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Globalisierung

Sonntag, 13. April 2008

Vor weltweiten Hunger-Unruhen

Die steigenden Lebensmittelpreise können zum Konfliktherd der Zukunft werden. "Wenn die Lebensmittelpreise sich weiter so entwickeln, werden die Auswirkungen schrecklich sein", sagte Dominique Strauss-Kahn, Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), zum Abschluss der jährlichen Tagung in Washington.
In Haiti ist nach den tagelangen Unruhen wegen hoher Lebensmittelpreise die Regierung gestürzt. Der Senat entließ am Samstag in einer Sondersitzung Ministerpräsident Jacques Edouard Alexis, einen Verbündeten von Präsident Rene Preval. Kurz vor der Entlassung hatte Preval noch bekannt gegeben, den Reispreis mit internationaler Hilfe um gut 15 Prozent zu senken. Preval will nun das Parlament darum bitten, einen neuen Ministerpräsidenten auszuwählen.
Brot, seit je das wichtigste Grundnahrungsmittel für den Großteil der mehr als 70 Millionen Ägypter, ist auch am Nil zur Mangelware geworden. Täglich wachsen die Schlangen vor den staatlichen Bäckereien, die dank des subventionierten Mehls bis vor kurzem Fladen an die Masse der Bevölkerung zu erschwinglichen Preisen verkauften. Das hat sich nun radikal geändert. Innerhalb eines Jahres stiegen die Brotpreise in Ägypten um 26,5 Prozent an - eine Katastrophe für die Unterschicht und die verarmende Mittelschicht.
Auch Asien fürchtet eine Hungerkatastrophe. Es ist dringend nötig, die Bio-Ethanol-Produktion sofort einzustellen.

Sonntag, 23. März 2008

Brabecks Kritik am Agro-Sprit

Die Retter des Klimas sind stolz auf Fahrzeuge, die mit Biosprit durch die Gegend rasen. Sie kennen keinerlei Bedenken, wenn Soja, Mais und anderes Getreide in Bio-Treibstoff umgewandelt wird. Jean Zieglers Worte verpuffen im Nichts, wenn er vor einer Verschärfung des Hunger Problem warnt. Jetzt warnt auch der Nestlé-Chef Peter Brabeck mit "dann gibt's nichts mehr zu essen" vor der Umwandlung von Getreibe in Treibstoffe und er wendet sich auch gegen die Subventionierung von Agro-Treibstoffen, die aus Soja und Weizen hergestellt werden.
"Die Bevölkerung wird auf mindestens 9 Mrd. Menschen anwachsen. Doch wir haben schon Schwierigkeiten, genügend Lebensmittel für die 6,5 Mrd. von heute zu erzeugen. Das liegt an den neuen Essgewohnheiten und an der Herstellung von Biotreibstoffen.
(...)
Wenn die USA dieses Jahr 138 Mio. Tonnen Mais nur für Biotreibstoff verwenden, fehlt diese Menge für die Lebensmittelproduktion und verschärft den Kampf um den Boden. Das führt dazu, dass nicht nur der Preis für Mais in die Höhe geht, sondern auch jener für Soja und Weizen. Landwirtschaftlicher Boden wird zum knappen Gut. Ebenso Wasser, das uns auszugehen droht."

Für die Produktion von einem einzigen Liter Bio-Ethanol benötigt man 4000 Liter Wasser. - Und Wasser ist das grössere Problem als der CO2-Ausstoß.
Aber machen Sie das einmal einem dieser vom CO2-Wahn befallenen Politiker klar, dem es scheißegal ist, ob Menschen genügend Wasser haben und sich ernähren können.
[ Mehr ]

Dienstag, 5. Februar 2008

Islamische Einheit will an die Macht

oder die Globalisierung des Terrors. "Zum ersten Mal hat ein Oberbefehlshaber der iranischen Revolutionsgarden ein Interview in einem ausländischen Fernsehsender gegeben. General Mohammad Ali Dschafari warnte die Vereinigten Staaten von Amerika. Die islamische Einheit könne die größte Macht der Welt erzeugen, sagte er in Al Jazeera."
Kolumne von Wahied Wahdat-Hagh

Mittwoch, 30. Januar 2008

Robert Kagan: Europä rückt näher zu Amerika

Im Gespräch mit Urs Gehriger prophezeit der Politanalyst Robert Kagan eine Konkurrenz der Systeme: Autokratien versus Demokratien. China und Russland werden den USA die globale Führerschaft streitig machen und den Uno-Sicherheitsrat blockieren.

Montag, 10. September 2007

Folterkeller Globalisierung

Sie kennen Naomi Klein? - Sie ist die Ikone der Globalisierungskritiker (No Logo), und hat ein neues Buch geschrieben und damit eine Neuinterpretation der Globalisierung: Die Schock-Strategie. Der Siegeszug der freien Märkte auf der Welt? Nichts als eine Verschwörung von Folterknechten, radikalen Ökonomen und raffgierigen Konzernchefs.
[ Auszüge aus dem Interview ]

Freitag, 25. Mai 2007

Rätsel-Countdown für G8 Heiligendamm

Wer ist eingesperrt?Copyrighted Work Wer kann sich frei bewegen?

Mittwoch, 16. Mai 2007

Ein geläuterter Heiner Geißler

tritt dem globalisierungskritischen Bündnis Attac bei. 'Die Ziele der Organisation teile er, Attac wolle schließlich die Globalisierung nicht rückgängig machen, sondern human gestalten. Attac trete für eine soziale und ökologische Globalisierung ein, erklärte Geißler. "Und genau das, die humane Gestaltung der Globalisierung, ist aus meiner Sicht eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit - wenn nicht sogar die wichtigste Aufgabe." Geißler sagte weiter, er unterstütze nachdrücklich das Recht auf gewaltfreie Demonstration, für das Attac eintrete.
Da können wir nur noch zufügen: Bravo!
AFP

Sonntag, 4. Februar 2007

Die Klima-Verwalter

Jaques Chirac, dem die Klima-Debatte die Sorge um das eigene Versagen abnimmt, hat zur Klima-Revolution aufgerufen - und wird von 46 Regierungen - alle sind ganz glücklich, dass sie die Probleme ihrer Länder auf das Klima abwälzen können und nicht lösen müssen - unterstützt. Jetzt soll die UNO eine Umweltorganisation gründen und die globale Erwärmung bekämpfen.
Es wird nicht lange dauern und das Klima wird von 20.000 UN-Bürokraten verwaltet. Sie werden Broschüren drucken und Flugblätter, Berichte und Richtlinien - und damit CO2 in Unmengen verursachen. Aber das spielt ja keine Rolle: Hauptsache da ist eine Instanz, die für die Erwärmung zuständig ist...
Und weil das alles so schön ist und die Steuerzahler einmal mehr zur Kasse gebeten werden können, wird auch noch jedes der 46 Länder eine eigene Klima-Erwärmungs-Verwaltung ins Leben rufen, die mit bedrucktem Papier gegen die Erwärmung vorgeht...

Artikel dazu NZZ / FAZ

Donnerstag, 1. Februar 2007

Wir kaufen uns ein Klima

Der Klima-Report der Vereinten Nationen wird in den nächsten Stunden veröffentlicht. Delegierte aus 130 Staaten ringen bis zur letzten Minute um jedes Wort. Morgen werden wir wissen, was exakt zum Klimatrend wird. Auch die Schweizer Politiker stehen in den Startlöchern. Sie sind begeistert: Endlich etwas, das von den eigentlichen Problemen, den Sorgen ihrer Wähler ablenkt. Jetzt wird auf politischer Ebene gekämpft, mit harten Bandagen. Um Geld. Und gegen die Industrie, das Auto, das Wirtschaftsleben - gegen jeden einzelnen von uns.
Wir, das ist die Gesellschaft, die ein gemeinsames Ziel haben und dieses, koste es, was es wolle, erreichen soll. "Wir" sollen unser Leben der UNO unterordnen, die zur Öko-Weltregierung hochstilisiert wird - und bereits die hohle Hand macht. Globalisierte Gebühren wird das dann wohl genannt...
Auch in der Schweiz ist von Seiten staatstragender Politiker die Rede von Klima-Abgaben für - für alles, was Mensch mit Energie antreibt. Es werden Gebühren für den Dreck, ver in Wasser und Luft landet verlangt - und diese landen in der allgemeinen Bundeskasse zur Finanzierung der Verbürokratisierung.
Klimaveränderung, Kriegsmaterialexporte, Swisscom und SBB - das sind die Themen, welche Politiker zur Zeit umtreiben. Die Menschen im Land aber haben andere Sorgen, doch sie reden an den Staatstragenden vorbei. Für letztere könnte sich das rächen.

[ Artikel zum Klima SpOn / oekonews / ORF ]

Mittwoch, 17. Januar 2007

Atomkrieg - fünf vor zwölf

fuenfvorzwoelfWissenschafter warnen mit einem symbolischen Ziffernblatt vor der Zerstörung der Erde durch einen Atomkrieg. Die Menschheit, so sagen sie, befinde sich näher am Abgrund eines Atomkrieges, als sie denke.
Seit dem Ende des Kalten Kriegs war mit einem nuklearen Schlagabtausch nicht mehr zu rechnen. Doch jetzt haben Iran und Nordkorea die Atomwaffe - und die Gefahr, dass diese beiden Länder sie einsetzen, ist unheimlich groß.
"Wir," schreiben die Wissenschafter im "Bulletin of Atomic Scientists", "stehen am Rande eines zweiten Nuklearzeitalters". Zusammen mit einem Beratergremium, zu dem auch 18 Nobelpreisträger gehören, habe man sich entschieden, den Zeiger auf fünf vor zwölf vorzurücken. In einer öffentlichen Erklärung auf der Website des Fachblatts begründen sie ihre Entscheidung ausführlich.

via

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

Schöne Wunschvorstellung,
die sich jedenfalls nicht dadurch realisieren lässt,...
Gilbert-rgbm - 18. Mai, 08:09
Bündner SVP will...
Dieser Wunsch sei ihr Befehl! - und zwar basta! "...Das...
anaximander - 18. Mai, 00:43
Bundesrat Leuenberger...
Schon das ist ein gutes Zeichen. Weniger gut allerdings...
anaximander - 18. Mai, 00:34
Ehrenmorde sind kein...
Amnesty International vertritt, nicht immer, aber immer...
anaximander - 17. Mai, 23:13
Ja, tin. Aber es ist...
Ja, tin. Aber es ist schon eigenartig, dass ganz unterschiedliche...
Gris-Gris - 17. Mai, 22:14
Ja eben
Aber die Medienwelt (und ein paar BloggerInnen) halten...
tin11 - 17. Mai, 21:37
Sorry - ich wollte das...
Sorry - ich wollte das noch korrigieren mit: http://www.textlog.d e/38374.html und http://w ww.korrekturen.de/beliebte _fehler/weissmachen.shtml Und...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:15
So eine Partei ist auch...
So eine Partei ist auch nur ein Verein. Und wenn ein...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:04
Früher einmal hiess...
Früher einmal hiess das "Schutzhaft". Nein,...
Gris-Gris - 17. Mai, 20:12
Ach so,
jetzt haben wir ein neues Feindbild: die Richter. Du...
tin11 - 17. Mai, 19:52
Hallo
Du kennst doch den Witz: Wenn wir den Beamten und Richtern...
blogguru - 17. Mai, 19:41
Verhaftungsgrund: Karikatur
In Holland ist ein Karikaturist wegen des Verdachts...
anaximander - 17. Mai, 18:53
Firefox 3 - Release Candidate...
Nach fünf Beta-Versionen haben die Firefox-Entwickler...
anaximander - 17. Mai, 18:39
Die Po-Zusammenhänge...
Die Po-Zusammenhänge lassen wir mal weg, Schoggo-TV,...
Gris-Gris - 17. Mai, 18:38
Entzauberung des Bio-Mythos
Maxeiner und Miersch sind keine Öko-Fetischisten....
anaximander - 17. Mai, 18:00
Ja und?
Zufrieden jetzt? Nur - was ändert eigentlich jetzt?...
tin11 - 17. Mai, 17:57
Mediale Fehlinformation
Den Verfechtern des Verwaltungsstaates passt die Einbürgerungsinitiative...
anaximander - 17. Mai, 16:28
Auschlussverfahren gegen...
(sda) Der Zentralvorstand der SVP Schweiz eröffnet...
anaximander - 17. Mai, 15:56
Etwas Gescheites von...
Die SP fordert, nicht nachhaltig produzierte Agrartreibstoffe...
anaximander - 17. Mai, 15:22
Es wurde dir
doch schon gesagt, dass die Arena keine Live-Sendung...
tin11 - 17. Mai, 15:08

Andernorts

Jonathan Littell ist nur an Sex interessiert
Tilman Krause hat Jonathan Littell in Berlin gelauscht...
regulaerni - 17. Mai, 12:52
“Meere” erscheint Ende Mai
Rund fünf Jahre nach dem Verbot des Romans “Meere”...
regulaerni - 16. Mai, 22:44
Jonathan Littell erklärt die Nazis
Tilmann Krause hat mitverfolgt, wie Jonathan Littell...
regulaerni - 15. Mai, 11:14
“Neid” von Elfriede Jelinek
Hubert Spiegel hat sich mit dem Buch, das kein Buch...
regulaerni - 13. Mai, 15:37
75. Jahrestag der Bücherverbrennung
Zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung am 10....
regulaerni - 8. Mai, 17:10
30. Solothurner Literaturtage - Rückblick
Roman Bucheli hat in Solothurn scheinbar ein anregendes...
regulaerni - 6. Mai, 13:15
Calmy-Rey bedauert
dass die offizielle Schweiz von Israel nicht eingeladen...
regulaerni - 4. Mai, 19:07
Grosses Benefizkonzert mit Noëmi Nadelmann
zugunsten der Stiftung “Denk an mich”....
regulaerni - 3. Mai, 09:32

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Meine Kommentare

Schade,
in den frühen Jahren wurde noch live gesendet....
litart - 17. Mai, 13:10
Dessen bin
ich mir durchaus bewusst. Allerdings macht sich der...
litart - 16. Mai, 23:00
So kommt doch
der mannheemer Slang endlich wieder einmal zum Zug...
litart - 16. Mai, 21:58
Der Halter
für Männer wäre zu weit unten - außerhalb...
litart - 16. Mai, 18:40
Die Mitarbeiter-Motivation
kommt nicht nur bei der Pharma zu kurz. Mich graut...
litart - 16. Mai, 11:29
Hm, tin,
findest du dies okay - ich meine sowohl rinks als auch...
litart - 15. Mai, 22:50
Die Kippa?
Yep, das ist die Regel unter "Anstand". Ein Tschador...
litart - 15. Mai, 15:47
Hier ist der Spruch
"Wehret den Anfängen" angebracht.
litart - 15. Mai, 14:56

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