Studie wurden in dem Fachmagazin &lt;a href=&quot;http://www.blackwellpublishing.com/journal.asp?ref=1601-1848&amp;site=1&quot;&gt;Genes, Brain and Behavior&lt;/a&gt; veröffentlicht. &lt;br /&gt;
Der leitende Wissenschaftler Ariel Knafo betonte, dass dieses Experiment seines Wissens nach den ersten direkten Beweis lieferte, dass es einen Zusammenhang zwischen der Veränderlichkeit der DNA und wirklichem Altruismus gibt. Das Gen AVPR1a spielt eine entscheidende Rolle dabei, dass das Hormon Arginin-Vasopressin bei Gehirnzellen aktiv werden kann. Vasopressin wiederum wurde mit sozialen Bindungen in Zusammenhang gebracht. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bei großzügigeren Teilnehmern ein entscheidender Bereich des Gens, der Promotor, länger war. Beim Promotor handelt es sich um jenen Bereich, der bestimmt, wie aktiv ein Gen ist. Ein längerer Promotor macht also auch ein Gen aktiver.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler betonen, dass eine Version von AVPR1a auch bei Wühlmäusen vorkommt, wo sie ebenfalls die sozialen Verbindungen fördert. Dieser Umstand deute darauf hin, dass der Altruismus über eine lange genetische Geschichte verfügt. Laut dem Psychologen George Fieldman von der Buckinghamshire New University machen Gene, die Großzügigkeit und soziale Bindungen fördern durchaus einen evolutionären Sinn. Der Erfolg von Altruismus als Strategie basiert ja auf der Idee, dass eine gute Tat wahrscheinlich auch erwidert wird. Das es weniger wahrscheinlich ist, dass diese Strategie auch bei Fremden funktioniert, wurden auch soziale Bindungen wichtig.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Gen Debatte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-12T19:11:00Z</dc:date>
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    <title>Stammzellen aus Menstruationsblut</title>
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    <description>Und wieder ist das weibliche Geschlecht im Vorteil...&lt;br /&gt;
Eine neue Quelle eines bisher unbekannten Typs adulter Stammzellen haben amerikanische und kanadische Forscher entdeckt. Aus Teilen der Gebärmutterschleimhaut, die bei der Menstruation abgestoßen werden, konnten sie Zellen anzüchten, die einige Merkmale von embryonalen Stammzellen besaßen. Sie teilen sich schneller als andere adulten Stammzellen und lassen sich in mindestens neun verschiedene Zelltypen umwandeln. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten der Geweberegeneration durch eine ethisch unbedenkliche Stammzelltherapie, schreiben die Wissenschaftler im &quot;Journal of Translational Medicine&quot;. &lt;br /&gt;
Stammzellen aus dem Knochenmark oder Nabelschnurblut haben nur ein begrenztes Potential, um neues Gewebe zu erzeugen. Außerdem lassen sie sich oft nicht in ausreichendem Maß vermehren, erklärt Xiaolong Meng vom Bio-Communications Research Institute in Wichita. Zusammen mit kanadischen Kollegen und Forschern der Firma Medistem Laboratories ist es ihm gelungen, große Mengen bisher einzigartiger Stammzellen aus dem Menstrualblut gesunder Frauen anzuzüchten. Sie wachsen mit einer Verdopplungszeit von nur 20 Stunden deutlich schneller als andere adulten Stammzellen und produzieren wesentlich mehr Wachstumsfaktoren. Unter jeweils unterschiedlichen Wachstumsbedingungen konnten sie sich unter anderem zu Herz-, Lungen-, Nerven-, Muskel-, Fett- und Knochenzellen weiterentwickeln. Fünf Milliliter Blut genügten, um innerhalb von zwei Wochen eine Kultur von Herzmuskelzellen zu erzeugen, so die Forscher. Die Zellen hatten einige Merkmale mit embryonalen Stammzellen gemeinsam, Anzeichen für ein Krebswachstum gab es bisher nicht. &lt;br /&gt;
Damit verfügen Frauen über eine problemlos zugängliche Quelle eigener Stammzellen, die bei Bedarf möglicherweise zur Regeneration von geschädigtem Gewebe eingesetzt werden könnten, schreiben die Autoren. Da es sich um körpereigene Zellen handelt, wäre keine Abstoßung von verpflanzten Zellen bei einer Stammzelltherapie zu befürchten. Die natürliche Funktion der neu entdeckten Stammzellen besteht darin, während der ersten Phase des Menstruationszyklus das Wachstum der Uterusschleimhaut zu stimulieren und die Bildung neuer Blutgefäße zu ermöglichen.
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;small&gt;Autor Joachim Czichos / BioMed Central &lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Gen Debatte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-20T16:15:00Z</dc:date>
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    <title>Babys nach Bedarf und die Schweizerische Verbotskultur</title>
    <link>http://litart.twoday.net/stories/4401411/</link>
    <description>Vor einem Jahr machte das Geschwister-Paar Noah und Elodie Schlagzeilen. Der kleine Noah litt an einem schweren Immunsystem-Defekt. Die Ärzte stellten fest, dass nur die Gewebespende eines Geschwisterchens ihn retten könnten. Dieses Geschwister war aber noch nicht da und darum liessen die Eltern von Noah dieses zeugen. Elodie wurde Knochenmark entnommen und damit wurde ihr Bruder Noha gerettet. Machbar war das dank der sogenannten Präimplantations-Diagnostik, durchgeführt in Belgien. In der Schweiz nämlich ist Präimplantations-Diagnostik verboten.  &lt;br /&gt;
Es ist zu hoffen, dass die Ethik-Kommission den Eindruck, sie würde für eine Lockerung dieses Verbots einstehen, dies tatsächlich tun wird. Das Verbot nämlich ist zu gar nichts gut; wer in dieselbe Lage gerät, in die Noahs Eltern geraten sind, wird sich Hilfe im Ausland besorgen - und das Verbot außer Kraft setzen.&lt;br /&gt;
Judit Pòk, Leitende Ärztin im Departement Frauenheilkunde am Universitätsspital Zürich und Mitglied der Ethik-Kommission im &lt;a href=&quot;http://www.drs.ch/index.cfm?gbaction=91CD029B-32C6-4454-A1CF52DECA8D8EEA&amp;categorynodeid=72641F17-058E-4ABE-98546C63AD32D8F2&amp;prg=NEWS&amp;pgname=DRS%201&amp;sgname=Tagesgespr%E4ch&amp;szm=programm%2Ftagesgespraech&amp;szmcha=news&amp;shid=10009359&quot;&gt;Interview&lt;/a&gt; auf Radio drs1.</description>
    <dc:creator>anaximander</dc:creator>
    <dc:subject>Gen Debatte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anaximander</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-31T19:30:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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