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Katastrophen

Freitag, 13. April 2012

Untergang der TITANIC - Link-Sammlung

Der Untergang der Titanic am 14. April vor genau 100 Jahren wird bis heute gnadenlos vermarktet. Hier finden Sie eine Liste all jener, die am meisten Profit aus dem Unglück schlugen.
Hier die Bilder von der Jungfernfahrt.
Hier die Geschichten, die sich um den Untergang ranken.
Hier die neusten Theorien, die den Untergang wissenschaftlich zu erklären versuchen.
Der Untergang der Titanic als Pop-Kultur von Jan Tölva
Hannes Stein berichtet vom "Untergang einer Versteigerung"
Ein Bericht über das gigantischste Titanic-Gedenk-Projekt im nordirischen Belfast, wo die Titanic vor 101 Jahren gebaut wurde von Antje Deistler.
Ronald D. Gerste erzählt vom Titanic-Museum in Pigeon Forge, Tennessee.
Emanuel Eckardt erläutert die Chronik des Untergangs der Titanic.

Samstag, 10. März 2012

Ein Jahr nach dem Supergau Fukushima

In einem Teil Westeuropas herrscht immer noch Hysterie, in anderen Sorglosigkeit. Kaum jemand spricht über das menschliche Versagen; die meisten beschuldigen die Technologie; auch der Schweizer Bundesrat, der die Bevölkerung mit seinem unausgegorenen "Ausstieg" über die Energiepreise knechten will. Die taz erinnert mit zahlreichen Reportagen und Interviews an die Nuklearkatastrophe in Fukushima vor einem Jahr und das Ausstiegsdekal in Deutschland. Julian Weber spricht mit dem Musiker und Aktivisten Otomo Yoshihide, der in Fukushima aufgewachsen ist. Susanne Messmer trifft im Tokioter Trendbezirk Shinjuku Protagonisten der alternativen und Underground-Szene. Sven Hansen zeichnet auf, wie sich die japanischen Medien seit Fukushima verändert haben.

Dienstag, 31. Januar 2012

Massenmörder Breivik gibt TV-Interview

Gemäß taz hat der Vize-Gefängnischef Gøran Nilsson am Dienstag erklärt, der in der Haftanstalt Ila sitzende Breivik habe einer "ausländischen TV- Gesellschaft" ein Interview zugesagt.
Es ist unerträglich, dass der wahnsinnige Mörder von 77 Menschen, Anders Breivik, noch vor dem Prozess einem Medienkonzern ein TV-Interview geben darf. Nilsson wollte nicht sagen, welcher Sender das einzige von Breivik gewünschte Interview erhält und aus welchem Land er kommt. "Es handelt sich um ein großes Medienunternehmen mit mehr als nur einer Zeitung", sagte Nilsson der Agentur NTB.
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Samstag, 19. November 2011

Haiti wird von Irrwitzigen regiert

Haitis Bevölkerung leidet immer noch an den Nachwehen, die das Erdbeben hinterlassen hat. Viele Menschen haben kein Dach über dem Kopf und können ihre täglichen Bedürfnisse nicht decken. Aber Haitis Präsident Michel Martelly scheint sich keinen Deut darum zu scheren; er plant eine eigene haitianische Armee zu gründen. Er fordert, die UNO solle das Land verlassen, das "dringend eine eigene Armee" brauche. Man muss kein Prophet sein, um zu sehen, dass das in einer Katastrophe endet, welche von der UNO wieder verwaltet werden muss.

Sonntag, 28. August 2011

Irene tobt in New York

Das Zentrum des gewaltigen Wirbelsturms "Irene" hat New York erreicht. Das Nationale Hurrikanzentrum gab den offiziellen Zeitpunkt mit Sonntag 9.00 Uhr (15.00 Uhr MESZ) an.irene-tobt-in-new-york Zur Zeit wird vor heruntergerissenen Stormkabeln gewarnt; dem Wasser ist nicht anzusehen, dass es unter Strom steht.

Dienstag, 5. April 2011

Japans Jod 131 in kanadischem Trinkwasser

"Im Wasser der kanadischen Stadt Vancouver sind radioaktive Spuren aus dem Kernkraftwerk Fukushima entdeckt worden. Allerdings seien die Werte "verschwindend gering", teilten das kanadische Gesundheitsministerium und namhafte Experten in der Pazifikprovinz British Columbia mit. Der Atomforscher Kris Starosta von der Simon-Fraser-Universität in Vancouver sagte: "Der Anteil von radioaktivem Jod-131 im Regenwasser stieg sieben Tage nach dem Reaktorunglück in Fukushima an, ist seitdem aber wieder deutlich gesunken." Ebenso betroffen sei das Trinkwasser."
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Mittwoch, 30. März 2011

In Japan gehören die Toten zum Leben

Urs Schoettli schildert den Umgang der Japaner mit dem Tod und der Vergänglichkeit; er berichtet, dass die Religion kaum Trost verspricht: "Jedes Neujahr wird in den Schinto-Schreinen eine Liste aufgelegt, in welcher die Jahrgänge verzeichnet sind, die im neuen Jahr mit Schwierigkeiten zu rechnen haben werden. Offensichtlich heißt die Botschaft, dass es helfen könne, wenn man mit einem entsprechenden Obolus sich der Gutwilligkeit der höheren Mächte versichere. Auch ein Schinto-Schrein benötigt Einnahmen, und in Japan gibt es keine komfortablen Kirchensteuern."

Montag, 21. März 2011

Japan - verzerrte Wahrnehmung im Westen

Deutschsprachige JournalistInnen sind oft nicht gerade begabt im Umgang mit ihren Interviewpartnern; die Fragen, die sie stellen, sind sehr oft so dumm, dass man wegzappen muss. Darum ist es vollkommen richtig, dass Kenichi Mishima auf die Fragen der Interviewerin Christine Pries, die sämtliche Thesen widerspiegeln, die in den letzten Tagen in den Feuilletons zum Atomunfall in Japan breitgetreten wurden, unwirsch reagiert.
    Die Japaner bewahren bewundernswerte Ruhe? Wie "naiv". Die Japaner sind verhältnismäßig unkritisch gegenüber der Atomkraft? "Lernen Sie ... Japanisch! ... Die japanische Diskussionskonstellation ist beinahe dieselbe wie in Deutschland." Ausländische Medien berichteten besser als die japanischen über die Katastrophe? "Das ist ein Ethnozentrismus pur!"
Lesen Sie das ganze Interview

Katastrophe in Japan - dass sich Menschenliebe rege

Von Mitgefühl kann bei uns ja keine Rede sein. Das sieht Klaus Hartung ähnlich:
    Unsere Reaktion auf die japanische Katastrophe zeigt: Wir sind selbstbezogen und unfähig zur Anteilnahme. Barg nicht die Furcht vor dem GAU auch so etwas wie eine erwartungsvolle Angstlust am GAU? Obwohl die Experten, die die Medien in ihren Nachrichtensendungen lang und breit zu Wort kommen ließen, entdramatisierten und betonten, dass der größte anzunehmende Unfall zwar möglich sei, aber noch nicht stattgefunden habe, redeten die Moderatoren unverdrossen vom GAU und vom SuperGAU.
    Wiewohl die ersten Bilder der Flutwelle eine noch nie da gewesene Katastrophe erwarten ließen, kreiste das Interesse der Politik und der Medien doch auffällig einseitig um die GAU-Berichterstattung.
Und jetzt, wo die Gefahr in Fukushima I droht, das Vorstellbar zu überschreiten, konzentrieren sich die Medien auf die Verschrottung von Militärmaterial in Libyen...
E.S.

Dienstag, 15. März 2011

Kachelmann twittert Fallout über Japan

Jörg Kachelmann verbreitet seine Einschätzungen über die katastrophalen Ereignisse in Japan über Twitter. Kachelmann bezieht sich in seinen Twitter-Nachrichten auf Daten des Nuclear Safety Technology Centers in Japan. Dort werden Strahlenwerte in Echtzeit gezeigt. Doch für die Gebiete rund um den Unglücksreaktor würden die entscheidenden Mess-Daten fehlen. Darum wirft er der japanischen Regierung Zensur vor.

Wer suchet, der...

 

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