Die offene Gesellschaft im irakischen Kurdistan
Thomas Von Der Osten-sacken hat Anzeichen für eine offene Gesellschaft im irakischen Kurdistan entdeckt.
"Dieser Tage entdeckte ich auf einem Büchertisch in Suleymaniah, der zweitgrößten Stadt Irakisch-Kurdistans, neben einem neu erschienenen Werk über Mohammed und die Unterdrückung der Frau im Islam, ins Kurdische übersetzt, Karl Poppers Klassiker über "die offene Gesellschaft und ihre Feinde". Dem ist eine gewisse Symbolik nicht abzusprechen. Mir scheint nämlich, dass die Vision einer "offenen Gesellschaft" im Sinne des Wiener Philosophen weit mehr dem Wunsch vieler irakischer Kurden von einer besseren Zukunft Ausdruck verleiht als der arg überstrapazierte Begriff "Zivilgesellschaft", der, inzwischen weitgehend aller Inhalte entleert, in keiner entwicklungspolitischen Debatte mehr fehlen darf ..."
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"Dieser Tage entdeckte ich auf einem Büchertisch in Suleymaniah, der zweitgrößten Stadt Irakisch-Kurdistans, neben einem neu erschienenen Werk über Mohammed und die Unterdrückung der Frau im Islam, ins Kurdische übersetzt, Karl Poppers Klassiker über "die offene Gesellschaft und ihre Feinde". Dem ist eine gewisse Symbolik nicht abzusprechen. Mir scheint nämlich, dass die Vision einer "offenen Gesellschaft" im Sinne des Wiener Philosophen weit mehr dem Wunsch vieler irakischer Kurden von einer besseren Zukunft Ausdruck verleiht als der arg überstrapazierte Begriff "Zivilgesellschaft", der, inzwischen weitgehend aller Inhalte entleert, in keiner entwicklungspolitischen Debatte mehr fehlen darf ..."
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anaximander - Do, 07.08.2008 10:56 - Kommentar verfassen
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