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Gesundheit

Samstag, 15. November 2008

Das klingende Kondom

Copyright by faz
ist in Indien ein Riesenerfolg.
„Kondom! Kondom”: In den letzten sechs Monaten wurden viele Inder mit diesem ganz speziellen Klingelton auf einen Anruf aufmerksam gemacht. Eine Medienkampagne hat in Indien dank des Handy-Gags den Präservativverkauf binnen eines halben Jahres um 85 Millionen Stück in die Höhe schnellen lassen.
Quelle

Dienstag, 9. September 2008

Arbeit gefährdet Ihre Gesundheit

In der Schweiz glaubt laut einer Umfrage jeder sechste Berufstätige, dass die Arbeit negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann.

Mittwoch, 27. August 2008

Abschaffung der Patienten Betreuung

Von der Fallpauschalenregelung in den Schweizer Spitälern sind katastrophale Auswirkungen auf die Patientenbetreuung zu erwarten. Jetzt, wo die nur noch die Ökonomen das Sagen haben, werden Patienten im schlimmsten Fall gemanagt im besten gesteuert oder gecoacht. Jeder "Fall" wird pauschal vergütet - egal, ob es dem Patienten gut geht oder nicht. Das medizinische Personal wird auf Gewinnmaximierung gedrillt und muss danach trachten, das Patientengut innert kürzester Zeit der Gesundheitsfabriken zu verweisen - unabhängig von den Folgen für die Patienten.
Es ist deshalb wichtig, dass der Basler Ethikprofessor Christoph Rehmann-Sutter, Präsident der Nationalen Ethikkommission im Bereich Humanmedizin, eine öffentliche Debatte um die Folgen Fallpauschalenregelung für die Patienten initiiert.

Freitag, 22. August 2008

Ungesunde Fruchtsäfte

In einer Zeit, in der Menschen immer abhängiger von Cholesterin-, Blutdrucksenkern, Psychopharmaka und Antihistaminen werden, darf sich niemand wundern, wenn Fruchtsäfte plötzlich zu den ungesündesten Nahrungsmitteln ernannt werden. Dass Grapefruits für eine Senkung des Cholesterinspiegels sorgen, und vorbeugend gegen Diabetes Mellitus wirken, ist seit längerem bekannt.
Der Saft der Grapefruits reduzierte auch die Wirksamkeit des Antihistamins Fexofenadin. Nur die Hälfte des Wirkstoffs des Präparats gelangte nach einer Einnahme mit einem Glas Fruchtsaft ins Blut. Die Forscher glauben, dass ein Stoff namens Naringin, der den Früchten den bitteren Geschmack verleiht, den Transportmechanismus vom Dünndarm ins Blut blockiert. Insgesamt konnte das Forscherteam mehrere Substanzgruppen finden, bei denen der Fruchtsaft auch zu Problemen geführt hatte: Das Krebsmittel Etoposid, verschiedene Betablocker zur Blutdrucksenkung, das Immunsuppressivum Cyclosporin sowie einige Antibiotika.
"Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs", meint Bailey, der davon ausgeht, dass es noch mehr Präparate gibt, die durch den Fruchtsaft beeinflusst werden. "Das große Problem dabei ist die Tatsache, dass die Medikamente eigentlich bei schweren körperlichen Leiden eingesetzt werden und ihre Wirksamkeit verlieren."
Bei Orangen ist es das Hesperidin, das eine Aufnahme der Medikamente verhindert. Bei Äpfeln ist der genauere chemische Ablauf und die verantwortliche Substanz noch nicht geklärt.
So wird denn empfohlen, bei Medikamenteneinnahme auf Fruchtsäfte zu verzichten.
Quelle - mehr über die Wirkung von Grapefruits

Freitag, 15. August 2008

Gefährlich: "Red Bull"

Das Energie-Getränk "Red Bull" erhöht australischen Forschern zufolge das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls. Der Wissenschaftler Scott Willoughby sagte einer australischen Zeitung, "Red Bull" verdicke das Blut und verursache damit Herz-Kreislauf-Probleme.
Der Forscher hatte 30 junge Erwachsene eine Stunde vor und nach dem Genuss des koffeinhaltigen Getränks getestet. "Sie zeigten abnormale Werte, wie wir sie von Patienten mit Herzerkrankungen erwarten würden", sagte der Wissenschaftler.
Der Konsum des Getränkes könne in Kombination mit Stress oder Bluthochdruck demnach sogar zum Tod führen, sagte Willoughby. Eine Sprecherin von "Red Bull" wies die Vorwürfe zurück, kündigte aber genauere Untersuchungen an.
Die in der Studie nachgewiesenen Beeinträchtigungen gingen nicht über jene nach dem Konsum einer Tasse Kaffee hinaus, sagte Sprecherin Linda Rychter. Frankreich hatte das Getränk nach einem langen Verkaufsverbot erst vergangenen Monat zugelassen.
n-tv

Dienstag, 5. August 2008

Vitamin C tötet Krebszellen

Es ist schon fast lächerlich, was die Wissenschaftler nach jahrelangem Abstreiten heute - zum Leidwesen vieler Pharmazeuten - bestätigen: Hochdosiert bringt Vitamin C Krebszellen zum Verschwinden. Als der berühmt berüchtigte Dr. Matthias Rath, der die Forschungsarbeiten des Nobelpreisträgers Linus Pauling weiterführt, diese These nicht nur aufstellte, sondern unter Beweis gestellt hat, jaulte die wissenschaftliche Welt, insbesondere die pharmazeutische, auf und protestierte dagegen. Rath ließ sich dadurch nicht beirren und machte weiter...
    Seine segensreiche Wirkung entfaltet das Vitamin nur unter einer Bedingung: Es muss in hohen Dosen direkt in die Blutbahn gelangen. Eine orale Aufnahme, beispielsweise über Vitamintabletten, sei wirkungslos, erklären die Wissenschaftler um Qi Chen von National Institute of Health (NIH) in Bethesda. Wirksam gegen Krebszellen werde das Vitamin über die Bildung von aggressivem Wasserstoffperoxid, das Krebszellen abtöten könne, ohne gesunde Zellen zu schädigen, berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe das Fachblattes "Proceedings of the National Academy of Sciences".
    Über den möglichen Nutzen einer Vitamin C-Behandlung bei Krebs wird bereits seit Jahrzehnten immer wieder diskutiert. Schon vor mehr als 30 Jahren hatten Studien darauf hingewiesen, dass das Vitamin in hohen Dosen verabreicht die Überlebenszeit von Krebspatienten verlängert. Chemie-Nobelpreisträger Linus Pauling hatte sich für die Vitamin-Therapie stark gemacht. In Kontrolluntersuchungen konnte ein Nutzen aber nicht nachgewiesen werden, sodass die konventionelle Medizin den Einsatz von Vitamin C wieder verwarf. In der Alternativmedizin hingegen wurde es weiterhin auch in der Krebsbehandlung eingesetzt.
[ weiter ]

Montag, 4. August 2008

Aids, der Papst, die Schweiz und das Präservativ

Jahrzehnte lang durften sich die Fernsehzuschauer, Zeitungs- und Magazinleser mit der Präservativ-Werbung der eidgenössischen Aids-Präventions-Beamten auseinandersetzen. Das Bundesamt für Gesundheit hat Millionen an Steuergeldern für Präservativ-Werbung und PR ausgegeben. Heerscharen von Marketing- und Werbefirmen lebten nur von der Aids-Prävention via Kondom. - Und jetzt? - Die Schweiz ist zum Papst übergelaufen und verteidigt «Sex ohne Kondom-Position» als Aids-Prävention auf der Internationalen Aids-Konferenz in Mexiko.
Gemäß der Eidgenössischen Kommission für Aidsfragen (EFKA) können HIV-Infizierte unter gewissen Bedingungen auf ein Kondom verzichten.
Wie soll man den Menschen in Entwicklungsländern klar machen, dass sie, wenn sie sich nicht mit Aids anstecken wollen, mit Kondomen schützen sollen, wenn eine Schweizer Kommission zusammen mit dem Papst ruft: es geht auch ohne.
Es ist ja schön, dass das für ein paar Dutzend an Aids Erkrankten in der Schweiz Gültigkeit hat. Deswegen muss man es nicht laut ausplaudern und unter den 33 Millionen Aidskranken in Entwicklungsländern Hoffnungen wecken oder gleich viele in Verwirrung stürzen.

Wer suchet, der...

 

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anaximander - 4. Dez, 23:30
Wo?
Ich trage einen Hut - es regnet
anaximander - 4. Dez, 23:26
Zeit für
eine Revolution? - Eigentlich schon, wenn man bedenkt,...
anaximander - 4. Dez, 23:25
Aber bitte nur mit Kopftuch...
Aber bitte nur mit Kopftuch auftreten.
Gris-Gris - 4. Dez, 23:24
Yep, es
ist entsetzlich, wie Forschungsgelder verschleudert...
anaximander - 4. Dez, 23:23
Und morgen gibt es dann
Buttermarken, Brotmarken, Fleischmarken, Fernsehgutscheine,...
Gilbert-rgbm - 4. Dez, 22:58
Der war auch vorher schon...
Das Buch von Benz/Bermann, Vorurteil und Völkermord,...
Gilbert-rgbm - 4. Dez, 22:50
Ich bin doch
immer auf der Seite der Schwächeren...
anaximander - 4. Dez, 22:28

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