Du bist...

Du bist nicht angemeldet.

Begriffe

Side Effects
Bilderalben:

twoday.net

Web Counter-Modul

Bücher / Books

WebLogs

Harry Potter

Freitag, 18. April 2008

Wer darf Dumbledore erklären?

fragt Hannes Stein, der Joanne K. Rowlings, die Harry Potter Autorin, vor einem New Yorker Gericht, wo sie sich gegen ein Harry-Potter-Glossar eines Fans wehrt, beobachtet. "Es geht um ein Lexikon: Der Bibliothekar Steven Vander Ark (50), der auch äußerlich Harry Potter ähnelt und seit Jahren die populäre Website "The Harry Potter Lexicon" ( www.hp-lexicon.org) betreut, hat ein Glossar zu den sieben Harry-Potter-Romanen verfasst und will es jetzt in einem Kleinverlag publizieren. Joanne Rowling und die Filmfirma Warner Brothers sehen dadurch ihr Copyright verletzt. Ganze Passagen aus den Romanen würden in jenem Glossar zitiert, es handle sich nicht um eine originelle Arbeit, stattdessen werde dort nur "gedankliches Mobiliar verrückt". Die Verteidigung ruft eine Sachverständige auf: Janet L. Sorensen, die an der Universität von Indiana englische Literatur lehrt. Nachdem Frau Professor Sorensen im Kreuzverhör ein paar Grundbegriffe geklärt hat - was ist ein Lexikon? Was eine Enzyklopädie? Wodurch unterscheiden sich die beiden? Wozu dient ein Glossar? - bekommt das anglistische Seminar richtig Schwung.

Dank Janet Sorensen wissen wir jetzt also: Das erste ausführliche Glossar in der englischen Literaturgeschichte wurde zu Miltons Versepos "Das verlorene Paradies" verfasst. Später gab es dann ein Glossar zu Samuel Richardsons Briefroman "Pamela", der als der erste englische Roman gilt. Fantasyliteratur eigne sich in ganz besonderem Maß als Anlass für glossierende Werke, da die fraglichen Werke sich - wie "Der Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien oder "Die Narnia-Chroniken" von C.S. Lewis - häufig über viele dickleibige Bände erstreckten und eine verwirrend bunte Vielzahl mythischer Wesen zwischen ihren Buchdeckeln vereinten. Nein, sie habe noch nie gehört, dass der Autor eines Fantasyromans den Autor eines Glossars dafür verklagt habe, weil letzterer aus seinen Werken zitiert habe. Und ja doch, sie habe Steven Vander Arks Manuskript mit Gewinn gelesen; es habe ihr tiefere Schichten von Joanne K. Rowlings Romanen erschlossen. So der Beitrag, wo der volle Name des Direktors der Zaubererschule Hogwarts analysiert wird: Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore. Der Nachname ist ein altes englisches Wort für "Hummel". Albus heißt "weiß", ist gleichzeitig aber auch eine Anspielung auf "Albion", eine altertümliche Bezeichnung für England. Perceval ist einer der Ritter aus König Arthurs Tafelrunde. Aber wie gerät nun das banale "Brian" da hinein? Vander Arks Glossar schlägt vor (und Janet L. Sorensen stimmt aus vollem anglistischem Herzen zu), dass dies eine Anspielung auf Monty Pythons "The Life of Brian" sein könnte."

[amüsieren Sie sich mit dem Lesen des ganzen Artikels]

Montag, 5. November 2007

J.K. Rowling, Harry Potter und die Kinder

Ein Gespräch von Hannes Stein mit dem Autor Michael Maar über den 7. Band von «Harry Potter».
Gibt es irgendetwas, was Sie bei «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» wirklich überrascht hat?
Michael Maar: Oh, eine ganze Menge. Der ganze «Hallows»-Erzählstrang war nicht vorherzusehen: die mythische Art der Unsterblichkeit gegen die böse, technokratische. Überrascht hat mich das Kapitel, in dem Rowling zum ersten Mal mystisch wird. Aber auch viele Details haben mich überrascht und erfreut, zum Beispiel was aus dem Hauself Kreacher wird. Weniger überrascht als fast schon überrumpelt hat mich der Epilog. Und überrascht, aber unangenehm, hat mich, dass einige Erzählfäden denn doch lose herabfallen. Woher kommt der Reichtum von Harrys Eltern? Wie kann Hermines Katze so allwissend sein? Warum winkt uns die Maulende Myrte nicht zum Abschied zu? Wir werden es nie erfahren.

Ist die Auflösung des Rätsels um Severus Snape, den Bösewicht, der – so viel darf man ja wohl verraten – nun doch keiner ist, überzeugend?
Maar: Na ja, seien wir ehrlich: Ein biss- chen mogeln musste sie hier und dort. Snape hätte nicht ganz so sadistisch sein müssen, Dumbledore hätte ihm schon gelegentlich bei einem Butterbier bedeuten können, sich etwas zu zügeln. Und vieles mehr. Dennoch: Es ist etwas Schönes und Rührendes an dieser Auflösung. Snape ist der wahre tragische Held des Zyklus, Snape ist praktisch Shakespeare – wie eine Figur bei Henscheid gesagt haben würde.

Sind Sie zufrieden mit der Trefferquote Ihrer zum Teil schon vor fünf Jahren veröffentlichten Prognosen?
Maar: Hochzufrieden, mit der Ausnahme der Todesliste – die verzeichnet nur einen Treffer, und der war leicht. Bei der Wahl ihrer Opfer hält Rowling die Karten gut verdeckt. Besser gesagt: Sie wedelt so aufgeregt mit den Karten, dass man gleich das Schlimmste befürchtet, das dann doch nicht eintrifft. Aber sonst? Dass die Hauselfen endlich ihre wahren Mächte enthüllen und Dumbledores Bruder eine wichtige Rolle zufällt; dass sich Petunia vergeblich als Hexe bemüht; dass sich der Horkrux-Dieb R.A.B. als der Bruder Sirius Blacks entpuppt; dass Snape nur scheinbar der Mörder Dumbledores ist, der sich aus dem Jenseits noch sehr munter zeigt; dass Harrys tote Eltern immer näher rücken, der Held sich aber gegen die Wiedererweckung entscheiden wird; schliesslich, dass Neville Longbottom zum Nachfolger Mrs. Sprouts avanciert: Dies alles eintreffen zu sehen, war für den Kristallkugelleser schon sehr befriedigend.

Sie hatten schon einmal auf die Echos aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts in den Harry-Potter-Büchern hingewiesen. Wie finden Sie es, dass diese Motive jetzt in den Vordergrund drängen?
Maar: Der fünfte Band, den ich künstlerisch am schwächsten fand, war bislang der mit dem deutlichsten politischen Hintergrund. Den konnte man freilich auch anders entziffern. Das neue Regime der stets lächelnden Dolores Umbridge, mit ihrem ausgetüftelten Überwachungssystem und der formaljuristisch gedeckten Aufweichung der Grundrechte, inklusive dem auf Verschonung von Folter – das alles erinnerte nicht nur von ferne an jüngere transatlantische Entwicklungen. Was im siebten Band wieder stärker hervortritt – etwas zu stark, für mein Gefühl –, ist die schon zuvor angelegte Halb-Allegorie, die der böse Salazar Slytherin mit seinen Initialen andeutet. Schon seit den ersten Bänden wissen wir: In welchem Jahr wird der mächtige Schwarzmagier Grindelwald von Dumbledore besiegt? 1945. Wann wird dem unschuldigen Hippogreif der kurze Prozess gemacht? Am Tag von Hitlers Geburtstag. Wann wird er befreit? Am Tag der Landung der Alliierten in der Normandie. Im siebten Band wird die Rassenideologie, die sich ohne diese Landung in Europa verbreitet hätte, in Handlung umgesetzt. Unter Voldemorts neuem Regime müssen sich alle gemischtblütigen Zauberer registrieren lassen, die Schlammblütler werden schikaniert, gefoltert oder ins Askaban-KZ verbracht. Diese Szenen sind sehr eindrücklich. Wenn man später den Kindern erklären will, was im Dritten Reich passiert ist, wird man es ihnen am Beispiel Voldemorts erklären.

An wen erinnert Sie die Schilderung der Schlacht zwischen Voldemorts Todessern und dem Orden des Phönix, der am Ende um Hogwarts tobt?
Maar: Das erinnert eine Spur zu deutlich an die Schlachten und Belagerungen im Ringkrieg. Zumal wenn in letzter Minute die Bogenschützen angaloppieren und hilfreich den Feind niedermähen – bei Rowling sind es Zentauren. Auch anderes erinnert an Tolkien, vor allem die schleichende Wesensveränderung, die der Ring- respektive Horkruxträger erfährt.

Im Zentrum steht der Tod. Welchen Umgang mit dem Tod empfiehlt uns J. K. Rowling?
Maar: Der Tod ist das Thema vom ersten Band, der es schon im Titel ankündigt, bis zum letzten, der es auf die Spitze treibt. Im Verbotenen Wald begegnet Harry seiner toten Mutter, die ihm zulächelt, seinem toten Vater, der ihm Mut zuspricht. Im merkwürdigsten Kapitel des Buches, «King’s Cross», erwacht der fluchgefällte Harry in einem Zwischenreich, in dem er ein Geistergespräch mit Dumbledore führt. Was Dumbledore und Rowling uns nahelegen wollen, ist wohl nichts anderes als das, was schon Thomas Mann im Schneekapitel des «Zauberbergs» kursiv drucken liess: Um der Güte und der Liebe willen solle der Mensch dem Tode keine Herrschaft einräumen über seine Gedanken. Die Potter-Saga beschreibt in so vielen Worten den langsamen Trauer- und Heilungsprozess nach dem Verlust eines tief geliebten Menschen, im Falle Rowlings ihrer sehr jung an MS verstorbenen Mutter.

Rowling geht mit christlichen Motiven sehr speziell um: Haben der Papst und die Evangelikalen recht, wenn sie vor «Harry Potter» warnen?
Maar: Haben sie nicht. Warum warnen – weil sie etwas Richtiges wittern? Der Klan des Dunklen Lords hat in der Tat satanistische Züge. Nicht zufällig ist eines der Vorbilder Voldemorts Aleister Crowley. Aber deshalb geht er ja auch am Ende unter. Selbst wenn in Hogwarts Tischgebet und Kirchgang fehlen, ist die Ethik zart christlich grundiert. Das Überleben der Seele nach dem Verrotten des Körpers wird als Selbstverständlichkeit gegen Voldemorts Horkrux-Obsession gesetzt. Und im Finale folgt der Held einem berühmten Vorgänger, wenn er freiwillig sein Leben opfert, auf dass eine Prophezeiung sich erfülle und die Menschen vom Bösen erlöst werden. Aber vielleicht empfände Benedikt gerade diese Ölberg-Anspielung als Blasphemie.

Der Epilog hat einen besonderen Stellenwert.
Maar: Die Kinder lesen ihn vermutlich ausgesprochen gern, weshalb man auch sagen kann, dass Rowling mit ihrem Epilog nach vielen wilden Abstechern doch wieder in den Hafen der Kinderliteratur zurückgekehrt ist. Der friedlich glitzert und in dem alles, alles gut ist. Für die erwachsenen Kritiker hat dieser Epilog etwas Überversöhnliches, Süssliches, sogar leicht Biederes. Was er bei Eichendorff, dessen Schlusssatz aus dem «Taugenichts» Rowling unwissentlich zitiert, nicht hat. Offenbar – und verständlicherweise – hat sie sich beim Abschiednehmen von der eigenen Gerührtheit davontragen lassen. Die harmoniebedürftige Rowling hat die Überhand gewonnen über die kühne, rebellische, die sie auch in sich hat. Das ist sympathisch, aber der Kunst tut das Sympathische nicht immer gut. Übrigens: Es wäre ein Leichtes, an diesen Schluss neu anzuknüpfen. Falls ihr mal das Geld wegschmelzen sollte.

Ist «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» eigentlich ein Kinder- bzw. ein Jugendbuch?
Maar: Bis auf den Epilog: Nein. Rowling scheint es manchmal selbst zu vergessen, dass sie offiziell ja noch für Kinder schreibt, dann häuft sie Fremdwörter und Begriffe, die dort nichts zu suchen hätten. Davon abgesehen erfindet sie so viele Gruselszenen und ist so explizit in der Ausmalung der Todesangst, dass man das Buch Kindern nicht gern zumuten möchte.

Wie ist das erste Drittel des Buches?
Maar: Spannend und schön entwickelt, vor allem der Abschied von Dudley und der Auszug aus Rita Skeeters Biografie, «The Life and Lies of Albus Dumbledore»: exzellent gemacht. Aber ein bisschen zuviel Blitze. Bei mehr als zwei «Expelliarmus»- und «Impedimenta!»-Flüchen pro Seite sieht man die Filmszene vor sich, und schon die langweilt mich.

Quelle

Donnerstag, 26. Juli 2007

Harry Potter macht alle glücklich,

behauptet Hilal Sezgin in ihrer Rezension "Am Boden des Zauberkessels+.

Harry Potter live nacherzählt

Oliver Gassner liest und fasst die Handlung von Harry Potter and the deathly hallows Kapitel für Kapitel zusammen.
Hier gehts zu Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5 & 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10 & 11
Kapitel 12
Kapitel 13, 14 & 15
Kapitel 16 & 17
Kapitel 18 & 19
Dostoevskij ist schneller als ich
Kapitel 20, 21, 22, 23, 24
Harry Potter 7: Kapitel 25, 26, 27, 28, 29
Kapitel 30, 31, 32, 33
Kapitel 34, 35, 36 & Postscriptum
und Odile hat the deathly hallows auch schon gelesen

Mittwoch, 25. Juli 2007

Harry Potter - um Hexennasen voraus

Auch Michael Maar hat Harry Potter and the deathly hallows gelesen und rezensiert. Für ihn ist es eine Geschichte voller Tod - bis zum "süßen-harmonischen Ende"."Joanne K. Rowling ist ihren Deutern immer um eine Hexennase voraus. Freilich hat sie diese Deuter auch über sechs Bände hinweg sowohl erzogen als auch verwöhnt. Kein Motiv war blind, kein Detail durfte man übersehen. Zu den Überraschungen, die sie uns im letzten Band beschert, zählt darum auch die weniger gute, dass sie ein paar Motive dann doch aus den Augen verliert. Wir werden nie mehr erfahren, woher der Reichtum von Harrys Eltern rührt; wir werden nie wissen, warum Hermines Katze Gedanken lesen kann; und der Abschied von der Maulenden Myrte bleibt uns für immer verwehrt."
Aber die Zusammenfassungen von Oliver Gassner sind lesenswerter...

Harry Potter in China Band 7 und 8 erhältlich

Peking - Drei Tage nach der Weltpremiere von Harry Potter waren die Chinesen die Schnellsten. In Pekings San Litun-Distrikt stapelten sich Dienstag früh die neuen Bände erstmals in der billigen Taschenbuchausgabe zu 100 Yuan (zehn Euro). Der war noch verhandelbar. Sieben Euro reichten auch.
Einziger Schönheitsfehler: Es war eine Raubkopie. Buchhändlerin Cao Jingliang, die in Chinas Im- und Exportgesellschaft für die Einfuhr der Harry-Potter-Abenteuer verantwortlich ist, ärgerte sich. Es gibt keine Soft-Cover Ausgaben. "Wir haben nur die britische und amerikanische Hardcoverausgabe eingeführt."
Eben. Chinas Raubkopierer druckten Harry Potter in Windeseile im Taschenbuch-Format nach. Der ältere Chinese, der die in Plastik verpackten Bände verkaufte und selbst kein Englisch konnte, wusste zwar nicht, wo die Bücher herkamen. Aber er versicherte, dass sie nicht nur gute Qualität, sondern auch "wan cheng", ganz und gar vollständig, seien. Das stimmte: Im Vergleich deutlich schlechtere Ausgaben mit blasser Schrift und pappigem Umschlag wurden ein paar Ecken weiter angeboten. Bei den besseren Kopien hatten sich die Fälscher nicht nur um ein anständiges Schriftbild und glänzenden Umschlag bemüht. Sogar das Impressum des US-Verlags mit seiner Warnung gegen Kopierer war nachgedruckt und der Hinweis, dass umweltfreundliches Papier verwendet wurde. Hoffentlich stimmte das wenigstens.
Dass Romane in Englisch in China kopiert werden, ist eigentlich ein Lob für die weltweite Anziehungskraft des Harry Potter. Der Markt für sein neuestes Abenteuer ist im Reich der Mitte so groß, dass es sich für Fälscher lohnt, den in seiner US-Ausgabe immerhin auf 760 Seiten kommenden Wälzer nachzudrucken. Selbst die Nachfrage nach den teuren echten Ausgaben ist für ein fremdsprachiges Buch enorm, bestätigt Cao Jingliang: "Wir haben von der Originalausgabe in Peking am ersten Tag 6000 Bücher verkauft." In der britischen Originaledition kostet Harry Potter in Pekings Buchgeschäften 208 Yuan (20 Euro). Die US-Ausgabe kommt auf 218 Yuan. Insgesamt seien für China 100.000 Bücher geordert worden, von denen 38.000 in Peking und 20.000 nach Schanghai ausgeliefert wurden.
Das ist ein beachtliches Geschäft. Selbst die Post vertreibt echte Harry Potter über ihre Zeitungshäuschen. Fünf Bücher bekam etwa der Zeitungsstand an der Gongti Beilu-Straße, wo viele Schulkinder vorbeikommen. "Die haben solange gequengelt, bis ihnen die Eltern das Buch für 208 Yuan kauften", sagt die Zeitungshändlerin. Obwohl "die noch gar nicht viel Englisch können". Harry Potter ist ein Bestseller. Von seinen bisher sechs Folgen wurden in chinesischer Übersetzung offiziell zehn Millionen Bände verkauft. Wie viele Raubkopien umgesetzt wurden, lässt sich nicht einmal abschätzen. Doch der Schaden ist immens.
Schon vor vier Jahren waren Harry Potters Abenteuer so beliebt, dass chinesische Fälscher und illegale Verlage ihre eigenen Folgen erfanden. Sie nutzten aus, dass sich die britische Autorin Rowling bei Band fünf zu lange Zeit ließ. So schrieben und veröffentlichten sie falsche Harry Potter-Fortsetzungsgeschichten unter Frau Rowlings Namen. In China erschienen damals hintereinander Band sechs bis acht. Die echte Autorin Rowling brachte es bisher nur auf sieben Bände.
Johnny Erling aus Peking /DER STANDARD, Printausgabe, 25.07.2007

Montag, 23. Juli 2007

Harry Potter 7 der Spickzettel für Sie

Wie gerne würden Sie mitreden, wenn es um Harry Potter and the deathly hallows geht. Leider haben Sie keine Zeit oder Sie sprechen kein Englisch - und stehen da, wie ein Esel am Berg. Da wird mit dem Spickzettel Abhilfe geschaffen.
Kapitel 1 -5
Kapitel 6 - 11
Kapitel 12 - 17
Kapitel 18 - 23
Kapitel 24 - 30
Kapitel 31 und 32
Kapitel 33 und 34
WARNUNG - Ab hier wird das Pflaster heiss; sie sollten nur mit Menschen darüber sprechen, die sich die Spannung nicht erhalten wollen.
Sonst machen Sie sich unbeliebt.
Kapitel 35 und 36
Und hier noch der Epilog
So jetzt können Sie mitreden. Kann sein, dass Ihr Gesprächspartner dasselbe gelesen hat wie Sie...
Die Live-Nacherzählung allerdings gibt viel mehr her

Harry Potter 7 live nacherzählt

Oliver Gassner liest und fasst die Handlung von Harry Potter and the deathly hallows Kapitel für Kapitel zusammen.
Hier gehts zu Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5 & 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10 & 11
Kapitel 12
Kapitel 13, 14 & 15
Kapitel 16 & 17
Kapitel 18 & 19
Dostoevskij ist schneller als ich
Kapitel 20, 21, 22
und Odile hat the deathly hallows auch schon gelesen

"Harry Potter und die Heiligtümer des Todes"

lautet der deutsche Titel des siebten Harry Potter Bandes. Das hat Carlsen Verlag heute mitgeteilt.

Der politische Faden in den Harry Potter Bänden

Der Schock der Anschläge des 11. Septembers hat auch vor der Zauberwelt von Harry Potter und seinen Freunden nicht Halt gemacht. Ab dem fünften Band "Der Orden des Phoenix", der vollständig nach dem 11. September entstand, zeigen sich in Hogwarts und Umgebung politische Vorgehensweisen, die denen von Großbritannien nach 2001 nicht unähnlich sind. Dies fand eine Forscherin der University of Central Lancashire heraus, die ihre Erkenntnisse im "International Journal of Liability and Scientific Enquiry" darlegt.
"Bis Band vier konnte die Harry-Potter-Serie als nichts anderes betrachtet werden als eine einfache Geschichte über das Gute und das Böse", erklärt Judith Rauhofer. "Das Werk von J.K. Rowling entwickelte sich nach den Ereignissen vom 11. September zu etwas anderem, zu einem sozialen Kommentar zu den laufenden Ereignissen."
Rauhofer hat mehrere Elemente besonders im fünften Band "Harry Potter und der Orden des Phoenix" gefunden, die als Anspielung auf das politische Leben in Großbritannien nach dem 11. September gedeutet werden können. So wird der Schaffner des Fahrenden Ritters, Stanley Shunpike, unter dem Verdacht verhaftet, ein Todesser zu sein, und bleibt ohne Gerichtsprozess in Haft. Die Post von Arthur und Molly Wesley, Rons Eltern, wird im Namen der Sicherheit vom Zaubereiministerium abgefangen. Die Todesser werden dargestellt als Personen, die auch eine scheinbar normale Identität annehmen können.
"Rowlings Beschreibung einer alternativen Gesellschaft und ihrer Regierung verfolgt die frischesten Ereignisse in der Gesellschaft der Gegenwart", sagt Rauhofer. "Der politische Faden, der durch die Serie geht, konzentriert sich über weite Strecken auf die Art, in der das Zaubereiministerium mit Lord Voldemorts Rückehr umgeht."
Inderscience Publishers

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

Bündner SVP will...
Dieser Wunsch sei ihr Befehl! - und zwar basta! "...Das...
anaximander - 18. Mai, 00:43
Bundesrat Leuenberger...
Schon das ist ein gutes Zeichen. Weniger gut allerdings...
anaximander - 18. Mai, 00:34
Ehrenmorde sind kein...
Amnesty International vertritt, nicht immer, aber immer...
anaximander - 17. Mai, 23:13
Ja, tin. Aber es ist...
Ja, tin. Aber es ist schon eigenartig, dass ganz unterschiedliche...
Gris-Gris - 17. Mai, 22:14
Ja eben
Aber die Medienwelt (und ein paar BloggerInnen) halten...
tin11 - 17. Mai, 21:37
Sorry - ich wollte das...
Sorry - ich wollte das noch korrigieren mit: http://www.textlog.d e/38374.html und http://w ww.korrekturen.de/beliebte _fehler/weissmachen.shtml Und...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:15
So eine Partei ist auch...
So eine Partei ist auch nur ein Verein. Und wenn ein...
Gris-Gris - 17. Mai, 21:04
Früher einmal hiess...
Früher einmal hiess das "Schutzhaft". Nein,...
Gris-Gris - 17. Mai, 20:12
Ach so,
jetzt haben wir ein neues Feindbild: die Richter. Du...
tin11 - 17. Mai, 19:52
Hallo
Du kennst doch den Witz: Wenn wir den Beamten und Richtern...
blogguru - 17. Mai, 19:41
Verhaftungsgrund: Karikatur
In Holland ist ein Karikaturist wegen des Verdachts...
anaximander - 17. Mai, 18:53
Firefox 3 - Release Candidate...
Nach fünf Beta-Versionen haben die Firefox-Entwickler...
anaximander - 17. Mai, 18:39
Die Po-Zusammenhänge...
Die Po-Zusammenhänge lassen wir mal weg, Schoggo-TV,...
Gris-Gris - 17. Mai, 18:38
Entzauberung des Bio-Mythos
Maxeiner und Miersch sind keine Öko-Fetischisten....
anaximander - 17. Mai, 18:00
Ja und?
Zufrieden jetzt? Nur - was ändert eigentlich jetzt?...
tin11 - 17. Mai, 17:57
Mediale Fehlinformation
Den Verfechtern des Verwaltungsstaates passt die Einbürgerungsinitiative...
anaximander - 17. Mai, 16:28
Auschlussverfahren gegen...
(sda) Der Zentralvorstand der SVP Schweiz eröffnet...
anaximander - 17. Mai, 15:56
Etwas Gescheites von...
Die SP fordert, nicht nachhaltig produzierte Agrartreibstoffe...
anaximander - 17. Mai, 15:22
Es wurde dir
doch schon gesagt, dass die Arena keine Live-Sendung...
tin11 - 17. Mai, 15:08
Schade,
in den frühen Jahren wurde noch live gesendet....
anaximander - 17. Mai, 13:10

Andernorts

Jonathan Littell ist nur an Sex interessiert
Tilman Krause hat Jonathan Littell in Berlin gelauscht...
regulaerni - 17. Mai, 12:52
“Meere” erscheint Ende Mai
Rund fünf Jahre nach dem Verbot des Romans “Meere”...
regulaerni - 16. Mai, 22:44
Jonathan Littell erklärt die Nazis
Tilmann Krause hat mitverfolgt, wie Jonathan Littell...
regulaerni - 15. Mai, 11:14
“Neid” von Elfriede Jelinek
Hubert Spiegel hat sich mit dem Buch, das kein Buch...
regulaerni - 13. Mai, 15:37
75. Jahrestag der Bücherverbrennung
Zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung am 10....
regulaerni - 8. Mai, 17:10
30. Solothurner Literaturtage - Rückblick
Roman Bucheli hat in Solothurn scheinbar ein anregendes...
regulaerni - 6. Mai, 13:15
Calmy-Rey bedauert
dass die offizielle Schweiz von Israel nicht eingeladen...
regulaerni - 4. Mai, 19:07
Grosses Benefizkonzert mit Noëmi Nadelmann
zugunsten der Stiftung “Denk an mich”....
regulaerni - 3. Mai, 09:32

Goodwill

Wikio - Top Blog - Media



powered by Antville powered by Helma


Creative Commons License

xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic

friends_israel

deutschsprachige Blogs

blog rating and reviews

www.seducy.de

gegenaids-gif

aargau

Schweizer Blog Verzeichnis blog-o-rama.de

RSS Newsfeeds Verzeichnis RSS-Scout - suchen und finden

Besucher online

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Top-Blogger.de - die Topliste f�r Blogger! rememberfreeburma

Blogvisor - Toplist für Blogs und Blogverzeichnisse

bei frisch gebloggt dabei

Wetter

Aktuelles Wetter in Luzern:


Temperatur: 12 C
UV Index: 0
Luftfeuchte: 88 %
Sichtweite: 10.0 km
Luftdruck: 1008.1 mb
Windstärke: 8 km/h

Weather data provided by weather.com

Archiv

Mai 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 

Anzeigen


My blog is worth $61,534.86.
How much is your blog worth?

Meine Kommentare

Schade,
in den frühen Jahren wurde noch live gesendet....
litart - 17. Mai, 13:10
Dessen bin
ich mir durchaus bewusst. Allerdings macht sich der...
litart - 16. Mai, 23:00
So kommt doch
der mannheemer Slang endlich wieder einmal zum Zug...
litart - 16. Mai, 21:58
Der Halter
für Männer wäre zu weit unten - außerhalb...
litart - 16. Mai, 18:40
Die Mitarbeiter-Motivation
kommt nicht nur bei der Pharma zu kurz. Mich graut...
litart - 16. Mai, 11:29
Hm, tin,
findest du dies okay - ich meine sowohl rinks als auch...
litart - 15. Mai, 22:50
Die Kippa?
Yep, das ist die Regel unter "Anstand". Ein Tschador...
litart - 15. Mai, 15:47
Hier ist der Spruch
"Wehret den Anfängen" angebracht.
litart - 15. Mai, 14:56

Kontakt

Email info [affenschwanz] litart.ch - ausser Betrieb vom 22. bis 27. März wegen übermässigen SpamAufkommens.