Der 1. September 1939
Der Historiker Jost Dülffer rekapituliert die Geschichte, die zum Kriegsausbruch heute vor 70 Jahren führte.
Siebzig Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs berichtet Gerhard Gnauck, wie sich Russland in der jüngsten Zeit zum Hitler-Stalin-Pakt verhalten hat. Nachdem der Auslandsgeheimdienst SWR angekündigt hatte, Dokumente zu veröffentlichen, die eine Art geheimen Angriffspakt zwischen Nazi-Deutschland und Polen beweisen sollte, gab sich Wladimir Putin in einem "Brief an die Polen" in der Gazeta Wyborcza staatsmännisch:
Siebzig Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs berichtet Gerhard Gnauck, wie sich Russland in der jüngsten Zeit zum Hitler-Stalin-Pakt verhalten hat. Nachdem der Auslandsgeheimdienst SWR angekündigt hatte, Dokumente zu veröffentlichen, die eine Art geheimen Angriffspakt zwischen Nazi-Deutschland und Polen beweisen sollte, gab sich Wladimir Putin in einem "Brief an die Polen" in der Gazeta Wyborcza staatsmännisch:
- "Auch zum Hitler-Stalin-Pakt äußert sich der Gast, auch hier wiederum wattiert mit der Kritik an anderen Mächten: 'Ohne jeden Zweifel kann man den Molotow-Ribbentrop-Pakt (so die in Russland gängige Bezeichnung, d. Red.) vom August 1939 mit voller Berechtigung verurteilen. Doch hatten Frankreich und England schon ein Jahr zuvor in München das berühmte Abkommen mit Hitler unterschrieben, das alle Hoffnungen auf eine gemeinsame Front des Kampfes gegen den Faschismus zunichte machte.' Am Ende präsentiert Putin die heutige deutsch-russische Verständigung und Zusammenarbeit den Polen als leuchtendes 'Beispiel für wechselseitiges Entgegenkommen'."
anaximander - Di, 01.09.2009 13:35 - Kommentar verfassen
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