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Katastrophen

Samstag, 18. Juli 2009

Concordia-See verschlingt Häuser

Das Tagebau-Restloch von Nachterstedt sollte ein Naturidyll werden und ist nun ein Ort des Grauens: Erdmassen bewegen sich, zwei Häuser rutschten schon ab. Die Suche nach Vermissten ist zu gefährlich.
[ mehr ]

Mittwoch, 17. Juni 2009

Ein Schwaller macht noch keinen Bundesrat

Monsieur Le Roi, Pascal Couchepin, mag Schwaller. Aber nicht als Bundesrat. Eine Schwaller-Wahl wäre für den Frieden und das Gleichgewicht im Land gefährlich - und überhaupt eine Katastrophe. Sagt Couchepin.
Da hat er ausnahmsweise einmal recht. Noch einer im Bundesrat, der sich wie Kaugummi bewegt, wäre für uns alle gefährlich. Und überhaupt, hat Schwaller schon ein Mal in seinem Leben etwas Produktives geleistet - oder war schon immer Beamter?

Freitag, 22. Mai 2009

Grindelwald - Moränenrutsch erwartet

Die Geschwindigkeiten im Rutschkörper an der Stiereggmoräne haben sich stark beschleunigt. Ein Abbruch bis Samstagabend ist wahrscheinlich. Die Auswirkungen talauswärts lassen sich schwer abschätzen, da z.B. nicht klar ist, ob der Rutsch als Ganzes oder in Teilen abgleiten wird. Da ein Grossabbruch ein Hochwasser in der Lütschine verursachen könnte, wurden in einzelnen Gemeinden von Grindelwald bis Bönigen verschiedene präventive Massnahmen getroffen.
[ mehr bei Gletschersee / laufende Infos hier ]

Montag, 4. Mai 2009

Zerstörung Israels in elf Tagen möglich

Auch wenn Geri Müller den Israelischen Botschafter der Maßlosigkeit bezichtigt, weil dieser die Schweizer Regierung, die mit dem iranischen Ahmadinedschad zu koalieren scheint, kritisiert, schwebt Israel in höchster Gefahr.
    "Der Iran hat erstmals mit einer konkreten Zielnennung die Zerstörung Israels angekündigt. Das israelische Fernsehen zeigte ein Interview mit dem iranischen Generalstabschef Attalah Salihi. Er kündigte eine "Zerstörung Israels innerhalb von elf Tagen" an.
    Der Arabienexperte Oded Granot erklärte dazu: "Noch nie haben wir eine so klare und offene Ankündigung des Iran gehört." Zwar habe Präsiden Mahmoud Ahmadinedschad die Vernichtung Israels immer wieder "in großen Zügen und als politisches Ziel" angekündigt, doch noch nie so konkret und mit Zeitangabe, wie es Salihi getan habe. Granot habe nicht herausfinden können, wieso die Zerstörung Israels in elf Tagen passieren sollte."
Eigentlich müsste diese Tatsache auch einem Georg Kreis bekannt sein, der sich mit Müller, Kathy Riklin und Christa Markwalder einig ist, die behaupten, Israel drohe von Seiten des Iran nicht die geringste Gefahr.

Montag, 6. April 2009

Erdbeben liess nicht vorhersagen

Im Blick kritisiert der Erdbeben-Experte Domenico Giradini die italienischen Behörden; man hätte die Schäden vermeiden können. Nun ja, auch Erdbeben-Experten wollen mal in die Medien. Allerdings steht Girardini folgendes entgegen:
    "Die Erde kommt in Italien nicht zur Ruhe", sagt der Seismologe Rainer Kind vom GeoForschungs-Zentrum in Potsdam. Schon nach dem Assisi-Beben schloss er weitere starke Beben in der Region nicht aus, hielt konkrete Vorhersagen allerdings für unmöglich. Denn der Mittelmeerraum sei eines der tektonisch kompliziertesten Gebiete überhaupt. In Italien stößt die adriatische Platte mit der europäischen zusammen. Wie eine Speerspitze von Afrika bohrt sich diese Platte in den europäischen Kontinent. Sie drückt sich nach Nordwesten gegen die Alpen und führt immer wieder zu Beben in Norditalien. So gab es auch gestern abend gegen 22:20 Uhr weiter im Norden zwischen Bologna und Adriaküste ein Vorbeben mit einer Stärke von 4,7.
    Weiter im Südwesten nördlich von Sizilien befindet sich dagegen eine so genannte Subduktionszone, die regelmäßig zu Erschütterungen führt. Genau dazwischen liegt der Gebirgszug des Apennin, in dem sich enorme Spannungen in den Gesteinen aufbauen und in einem starken Beben entladen können. "Der Apennin ist wie eine Naht an der Plattengrenze", sagt Kind. Daher gehört diese Region zu den gefährdetsten Erdbebenregionen in Europa. Den genauen Mechanismus des aktuellen Bebens werden die Geophysiker aus den verfügbaren Daten erst ermitteln müssen. "Doch der Motor für diese Bewegung ist der gleiche wie beim Assisi-Beben", sagt der Potsdamer Seismologe.
    Es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich über die kommenden Tage noch zahlreiche Nachbeben im Mittleren Apennin ereignen werden. 1997 kam es in Assisi sogar elf Tage nach dem zerstörerischen Hauptbeben noch zu stärkeren Nachbeben. Auch wenn die Geophysiker die Vorgänge im Untergrund immer besser verstehen können, lassen sich solche Katastrophen bisher nicht vorhersagen. Nur ein allgemeines Bebenrisiko auf der Grundlage der Geologie können die Experten abschätzen. So sei nach Aussage von Jochen Zschau vom GeoForschungsZentrum ein vergleichbares Starkbeben wie nun in Italien sogar in Deutschland möglich.
Autor Jan Oliver Löfken / Wa

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