Du bist...

Du bist nicht angemeldet.

Begriffe

SideEffects
Bilderalben:

twoday.net

Feeds

Add to Google Reader or Homepage

Google

Web Counter-Modul

Bücher / Books

WebLogs

Islam

Donnerstag, 5. November 2009

Für die Antirassismuskommission

Das Institut für Islamfragen veröffentlicht eine Fatwa gegen den Bau von christlichen Kirchen von Rechtsgutachter Scheich Saleh bin Fauzan bin Abdullah al-Fauzan.
    Frage: "Wie wird [aus islamischer Sicht] ein Mensch beurteilt, der Christen ermöglicht, Kirchen in Ländern der Muslime zu bauen oder Schulen zu eröffnen, in denen [christlich] missioniert wird?"

    Antwort: "Dies ist [aus islamischer Sicht] nicht erlaubt. Muslime dürfen Christen weder den Bau von Kirchen noch die Renovierung dieser Kirchen ermöglichen, falls sie baufällig geworden sind. Falls jedoch Muslime ein Land einnehmen, in dem sich bereits Kirchen befinden, müssen sie diese [Kirchen stehen] lassen, bis sie baufällig werden und verschwunden sind. Sie dürfen nicht erneut aufgebaut werden.
    Muslime dürfen nicht den Ungläubigen den Bau von neuen Kirchen im Lande des Islam erlauben, insbesondere auf der Arabischen Halbinsel. Allahs Prophet sagte: 'Es dürfen auf der Arabischen Halbinsel nicht zwei Religionen zusammen existieren'. Kirchen dürfen auf der Arabischen Halbinsel nicht neben Moscheen errichtet werden.
    Dies heißt jedoch nicht, dass ein Ungläubiger die Arabische Halbinsel nicht betreten darf, wenn er dies als Gastarbeiter oder Geschäftsmann tut. Ein Ungläubiger darf die Arabische Halbinsel betreten, wenn er sich dort nur vorübergehen aufhält. D.h., er darf dort keine unbefristete Aufenthaltserlaubnis bekommen. Ebenfalls darf er kein Eigentum [keine Eigentumswohnung] besitzen."
Und da predigen unsere Politiker Toleranz...

Islamrechtler gegen Minarettbau

Sami Aldeeb Abu-Slaieh wird die Minarett-Initiative annehmen. In einem Interview mit der Mittelland-Zeitung erklärt er, warum. Doch die Mittelland-Zeitung schaltet den Artikel nicht frei. In vier Punkten führt Sami Aldeeb auf, warum in der Schweiz keine Minarette stehen sollten.
    1. "...Ein Moslem kann an jedem sauberen Ort beten."
    2. "Minarette haben sei je als Ausruftürme gedient und sind nicht nur ein dekoratives Element. In Kairo stellen sie selbst für Muslime wegen der ständigen Lärmbelastung ein öffentliches Ärgernis dar."
    3. Die Muslimische Gemeinschaft gelangt mit immer mehr Forderungen an die Öffentlichkeit: das Tragen von Kopftuch und Burka, die Freistellung vom Schwimmunterricht für Mädchen, rituelles Schlachten von Tieren. Der Bau von Minaretten fügt sich in diese Reihe ein. Die Initiative gibt Gelegenheit zur Debatte über diese Forderungen. Wir müssen verständlich machen, dass die schweizerische Verfassung den Muslimen Rechte einräumt - ihnen aber auch Pflichten auferlegt.(...)
    4. Es ist zu bedenken, dass die Kirchen und die eidgenössische Kommission gegen Rassimus, die den Bau von Minaretten befürworten, auch Stellung für das rituelle Schlachten von Tieren, für die Trennung von Friedhöfen nach Religionen bezogen haben. Dies zeugt von grosser Naivität. Die eidgenössische Kommission gegen Rassismus übt Kritik an der Diskriminierung mulimischen Glaubensgemeinschaften, nimmt jedoch nie Stellung zu der von Muslimen geübten Diskriminierung. Diese Tatsache lässt vermuten, dass die Kommission, statt Fremdenfeindlichkeit zu bekämpfen, dies geradezu anstachelt."
[ Quelle Mittellandzeitung, Seite 2]

Mittwoch, 4. November 2009

Mina Ahadi Interview zu Moscheen

Moscheen verhindern die Integration, sagt Mina Ahadi, Mitbegründerin des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland in einem Interview mit der Zeitschrift Kontinente, das Gefahr läuft, gelöscht zu werden, weshalb wir es kurz kopierten.
    Sie wollten das Interview an einem geschützten Ort führen. Wovor haben Sie Angst?

    Als wir 2007 den Zentralrat der Ex-Muslime gegründet hatten und das erste Interview über diese Kampagne gaben, erhielten wir sehr viele Hassbriefe und Morddrohungen. Wenn eine Frau öffentlich sagt, dass sie nicht mehr Moslem sein will, ist das eine große Sünde. Deswegen werde ich von der Polizei beobachtet und geschützt. Aber ich muss auch selber wach und aufmerksam bleiben.

    Warum haben sie den „Zentralrat der Ex-Muslime“ gegründet?

    Ich bin nicht gegen Muslime oder gegen die Religiosität. Ich komme selbst aus einer moslemischen Familie. Meine Mutter und all meine Geschwister sind sehr gläubig. Religion ist aus meiner Sicht Privatsache und sollte es auch bleiben. Ich denke aber, wir haben es im Nahen Osten oder besonders seit der Revolution im Iran vor 30 Jahren mit einer politisch aggressiven islamischen Bewegung zu tun, die auch im Ausland aktiv ist. In Deutschland gibt es verschiedene islamische Organisationen, die versuchen, im Namen der drei Millionen Muslime in der Bundesrepublik eine Politik durchzusetzen, die nicht in Ordnung ist.

    Warum ist es Ihnen so wichtig, die Ex-Muslime zu vertreten?

    Viele Menschen wie ich sind aus islamischen Ländern geflüchtet, andere sind Gastarbeiter — aber wir sind hier in erster Linie als Menschen. Wir möchten hier leben und frei sein, besonders als Frauen. Wir möchten nicht, dass fanatische, islamische, reaktionäre, frauenfeindliche Organisationen hier noch mehr Macht in Politik, im Unterricht und überall gewinnen. Ich habe Sorge, dass die Probleme vor allem von moslemischen Mädchen und Frauen noch schlimmer werden, wenn islamische Organisationen hier mehr Macht gewinnen.

    Sie bekämpfen den politischen Islam, nicht aber die Religion?

    Ich bin total gegen den Islam als Religion. Weil er zutiefst frauen- und menschenfeindlich ist. Als Kind und junges Mädchen habe ich sehr viel Negatives erlebt, ich sollte mit einem Tschador auf die Straße gehen und durfte viele normale Sachen nicht. Was den Zentralrat der Ex-Muslime betrifft, sind wir skeptisch und kritisch gegenüber dem Islam als Religion. Aber in erster Linie kämpfen wir gegen einen politischen Islam.

    Wie viele Mitglieder hat der Zentralrat für Ex-Muslime?

    Unsere Organisation hat 500 Mitglieder. Aber wir haben sehr viel mehr Sympathisanten. Wir sind der Meinung, dass die Menschen, die in Deutschland leben, ihre Religion haben und sie leben dürfen. Aber zu Hause. Religion darf keine politische Sache sein und Kritik an Religionen, auch am Islam, muss möglich sein. Das hat nichts mit Islamophobie oder Ausländerfeindlichkeit zu tun. Wir verteidigen die Universalität der Menschen- und Frauenrechte, freie Meinungsäußerung und so weiter. Ich denke, wir vertreten damit Millionen Muslime und Nicht-Muslime in Deutschland. Wir vertreten alle Ausländer oder Immigranten, die hier leben und sich integrieren möchten, die keine Parallelgesellschaft und keine kleinen nationalistischen Gruppen möchten, sondern eine offene Gesellschaft.

    Bleiben Ihre Mitglieder anonym?

    Fast alle, leider. Denn dadurch haben wir kaum jemanden, der sich traut, mit Gesicht und Namen in den Medien aufzutreten. Fast alle haben Angst, Probleme am Arbeitsplatz und in der Familie oder Sicherheitsprobleme zu bekommen.

    Ihre Organisation tritt nach außen extrem provokativ auf. „Wir haben abgeschworen“, lautet Ihre Kampagne und der Titel Ihres Buches. Muss das sein?

    Ja, das muss sein. Weil die Mainstream-Medien sonst kein Interesse haben, die andere Gruppe Menschen aus islamischen Gesellschaften vorzustellen, die gegen islamische Organisationen hier im Land sind. Aus meiner Sicht haben Journalisten und Medien Angst, dass man sie der Islamophobie, also der generellen Feindseligkeit gegenüber dem Islam, bezichtigt. Tatsächlich gibt es hier und da auch Morddrohungen gegen Journalisten, die kritisch über den Propheten Mohammed schreiben. Ein anderer Punkt ist, dass viele Medien in Deutschland antiimperialistisch und multikulti-orientiert sind. Ich finde, sie machen es sich wirklich bequem, wenn sie sagen: Wir sind für Ausländer, die haben halt eine andere Kultur und eine andere Mentalität, und man muss alle Kulturen respektieren.

    Was ist daran falsch?

    Ist das „Kultur“, wenn ein Mädchen keinen Freund haben darf? Wenn eine Frau nichts wert ist, wenn man sie zu Hause Frau vergewaltigen kann und wenn man seine Tochter umbringen kann, dann ist das doch keine Kultur!

    Was ist Ihr Maßstab?

    Die Menschenrechte. Wenn Sie als Deutsche sehen, wie ich zuhause geschlagen werde und Sie gucken weg und sagen, die haben eben eine andere Kultur, dann ist das aus meiner Sicht umgekehrter Rassismus. Ich sehe bei dieser Politik in Deutschland eine Gleichgültigkeit gegenüber unseren Problemen.

    Sie sind also auch mit den Politikern unzufrieden?

    Die Parteien, von der CDU über die Grünen bis zu den Linken, sind alle sehr islamfreundlich. Das können sie ruhig sein, solange sie nicht übersehen, dass wir es nicht nur mit einer anderen Kultur oder einer anderen Religion zu tun haben, sondern mit einer politischen Bewegung. Ich finde es problematisch, dass die politischen Parteien islamische Organisationen akzeptieren und mit ihnen zusammen arbeiten, die den Ehrenmord verteidigen, den Bau von Moscheen vorantreiben und uns liberalen Muslimen und Ex-Muslimen hier das Leben schwer machen.

    Sind Sie gegen den Bau der Kölner Moschee?

    Absolut. Moscheen werden hier gebaut, weil islamische Organisationen in Deutschland Macht haben möchten. Aber das will hier keiner wahrhaben. Sie sagen, das helfe bei der Integration und bieten in der Moschee noch einen Deutschkurs an. Das ist total falsch. Die Moschee ist das Gegenteil von Integration. Wenn jemand Deutsch lernen möchte, gibt es genug andere Möglichkeiten. Ich habe Kontakt zu vielen muslimischen Familien und weiß, was da läuft. Wenn ein 18-jähriger Junge unter dem Deckmantel der Integration zu der einen Tür der Moschee reingeht, kommt er aus der anderen Tür als Sympathisant von Selbstmordattentätern heraus. Und das wird hier nicht gesehen. Ich darf so reden, weil ich einer von diesen Ausländern bin. Ich darf das kritisieren. Aber in der Politik wird nicht über den türkischen Nationalismus gesprochen, es wird nicht über fanatische religiöse Organisationen gesprochen. Alles wird unter einen Teppich gekehrt.

    Was haben Sie bislang bewegt?

    Wir haben weltweit sehr viel Aufmerksamkeit bekommen. Es gibt jetzt einen Zentralrat der Ex-Muslime in England, in Skandinavien und in der Schweiz. Und wir sind dabei, auch in Österreich einen zu gründen. Die Menschen spüren einfach, dass es immer schlimmer wird, wenn niemand gegen die islamischen Organisationen seine Stimme erhebt. Wir haben seit 2007 eine andere Fahne gezeigt und ich denke, wir konnten deutlich machen, dass man nicht alle Muslime in einen Topf werfen kann. Wir sind in dieses Land gekommen, weil hier Frauen ohne Kopftuch auf die Straße gehen dürfen, weil Mädchen hier einen Freund haben dürfen und kein Schwein mich zu Hause schlagen darf, weil ich mich nicht gewaschen habe. Wir sind in Europa und wir wollen diese Werte verteidigen.

    Sie sagen, der Islam sei nicht reformierbar. Was meinen Sie damit?

    Was ist Islam? Eine Religion mit einem Buch namens Koran. Es ist heilig und man darf nichts daran ändern. Mein Großvater war Atheist und zu Hause wurde über den Koran diskutiert. Er hat keine Morddrohungen bekommen und das ist 40 Jahre her. Ich bin zwei Generationen später geboren. Wenn ich heute sage, dass dieser oder jener Satz im Koran nicht richtig ist, erhalte ich sofort eine Morddrohung.

    Sie haben einmal gesagt, dass Sie jede Religion als ein Instrument der Unterdrückung empfinden?

    Aus meiner Sicht gehören alle Religionen der Vergangenheit an. Wenn man heute als moderner Mensch diese „heiligen Bücher“ liest, kann man bemerken, dass das nichts mit unserem Leben jetzt zu tun hat. Es gibt sehr viele frauenfeindliche oder menschenfeindliche Zitate und sehr viele Verbote und Einschränkungen. Der Mensch ist nicht frei, wenn er einer Religion angehört. Aber wir leben in einer Welt mit vielen Problemen. Und ich kann verstehen, dass einige Leute versuchen, Halt zu finden in einer Religion.

    Sehen Sie eine Alternative zur Religion?

    Die Alternative ist eine Welt mit absoluter Freiheit. Alle Menschen haben Kapazitäten, sie können arbeiten, sie können leben, sie können frei sein ohne politischen Druck, ohne moralischen Druck, ohne wirtschaftlichen Druck. Und wenn so etwas funktioniert, wenn es ein menschliches Zusammenleben gibt, spielt Religion, denke ich, immer weniger eine Rolle. Ein freier Mensch — frei von wirtschaftlichem, kulturellem Druck — kann meines Erachtens besser mit Religion umgehen als ein Mensch, der abhängig ist und in diesem religiösen System lebt.

    Die Bundesrepublik Deutschland ist kein absolut säkularer Staat. Wie finden Sie das?

    Schlecht, weil die Islamisten genau durch dieses Loch schlüpfen. Denn wenn die christliche Religion eine Rolle in der Politik spielt, dann muss auch der Islam eine Rolle spielen dürfen, argumentieren sie. Deswegen treten wir für eine 100-prozentige Trennung von Staat und Religion ein.

    Der Iran ist Ihre Heimat. Wie sehen Sie die Zukunft dort?

    Ich bin sehr optimistisch. Seit einigen Monaten gibt es eine Art Revolution gegen das islamische Regime. Natürlich hat das mit der Wahl angefangen. Aber das Motiv, warum Millionen Menschen auf die Straße gegangen sind, war nicht in erster Linie, dass sie Mir Hossein Musawi an der Macht sehen wollten. Die Menschen im Iran sind unzufrieden. Es gibt sehr viele Bewegungen gegen die Religion und dieses religiöse Regime. Es gibt Frauen- und Arbeiterbewegungen, jugendliche Bewegungen im Iran. Die Menschen sind auf die Straße gegangen und haben laut gesagt: Wir möchten überhaupt kein islamisches Regime mehr. Sie möchten einen freien Iran, der offen ist gegenüber dem Ausland, zusammen mit dem Westen arbeitet.

    Sie sind aber sehr unzufrieden mit der Haltung der deutschen Regierung zum Iran...

    Richtig. Seit 20 Jahren laufe ich mir die Hacken ab wegen der Menschenrechtsverletzungen im Iran. Ich war einige Male im deutschen Parlament, habe dort mit CDU, SPD und mehreren Menschenrechtsausschüssen gesprochen. Jeder ist zwar für Menschenrechte. Aber viele reagieren gleichgültig, was die Menschenrechte im Iran anbelangt. Dabei hat die Regierung Kontakt mit dem Iran. Deutschland spielt eine sehr große Rolle im Iran. Es werden sehr viele Geschäfte gemacht. Deswegen meine ich, die deutsche Regierung kann Menschen helfen. Die europäischen Regierungen haben ein Interesse an einem Iran ohne Atomwaffen und an einer Regierung, die nicht den Terrorismus verteidigt. Und da gehen Millionen Menschen auf die Straße und erklären, wir möchten keine Atomwaffen und wir möchten mit dem Ausland zusammen arbeiten. Das ist ein Hilferuf. Die deutsche Regierung könnte etwas tun, sie könnte zum Beispiel die Botschaften hier schließen. Das wäre eine Möglichkeit. Wie lange will man denn noch warten?

    Ihr erster Ehemann ist ermordet worden und viele andere Menschen in Ihrem persönlichen Umfeld auch. Spielt Rache für Sie eine Rolle?

    Überhaupt nicht. Ich bin gegen diese mittelalterliche Lynchjustiz, egal wie viel jemand gelitten hat, und ich engagiere mich auch gegen die Todesstrafe im Iran. Ich werde oft gefragt, ob ich die Mörder meines Mannes umbringen möchte. Nein, denn dann geht die Spirale der Gewalt immer weiter. Genau das möchte ich nicht. Ich erlebe im Iran eine Renaissance gegen Terror und blindes Morden. Seit einigen Monaten wird in Kurdistan jede Woche ein Mullah umgebracht. Und natürlich findet das viele Sympathien. Aber mehrere Oppositionsparteien im Iran haben das offen verurteilt. Und die Menschen in Teheran haben einen Aufruf gegen diese Art von Terror gemacht. Ich finde, das ist unser Ausweg.

    Gab es in Ihrer Jugend so etwas wie eine Initialzündung für Ihr politisches Engagement?

    Ich komme aus einem Dorf. Als ich 9 Jahre alt wurde, sollte ich mit dem Tschador auf die Straße gehen. Als Jugendliche fingen diese Einschränkungen an mich zu stören. Ich habe damals schon angefangen Bücher zu lesen. Vielleicht hat auch mein Großvater eine Rolle gespielt. Er war Atheist und hat zum Beispiel zu Hause Wein getrunken. Er hat über alles gelacht, auch über den Islam. Großvater lebte in der Großstadt, in Teheran, und besaß viele Bücher. Wenn wir ihn besuchten, hat mich das jedes Mal beeindruckt. Wir verbrachten drei Monate im Jahr in der Hauptstadt und sind dort ohne Kopftuch auf die Straße gegangen. Ich habe damals gedacht, dass es für mich besser wäre, in Teheran zu leben. Ich habe angefangen, mich kritisch mit Religion und speziell mit dem Islam auseinanderzusetzen. Als ich das erste Mal nicht gebetet habe, bekam ich große Angst. Drei Monate lang habe ich Albträume gehabt. Das war nicht einfach. Solche Erinnerungen helfen mir, heute gegen den Islam und für Frauenrechte einzutreten.

    Sie sind nicht mehr religiös verankert. Was gibt Ihnen Kraft?

    Die Menschen. Für mich ist der Mensch ein heiliges Phänomen. Jeder ist einzigartig und jeder hat auch eine positive Seite. Bis auf diejenigen, die mir wehgetan haben vielleicht. Jeden Tag bekomme ich Anrufe aus Afghanistan, Pakistan, heute aus dem Irak. Und die Menschen erzählen mir ihre Probleme. Ich versuche, ihnen zu helfen — so weit es geht. Ich möchte, dass es allen gut geht. Menschen helfen, retten und irgendwie eine Kultur schaffen, die human und offen und menschlich ist. Das gibt mir Kraft.

    Das Gespräch führte Veronika Buter

Montag, 2. November 2009

Theo van Gogh - fünf Jahre nach dem Mord

Der 2. November 2004 hat die Niederlande verändert wie kein anderes Datum der vergangenen sechs Jahrzehnte. Das wird deutlich, wenn man, die Tobias Müller, beobachtet, die sich die Medien, Politiker und Publizisten in den Niederlanden an den Mord an Theo van Gogh erinnern und eine Bilanz ziehen.
    Wer sich, wie vor einem Jahr der junge Sozialdemokrat Ehsan Jami, öffentlich an die Kritik des Islams macht - der persischstämmige Jami gründete ein Komitee für abtrünnige Muslime -, scheint automatisch am rechten Rand des Parteienspektrums zu landen. Jami trat in diesem Monat der PVV von Geert Wilders bei.
Aus einer anderen Perspektive berichtet Sibel Sen, der die ganze Affäre noch einmal wiederkaut. Doch auch er sieht die Veränderungen, die der Mord an van Gogh heraufbeschworen hat. Dieser Tatsache kann auch AFP nicht ausweichen.

Sonntag, 1. November 2009

Tariq Ramadan: Österreich ist islamisch

Exakter: "Der Islam ist eine österreichische Religion" erklärt Tariq Ramadan im Interview und natürlich fordert er und mit ihm 50 Prozent der in Österreich lebenden Türken, dass die Scharia teil der österreichischen Rechtsprechung wird.

Freitag, 30. Oktober 2009

"In Moscheen wird Politik gemacht"

Sid Ahmed Hammouche, Gian Signorell, Balz Ruchti und Peter Johannes Meier haben mit MuslimInnen in der Schweiz gesprochen. Was dabei herausgekommen ist, publizierten sie unter dem Titel "Im Namen Allahs".

Muslim-Protest gegen Weihnachtsmärchen

weihnachtsmaerchen-verbotDie Jugendtheatergruppe des Heimatvereins Lammersdorf ist in eine Falle getappt. Sie hatte sich für ihre Theateraufführung das Märchen «Der kleine Teufel Eberhard» ausgesucht. Weil sich die Titelrolle nicht mit einem Jungen besetzen ließ, haben sie die Story kurzerhand auf eine Mädchenrolle umgeschrieben und nannte sie "Der kleine Teufel Fatima" - und schon fühlten sich alle gläubigen Muslime in ihrer Gefühlen verletzt und beleidigt. Mohammed nämlich hatte eine Tochter und die hieß Fatima. Die Theatermacher haben sich entschuldigt und den Orginaltitel wieder hervorgeklaubt.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Muslime: Assimilation statt Integration

fordert der Publizist Christopher Caldwell von den Muslimen, die in Europa leben, im Interview mit Martin Beglinger unter dem Titel "Dann passt sich die Mehrheit der Minderheit an".
Nachtrag: Interview auch im Tages-Anzeiger "Europa hat sich der islamischen Minderheit angepasst"

Dienstag, 27. Oktober 2009

Frank A. Meyers Kehrtwende

Es gibt noch Zeichen und Wunder. Frank A. Meyer wünscht plötzlich eine Debatte über die "menschenverachtende und diskriminierende" Lehre von Koran und Scharia. Bis dahin fiel ihm nichts Gescheiteres ein, als die SVP an den Pranger zu stellen, weil einige ihrer Exponenten eine Debatte über den Einfluss des Islam auf unsere westliche Wertegesellschaft ankurbeln wollten. Er schließt sein Begehren mit: "Unsere Freiheit lässt Minarette zu. Das schon.
Aber unsere Freiheit hat zu herrschen bis in die Moscheen hinein." und trifft damit den Nagel auf den Kopf.

Montag, 26. Oktober 2009

Hassprediger in der Schweiz?

Im Zuge der Anti-Minarett-Initiative haben die Redakteure des Tages-Anzeigers, die sich bisher immer als Gutmenschen aufgespielt und die Versuche zur Islamisierung der Gesellschaft in Abrede gestellt haben, sich scheinbar aufs Recherchieren besonnen. Was Christian von Burg recherchiert hat, wirft kein gutes Licht auf die Leitfiguren der organisierten Muslime in der Schweiz. Farhard Afshar und Hisham Maizar wurden des Abstreitens von in der Schweiz sich betätigenden Hasspredigern nicht müde.

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

Energiedichte
Das fehlende Detailwissen breiter Bevölkerungsschichten...
Markus Alder (Gast) - 8. Nov, 10:55
Schon vor 45 Jahren.....
...... forderte SP- Bundesrat Willy Spühler die...
Markus Alder (Gast) - 8. Nov, 10:46
...... und die Kernenergie-...
In der Schweiz könnte man die Kernenergie- Gegner...
Markus Alder (Gast) - 8. Nov, 10:40
War Westdeutschland nicht...
Bei einem geregelten Nebeneinander von Staaten muss...
Gilbert-rgbm - 8. Nov, 08:22
Schweinegrippe-Impfstoff.. .
Othmar von Matt, Claudia Marinka und Fränzi Rütti-Saner...
anaximander - 8. Nov, 00:53
Nur Freidenker sind als...
Nur Freidenker sind als Berater, Heiler oder Kader...
Gris-Gris - 7. Nov, 18:31
Der 9. November in den...
Europa muss kleiner werden, fordert Richard Wagner...
anaximander - 7. Nov, 15:43
Peter Handke "Wunschloses...
Peter Handke spricht im Interview mit Ulrich Weinzierl...
anaximander - 7. Nov, 15:15
Vom Leben in der Matrix
Ein Essay zur Netzkultur von Nicholas Carr.
anaximander - 7. Nov, 09:05
Beim Barte des Propheten
Das Bild stellt die vier männlichen Bundesräte...
herakleitos - 7. Nov, 04:36
Der bundesrat
führt sich auf, als wäre er Alleinherrscher...
Dorothea Minelli (Gast) - 7. Nov, 00:27
Miserabel informierte...
Die Debatte in der Arena um das Minarett-Verbot führt...
anaximander - 6. Nov, 23:22
Das verbotene Bild
Seltsam, dass der Bundesrat die Verwendung dieses...
anaximander - 6. Nov, 22:11
Jetzt
wird die Antirassismus-Kommission aktiv, wenn jemand...
anaximander - 6. Nov, 19:40
Hm, ich
bin versucht, dir zuzustimmen. Es ist entsetzlich,...
anaximander - 6. Nov, 19:39
Ego-Shooter
Das Computerspiel "Islam" gehört verboten, da...
Schoggo-TV - 6. Nov, 19:12
Ich bin kein Atheist...
ich bin ein Rechtgläubiger Grüner. Mehr dazu...
Andreas K. (Gast) - 6. Nov, 18:22
Wie schön,
dass wir Grünen endlich eine Religion sind. Jetzt...
Maia M. (Gast) - 6. Nov, 18:19
Impfstoff mit Mikrochips
Es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass...
anaximander - 6. Nov, 17:48
Klimawandel ist jetzt...
Wir haben es einem britischen Richter zu verdanken,...
anaximander - 6. Nov, 17:39

Goodwill

blogoscoop

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur f�r neue Medien

powered by Antville powered by Helma


Creative Commons License

xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this topic

twoday.net AGB

Wetter

Aktuelles Wetter in Luzern:


Temperatur: 7 C
UV Index: 2
Luftfeuchte: 76 %
Sichtweite: 10.0 km
Luftdruck: 1002.0 mb
Windstärke: 14 km/h

Weather data provided by weather.com

Archiv

November 2009
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 
 

Anzeigen

Kontakt

info[affenschwanz]litart.ch