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Italien

Mittwoch, 27. Februar 2013

Unglaublich: Italiener haben falsch gewählt

Nicht nur in der Schweiz verhalten sich die Regierenden mit ihren Beamten-Kasten wie Feudalherren; die EU-Staatschefs werfen dieselben Schatten. Die Menschen werden von den Politikern unter dem Banner der "Freiheit" geknechtet und ausgesogen; sie haben den Regierenden zu Willen zu sein, für sie die Kohlen aus dem Feuer zu holen und ihnen diese zuzuschieben. Und die Mainstream-Medien machen mit Begeisterung mit. "Die Eliten von Rom über Bern bis Brüssel, von Paris über Bern bis Berlin – sie verachten ihre Völker. Sie sehen die Bürger nur als Karriere-Beschaffer."
Nach den Wahlen in Italien, die von Beppe Grillo und seinen fünf Sternen gewonnen wurden, titelt SpOn "Grillos Wut gewinnt". Der Journalist verschwendet kaum einen Gedanken an die Grillinis, die er links ansiedelt; für ihn sind es hilflos wütende Deppen, die sich von den Volksparteien ab- und dem "Wutbürger" Grillo zuwenden. Grillo ist für die europäischen Politiker und die Medien, die ihnen willig folgen der Sündige, nicht die Aushängeschilder der Volksparteien, die jede Menge Chancen gehabt haben, sich für das Land einzusetzen, dies aber nicht getan haben, weil ihnen die Zementierung ihrer Macht wichtiger war. Grillo ist ein Populist, rufen empört und mit Entsetzen in der Stimme, die europäischen Politiker und die sie schützenden Medien. Gewiss, Grillo ist ein Populist; er setzt sich ja auch für die Interessen seines Volkes ein.
Der Wind bläst der EU von Großbritannien bis Italien ins Gesicht. Die nationalen Politiker merken, dass die Leute, das Volk, von dem sie gewählt werden wollen, genug hat von den wachsenden Bürokratien und Regulierungen; sie weigern sich, noch länger mitzumachen. Und so werden die nationalen Politiker, wenn sie ihre Macht erhalten wollen, immer europaskeptischer. Nicht freiwillig, aber gezwungenermaßen, sozusagen.
Lesen Sie dazu auch diesen Essay
Ach ja, auch dies "Italien bekommt die Quittung" - und bist du nicht willig, so gehts mit Gewalt...

Montag, 10. Dezember 2012

EU will Berlusconi-Kandidatur verbieten lassen

Die EU-Minister zittern: Silvio Berlusconi hat sich gute Chancen errechnet noch ein letztes Mal italienischer Ministerpräsident zu werden. Monti ist bereits zurückgetreten; er fürchtet Berlusconi wie der Teufel das Weihwasser. Der deutsche Außenminister Westerwelle hat die Italiener bereits vor einer Wahl Berlusconis gewarnt.
Die EU Bürokraten sind daran Berlusconi-Verhinderungspläne zu schmieden. Um Berlusconi zu verhindern, ist ihnen jedes Mittel recht...

Freitag, 26. Oktober 2012

Berlusconi zu Gefängnis verurteilt

Es ist nicht gerade angenehm für Silvio Berlusconi, das erstinstanzliche Urteil, das ihn mit vier Jahren Gefängnis beglücken will. Aber Berlusconi wird Einspruch einlegen und die nächste Instanz wird feststellen müssen, dass die Schwarzgeldkassen verjährt sind und die Steuervergehen ebenfalls. Der Antrag der Staatsanwaltschaft lautete auf drei Jahre und acht Monate. Die unparteiischen Richter aber haben das Strafmaß erhöht - aus Liebe zu ihrem Berlusconi.
Italien täte gut daran, den Justizapparat auszutauschen. Weder Richter noch Staatsanwälte sind über jeden Verdacht erhaben.

Dienstag, 25. September 2012

Monti treibt Unternehmer in den Tod

Pia Ratzesberger beobachtet das Eintreiben der Steuern in Italien durch die Handlanger von Italiens Regierungschef Monti seit einigen Monate. Die Härte, mit der die Regierung Monti vorgeht, treibt so manchen Unternehmer in den Suizid.
    n der Provinz Caltanissetta auf Sizilien verbrennt sich im Mai ein Installateur im Inneren seines Autos. Der Eigner einer Schiffswerkstatt nimmt sich mit einem Kopfschuss in Neapel das Leben. In Vicenza erhängt sich der Besitzer einer Transportfirma in seiner Wohnung: Drei Männer aus unterschiedlichen Regionen Italiens, von der Spitze des Stiefels bis hoch ins nördliche Venetien. Doch sie eint die gleiche Geschichte und das gleiche Schicksal. Sie alle hatten Steuerschulden beim Staat, sie alle hatten Angst, die eingeforderten Gelder nie mehr zurückzahlen zu können. Manche von ihnen hinterließen ihren Familien eine Nachricht, versuchten zu erklären, baten um Verständnis und Vergebung. Die Schulden seien zu hoch, der wirtschaftliche Druck zu groß. Von verlorener Würde ist auf diesen Zetteln die Rede, von Verzweiflung, von vergeblichen Hilfegesuchen an den Staat.

Montag, 16. April 2012

Emanuela Orlandis Verschwinden im Vatikan

Es geschah vor 29 Jahren im Vatikan: Die 15-jährige Tochter eines Vatikan-Angestellten, Emanuela Orlandi, verschwindet im oder aus dem Vatikan. 29 Jahre später bekräftigt der Kirchenstaat in einer langen Erklärung seine Bereitschaft, mit den Ermittlern bei der Aufklärung zusammenzuarbeiten. Es gebe nichts zu verbergen, betonte Vatikansprecher Federico Lombardi. Er reagierte damit auf Medienberichte, in denen dem Heiligen Stuhl kürzlich vorgehalten worden war, nicht genug getan zu haben, um das Schicksal von Emanuela Orlandi zu klären. Die damals 15-Jährige soll am 22. Juni 1983 entführt und dann ermordet worden sein.
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Sonntag, 19. Februar 2012

Adriano Celentano attackiert die Kirche

Adriano Celentano ist Kult im gottesfürchtigen Italien. Und als er live am Fernsehen sagte "Ich hasse Priester und Mönche, die in ihren Predigten nie über Gott und das Paradies reden als wenn unser Schicksal der Tod wäre", war die Empörung groß. Für Italiens Bischöfe darf dies nicht ohne Folgen bleiben; sie fordern eine Entschuldigung, und der Staatssender RAI windet sich. Kaum einer hat verstanden, dass Celentano die Institution Kirche und nicht Gott attackierte.

Montag, 14. November 2011

Berlusconis Untaten

Clemens Wergin rechnet mit Silvio Berlusconi ab.
E.S.

Dienstag, 8. November 2011

Berlusconi wirft das Handtuch

Silvio Berlusconi hat seinen Rücktritt angekündigt. Die Regierung habe nicht mehr die Mehrheit, die sie zu haben glaubte, sagte der Premier im italienischen Fernsehen.
Es wird in Italien kaum mehr etwas zum Lachen geben, wenn der Sexprotz von der Bildfläche und aus den Zeitungen verschwunden sein wird.
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Sonntag, 6. November 2011

Nackt-Protest gegen Berlusconi

Nackte Frauen gegen Silvio Berlusconi. femen-nackt-protest-gegen-berlusconiAuf schwarzen Pappschildern forderten die Nackedeis: "Freedom for Women". Wer nicht ganz nackt protestieren wollte, bemalte seinen Körper in den Farben der italienischen Flagge - grün, weiß und rot.
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Mittwoch, 19. Oktober 2011

Ist Italien noch zu retten?

Paul Ginsborg, der ein Buch mit dem Titel "Italien retten" veröffentlicht hat, erklärt im Interview, warum Silvio Berlusconi so erfolgreich ist. Das hat für ihn auch mit der trägen Opposition zu tun - und mit den italienischen Intellektuellen, die ironisch oder zynisch auf Berlusconi reagieren und nicht protestieren.
    "Immerhin meldete sich schon 2002 Nanni Moretti zu Wort, doch wie viele Regisseure haben es ihm gleichgetan? Gott sei Dank meldete sich auch Claudio Abbado, doch wie viele aus Musik und Theater erhoben seither ihre Stimme? Italien hat mutige Richter und Staatsanwälte. Diesen ist es zu verdanken, wenn Berlusconis Despotismus gleichsam im Zentaurenstadium verharrt und noch nicht zum galoppierenden Pferd geworden ist."
Anzumerken ist, dass die Staatsanwälte Berlusconi zwar einen Strick drehen wollen, die Richter diesen aber nicht zuziehen können.

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Staatlich subventionierte...
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anaximander - 5. Mrz, 21:02

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