Ein Verbot von Kampfhunden?!
Es ist eine traurige Tatsache, dass am Sonntag ein Kind von einem Rottweiler angefallen und am Kopf verletzt worden ist. Die Frau, die den Hund hütete, hat äußerst verantwortungslos gehandelt, als sie mit dem jungen Rottweiler auf einer Wiese spielte. Rottweiler sind keine Apportierhunde, die Freude am Stöckchenwerfen haben; Rottweiler gehören nicht in Einfamilienhäuser oder Wohnungen; Rottweiler sind Viehtreiber, sind Arbeitshunde, die sehr viel Auslauf und Bewegung brauchen; Arbeitshunde, denen in unseren Breitengraden die Arbeit ausgegangen ist. Der Gebrauchswert des Rottweilers hat sich überlebt.
Der Angriff des Rottweilers auf den kleinen Jungen hat die Debatte um ein Verbot von Kampfhunden neu lanciert. Es wäre schön, wenn etwas Vernunft in die Debatte einkehren würde. Aber das ist wohl zu viel erwartet.
Weil es gerade so schön zum Thema passt, meldet die NZZ heute einen "Überfall" von zwei Boxern auf eine Rentnerin mit Dackel. Diese Attacke zeigt, dass es immer noch HundehalterInnen gibt, die nicht wissen, wie mit ihren Lieblingen umzugehen ist. Die "angefallene" Rentnerin hat ihren Dackel an der Leine ausgeführt, als ihr zwei Boxer entgegen gekommen sind. Aus Angst um ihren Dackel hat sie diesen auf den Arm genommen. Das ist etwa so gescheit, wie wenn sich jemand nach seinem Hund ins Wasser stürzt, weil er Angst hat, der Hund könnte ertrinken. Es wäre kaum etwas passiert, wenn die gute Frau ihren Hund von der Leine gelassen hätte, aber das verschweigt die sda und derjenige, der die Meldung übers Netz verbreitet ebenfalls...
Der Angriff des Rottweilers auf den kleinen Jungen hat die Debatte um ein Verbot von Kampfhunden neu lanciert. Es wäre schön, wenn etwas Vernunft in die Debatte einkehren würde. Aber das ist wohl zu viel erwartet.
Weil es gerade so schön zum Thema passt, meldet die NZZ heute einen "Überfall" von zwei Boxern auf eine Rentnerin mit Dackel. Diese Attacke zeigt, dass es immer noch HundehalterInnen gibt, die nicht wissen, wie mit ihren Lieblingen umzugehen ist. Die "angefallene" Rentnerin hat ihren Dackel an der Leine ausgeführt, als ihr zwei Boxer entgegen gekommen sind. Aus Angst um ihren Dackel hat sie diesen auf den Arm genommen. Das ist etwa so gescheit, wie wenn sich jemand nach seinem Hund ins Wasser stürzt, weil er Angst hat, der Hund könnte ertrinken. Es wäre kaum etwas passiert, wenn die gute Frau ihren Hund von der Leine gelassen hätte, aber das verschweigt die sda und derjenige, der die Meldung übers Netz verbreitet ebenfalls...
anaximander - Di, 28.07.2009 21:42 - Kommentar verfassen
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