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Intelligente Kleidung

Dienstag, 3. April 2012

Forstarbeiterhose kommuniziert mit Kettensäge

Bremer Forscher vom Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik haben eine handelsübliche "Schnittschutzhose" - also eine verstärkte Latzhose - mit kleinen Sensoren ausgerüstet. Über einen Minisender stehen sie in Kontakt zu einem Empfänger an der Motorsäge. Wenn sich Mensch und Maschine zu nahe kommen, schaltet sich die Säge automatisch ab. Der Nutzer kann die kritische Entfernung vorher einstellen - auf 5 bis 10 Zentimeter Abstand.
"Horst" heißt der Prototyp - eine Mischung aus "Hose" und "Forst". Für ihre Entwicklung, die fast eine Million Euro aus dem Etat des Bundesforschungsministeriums kostete, setzten sich die Bremer Informatiker mit Sägenherstellern, Sensorikern, einem Textilinstitut und Berufsverbänden zusammen. Jetzt muss auch hier ein Hersteller gefunden werden, der das Produkt zur Marktreife bringt.
Quelle

Montag, 23. Januar 2012

Skihelm mit gekrümmtem Solarmodul

Noch in diesem Jahr soll der Skihelm mit dem neuartig gekrümmten Solarmodul, das bluetoothfähige Stereokopfhörer oder Headsets mit Strom versorgen kann, in den Handel kommen. Später soll das neuartige gekrümmte Solarmodul soll auch bei weiteren Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen. Wenn der Helm nicht benutzt werde, könne er sogar als Solarladegerät für Smartphones oder MP3-Player genutzt werden. Für den Besitzer des Solarhelms bedeutet das, dass er weniger Kabel und Netzteile mitnehmen muss.
Kostenpûnkt: 300 Euro.

Montag, 7. November 2011

China, Deutschland und die Smart Textiles

"Das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen richtet seine Forschungsfühler im Bereich Wearable Computing weltweit aus. Dabei geht es um am Körper tragbare oder in die Kleidung integrierte mobile IT-Lösungen. Aktuell war kürzlich eine Delegation chinesischer Topforscher zu Gast in der Hansestadt, nachdem die Bremer mit weiteren führenden Forschern aus dem deutschsprachigen Raum vor einem Jahr auf dem ersten gemeinsamen Workshop in Chengdu waren. Schon die finanzielle Unterstützung durch das chinesisch-deutsche Zentrum für Wissenschaftsförderung zeigt die Bedeutung des Workshops in Bremen.

Nach dem ersten fachlichen Austausch und persönlichen Kennenlernen wird es jetzt konkret. „Wir haben bereits in einem anderen Projekt einen Prototyp für ein Live-Shirt für chronisch Kranke entwickelt. Diese sogenannten Smart Textiles sollen kontinuierlich die Körperfunktionen und Aktivitäten kontrollieren, damit sich Menschen im häuslichen Umfeld mit einem sicheren Gefühl bewegen können. Mit den chinesischen Partnern wollen wir die Live-Shirts weiterentwickeln in Richtung Marktreife“, erläutert TZI-Professor Michael Lawo. „Denn nur mit den Chinesen können wir solche Smart Textiles in Serie zu akzeptablen Preisen produzieren. Und dann könnten wir chronisch Kranken wirklich helfen.“ Ambient Assisted Living (AAL) nennt sich dieses Forschungsfeld, das auf dem Workshop im Mittelpunkt stand. Es geht um die Frage, wie angesichts des demografischen Wandels mobile IT-Lösungen ältere Menschen auf der Arbeit und zuhause unterstützen können."
Quelle

Freitag, 2. Juli 2010

Unterhemd misst Temperatur

An der ETH werden intelligente Textilien entwickelt. Ein Unterhemd, das die Körpertemperatur misst, oder ein Tischtuch, das Alarm schlägt, wenn es feucht wird... Das ist nicht neu. Allerdings ist es den ETH-Elektroingenieuren erstmals gelungen, Leiterbahnen und elektronische Bauteile direkt einzuweben. Das ist ein Fortschritt mit vielen Vorteilen.

Freitag, 16. Oktober 2009

"RFID Journal LIVE! Europe"

Die Messe "RFID Journal LIVE! Europe" ist eine der wichtigsten internationalen Messen für Entscheider und Führungskräfte von Unternehmen und Einrichtungen, die sich mit Radio-Frequency-Identification (RFID) und dem Electronic-Product-Code (EPC) beschäftigen. Mithilfe dieser Technologien lassen sich die Prozesse in der Logistik effektiver und effizienter gestalten. Genau auf diesem Feld arbeitet das Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics) an der Universität Bremen. Eine der vier Säulen in dem Forschungsverbund ist das LogDynamics Lab, ein Demonstrations- und Anwendungszentrum für mobile Technologien in dynamischen Logistikstrukturen. Nun präsentiert es Ergebnisse seiner Forschungen vom 19. bis 21. Oktober 2009 zur "RFID Journal LIVE! Europe 2009" in Darmstadt (Darmstadtium Science & Congress Center, Ground Level 212).
[ weiter ]

Freitag, 17. Juli 2009

Brillen-PCs für Ärzte

Minicomputer, die in Kleidung, Brillen oder Armbanduhren integriert sind, sollen Menschen im Privat- und Berufsleben das Leben erleichtern. So genannte ,"wearble computers" könnten beispielsweise Ärzten zeitraubende Dokumentationsarbeiten abnehmen oder Techniker bei Wartungsarbeiten unterstützen. Medienberichten zufolge arbeitet das Bremer Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik an einem Forschungsprojekt für intelligente Kleidung, die im Automobil- und Flugzeugbau, im Krankenhaus oder bei der Feuerwehr zum Einsatz kommen kann. Entscheidend sei es, Computer nutzen zu können, ohne die Arbeit zu unterbrechen. In der Erprobung befinden sich beispielsweise ,,Retinaldisplays". Das sind Brillen, die im Gestell einen kleinen Laser eingebaut haben. Der Laser erzeugt ein Bild, das auf ein kleines Prisma im Brillenglas gelenkt wird. Richtig interessant wird es nach Überzeugung von Professor Friedemann Mattern von der ETH Zürich, wenn der Brillenträger computergenerierte Informationen eingeblendet bekommt, die speziell in der jeweiligen Situation für ihn nützlich sind. Beim Projekt in Bremen wird das System mit einem Datenhandschuh gesteuert, so dass man drahtlos Baupläne abrufen kann. Beim Arztkittel befinden sich Sensoren im Ärmel, die auf Armbewegungen reagieren. Über ein Datenarmband werden Informationen auf den Bildschirm neben dem Krankenbett übertragen. Neue Einträge in die Patientenakte während der Visite werden über ein automatisches Spracherkennungssystem aufgenommen. Allein bei den Dokumentationspflichten seien Zeitersparnisse von zwei Stunden möglich, da die tägliche Nachbereitung wegfalle, so Michael Lawo vom Technologiezentrum in Bremen. ,"Die sprachgesteuerte Pflegedokumentation bringt schon jetzt einen nachvollziehbaren Fortschritt im Hinblick auf Vereinfachung, Zeitersparnis und Erhöhung der Zuverlässigkeit in der Dokumentation. So ist eine Nachtschwester für viele Bereiche und Patienten zuständig und kann nicht alle Akten ständig bei sich tragen. Die Spracherfassung über das mobile Telefon verbessert eindeutig die Arbeit des medizinischen Personals", so die Praxiserfahrung von Andreas Latzel, Deutschlandchef des ITK-Unternehmen Aastra in Berlin. Auch die Universitätsklinik Tübingen, die mit der Spracherkennung von Nuance arbeitet, bestätigt die Vorteile des Systems. Die Spracherkennung verringere nicht nur den Aufwand für Schreibdienste, sondern erhöhe auch die Verfügbarkeit von Berichten: ,,Wir haben ein Online-System, bei dem die vorläufigen radiologischen Befunde allen Ärzten mit Zugriffsberechtigung innerhalb einer Viertelstunde zur Verfügung stehen. Mit diesen Befunden kann auf der Station oder im OP sofort gearbeitet werden", erläutert Hubert Petrich, IT Manager der Universitätsklinik. In Kombination mit dem Minicomputer als ständigen Begleiter werde die Sprachsteuerung erst voll zur Wirkung kommen, so die Überzeugung von Bernhard Steimel, Sprecher des Frachkongresses Voice Days plus. ,"Erst dann kann man von einem elektronischen Assistenten sprechen, der meinen Alltag erleichtert, mich vor der Informationsüberflutung bewahrt und sich auf meine Bedürfnisse einstellt", sagt Steimel. Nach Prognosen des Grazer Informatikprofessors und Science Fiction-Autors Hermann Maurer werden Computer in Zukunft generell ,"wearable" in Form von Retinaldisplays, wobei in die Brille auch Mikrofon, Kamera, Stereoton und GPS-System integriert sind. Weitere Sensoren ermitteln die Kopfposition des Brillenträgers, inklusive Blickrichtung und Kopfneigung, so dass der PC stets weiß, wohin der Benutzer gerade sieht. Der ,"Brillen PC" kombiniert Mobiltelefon, Fotoapparat sowie Videokamera und ist ständig mit dem Internet verbunden. Die Eingabe von Informationen über Tastatur und Mausklicks wird ersetzt durch Sprach- und Gestenerkennung. ,"Beim wearable computing geht es weniger darum, medienwirksame Cyborg-Phantasien oder Jacken mit eingebautem MP3-Player zu realisieren, sondern langfristig dem Menschen in persönlicher Weise zu dienen: Seinen Gesundheitszustand zu überwachen, seine Sinne zu schärfen und ihn mit Informationen zu versorgen", resümiert Professor Mattern.
Quelle Dow Jones Newswires

Dienstag, 2. Juni 2009

Interaktive Datenbrille

Wie Rochus Rademacher berichtet, geht das Fraunhofer-Institut IPMS mit einer Datenbrille das Wearable Computing an. Der Mikromonitor ist mit einem PDA verbunden, zeigt Infos an und nimmt Befehle entgegen. Technisch integriert der Prototyp in das Gestell einen CMOS-Chip mit Eye-Tracker.
Für Auto-Designer, Geheimagenten im Film oder Piloten von Kampfjets gehören sie zum Arbeitsalltag: Datenbrillen, auch Head Mounted Displays (HMD). Sie versetzen ihre Träger in virtuelle Welten oder versorgen die Nutzer mit Daten zum realen Umfeld. Bisher konnten diese Brillen in Augmented-Reality-Anwendungen Informationen nur anzeigen. „Wir wollen die Brillen bidirektional machen, also interaktiv – und erschließen damit ganz neue Anwendungsfelder“, erklärt Michael Scholles, Geschäftsfeldleiter am Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS in Dresden.
Der Forscher arbeitet dazu an einer Brille mit Eye-Tracking: Der Benutzer kann die dargestellten Inhalte beeinflussen, indem er die Augen gezielt bewegt oder bestimmte Punkte im Bild fixiert. Ohne weitere Eingabegeräte kann er sich neue Inhalte anzeigen lassen, im Menü blättern oder Bildelemente verschieben.

Dienstag, 4. November 2008

GPS im BH und im Höschen

Reizwäsche, die jenem, der sie gekauft hat, verrät, wo sich diejenige, in die er investiert hat, grad aufhält, ist ein realisierter Traum. Entworfen und in Umlauf gebracht wird die GPS-Reizwäsche - wie könnte es auch anders sein - von einer Frau.
Feministinnen stossen sich daran; für sie handelt es sich bei dieser Konstruktion um den "Keuschheitsgürtel des 21. Jahrhunderts".
Ein Video zur GPS-Reizwäsche finden Sie hier

Mittwoch, 30. Juli 2008

Die kommunikative Hose

pants_wearable-computing

Montag, 28. Juli 2008

Magic touch

Gary Todd's technology makes people feel sick. While this may sound like a strange reason for celebration, Todd has good reason to be pleased. His invention, a simulator for training medical workers in venepuncture — sticking a needle in a vein — is said to look and feel so much like the real thing that the NHS is poised to make it a key training tool. It has even induced nausea in some squeamish students.
Todd's system, Virtual Veins, is just one example of a range of emerging technologies (from advanced touch screens to robot exoskeletons that enable wearers to become fully immersed in a virtual environment) that promise to bridge the gap between the digital world and reality, and regain a vital human touch in our dealings with computers.
( mehr )

Wer suchet, der...

 

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anaximander - 21. Mai, 18:42
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Robin Gibb - Bee Gee...
Robin Gibb ist, entgegen der Hoffnungen seiner Fans,...
anaximander - 21. Mai, 08:37
In eigener Sache - Spam
Weil die Kommentarfunktion zur Platzierung von Spam...
anaximander - 20. Mai, 10:54
Ayaan Hirsi - Versuch...
Ayaan Hirsi Ali wurde vom Axel-Springer-Verlag anlässlich...
anaximander - 20. Mai, 10:35
Zweckentfremdete Krankenkassenprämiengelder
Dass die Krankenkassen unsere Prämien für...
anaximander - 20. Mai, 08:18
Stammbaum mit DNA-Analyse
Die Ahnenforschungswebsite Ancestry rüstet ihr...
anaximander - 19. Mai, 22:58
EU fördert Oeko-Strom...
Sehr vernünftig angesichts der sich ankündigenden...
anaximander - 19. Mai, 22:09
Nackt-Streik
finde ich lustig, obwohl er ernst gemeint ist. Den...
anaximander - 19. Mai, 15:04

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