Vor weltweiten Hunger-Unruhen
Die steigenden Lebensmittelpreise können zum Konfliktherd der Zukunft werden. "Wenn die Lebensmittelpreise sich weiter so entwickeln, werden die Auswirkungen schrecklich sein", sagte Dominique Strauss-Kahn, Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), zum Abschluss der jährlichen Tagung in Washington.
In Haiti ist nach den tagelangen Unruhen wegen hoher Lebensmittelpreise die Regierung gestürzt. Der Senat entließ am Samstag in einer Sondersitzung Ministerpräsident Jacques Edouard Alexis, einen Verbündeten von Präsident Rene Preval. Kurz vor der Entlassung hatte Preval noch bekannt gegeben, den Reispreis mit internationaler Hilfe um gut 15 Prozent zu senken. Preval will nun das Parlament darum bitten, einen neuen Ministerpräsidenten auszuwählen.
Brot, seit je das wichtigste Grundnahrungsmittel für den Großteil der mehr als 70 Millionen Ägypter, ist auch am Nil zur Mangelware geworden. Täglich wachsen die Schlangen vor den staatlichen Bäckereien, die dank des subventionierten Mehls bis vor kurzem Fladen an die Masse der Bevölkerung zu erschwinglichen Preisen verkauften. Das hat sich nun radikal geändert. Innerhalb eines Jahres stiegen die Brotpreise in Ägypten um 26,5 Prozent an - eine Katastrophe für die Unterschicht und die verarmende Mittelschicht.
Auch Asien fürchtet eine Hungerkatastrophe. Es ist dringend nötig, die Bio-Ethanol-Produktion sofort einzustellen.
In Haiti ist nach den tagelangen Unruhen wegen hoher Lebensmittelpreise die Regierung gestürzt. Der Senat entließ am Samstag in einer Sondersitzung Ministerpräsident Jacques Edouard Alexis, einen Verbündeten von Präsident Rene Preval. Kurz vor der Entlassung hatte Preval noch bekannt gegeben, den Reispreis mit internationaler Hilfe um gut 15 Prozent zu senken. Preval will nun das Parlament darum bitten, einen neuen Ministerpräsidenten auszuwählen.
Brot, seit je das wichtigste Grundnahrungsmittel für den Großteil der mehr als 70 Millionen Ägypter, ist auch am Nil zur Mangelware geworden. Täglich wachsen die Schlangen vor den staatlichen Bäckereien, die dank des subventionierten Mehls bis vor kurzem Fladen an die Masse der Bevölkerung zu erschwinglichen Preisen verkauften. Das hat sich nun radikal geändert. Innerhalb eines Jahres stiegen die Brotpreise in Ägypten um 26,5 Prozent an - eine Katastrophe für die Unterschicht und die verarmende Mittelschicht.
Auch Asien fürchtet eine Hungerkatastrophe. Es ist dringend nötig, die Bio-Ethanol-Produktion sofort einzustellen.
anaximander - So, 13.04.2008 15:27 - Kommentar verfassen
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